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[BILD] ITM BicepTube Franz Hammerschmied

Franz Hammerschmied

Pfaffenschlag (A)

Gerät: ITM BicepTube

Als vorbildliche Lösung veröffentlicht in "praktiker" Nr. 12 / 2002.


Liebe Praktiker-Redaktion!

Im Oktober des Vorjahres war ich auf der Suche nach einem geeigneten Röhrenverstärker (Preis / Leistung). Durch Zufall entdeckte ich im Internet Ihre Adresse und war sogleich vom ITM-BicepTube-Projekt begeistert. Nach kurzem Überlegen erfolgte umgehend meine Bestellung.

Gehäuseausführung

Größtes Augenmerk und Aufwand legte ich vorerst in die Gestaltung des Gehäuses. Das Äußere sollte der hervorragenden Funktionalität des Inneren nicht allzu viel nachstehen. Als Basis für die Printplatte und die Ausgangsübertrager verwendete ich eine Steinplatte aus "Waldviertler Granit" - die Eckpfeiler wurden aus Alu-Vierkant-Profil, Top-, Front- und Seitenteile mit Glasplatten aufgebaut, um rundum freie Sicht auf die beeindruckenden Röhren des ITM BicepTube zu haben. Die Rückseite mit dem Anschlussfeld wurde aus einer beschichteten Hartpapierplatte gefertigt. Den Netzteil platzierte ich - um Störungseinflüsse weitestgehend zu vermeiden - außerhalb des Verstärkers; also in einem eigenen Gehäuse.

Verbindungstechnik

Die Signalverbindung von Printplatte zu den Ausgangsübertragern erfolgte mit einem 0,54 mm² oberflächenpolierten Feinsilber-1000-Draht (Reinheitsgrad 99,999%), für optimal verlustarme Verbindung.

Als deutliche Optimierung der Klangqualität empfand ich die folgende Änderung: Anschlussklemmen der Ausgangsübertrager (Messing verzinnt, Leitwert 60% unter Cu) überbrücken und direkt an die Wicklungsausgänge der Primär- bzw. Sekundärseite anlöten.

Die handelsüblichen Lautsprecherklemmen (Messing hartvergoldet) zeigten sich als ebensolche Störquellen, speziell bei intensiven und quirligen Musikpassagen. Hier verwendete ich ein hochwertiges, gezogenes und poliertes Kupferrohr, mit einem Innen-Durchmesser von 4 mm und 3-4 µm starker Silber-Beschichtung (nachträglich galvanisiert). Die Klemmen meiner Standboxen (Messing vernickelt) habe ich entfernt und ebenfalls mit den oben beschriebenen "Eigenbau-Anschlüssen" ausgestattet.

Weiters konnte ich durch die Verwendung eines hochwertigen Lautsprecherkabels - das fertig konfektioniert mit versilberten Banans ausgestattet ist (Aufbau: langkristalline, massive Kupferleitungen für tiefere Frequenzen und hochpolierte Kupferleitungen für die Übertragung höherer Frequenzen. Siehe: "AudioQuest ´bedrock´ ") - die besten Voraussetzungen für gute Übertragungseigenschaften schaffen.

Nach einer Einspielphase von ca. 100 Stunden überraschte ich mich und meine Freunde mit hervorragenden Hörgenüssen aus Klassik, Pop und Jazz.

CDs von guter Aufnahmequalität werden zum akustischen, dreidimensionalen Erlebnis und der dynamische, "luftig-durchsichtige Klang" harmoniert exzellent mit dem "gläsernen" Design des Gehäuses!

Konklusion

Die Inbetriebnahme dieses Verstärkers hat mein Leben verändert (...schmunzel).

Mein Musikinteresse hat sich in viele Bereiche ausgedehnt. Durch die "Nähe der Musik" kann man den druckvollen oder gefühlvollen Ausführungen der Interpreten intensiv folgen.

Meine Freunde lassen ihre Anlagen zu Hause verstauben, sitzen bei mir im Wohnzimmer - philosophieren bei einem Glaserl Wein - und lauschen beeindruckt der Musik von Diana Krall, Clapton, Santana oder ... etc.

Von dieser Stelle aus kann ich Sie für die hervorragende Idee des ITM-BicepTube-Projektes, das mir Zugang zu hochwertigen Musikgenüssen in vielfältigster Art eröffnete, nur beglückwünschen. Vor allem aber auch dafür, dass Sie, trotz nervender Fragen meinerseits, immer Fassung bewahrten und durch zuvorkommende, schnelle und vor allem auch kompetente Reaktion, einen nicht nur professionellen, sondern auch herzlichen Umgang zeigten.

In diesem Sinne

Herzliche Grüße,

Franz Hammerschmied


[BILD] ITM BicepTube Hammerschmied / 1

Franz Hammerschmieds ITM BicepTube


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