[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1760-1769
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1763:

Photoindustrie-Verband kooperiert jetzt mit IFA

[LOGO](08.04.2021) Seit heuer ist die Berlin Photo Week offizieller Partner der Messe Berlin und damit der IFA. Das neue Konzept für Fotoprodukte hat nun den PIV Photoindustrie-Verband begeistert, der sich nun auch als Kooperationspartner der IFA angeschlossen hat. Bekanntlich wurde Ende vorigen Jahres das Ende der photokina Köln bekanntgegeben - siehe Meldung vom 03.12.2020: photokina wird nun "bis auf Weiteres ausgesetzt". Die Fotoindustrie - die bereits vorher teilweise bei der IFA vertreten war - hat nun eine offizielle neue Messe-Heimat in Berlin.

"Wir ermöglichen mit dieser Partnerschaft, den Standort Berlin als Bühne der weltweiten Imaging-Branche zu etablieren und das faszinierenden Medium Messe zeitgemäß und neu zu interpretieren.", so Martin Ecknig, CEO Messe Berlin GmbH. Ecknig hat Anfang dieses Jahres den langjährigen CEO Dr. Christian Göke abgelöst, der seit 2006 maßgeblich die IFA zu ihrer heutigen Bedeutung gebracht hatte.

Mit der Partnerschaft mit der Berlin Photo Week erweitert die IFA Berlin ihr Produktportfolio "Imaging" um Neuigkeiten und Innovationen der Imaging-Branche mit führenden globalen Marken der Consumer und Home Electronics, in einem einzigartigen Konzept zusammenzuführen.

Dieses Konzept begeistert die Industrie. Deshalb ist auch der PIV, der die wichtigsten Unternehmen der Branche vertritt, Kooperationspartner der Messe Berlin / IFA sowie der Berlin Photo Week. Eine namhafte Zahl an Firmen aus den Reihen des PIV sind bereits als Aussteller und Sponsor bei der IFA und der Berlin Photo Week dabei, meldet Messe Berlin.

Während die Berlin Photo Week vom 26. August bis 3. September 2021 in der Arena Berlin veranstaltet wird, findet die IFA Berlin vom 3. bis 7. September auf dem Messegelände statt. Dieses Zeitkonzept ermöglicht es den Teilnehmern, beide Veranstaltungen zu besuchen.

Jens Heithecker, Executive Vice President Messe Berlin Group, IFA Executive Director: "Der strategische Ansatz, beide Veranstaltungen, die Berlin Photo Week und die IFA Berlin, direkt hintereinander durchzuführen, bietet allen Teilnehmern den optimalen Mehrwert beider Welten - Imaging und Tech. Für unsere Aussteller erschließen wir neue Zielgruppen, für unsere Besucher werten wir die IFA auf und sichern gleichzeitig eine klare, fokussierte Struktur. "

Bei der IFA, die auf dem Messegelände stattfindet, stehen globale Marken, Start-Ups und inspirierende Trendthemen der Consumer und Home Electronics im Vordergrund, während die Berlin Photo Week in der Arena Berlin sowie im ganzen Stadtgebiet primär auf das Erlebnis des Bildermachens sowie das Kulturgut Fotografie fokussiert.

=>> b2b.ifa-berlin.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1762:

LG: Aus für Smartphones, weiter IoT, Robotics, AI

(05.04.2021) Heute früh hat LG Electronics das Ende der Produktsparte Smartphones bekanntgegeben. Dies gilt generell - also weltweit - und soll bis Ende Juli komplett abgeschlossen sein. Support für die Produkte soll weiterhin geboten werden. In welchem Umfang und wie lange wurde dabei nicht bekanntgegeben.

Den - teilweise verwandten - Wachstumsbereichen wie Internet of Things, SmartHome, Robotics, Artificial Intelligence und auch Technologie für Elektroautos will man sich verstärkt widmen.

Freilich ist es schade, wenn sich einer der wenigen innovativen Smartphone-Hersteller zurückzieht, aber da es so viele Betätigungsfelder gibt, von denen man sich viel erwarten kann, ist dieser Schritt wohl nachvollziehbar.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1761:

SoftMaker Office 2021 auch für Android-Smartphone

(24.03.2021) SoftMaker Office 2021 für Android mit den drei separaten Apps TextMaker (Textverarbeitung), PlanMaker (Tabellenkalkulation) und SoftMaker Presentations ist als Vorversion bereits verfügbar. Besonderheit gegenüber dem Vorgänger "SoftMaker Office HD" ist, dass diese nun auch für Android Smartphones optimiert ist. Bislang war die Android-Version nur für Tablets gedacht gewesen. Sie hatte zwar auf Smartphones durchaus auch gut funktioniert, aber die Bedienung war teilweise etwas umständlich.

SoftMaker Office ist die bedeutendste Alternative zu Microsoft Office und damit MS-Word, Excel und PowerPoint. Bereits seit mehreren Jahren gibt es davon auch Versionen für Android. Davor übrigens auch schon für PocketPC.

So wie mit SoftMaker Office für andere Betriebssysteme können damit Dokumente in allen wichtigeren Dateiformaten geladen und in den wesentlichsten Dateiformaten auch gespeichert werden.

Beispielsweise TextMaker verarbeitet zum Öffnen, Bearbeiten und Speichern (!) alle MS-Word-Formate von Word 6.0 bis 2010 (docx) sowie etliche weitere Formate wie OpenDocument, OpenOffice, LibreOffice, RTF, HTML, Textdateien, Pocket Word etc. Es gibt einen urgewaltigen Funktionsumfang von Rechtschreibprüfung über Verfolgen von Änderungen bis Lesezeichen und Kommentare. - Ein Office-Paket mit einer Leistung wie am Desktop-PC mit sehr komfortabel gelöster Bedienung über Touchscreen.

Bei dieser Version handelt es sich nun um die 2021-Version, die vorerst als Vorversion mit beschränkter Gültigkeitsdauer kostenlos erhältlich ist. Gegenüber dem - im Jahr 2017 zuletzt aktualisierten - Vorgänger SoftMaker Office HD, der zwar mit Smartphones auch funktioniert hatte, aber für Tablets optimiert war, ist SoftMaker Office 2021 auch für Smartphones optimiert.

Die fertige Version 2021 wird wie zuletzt auch kostenlos verwendbar sein mit eingeschränktem Funktionsumfang. Bei der kostenlosen Version funktionieren dann u.a. nicht: Ausdrucken, PDF-Export, EPUB-Export, Verfolgen von Änderungen sowie direktes Versenden eines Dokuments.

Auf der nachfolgend verlinkten Seite unter praktiker.at zu den von der "praktiker"-Testredaktion empfohlenen Apps für Android-Geräte findet der geneigte Leser bitte alle Links zum Download sowie jeweils dort aktuell gehaltene Informationen dazu.

==> praktiker.at: SoftMaker Office - auf Seite: Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1760:

Smart-TVs zeigen Werbung auch bei eigenem Video

[BILD] Dr. Wilfried Geuren - (c) Felix WesselyDer damalige Panasonic-Manager Dr. Wilfried Geuen hatte in einem Interview mit "praktiker" bereits vor 20 Jahren - "praktiker" hatte berichtet - davon gesprochen, dass künftig zwangsweise Werbung von Settop-Boxen bei der Wiedergabe von Videos vorgespielt wird. Mittlerweile ist das in SmartTVs realisiert - allerdings mit Werbung zugunsten des Fernsehgeräteherstellers mit einem voll bezahlten Fernsehgerät.                                 Bild: Felix Wessely

(19.03.2021) Es ist eigentlich schon ein alter Hut, aber jetzt tut man wieder einmal ganz aufgeregt: Erst kürzlich hatte das US-Magazin "The Verge" davon berichtet, dass bei Fernsehgeräten von LG automatisch Werbung eingeblendet wird. Das passiert beispielsweise sogar bei der Wiedergabe eigener Videos. Also beispielsweise auch eigene Urlaubsvideos werden durch Werbung vom Fernsehgerätehersteller unterbrochen. Dass sowas kommt, darüber hatte "praktiker" bereits vor ziemlich genau 20 Jahren berichtet. Allerdings damals zugunsten von Programmanbietern und nicht für Fernsehgerätehersteller, bei einem voll bezahlten Fernsehgerät.

Hier wäre bei Interesse der aktuelle Bericht von "The Verge": www.theverge.com: I guess I have to watch ads everywhere on my $1,500 LG TV now (Englisch). Darin regt man sich - zu recht - darüber auf, von einem Fernsehgerät, für das man den vollen Preis gezahlt hatte auch noch Werbung eingeblendet zu bekommen, an der der Fernsehgerätehersteller Geld verdient. In Verbindung mit Fernsehsendungen ist Werbung freilich legitim, weil damit - teilweise oder ganz - die Kosten für den Fernsehsender hereingebracht werden. LG hat das eben jetzt auch gemacht, aber beispielsweise Samsung und Panasonic können das auch.

"praktiker" hatte bereits im Jahr 2001 ("praktiker" Nr. 11/2001) darüber berichtet. Dabei ging es in einem Interview mit Dr. Wilfried Geuen um die damals geplante MHP Multimedia Home Platform für Settop-Boxen, mit der verschiedene Dienste unterstützt werden sollten:

... So wird ein Receiver ermitteln, welcher Konsumenten-Typ vor dem Fernsehgerät sitzt - aufgrund des Typs der bevorzugten Sendungen - und dann passende Werbung vorspielen, die parallel zum Programm auf die Harddisk des Receivers im Hintergrund mitgeliefert wird. Diese Werbeeinblendungen lassen sich dann nicht ausblenden, so erläuterte Dr. Wilfried Geuen, Geschäftsführer von Panasonic European Laboratories in einem Gespräch mit "praktiker" die Möglichkeiten dieser noch jungen Technologie.

"praktiker" empfiehlt schon lange, Fernsehgeräte nicht mit dem Internet zu verbinden. Also nicht aus dem Grund, weil damit dann Werbung vom Fernsehgerätehersteller vorgespielt wird, sondern in der Hauptsache deswegen, weil in Fernsehgeräten zumeist Mikrofone und teilweise auch Kameras eingebaut sind. Diese könnten von außen aktiviert werden. Das ist zumindest technisch möglich. Das ist nur unterbindbar, wenn das Fernsehgerät keinen Rückkanal hat, also keine Verbindung zum Internet. Besser ist es also, wenn Streams aus dem Internet über ein separates Gerät empfangen werden, das mit dem Fernsehgerät nur über ein HDMI-Kabel verbunden ist. Also beispielsweise über einen Computer im weiteren oder engeren Sinn.

Der Fernsehgerätehersteller hat damit dann auch keine Möglichkeit aktuelle Werbeeinschaltungen herunterzuladen. Ja, die Traffic-Kosten für das Herunterladen solcher Werbeclips trägt freilich auch noch der damit belästigte Besitzer des Fernsehgeräts.

Bei Fernsehern mit einer solchen Funktion lässt sich diese übrigens zumeist in den Einstellungen zum Fernsehgerät deaktivieren.

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