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Aufpassen: Gratisdienste, Privacy & Bezahlen im Internet


Sobald man seinen Rechner mit dem Internet verbunden hat, ist die Privatsphäre verlassen. Alles, was auf dem mit dem Internet verbundenen Rechner gespeichert ist, ist - mehr oder weniger einfach - öffentlich zugänglich. Und auch der Inhalt aller anderen Rechner, die mit diesem Rechner über ein lokales Netzwerk verbunden sind. Es ist so wie mit einer Wohnungstür: Keine Tür und kein Schloss kann einen Einbruch verhindern. Aber man kann den Einbruch so umständlich und zeitraubend machen, dass sich der Einbrecher lieber eine andere Wohnung sucht. Beim Rechner gibt es aber in Form von Viren und Macroviren die Möglichkeit, dass sozusagen Bomben ferngezündet werden. Mit einiger Erfahrung und Wissen um die Hintergründe kann man das Risiko in engen Grenzen halten. "praktiker" hilft dabei mit der ausführlichen Behandlung der wesentlichen Punkte zu diesem Themenkreis.



Noch in Arbeit - Themen:
  • Nimm keine Geschenke von fremden Onkeln (und Tanten)
  • Umsonst ist es nie - bei Gratisdienst sind Sie die Ware
  • Gefährliches Bezahlen: Besser Gutschein-Bons, Prepaid-Kreditkarte
  • Falsche Daten, wenn nicht nachvollziehbar, aber erzwungen
  • Absolute Sicherheit ist nicht möglich
  • Sie sind freilich niemals anonym

Kreditkarten-Daten lieber per Fax

Eine heikle Sache sind die Daten zur eigenen Kreditkarte. Es ist möglich, allein mit dem Namen des Inhabers, Kreditkartennummer und Ablaufdatum einzukaufen bis der Kreditrahmen erschöpft ist. Eine Unterschrift in dem Sinn gibt es dabei nicht. Der Verkäufer geht davon aus, es mit dem rechtmäßigen Inhaber der Kreditkarte zu tun zu haben, wenn er diese Daten angeben kann.

Das Internet ist transparent, jeder kann im Prinzip alles lesen, was er mitesen will, was an Daten ausgetauscht wird. Um das zu verhindern gibt es sogenannte abgesicherte Verbindungen. Dabei erfolgt die Übertragung verschlüsselt. Die Daten sind also nicht mehr offen lesbar. Sicherlich sind auch diese Methoden mit entsprechendem Aufwand zu knacken.

Vor allem dann, wenn eine solche geschützte Verbindung nicht angeboten wird, sollten Kreditkartendaten per Fax oder Telefon übermittelt werden. Oft wird das bei jedem Anbieter nur einmal erforderlich sein. Für jeden weiteren Einkauf sind die Daten bereits vorhanden. Man braucht sich dann nur noch mit Login und Password identifizieren.

Das allein ist aber nicht allein das Problem. Dieses liegt nämlich auch darin, dass Sie Ihre Kreditkarten-Daten in der Regel einer Firma übermitteln, die sie nicht kennen. Sie wissen nicht, ob sie selbst nicht Schindluder treibt mit Ihren Kreditkarten-Daten. Gehen wir einmal davon aus, diese Firma ist seriös. Nun hängt aber der Rechner dieser Firma freilich am Internet. Und auf diesem Rechner - zumindest über diesen zugänglich - sind oft auch Ihre Kreditkarten-Daten gespeichert. Sie wissen nie ob sich von dort ein Mitarbeiter mit den Kreditkarten-Daten "selbständig machen" kann oder ob diese vor Eindringlingen ausreichend geschützt sind.

In der Regel ist ein solcher Missbrauch dann nicht Ihr Problem, weil dafür meist die Kreditkarten-Gesellschaft haftet. Sobald Sie aber das erste Mal über das Internet etwas bestellt haben, behalten Sie fortan Ihre Kreditkarten-Abrechnungen gut im Auge. Damit Sie eine eventuell falsche Belastung rechtzeitig beinspruchen können.

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