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Testen Sie selbst: Welche Schriftarten Ihr Webbrowser kennt


Wenn Sie tieferen Einblick in die Technik hinter der Darstellung von Webseiten auf Ihrem Webbrowser bekommen wollen, bieten wir Ihnen auf dieser Seite einige Möglichkeiten, herauszufinden, welche Schriftarten von Ihrem Gerät erkannt und genutzt werden können. Dies ist vor allem dann interessant, wenn Sie sich selbst mit Webprogrammierung und Webdesign beschäftigen. - Die Abfrage-Ergebnisse werden ausschließlich innerhalb Ihres Webbrowser-Fensters generiert und dargestellt. Sie werden daher nicht weitergeleitet und auch nicht auf Ihrem Gerät gespeichert.

[!> Die auf dieser Seite gegebenen Erläuterungen brauchen Sie nicht für das Nutzen von praktiker.at. Sie dienen lediglich zur Erklärung der angewandten Technik dahinter. Leser des "praktiker" haben typischerweise Interesse an technischen Hintergründen, Funktionsweise und den Überlegungen, die zu Lösungen geführt hatten.



Welche Schriftarten Ihr Webbrowser darstellen kann

Den Textinhalten auf einer Website sind normalerweise spezielle Schriftarten zugeordnet. Wenn manche Inhalte auf Webseiten über ein Gerät anders als über ein anderes dargestellt werden - beispielsweise am Fernseher anders als vom Notebook-PC oder Tablet -, dann liegt das daran, dass das betreffende Gerät - resp. der Webbrowser - die angeforderten Schriftarten nicht verfügbar hat und daher den Inhalt in einer Ersatz-Schriftart anzeigt.

Der Webbrowser kann nicht zwangsläufig alle Schriftarten nutzen, die das System des jeweiligen Geräts bietet und er kann umgekehrt auch eigene Schriftarten bieten, die den sonstigen Anwendungen des Geräts nicht zur Verfügung stehen. Es ist also möglich, dass am selben Gerät resp. Computer mit unterschiedlichen Webbrosern einige Schriftarten des Betriebssystems für einen Webbrowser verfügbar sind, für einen anderen aber nicht. Umgekehrt kann es auch sein, dass ein Webbrowser selbst Schriftarten bereitstellt, die für sonstige Anwendungen am Gerät oder Computer nicht zur Verfügung stehen.

Zusätzlich können auch über Webseiten sogenannte Webfonts geladen werden. Webfonts stehen dann nur für die Verwendung für die Inhalte auf der betreffenden Webseite zur Verfügung.

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Grober, einfacher Test für Darstellung einiger Schriftarten

Mit Folgendem kann einerseits getestet werden, welche Schriftart vorhanden ist und andererseits auch, ob eine Schriftart automatisch vom Browser resp. System durch eine andere Schriftart ersetzt wird.

Zur leichteren Identifizierung der Schriftarten wird jeweils eine Zeichenkette gezeigt mit Zeichen, die typischerweise die markanten Unterschiede zwischen den Schriftarten zeigen.

Generische Schriftart "monospace" als Vergleichsbasis

Wenn eine Schriftart für den Webbrowser nicht verfügbar ist oder vom Browser nicht auf eine andere Schriftart umgeleitet wird, dann wird in der nachfolgenden Muster-Liste "monospace" - beispielsweise Schreibmaschin-Schrift "Courier New" - gezeigt. Schriftarten, die für den Webbrowser verfügbar sind, sind einerseits die Schriftarten des Geräts oder Computers und andererseits die Schriftarten, die als Webfonts von der jeweiligen Webseite - in diesem Fall eben von praktiker.at - zusätzlich geladen werden.

Im Prinzip funktioniert die Angabe der Schriftart so, dass mehrere Schriftarten hintereinander angegeben werden und die erste davon, die auch am jeweiligen Computer oder Gerät verfügbar ist, wird dann verwendet. Damit nicht zu sehr unerwartete Darstellungen passieren können, wird sozusagen als Rettungsanker als letzte Alternative eine der generischen Schriftarten angegeben. Namen für die generischen Schriftarten sind beispielsweise "serif", "sans-serif", "cursive" oder "monospace". - Diesen generischen Schriftarten sind am jeweiligen Gerät vorhandene Schriftarten zugewiesen. Diese generische Schriftart wird dadurch immer "gefunden".

Um zu einem einigermaßen vorhersehbaren Ergebnis zu kommen, wird also als erstes die optimal gewünschte Schriftart angegeben, danach folgend die Alternativen und zum Schluss die passende generische Schriftart.

Bei manchen Systemen - beispielsweise E-Book-Reader, Fernseher oder generell etwas simpleren Browsern - wird allerdings auch "monospace" durch eine "normale" Schriftart ersetzt. Als erstes Muster wird "monospace" gezeigt, um das sehen zu können. Monospace sollte eben wie eine typische Schreibmaschin-Schrift ausschauen mit gleich großen Abständen pro Zeichen.

Kleinere Schriftgröße, wenn nur "monospace" als Schriftart angegeben ist bei Safari, Chrome, Firefox

Eine Besonderheit gibt es, wenn ausschließlich "monospace" als Schriftart angegeben ist - so wie im ersten Beispiel: Manche Webbrowser - beispielsweise Safari, Chrome und Firefox - wenden dann eine kleinere Schriftgröße an. Dies gilt nur dann, wenn ausschließlich "monospace" als Schriftart angegeben ist (Beispiel: font-family: monospace;). Es gilt nicht, wenn "monospace" verwendet wird, weil davor angegebene Schriftarten nicht verfügbar sind (Beispiel: font-family: Consolas, Courier, monospace;).

Bei Desktop-Webbrowsern ist die Grundeinstellung für die Schriftgröße typischerweise 16px. Bei Webbrowsern, die monospace kleiner darstellen, ist das bei monospace typischerweise 13px.

Diese sonderbare Vorgangsweise dürfte ursprünglich daher rühren, dass manche Monospace-Schriftarten bei selber Schriftgröße erheblich größer dargestellt werden als andere Schriftarten.

AaBbe1370GgIijKlMQRrW = monospace (generisch)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Courier New
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Courier
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Consolas
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Droid Sans Mono(Android)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Lucida Console
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Andale Mono
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Monaco

AaBbe1370GgIijKlMQRrW = serif (generisch)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Georgia
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Constantia
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Cambria
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Droid Serif (Android)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Times New Roman

AaBbe1370GgIijKlMQRrW = sans-serif (generisch)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Verdana
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Roboto (Android)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Droid Sans (Android)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Fira Sans (Firefox OS)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = San Francisco (iOS, MacOS)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = DejaVu Sans
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Tahoma
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Segoe UI
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Arial
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Helvetica
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Geneva
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Futura
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Corbel
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Calibri
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Candara
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Frutiger Linotype

AaBbe1370GgIijKlMQRrW = cursive (generisch)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Segoe Print
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Segoe Script
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Comic Sans MS
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Comic Sans
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = Comic Neue bold (Webfont)
AaBbe1370GgIijKlMQRrW = DesyrelRegular (Webfont)

[!> Evtl. keine Webfonts unter Internet Explorer oder Edge. Webfonts - wie die beiden letzten Beispiele oberhalb - werden evtl. bei Internet Explorer oder Edge nicht genutzt, wenn unter "Internetoptionen > Sicherheit" das Wahlfeld "Geschützten Modus aktivieren" angewählt ist. Ähnliche Einschränkungen können auch bei anderen Webbrowsern durch Sicherheitseinstellungen vorkommen. Sehr alte Webbrowser unterstützen evtl. generell keine Webfonts.

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Font-Detektor - Welche Schriftarten auf Ihrem Computer, Smartphone, Fernseher etc. installiert sind

Über nachfolgend verlinkte Website werden die gängigsten Schriftarten abgefragt und ausgegeben, ob diese auf Ihrem Computer oder Gerät installiert sind resp. welche Schriftarten ihrem Webbrowser zur Verfügung stehen. Das ist vor allem beispielsweise bei Fernsehern interessant, bei denen es mitunter kaum möglich ist, herauszubekommen, welche Schriftarten installiert sind.

Das Script auf der nachfolgend verlinkten Website fragt eine Schriftart nach der anderen ab und vergleicht mit einer Referenzschriftart auf Basis der sich ergebenden Zeilenlänge einer Muster-Zeichenkette, ob die Schriftart angezeigt wird oder nicht. Wenn die Schriftart nicht angezeigt wird, dann wird die "Fallback"-Schriftart verwendet. Von dieser ist die Länge der Zeichenkette bekannt. Wenn sie also vom bekannten Wert abweicht, dann ist die betreffende Schriftart verfügbar.

Die - sehr interessante - Lösung dafür, das Vorhandensein einer Schriftart zu eruieren funktioniert dabei so, dass eine längere Zeichenkette der Schriftart - unsichtbar - dargestellt wird und dabei die Länge der Zeichenkette gemessen wird. Die verschiedenen Schriftarten unterscheiden sich durch unterschiedliche Laufweite der einzelnen Zeichen. Wenn die gesuchte Schriftart nicht vorhanden ist und daher die als Alternative angegebene Schriftart gemessen wird, dann ergibt sich eine identische Länge im Vergleich. Das bedeutet dann, dass die Schriftart nicht verfügbar ist. Umgekehrt: Wenn die Messergebnisse ungleich sind, ist die Schriftart vorhanden.

[!> Bei manchen Geräten resp. Webbrowsern funktioniert der Font-Detektor auf der nachfolgend verlinkten Webseite nicht korrekt. Dann werden beispielsweise alle Schriftarten als "true" - also als vorhanden - angezeigt. In den meisten Konfigurationen funktioniert der Test aber sehr gut und ist recht zuverlässig. 100%ige Sicherheit der Ergebnisse ist damit nicht möglich.

=>> www.lalit.org/lab/javascript-css-font-detect/

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