[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1740-1749
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1749:

Devolo Powerline-Adapter zur Photovoltaik-Anlage

[BILD] Photovoltaik-Anlage über devolo Powerline-Adapter vernetzt - (c) devoloSchematische Darstellung der Vernetzung einer Photovoltaik-Anlage über Powerline-Adapter von devolo.                         Bild: © devolo

(18.09.2020) Photovoltaik-Anlagen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Das "Eine-Million-Dächer-Programm" der österreichischen Bundesregierung zur Förderung der Photovoltaik zielt in diese Richtung. Um Erzeugung oder auch Speicherung des Stroms vom eigenen Dach im Blick zu behalten, müssen Wechselrichter und Speichersystem mit dem Heimnetz verbunden sein. Devolo bietet eine Lösung an, mit Powerline-Adaptern ein Photovoltaik-System in das Heimnetzwerk zu integrieren.

Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) sind ein wesentlicher Baustein in der regenerativen Energieversorgung. Bei vielen neuen Anlagen werden zusätzlich Stromspeicher installiert. Darüber hinaus sind PV-Anlagen für den Betrieb von Wärmepumpen oder das Aufladen von Elektrofahrzeugen ideal. Das senkt die Stromkosten und schont gleichzeitig die Umwelt. Eine Voraussetzung dafür ist die Vernetzung der PV-Geräte mit dem Internet-Router, um die Anlagenleistung zu visualisieren und ein intelligentes Energiemanagement im Gebäude zu ermöglichen.

Der Wechselrichter ist das Herzstück einer PV-Anlage. Das Problem bei der Heimnetz-Anbindung: Der Router steht meist im Wohnbereich und selten im Keller, wo Wechselrichter und Stromspeicher in der Regel installiert sind. Netzwerk-Verkabelungen gibt es in Wohngebäuden eher selten und der WLAN-Empfang ist im Keller meistens schwach. Dies gilt oft auch für die Erreichbarkeit der Garage mit dem Elektrofahrzeug.

Bei Verwendung der Powerline-Adapter für die Datenübertragung wird ein Adapter in eine Steckdose nahe dem Router gesteckt und per LAN-Kabel mit diesem verbunden. Weitere Adapter lassen sich dann an beliebigen Steckdosen im Haus einstecken - so u.a. in unmittelbarer Nähe zu Wechselrichter, Stromspeicher oder zur Wallbox. Diese werden dann ebenfalls per LAN-Kabel angeschlossen und die Internetverbindung steht. Sind die PV-Geräte WLAN-fähig, können sie sich alternativ auch über den starken WLAN-Zugriffspunkt mit dem Internet verbinden, den ein Powerline-Adapter von devolo bereitstellt. Der Vorteil für den PV-Installateur und den Hausbesitzer ist, dass solcherart keine LAN-Verkabelung quer durch das Haus gelegt werden muss, um die verschiedenen Komponenten der PV-Anlage mit dem Internet zu verbinden. Gleichzeitig können problemlos weitere Geräte - auch zu einem späteren Zeitpunkt - angeschlossen werden.

Die derzeit schnellsten Powerline-Adapter bietet devolo mit den Produkten der Reihe devolo Magic 2. Sie sind als LAN-Variante mit bis zu drei Gigabit-Anschlüssen und als WLAN-Variante mit zwei Gigabit-Ports erhältlich. Die WLAN-Produkte der Magic 2-Serie bieten zudem ein leistungsstarkes Mesh-Netzwerk im Haus. Dies verhindert Verbindungsabbrüche und sorgt dafür, dass sich mobile Geräte wie Smartphone, Tablets und Co. automatisch mit dem stärksten WLAN-Zugriffspunkt im Haus verbinden.

Bei engen Platzverhältnissen ist der devolo Magic 1 Wifi Mini passender. Durch seine kompakte Bauform passt er auch in kleine Installationskästen und kann von dort aus den Wechselrichter mittels WLAN oder über die integrierte Ethernet-Schnittstelle anbinden.

=>> www.devolo.at/pv

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1748:

Schurter: Optimierter Lade-Anschluss für E-Auto

[BILD] 3-Phasen-Wandladestation von der Schweizer Firma Schurter - (c) Schurter3-Phasen-Wandladestation von der Schweizer Firma Schurter mit intelligentem Lade-Management zum Laden von Elektroautos in der eigenen Garage.                           Bild: © Schurter

(05.09.2020) Die Schweizer Firma Schurter bietet für das Aufladen des Elektroautos in der eigenen Garage u.a. 3-Phasen-Wandladestationen mit intelligentem Lade-Management an. Diese arbeiten also mit Drehstrom, der bei jedem Haushalts-Stromnetz-Anschluss hergestellt werden kann. Laden von Haushalts-Steckdosen mit 230 VAC sind nur für kleinere Akkus sinnvoll.

Elektrofahrzeuge beziehen ihre Energie aus Li-Ion-Akkupacks. Diese sind - obwohl weltweit milliardenfach vom Auto bis zum Handy eingesetzt - durchaus sensible Konstruktionen. Wer beim Ladevorgang jedoch Sorgfalt walten lässt, kann die Lebensdauer seines Akkus sowie die Sicherheit deutlich erhöhen.

Die Rechnung zur Ladedauer ist schnell gemacht. Man nehme die Batteriekapazität eines Fahrzeugs in kWh und teile diese durch die Leistung (kW) der Ladestation. So erhält man die Anzahl Stunden für eine Vollladung. Bei den Li-Ion-Akkus ist der Ladeverlust geringfügig - typisch 2%. Diese Rechnung kann also so gemacht werden.

Wichtig beim Ladevorgang ist freilich, dass dieser wie eine Kette aus dem Stromnetz, der Ladestation, dem Ladekabel sowie dem Ladegerät besteht. Das schwächste Glied einer solchen Kette gibt stets die maximale Ladeleistung vor.

Zu schnelles Laden schadet jedem Li-Ion-Akku. Das Laden und Entladen von Li-Ion-Zellen kann zu Lithium-Plating führen. Dabei lagern sich Lithium-Ionen auf der Anodenoberfläche ab, anstatt sich zwischen die Schichten des Graphits einzunisten. Dieser Effekt führt zu signifikanten Einbussen an Leistung, Lebensdauer und Sicherheit. In extremen Fällen kann das Lithium-Plating sogar zu einem Kurzschluss oder auch zu einem Brand führen.

Laden am 1-Phasen-Netz

Die kleinsten verfügbaren Wandladestationen werden netzseitig an das 230-V-/16-A-Haushaltsnetz angeschlossen. An diesen Wandladestationen kann nur einphasig mit bis zu etwa 3,6 kW geladen werden. Das ist nur in wenigen Fällen praktikabel. Etwa bei Fahrzeugen mit geringer Batteriekapazität für Kurzstrecken oder Plug-in-Hybriden, welche nicht ausschliesslich auf den Elektromotor angewiesen sind.

Laden am 3-Phasen-Netz

Ein Grossteil der Wandladestationen für den privaten Bereich wird an 400-V-/16-A-Drehstrom (11 kW max. Ladeleistung) angeschlossen. Diese Möglichkeit bietet praktisch jeder Haushalt ohne zusätzliche Veränderungen am Stromnetz. Die Ladezeiten verringern sich dadurch bereits auf ungefähr ein Drittel.

Vorteilhaft ist insbesondere der einfache Aufbau dieser Wandladestationen, da neben dem 3-phasigen Laden auch die standardmässigen Bordladegeräte mit 230 V (max. 3,6 kW) ohne weitere Absicherung auf einer Phase betrieben werden können. Wer mehr Leistung benötigt, muss bei der Stromversorgung aufrüsten. Etwa auf eine Wandladestation mit 400 V/32 A (22 kW) oder 400 V/63 A (44 kW). Dabei ist man allerdings auf die Hilfe eines Fachmanns angewiesen. Zwingend ist auch die Abklärung der technischen (bestehende elektrische Belastung) und rechtlichen (Mieter, Eigentümer) Realisierbarkeit. Im Gegenzug erhält man mit solch leistungsstarken Ladegeräten deutlich kürzere Ladezeiten. Dabei bestimmt aber auch hier wieder die Leistungsfähigkeit des eingebauten Bordladers die letztlich realisierbare Ladeleistung.

Intelligentes Lade-Management

Leistungsfähigkeit ist das eine. Mindestens ebenso wichtig ist es, diese Leistung intelligent und sicher einzusetzen. Hierfür ist Hochleistungselektronik zuständig. Dabei kommuniziert das Lade- Management der Wandladestation mit dem Battery Management System (BMS) des Fahrzeugs. BMS sind verantwortlich für die Steuerung und Kontrolle des Ladeund Entladevorgangs. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass jede einzelne Zelle sowohl beim Laden wie auch Entladen einen für die Anwendung definierten Grenzwert des Ladezustands (SoC = State of Charge) weder unter- noch überschreitet. Der SoC-Wert bezeichnet die noch verfügbare Kapazität eines Akkus im Verhältnis zum Nominalwert.

EMV und Absicherung für unbeaufsichtigten Betrieb

Hochleistungselektronik bedeutet heute stets hoch getaktete Schaltungen. Und hoch getaktete Schaltungen bergen immer das Risiko von zu hohen Emissionen elektromagnetischer Störsignale. Diese müssen zwingend minimiert werden. Mit EMV-Filtern hoher Dämpfung und einem cleveren Platinen-Layout - im 1-Phasen-Bereich meist gar mit diskreten Komponenten - lässt sich dieses Problem in den Griff bekommen. SCHURTER verfügt über ein breitgefächertes Portfolio an Einbaufiltern für 1- wie auch 3-Phasen- Systeme. Ob 1- oder 2-stufige Filter zum Einsatz kommen (müssen), hängt von der Stärke der Störsignale ab, welche vorab ausgemessen werden sollten. Für annähernd jedes Störsignal und jede Leistungsklasse lässt sich so das Problem der Elektromagnetischen Verträglichkeit auf kompakte Weise beheben.

Ladestationen verrichten den Löwenanteil Ihres Dienstes unbeaufsichtigt. Eine grosszügige dimensionierte Absicherung mit hochwertigen passiven Bauteilen (Sicherungen, Sicherungsclips) hilft grössere Schäden wie etwa einen Brandfall im Vorhinein zu vermeiden. Ein Beispiel hierfür wäre etwa der Hochleistungsclip CSO für 10.3 x 38 mm Sicherungen. Aufgrund des Einsatzes einer speziellen Kupferlegierung zeichnet er sich durch eine besonders hohe Klemmkraft aus. Dies führt zu minimaler Verlustleistung, was insbesondere bei Anwendungen mit hohen Strömen nötig ist.

Die Schurter Gruppe ist als Schweizer Familienunternehmen weltweit tätig.

=>> at.schurter.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1747:

Canon EOS R5 für Profis und kleinere Schwester R6

[BILD] Canon EOS R6 und EOS R5 - (c) CanonMit EOS R5 Profikamera mit 8K-Video und 45-Mpx-Foto und der R6 mit 4K-Video und 20,1-Mpx-Foto als Spitzenkamera für anspruchsvolle Amateure und Semiprofis bringt Canon nun die spiegellosen Pendants zu den EOS-SLRs mit signifikanten Weiterentwicklungen. - Hier im Bild beide mit dem neuen Hochformat-Batteriegriff Canon BG-R10.                       Bild: © Canon

(07.08.2020) Mit EOS R5 und EOS R6 hat Canon zwei spiegellose Vollformatkameras angekündigt, die das EOS-R-System mit seinem zukunftssicheren RF-Bajonett ergänzen. Die EOS R5 ist bereits erhältlich, die EOS R6 wird für Ende August erwartet. Die EOS R5 richtet sich an Profi-Fotografen und liefert Fotos mit 45 Mpx bei bis zu 20 fps. Die EOS R6 - als kleinere Schwester der R5 - richtet sich an ambitionierte Fotografen, die auf ein spiegelloses System umstellen möchten und nach mehr Möglichkeiten suchen.

Die EOS R5 ist die erste spiegellose Vollformatkamera, die 8K-RAW-Videos mit bis zu 29,97 fps und in 4K mit bis zu 120p intern aufzeichnen kann. Die EOS R6 bietet 20,1-Mpx-Fotos mit bis zu 20 fps, 4K-Videos mit bis zu 60p und Full HD mit bis zu 120p. Die Angaben zu Serienbildfrequenz sind abhängig von Verwendung von mechanischem oder elektronischem Verschluss, Stromversorgung, Lichtbedingungen und verwendetem Objektiv.

Die Canon CMOS-Sensortechnologie der nächsten Generation ermöglicht in Kombination mit den leistungsstarken RF-Objektiven ein neues Niveau an Detailvielfalt und führender Geschwindigkeit. EOS R5 und EOS R6 nehmen mit dem elektronischen Verschluss vollkommen geräuschlos bis zu 20 Bilder pro Sekunde auf. Bei Bedarf stehen auch ein mechanischer sowie ein elektronischer Verschluss auf den ersten Verschlussvorhang zur Verfügung, die beide Reihenaufnahmen mit bis zu 12 fps erlauben.

[BILD] Canon EOS R5 von oben - (c) Canon
Bild: © Canon Canon EOS R5 Rückseite. Die Rückseite der R6 unterscheidet sich nur durch die fehlende zusätzliche Funktion für Mikrofoneinstellung bei der Taste links oben.

Zum ersten Mal in der EOS Serie gibt es mit der EOS R5 und EOS R6 die kamerainterne 5-Achsen-Bildstabilisierung (In-Body Image Stabilisation - IBIS), die im Zusammenspiel mit allen kompatiblen Objektivtypen enorme Vorteile bietet. Insbesondere im Zusammenspiel mit RF-Objektiven zeigt IBIS seine Stärken: Der optische IS des Objektivs und der sensorbasierte IS der Kamera arbeiten perfekt zusammen und korrigieren so horizontale bzw. vertikale Verschiebung, Rollen, Gieren und Kippen. Es sollen dabei bis zu 8 Belichtungsstufen kompensiert werden können.

Dieses Zusammenspiel von IS im Objektiv und ISIS funktioniert auch mit Canon-EF-Objektiven. Bei EF-Objektiven ohne IS arbeitet ISIS allein.

DIGIC-X-Prozessor wie bei EOS-1D X Mark III

Die DIGIC-X-Prozessortechnologie ist das Herzstück der EOS R5 und EOS R6 und basiert auf der Technologie des High-End Modells EOS-1D X Mark III. Sie unterstützt den Dual Pixel CMOS AF II der nächsten Generation und hebt Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit auf ein unübertroffenes Niveau. Der weltweit schnellste Autofokus fokussiert in nur ab 0,05 Sekunden. Die EOS R5 kann bei Lichtverhältnissen bis zu -6 LW5 fokussieren, während die EOS R6 die erste EOS Kamera ist, deren AF bei Lichtverhältnissen bis -6,5 LW4,5 arbeitet. Der hochpräzise Autofokus arbeitet selbst bei wenig Licht oder bei kontrastarmen Szenen besonders effektiv.

Das iTR AF X AF-System wurde unter Verwendung einer Deep-Learning-Technologie programmiert. Die Gesichts-/Augenerkennung hält Motive auch dann scharf im Fokus, wenn sie sich unvorhersehbar bewegen oder mit geringer Schärfentiefe gearbeitet wird. Selbst wenn sich das Gesicht einer Person für einen Moment abwendet, wird der Kopf weiterhin verfolgt. Dies gilt übrigens auch für Katzen, Hunde und Vögel.

Dank integriertem Bluetooth und WLAN lassen sich EOS R5 (5-GHz- und 2,4-GHz-WLAN) und EOS R6 (2,4-GHz-WLAN) einfach mit einem Smartphone oder mit Netzwerken verbinden, die eine schnelle Datenrate sowie die FTP/FTPS-Übertragung ermöglichen. Dies erlaubt zudem die Fernsteuerung der Kameras via Canon Camera Connect App oder EOS Utility, wenn diese über WLAN oder Hochgeschwindigkeits-USB C 3.1 Gen 2 mit einem PC oder Mac verbunden ist.

[BILD] Canon EOS R5 von oben - (c) Canon
Bild: © Canon Canon EOS R5 von oben.

Canon EOS R5: Keine Kompromisse

Die EOS R5 stellt in der spiegellosen Technologie einen beispiellosen Sprung nach vorne dar und ist zudem die EOS Kamera mit der höchsten Auflösung. DIGIC X Prozessor, CMOS-Sensor und RF-Objektive optimieren im Zusammenspiel alle Aspekte der Bildqualität, um eine Auflösung von mehr als 45 Mpx zu erreichen. Der Autofokus bietet eine Bildfeldabdeckung von 100% sowie 5.940 (!) wählbare AF-Positionen. In Kombination mit dem ISO-Bereich von 100-51.200 wird das Motiv selbst bei extrem wenig Licht gestochen scharf fokussiert. Zwei Speicherkarten-Steckplätze unterstützen eine CFexpress und eine SD UHS-II Hochgeschwindigkeitskarte, die sicher in einem wetterfesten Gehäuse aus Magnesiumlegierung untergebracht sind.

Beeindruckend professionelle 8K 12-bit-RAW-Videos können unter Verwendung der gesamten Sensorbreite aufgenommen und intern aufgezeichnet werden. Die EOS R5 setzt außerdem neue Maßstäbe für Videofilmer, die in 4K filmen. Man kann 4K DCI (volle Sensorbreite) und 4K UHD mit Bildraten bis 120 fps (119,88 fps) in 4:2:2/10 bit Qualität aufnehmen. So gelingen gleichmäßige Zeitlupenaufnahmen mit voller AF-Leistung. Für diejenigen, die höchste 4K-Qualität benötigen, bietet der 4K HQ-Modus eine atemberaubende Detailwiedergabe bei Bildraten von bis zu 30 fps durch Oversampling des 8K-Materials.

  • Interne Aufzeichnung in 8K-RAW mit bis zu 29,97 fps (ohne Crop)
  • Interne Aufzeichnung in 8K (ohne Crop) mit bis zu 29,97 fps in 4:2:2 10 bit mit Canon Log (H.265) oder 4:2:2 10 bit HDR PQ (H.265)
  • Interne Aufzeichnung in 4K (ohne Crop) mit bis zu 119,88 fps in 4:2:2 10 bit mit Canon Log (H.265) oder 4:2:2 10 bit HDR PQ (H.265)
  • 4:2:2 10 bit in Canon Log oder 4:2:2 10 bit HDR PQ-Ausgabe über HDMI bei 4K 59,94 fps

Bedienkomfort bringt zudem ein Multi-Controller Joystick, mit dem zusätzlich zum Touch & Drag AF auf dem 8,01-cm-großen, dreh- und schwenkbaren Touchscreen mit einer Auflösung von 2,1 Mpx der aktive AF-Bereich verlagert werden kann.

Durch die Unterstützung von Dual Pixel RAW sind nach der Aufnahme die Korrektur von Fokus und Hintergrundschärfe sowie die Änderung der Porträt-Ausleuchtung möglich. Der 0,5-Zoll-Typ-Okularsucher (EVF) bietet mit 120 fps und einer Auflösung von 5,76 Mpx eine erstaunlich realistische Sicht auf die Welt, die mit einem optischen Sucher vergleichbar ist.

Technische Eckdaten Canon EOS R5:

  • Vollformat-CMOS-Sensor mit 45 MP
  • Bis zu 20 fps / 12 fps
  • Kamerainterner IS bis zu 8 Stufen
  • Dual Pixel CMOS AF II
  • ISO-Bereich 100 - 51.200
  • 8K-Videos mit 30p 12 bit (volle Sensorbreite)
  • EVF mit 5,76 Mpx
  • 8,01 cm (3,2 Zoll) dreh- und schwenkbares LCD mit 2,1 Mpx
  • Zwei Kartensteckplätze (1 x CFexpress und 1 x SD UHS-II)
  • LCD-Anzeige oben und AF-Multi-Controller (Joystick)
  • Integriertes 5 GHz und 2,4 Ghz WLAN und FTP mit optional erhältlichem WFT-R10
  • Bluetooth
  • USB-Laden und Stromversorgung über PD-E1
  • Nur Gehäuse: ca. 650 g (738 g mit Akku und Speicherkarte)

Der Preis für die Canon EOS R5 liegt bei ca. 4385 EUR.

[BILD] Canon EOS R6 von oben - (c) Canon
Bild: © Canon Canon EOS R6 von oben.

Canon EOS R6: Umfassende Höchstleistungen

Mit ihrer Spitzengeschwindigkeit und der Vollformat-Bildqualität ist die EOS R6 eine leistungsstarke und vielseitige Kamera. Sport- und Wildlife-Enthusiasten können mit der EOS R6 auch schnelle und unberechenbare Motive zuverlässig festhalten. Möglich wird dies durch die Geschwindigkeit von bis zu 20 fps, die Flexibilität von bis zu 6.072 (!) wählbaren AF-Positionen und die auf Deep Learning basierte automatischen Gesichts- und Augenerkennung und -nachführung bei Menschen sowie Tieren. Der 20,1-Mpx-CMOS-Sensor teilt viele Technologien und Leistungsmerkmale der EOS-1D X Mark III und bietet einen automatischen ISO-Bereich von ISO 100-102.400, sodass auch in Low-Light-Umgebungen wie bei Hochzeiten und Veranstaltungen in Innenräumen erstklassige Aufnahmen möglich sind.

Die EOS R6 filmt in 4K UHD-Auflösung mit bis zu 59,94 fps, was durch Oversampling von 5,1K erreicht wird. In Full HD können Zeitlupenaufnahmen mit voller AF-Unterstützung und bis zu 119,88 fps aufgenommen werden. Während der Videoaufnahme kann eine Zebra-Anzeige verwendet werden. Dies ist besonders unter Bedingungen nützlich, die typischerweise zu überbelichteten Spitzlichtern führen. Die Option, intern in 8 bit H.264 oder in 10 bit YCbCr 4:2:2 H.265 und mit Canon Log aufzuzeichnen, bietet eine hohe Flexibilität für die Nachbearbeitung.

Der 0,5-Zoll-Typ-EVF bietet 3,69 Mpx und bis zu 120 fps. Das 7,5 cm dreh- und schwenkbare Touch-Display zeigt 1,62 Mpx. Zwei Speicherkarten-Kartensteckplätze ermöglichen die Verwendung von zwei SD UHS-II Karten und damit die gleichzeitige Aufzeichnung auf beiden Karten, wobei auch die Möglichkeit besteht, jeweils unterschiedliche Formate auf die einzelnen Karten zu speichern.

Technische Eckdaten Canon EOS R6:

  • Vollformat-CMOS-Sensor mit 20.1 MP
  • Bis zu 20 fps / 12 fps
  • Kamerainterner IS bis zu 8 Stufen
  • Dual Pixel CMOS AF II
  • ISO-Bereich 100 - 102.400
  • 4K-Videos mit 60p 10 bit, Full HD 120 fps
  • EVF mit 3,69 Mpx
  • 7,5 cm (3,0 Zoll) dreh- und schwenkbares LCD mit 1,62 Mpx
  • Zwei Kartensteckplätze (2 x SD UHS II)
  • AF-Multi-Controller (Joystick)
  • Integriertes 2,4 GHz WLAN und FTP
  • Bluetooth
  • USB-Laden und Stromversorgung über PD-E1
  • Nur Gehäuse: ca. 598 g (690 g mit Akku und Speicherkarte)

Der Preis für die Ende August erwartete Canon EOS R6 liegt bei ca. 2630 EUR. Die Kit-Variante zusammen mit dem RF 24-105mm F4-7.1 IS STM soll knapp 3000 EUR kosten.

Drei neue EOS Zubehörteile

Der Hochformat-Batteriegriff Canon BG-R10 ermöglicht mit EOS R5 und EOS R6 sehr langdauernde Shootings ohne Unterbrechung. Er erlaubt den Betrieb der Kameras mit zwei Akkus (LP-E6/N/NH). Sein Preis liegt bei knapp 390 EUR.

Neu ist auch der Akku Canon LP-E6NH mit einer auf 2130 mAh nun um 14% höheren Kapazität. Dieser wird sowohl für die beiden Kameras als auch für den Hochformat-Batteriegriff eingesetzt.

Der Wireless File Transmitter Canon WFT-R10 bietet in Form eines Akkugriffs für die EOS R5 2x2 MIMO-Antennen für schnellere und weiter reichende Übertragung. Außerdem ermöglicht der WFT-R10 einen SFTP-Zugang über WLAN und LAN über die integrierte Ethernet-Schnittstelle. Der neue Wireless File Transmitter soll um ca. 1120 EUR erhältlich sein.

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Wie bereits von "praktiker" mehrfach ausführlich erläutert, hat die EOS R5 mit ihrer extrem hohen Auflösung - bei Nutzung der vollen Auflösung! - nur einen Sinn in Verbindung mit den besten Objektiven. Die von Laien-"Experten" gerne kolportierte Einschätzung, dass mit einem für die Auflösung zu schwachem Objektiv lediglich die Darstellung über das gesamte Bildfeld weicher wäre, ist demnach falsch. - Für die EOS R5 bedeutet das also beispielsweise als Allround-Zoom das Canon RF 24-105mm F4L IS USM mit durchgängiger Blende 4. Das kostet allerdings auch gleich das Vierfache des Kit-Zooms zur EOS R6.

Abgesehen von der höheren Bildauflösung gibt es bei der EOS R5 - wie den Bildern von den Oberseiten der Kameras zu entnehmen ist - ein anderes Bedienkonzept als bei der EOS R6. Wenn deswegen die EOS R5 bevorzugt wird, aber nicht die teuersten Objektive eingesetzt werden sollen, dann ist es empfehlenswert, nur maximal die halbe Auflösung bei den Aufnahmen zu nutzen.

Wenn man für die Praxis überhaupt mit einer Auflösung von ca. 11 Mpx auskommt, dann hat man mit der EOS R5 den Vorteil, dass die Farben auch pro Bildpunkt akkurat sind, weil dann für jeden Bildpunkt vier Farbsensoren zum Einsatz kommen. Die Detailauflösung wird dann zusätzlich deutlich besser sein als bei Fotos von einer Kamera mit 11-Mpx-Sensor.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1746:

TU Wien: Sieger bei F1/TENTH Autonomous Grand Prix

(22.07.2020) Auf künstliche Intelligenz kam es an, beim F1/TENTH Autonomous Grand Prix vor einer Woche in Berlin. Das Team "TU fast TU Furious" von der TU Wien holte den ersten Platz. Völlig autonom, ganz ohne steuernde Eingriffe von außen, nur mit sorgfältig entwickelter künstlicher Intelligenz müssen die Rennautos bei den F1/TENTH-Wettbewerben gegeneinander antreten. Seit 2016 messen sich Studierende und Forschungsteams von Universitäten aus der ganzen Welt darin, die beste Software zu entwickeln, um auf einer Modell-Rennstrecke die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Das Team von der TU Wien hat erstmals daran teilgenommen.

Bisher wurde den Teams dafür immer eine vorgegebene physische Plattform vorgegeben - ein Modell-Rennwagen im Maßstab 1:10. Der Fokus des Wettbewerbs liegt daher ganz auf den selbstentwickelten Algorithmen. Dieses Jahr wurde der F1/TENTH-Grand Prix im Rahmen des International Federation of Automatic Control (IFAC), World Congress, in Berlin abgehalten. Weil diese Konferenz aufgrund der Corona-Pandemie virtuell stattgefunden hatte, wurde diesmal auch den Grand Prix virtuell abgehalten: Die Programmier-Aufgabe blieb gleich, aber anstatt physische Modellautos damit zu steuern, ließ man die Algorithmen in einer virtuellen Umgebung gegeneinander antreten.

Von der TU-Lehrveranstaltung zur Rennstrecke

Das Team "TU fast TU furious" entstand durch die Lehrveranstaltung "Autonomous Racing Cars master course", unterrichtet von Prof. Radu Grosu vom Institut für Computer Engineering der TU Wien. Diese Lehrveranstaltung ist einzigartig in Österreich, und eine von wenigen vergleichbaren in ganz Europa: Das Kursmaterial - also Kameras, optische Abstandsmess-Technik, Prozessoren etc. - wurde vom BMBWF Infrastrukturprojekt CPS/IoT gefördert, das Österreich auf die kommende Digitalisierungs-Revolution vorbereiten soll.

Die Studierenden entwickelten ein Semester lang Steuerungscodes basierend auf Deep-Learning-Algorithmen. "Aus den motiviertesten von ihnen bildeten wir dann das TU-Team, um es gegen weltbekannte Universitäten antreten zu lassen, darunter das MIT, UC Berkley und Stanford, oder auch UPenn, die den Wettbewerb ursprünglich initiiert haben", sagt Radu Grosu.

Das TU-Team bestand schließlich aus Thomas Pintaric als Teamleiter, Mathias Lechner (IST Austria), Bernhard Schlögl, Axel Brunnbauer, und Andreas Brandstätter. Teamberater waren Ramin Hasani, und Radu Grosu, ebenfalls Institut für Computer Engineering, TU Wien.

"Basierend auf dem Wissen, das in unserer Lehrveranstaltung vermittelt wurde, schaffte es das Team, einen klugen autonomen Agenten zu entwickeln, um das Auto zu steuern", sagt Radu Grosu. "Eine ganze Reihe von Algorithmen und Steuerungs-Strategien war getestet worden, bevor wir uns für die beste Variante entschieden, die dann schließlich auch gewann." Für die Algorithmen selbst war es egal, ob sie ein physisches Auto steuern, oder ob sie sich in einer rein virtuellen Welt befinden, wie das bei dieser Ausgabe des F1/TENTH Grand Prix der Fall war.

Der Wettbewerb in Berlin

Von der Rennleitung wurde die Geometrie der Rennstrecke vorgegeben. Die elektronischen Agenten mussten dann einen optimalen Pfad berechnen, und dann verschiedene Kontroll-Strategien anwenden, um ihr Fahrzeug auf diesem Pfad zu halten. In einer Vorrunde wurden Hindernisse auf dem Parcours platziert, denen die autonomen Fahrzeuge ausweichen mussten. "Wir wollten in diesem Stadium noch nichts über unsere Strategie verraten. Daher setzen wir hier auf Sicherheit und fuhren die Rennstrecke sehr langsam ab. Ohne Crash waren wir für die Hauptrunde qualifiziert, wenn auch mit der langsamsten Zeit", berichtet Teamleiter Thomas Pintaric.

Am Hauptwettkampftag schließlich traten die acht verbliebenen Teams jeweils zu zweit gegeneinander an. "TU fast TU furious" konnte sieben von acht Rennen gewinnen und sicherte sich so am 15. Juli schließlich den ersten Platz.

"Im Wesentlichen benötigte man drei entscheidende Komponenten um zu gewinnen", sagt Teammitglied Mathias Lechner. "Eine gute Rundenzeit, eine solide Kollisionsvermeidung und eine aggressive Taktik beim Start. Alle Teams schafften es, ein oder zwei dieser Punkte gut umzusetzen. Aber nur unser Team konnte alle drei zuverlässig miteinander kombinieren."

"Das ist für uns ein großartiger Erfolg - vor allem angesichts der Tatsache, dass die TU Wien zum ersten Mal beim F1/TENTH-Wettbewerb dabei war", sagt Radu Grosu. "Es war sicher nicht das letzte Mal. Es zeigt, dass die TU Wien unglaublich talentierte Studierende hat, die sich erfolgreich mit Teams von den besten Universitäten der Welt messen können."

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1745:

Grundig feiert 75 Jahre mit Radio RCD 1550 BT DAB+

[BILD] Grundig Heinzelmann und Grundig RCD 1550 BT DAB+ - (c) Grundig / Elektra Bregenz AGDer erste Radio von Grundig war der "Heinzelmann" und der Start der großen Marke Grundig. - Der quasi neue Heinzelmann heißt Grundig RCD 1550 BT DAB+ mit Tuner für UKW, DAB+, CD-Player, USB-Schnittstelle für Wiedergabe von USB-Stick und Bluetooth-Anbindung für Wiedergabe beispielsweise von Smartphones als Quellgerät.                                                       Bild: © Grundig / Elektra Bregenz AG

(03.07.2020) Genau seit 75 Jahren produziert Grundig Radios. Der erste war der berühmte Heinzelmann, der als Bausatz verkauft worden ist. Aus Anlass des Jubiläums gibt es von Grundig mit dem RCD 1550 BT DAB+ jetzt quasi einen Heinzelmann-Nachfolger; allerdings mit UKW, DAB+, CD-Player und Wiedergabe über Bluetooth-Schnittstelle beispielsweise von Smartphones oder über USB-Anschluss von USB-Datenstick.

Im Jahr 1930 gründete Max Grundig im deutschen Fürth einen eigenen Radiovertrieb. 1945 folgte die Gründung des Unternehmens Grundig mit eigener Produktion. Die ersten selbstgebauten Geräte waren Röhrenmess-, Prüfgeräte sowie Messgeräte für die Reparatur von Rundfunkempfängern. Und dann kamen die Radios.

Er war der Grundstein der Erfolgsgeschichte und ist bis heute Kult: Der "Heinzelmann". Ein Radiobausatz völlig ohne Röhren. Denn laut den Vorschriften der Alliierten bekamen Privatpersonen Radiogeräte im Deutschland Mitte der 1940er Jahre nur mit Bezugsschein. Die Idee von Max Grundig: Ein Radio ohne Röhren ist kein Radio. So kam es 1946 zur Geburt des Radiobausatzes "Heinzelmann", der ohne Bezugsschein erhältlich war und der bereits 1947 in großer Stückzahl produziert wurde. Mit nur einem Kreis, für Kurz-, Mittel- und Langwelle wurde der Radio-Baukasten binnen Kürze ein Bestseller. Bausätze für Radios mit Röhren war erlaubt, lediglich Fertiggeräte dürften nicht verkauft werden. Der Selbstbau von Radios - Bauanleitungen dafür - war bekanntlich auch die Hauptaufgabe des "praktiker" während der Besatzungszeit.

Gefolgt von weiteren Innovationen im Bereich Unterhaltungselektronik steigt Grundig innerhalb von wenigen Jahren zu weltweiter Bekanntheit auf, vergrößert die Produktion und wechselt den Unternehmenssitz von Fürth in das benachbarte Nürnberg. Heute ist Grundig Teil der türkischen Arcelik A.S.

Den tragbaren Grundig RCD 1550 BT DAB+ in Retro-Design der 1980er-Jahre gibt es nun in den Farben Blau, Schwarz oder Silber. In Österreich starteten im Frühling 2019 bereits die ersten Sender im DAB+ (Digital Audio Broadcast) oder Digitalradio Standard, laufend folgen hier weitere Sendestationen.

Der RCD 1550 BT DAB+ kann nicht nur störungsfreies DAB+, sondern noch vieles Mehr. Mit ihm kann man Radio hören, mittels USB-Anschluss eigene Audio-Formate abspielen oder einfach das Mobilgerät oder Tablet über Bluetooth mit dem Gerät verbinden. Und dann können nicht nur Radiosender, sondern auch Spotify, Podcasts oder andere Musikstreaming-Dienste gehört werden - und das in optimaler Klangqualität. Durch den integrierten CD-Player ist aber ebenso die Wiedergabe von CDs, CD-Rs oder CD-RWs mit Audio nach CD-Standard, MP3- oder WMA-Daten möglich.

Und dabei überzeugt das RCD 1550 BT DAB+ durch sein Soft-Design ebenso wie durch sein raumfüllendes und ausgewogenes Klangbild. Das LCD-Display garantiert eine einfache und intuitive Bedienung. Bis zu 10 Sender und bis zu 20 Titel der eingelegten CD können in einer bestimmten Reihenfolge gespeichert und wiedergegeben werden. Ein Titel kann dabei auch mehrmals gespeichert werden.

"Grundig kann Radio - und das seit 75 Jahren. Auch im Jubiläumsjahr bringen wir wieder neue Radios auf den Markt. Den Start macht das RCD 1550 BT DAB+, das durch sein Design, Klangerlebnis und die intuitive Bedienbarkeit einfach voll überzeugt. Kann Bluetooth, CD, USB, aber auch klassisches Radio. Denn auch das, vor Jahren noch heraufbeschworene Ende des Radios ist nicht gekommen, sondern das Radio erfreut sich heute wieder großer Beliebtheit", so Philipp Breitenecker, Head of Marketing bei Grundig Österreich.

Technische Daten Grundig RCD 1550 BT DAB+:

  • Verstärkerteil: 2 X 1,5/1,0 W Musik-/Sinusleistung, Ultra Bass System - (USB): Hervorragende Basswiedergabe durch elektronische Anhebung der tiefen Frequenzen, Automatische Loudness
  • Tunerteil: Wellenbereich: FM, DAB+ Tuner - PLL-Frequenz-Synthesizer-Abstimmung - Automatischer und manueller Sendersuchlauf, 10 Stationsspeicher, Last Station Memory
  • CD-Teil: Abspielbare Disc-Formate: Audio CD/CD-R und CD-RW mit Audio, MP3 Dateien oder WMA-CDs, 20 Speicherplätze, Schneller Vor- und Rücklauf, Skip (Titelsprung) vorwärts und rückwärts, Zufalls-Wiedergabe (Random)
  • Bluetooth Musikstreaming V5.0
  • Lautsprecher: 2 x 77 mm Breitband
  • Anschlüsse: USB 2.0 high speed, 3,5-mm-Kopfhöreranschluß
  • Stromversorgung: Batterien: 6 x 1,5 V (R 14/UM 2/C), Netzteil: 230 VAC, 50/60 Hz
  • LC-Display
  • BxHxT: 24,5 x 13,9 x 24,5 cm
  • Gewicht: 1,9 kg
  • Farbe: Schwarz / Blau / Silber

Der Grundig RCD 1550 BT DAB+ ist um knapp 100 EUR ab sofort im Handel erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1744:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

Eumig-Museum in Wr. Neudorf ist wieder geöffnet

[BILD] Eumig-Museum in Wiener Neudorf - (c) eumigMuseumDas Eumig-Museum, das vorerst als kleine "Untermiet-Ausstellung" begonnen hatte, hat nun mit dem Alten Feuerwehrhaus in Wiener Neudorf ein eigenes Gebäude mit einem Objektiv als einladendem Portal.                               Bild: © eumigMuseum

(20.06.2020) Im "Alten Feuerwehrhaus" in Wiener Neudorf gibt es eine Dauerausstellung über die frühere österreichische Traditionsfirma Eumig. Nach den Corona-Schließungen ist diese wieder jeweils samstags und sonntags sowie an einem Mittwoch im Monat zugänglich.

Derzeitige Ausstellungen: "eumig im Spiegel der Zeit" spiegelt die Geschichte von eumig von 1919 bis 1981 und die dazugehörige nationale und internationale Geschichte. Die zeitlich dazu passenden eumig-Produkte sind ausgestellt.

Die Geschichte des Werkes eumig Wiener Neudorf und die der Marktgemeinde Wiener Neudorf sind gegenübergestellt, die damals weltweit führende Optik- Produktion aus dem Werk Wiener Neudorf wird dokumentiert. Ein kleiner Teil widmet sich dem Leben des ehemaligen geschäftsführenden Gesellschafters und Miteigentümers der Firma eumig Ing. Karl Vockenhuber, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre.

Mittlerweile ist das Eumig-Museum mit einladenem Portal in Objektiv-Form geworden. Hier ein Bericht aus den Anfangszeiten des Eumig-Museums, was schon mehr als zehn Jahre zurückliegt: Meldung vom 10.04.2009: Eumig-Museum: 90-Jahre-Ausstellung in Guntramsdorf.

Geöffnet ist das Eumig-Museum derzeit samstags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 9 bis 12 Uhr und an einem Mittwoch im Monat jeweils von 15 bis 18 Uhr. Aktuelle Termine und Öffnungszeiten sind bitte der Eumig-Website zu entnehmen.

=>> eumig.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1743:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

IFA Berlin: 3. - 5. September als Corona-Variante

[LOGO](11.06.2020) Angesichts Corona wird die IFA Berlin heuer abgespeckt auf drei Tage reduziert und eng begrenzter Teilnehmerzahl - ohne Privatbesucher - vom 3. bis 5. September als IFA 2020 Special Edition stattfinden, wie die Messe Berlin nun entschieden hat. Diese IFA 2020 Special Edition wird ausschließlich für Fachhändler stattfinden. Und für Medien, von denen man sich die gewohnt breite Berichterstattung erhofft. 800 Journalisten aus aller Welt - darunter auch von "praktiker" - haben sich bereits innerhalb weniger Tage dafür angemeldet. Eine Teilnahme an der IFA 2020 ist nur nach vorheriger Registrierung oder auf Einladung möglich. Damit wird die Teilnehmerzahl limitiert.

Die IFA findet traditionell zum besten Zeitpunkt für Marken, Hersteller und den Handel auf der ganzen Welt statt: Kurz vor der wichtigsten Verkaufssaison des Jahres, die vom Singles Day über den Black Friday, Cyber Monday, Weihnachten bis Chinese New Year reicht.

"Nach all den Veranstaltungsausfällen der vergangenen Monate, braucht unsere Branche dringend diese Plattform, um ihre Innovationen zu präsentieren. Die IFA bietet dafür nicht nur den besten Zeitpunkt sondern auch noch effiziente Beteiligungsmöglichkeiten", sagt Jens Heithecker, Executive Director der IFA Berlin. Virtuelle Veranstaltungen seien sicher hilfreich, aber ihnen fehle "die menschlich emotionale Verbindung, die Veranstaltungen wie die IFA Berlin so unglaublich wertvoll machen", so Heithecker weiter.

Die diesjährige IFA wird aus drei für den Fachbesucher relevanten eigenständigen Veranstaltungen bestehen: "IFA NEXT trifft auf IFA SHIFT Mobility", "IFA Global Markets" und "IFA Business-, Retail und Meeting-Lounges". Aktuell sind maximal 1000 Teilnehmer pro Tag für jede Veranstaltung geplant, sodass die Vorschriften für Ansteckungsvermeidung eingehalten werden können.

IFA NEXT trifft auf IFA SHIFT Mobility

Anlässlich der Spezialausgabe der IFA 2020 kombiniert die IFA ihre beiden Innovationsplattformen - IFA Next und IFA SHIFT Mobility - zu einem exklusiven Live-Event für die internationale Tech-Community. Die Veranstaltung bringt Technologie-Startups und Unternehmen aus dem Bereich der vernetzten Mobilität zusammen. Die neue Plattform verschafft ihnen so nicht nur die dringend benötigte Öffentlichkeit, sondern auch wichtige Industriekontakte. Für Innovatoren, Disruptors, Tech-Journalisten und digitale Influencer wird dies die wichtigste Veranstaltung des Jahres sein, an der sie teilnehmen können.

IFA Global Markets

In den letzten drei Jahren hat sich IFA Global Markets zur größten europäischen Sourcing-Plattform für OEMs und ODMs entwickelt. Nun wird sie in diesem Jahr die erste spezielle Sourcing-Messe der Welt sein. Die IFA-Partner aus der Industrie brauchen eine Sourcing-Plattform, um ihre Lieferketten, die von der Unterbrechung durch die COVID-19-Pandemie betroffen sind, wiederherzustellen und zukunftsorientiert neu aufzustellen.

IFA Business-, Retail und Meeting-Lounges

Die IFA Berlin ist jedes Jahr der wichtigste Marktplatz für Consumer Electronics und Home Appliances. Auf der IFA 2019 beispielsweise betrug das Ordervolumen rund 4,7 Mia. Euro.

Aufgrund der Pandemie wird für heuer weniger erwartet. Um den Herstellern die dringend benötigte Möglichkeit zu bieten, den Handel vor der verkaufsstärksten Saison des Jahres zu treffen und sich mit den Geschäftspartnern austauschen zu können, veranstaltet die IFA Berlin dieses Jahr die IFA Business, Retail & Meeting Lounges als Treffpunkt und Marktplatz für Industrie und Handel.

Virtuelles IFA-Erlebnis via Streaming und Chat

Da die Messe Berlin damit rechnen muss, dass zum Zeitpunkt der IFA weiterhin vereinzelt Reisebeschränkungen bestehen werden, sollen die Veranstaltungen durch virtuelle Streaming- und Chatangebote begleitet werden. Die Notwendigkeit für diese Fern-Teilnahme kann sich auch durch die Limitierung der Teilnehmer je Veranstaltung ergeben.

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Veranstalterin der IFA, begrüßt das neue Konzept: "Die IFA Berlin ist die wichtigste Veranstaltung für die Consumer Electronics- und Home Appliances-Branche. In den vergangenen Wochen haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem IFA-Team ein Konzept entwickelt, das allen unseren Industriepartnern die nötige Plattform bietet, um ihre Innovationen zu präsentieren."

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin: "Unser IFA-Team hat wirklich alle Register gezogen. Ich bin unglaublich stolz darauf, wie es diese Herausforderung angegangen ist und eine überzeugende Lösung für die IFA 2020 gefunden hat."

[.> Seit der IFA Berlin 2006 - und damaliger Umstellung von zweijährlich auf jährlich - hat federführend Dr. Göke die IFA Berlin zu einer globalen Messe weiterentwickelt. Zuvor hatte es für die IFA Berlin nicht so großartig ausgeschaut. Es wurden allgemein seit den 1990er-Jahren eher Messen aufgelassen als diese erfolgreicher geworden wären. Beispielsweise in Wien gibt es schon längst keine HIT, ifabo und schon sehr viel länger nicht mehr die ursprünglich sehr gut besuchten Frühlings- und Herbstmessen. Heuer wird es wegen der Corona-Wirren auf der IFA Berlin etwas ruhiger zugehen, aber im nächsten Jahr könnte es schon wieder wie bisher weitergehen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1742:

Vergleiche Smartphone vs. Systemkamera sind dumm

(21.04.2020) Man kann mittlerweile schon ganze Bibliotheken und Fotogalerien füllen mit "Beweisen", dass man mit einem Smartphone genauso gut fotografieren kann, wie mit einer Profikamera. Ja, das ist richtig, wenn man erstens überhaupt so gut fotografieren kann und zweitens auf alles verzichten kann, was man mit einem Smartphone eben nicht besonders gut hinbekommt.

Solche "Beweise" hat es schon auch zur Zeit der Hochblüte der Kompaktkameras gegeben.

Es ist eben nur dann wahr, wenn genügend Licht da ist und wenn man mit den Brennweiten, die mit dem Smartphone möglich sind, auskommt. Die Objektivleistung bei Smartphones ist wirklich sehr gut, aber es muss genügend Licht da sein, weil ansonsten aus dem winzigen Sensor ein stark verrauschtes Bild herauskommt. Es muss auch ein Motiv sein, bei dem der "entscheidende Augenblick" - der eigentlich das Wesentliche an der Fotografie ist außer bei Stillleben -, nicht so wichtig genommen wird.

Profis müssen ein brauchbares Resultat abliefern, die können ihrem Auftraggeber nicht erzählen, dass das Licht zu schwach war und deswegen die Bilder ziemlich zermatscht ausschauen. Und den anspruchsvollen Amateur reizen erst recht auch die schwierigeren Motive, mit denen man auch mit Kompaktkameras nicht zurechtgekommen ist.

Man kann also vielleicht "praktisch alles" genausogut mit einem Smartphone fotografieren. Aber eben nicht wirklich alles.

Auch wenn die Bildschärfe beim Smartphone perfekt ist, die Anmutung von einer Aufnahme auf einem größeren Sensor und wirklich hochwertigem Objektiv ist eine ganz andere. Sie kostet allerdings auch gleich viel mehr. Die Kamera von einem Smartphone kostet bei den meisten Modellen - das sieht man an den Preisen von Ersatz-Kameramodulen für Smartphones - ein paar Euro. Es ist ein wahres Wunder, was damit heute geschafft wird, aber es geht noch mehr.

Der großartige Vorteil von einem Smartphone ist, dass man damit heute eine Kamera immer mit dabei hat. Man kann also Fotos machen, die man mit der Systemkamera einfach deswegen nicht machen kann, weil sie eben nicht immer zur Hand ist. Wenn man auf Fotos - oder auch Videos - wert legt, lohnt es sich also, wenn man ein Smartphone wählt, das auch bei den Fotos ein bisschen besser ist und mehr Möglichkeiten bietet.

Für den anspruchsvollen Fotografen sind also Smartphones nie ein Ersatz für eine gute Systemkamera, aber eine sehr wertvolle Ergänzung. Jedenfalls dann, wenn man auf Grausamkeiten in der "Bildverbesserung" verzichtet. Beispielsweise bei der - aktuell sehr beliebten - Bokeh-Simulation dreht es jedem, der weiß, wie sowas in echt ausschaut nur den Magen um.

Anlass für diesen Auszug aus unserer Webseite "Android-Smartphone, Android-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen für Praktiker" - siehe Link unten - ist, dass Huawei wieder einmal Aufmerksamkeit bekommen hat, weil sie ein mit einer Profikamera gemachtes Foto als mit einem ihrer neuen Smartphones gemacht in der Werbung verwendet hatten. Leider ist das keine Spezialität von Huawei, derartige Schummeleien sind durchaus schon passiert. Bei Huawei hat das aber schon Tradition. Wenn man nach "Fake-Foto Huawei" sucht, dann findet man gleich auf der ersten Ergebnisseite mehrere zurück bis 2016. Jetzt eben wieder.

==> praktiker.at: Android-Smartphone, Android-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen für Praktiker

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1741:

Gesichtserkennung in Österreich - seit Ende 2019

(03.04.2020) Wie kürzlich eine parlamentarische Anfrage ergeben hatte, wird in Österreich seit Ende des Vorjahres Gesichtserkennung im öffentlichen Raum eingesetzt. Basis dafür sind Daten von knapp 10 Mio. Personen aus 13 Datenbanken. Dazu gehören u.a. auch alle Passfotos aus dem Identitätsdokumentenregister. Die Einführung war während der vom Bundespräsidenten eingesetzten provisorischen "Beamtenregierung" mit der vorherigen Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes als Kanzlerin.

Hier ist die Anfragebeantwortung im Wortlaut: parlament.gv.at: Gesichtsbilderdatenbanken der österreichischen Sicherheitsbehörden.

Wie derartige Aktivitäten einzuschätzen sind, werden ältere Leser noch aus den Berichten bis vor ca. 30 Jahren über die - schon damals auf "Sicherheit" bedachten - ehemaligen Ostblockstaaten wissen.

Ohne diese parlamentarische Anfrage wäre das wohl nicht bekannt geworden. Ende 2019 hatte man davon jedenfalls nichts gehört.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1740:

Elektrohandel tobt: Privileg für Aldi, Lidl, Metro

(25.03.2020) Wegen der Corona-Pandemie-Gesetze ist es den meisten Händlern verboten worden ihre Geschäfte zu öffnen. Das Geschäft machen derzeit exklusiv die Supermärkte, die als Quasi-Lebensmittelhändler weiterhin verkaufen dürfen. Nebenbei im Programm auch so ziemlich alles von Bekleidung bis zu Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten. Derzeit gibt es beispielsweise eine extrem gestiegene Nachfrage nach Spielkonsolen und Tiefkühlschränken sowie generell Unterhaltungselektronik.

Wie das Fachmagazin für den Elektrohandel "Elektrojournal" auf seiner Website berichtet - siehe elektrojournal.at: Ärger über Mischbetriebe: Lebensmittelhandel verkauft weiterhin Elektrogeräte - arbeitet die Politik an einer Verordnung, die diese extreme Bevorzugung beheben soll. Diese soll "in den nächsten Tagen" kommen.

Im Prinzip wäre es freilich einfach gewesen indem gesetzlich geregelt worden wäre, welche Waren derzeit nicht verkauft werden dürfen - und nicht nur, Geschäfte welcher Branchen geschlossen bleiben müssen. Es betrifft ja nicht nur den Elektrohandel sondern beispielsweise auch Blumengeschäfte. Blumen und Erde kann man weiterhin in den Supermärkten kaufen, während Blumenhändler Ware im Wert von tausenden Euro wegwerfen können.

Es könnte ja kein Problem sein, dass Supermärkte diese Produkte aus dem Angebot nehmen.

Der heimische Handel wird dadurch grob benachteiligt gegenüber Supermarktketten. Offen haben dürfen außer Apotheken und Postämtern in der Hauptsache in ausländischem Besitz befindliche Geschäfte. Das sind ja auch die Mobiltelefon-Netzbetreiber.

Die ansonsten sehr vorbildlich rasch gemachten Gesetze und Verordnungen haben hier einen groben Fehler zum Schaden von österreichischen Händlern. Auch wenn das wohl nicht so beabsichtigt war, ist das der Effekt.

Dass in der Hauptsache deutsche Konzerne dadurch extrem bevorzugt werden ist insofern ärgerlich, als Deutschland ja ursprünglich eine bereits bezahlte Lieferung von medizinischen Gütern nach Österreich konfiszieren wollte.

Nachtrag am 03.04.2020: Es ist bislang nichts passiert in dieser Richtung. In Vorarlberg wurde wenigstens die Regierung aktiv - siehe elektrojournal.at: Supermärkte bleiben stur / Anzeige in Vorarlberg von Erfolg gekrönt.

Richtig ist freilich das Argument, dass wenn die Supermarktketten diese Non-Food-Waren nicht verkaufen, dann alle bei Amazon & Co. einkaufen würden, weil manche Produkte von Konsumenten freilich gebraucht werden. Die Gesetze und Verordnungen sind diesbezüglich also schlecht durchdacht gemacht und die Bereitschaft, das zu reparieren dürfte nicht wirklich vorhanden sein.

Wer etwas kaufen will, sollte daher vielleicht beim Händler in der Nachbarschaft anrufen, ob dieser die gewünschte Ware liefern könnte. Das ist ja ganz offensichtlich nicht verboten und telefonisch ist es für jeden möglich. Händler, die bereits eine eigene - gut eingeführte - Website haben sind davon nicht so arg betroffen. Aber es nutzt auch nicht jeder Konsument das Internet.

Es ist auch für den Konsumenten selbst wichtig, dass es nach Ende dieses Ausnahmezustands die Händler noch gibt. Von Amazon, Lidl oder Aldi/Hofer kommt niemand, um die Sender beim Fernseher einzustellen oder sonstwie zu helfen, wenn etwas nicht funktioniert oder jemand damit alleine nicht zurechtkommt.

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