[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1710-1719
praktiker.at/news


Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



<< Neuere Ältere >> | Weitere ITM-Newsroom-Meldungen |


ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1719:

Epson EF-100W/B: 1. tragbarer Epson-Laserprojektor

[BILD] Epson EF-100W Portabler 3LCD-Laserprojektor - (c) EpsonEpson EF-100W - in Schwarz EF-100B - ist der erste tragbare Laserprojektor von Epson. Damit kann ein helles, brillantes Bild mit einer Diagonale von bis zu 3,8 m - wahlweise sogar auf den Plafond - ohne Verzerrungen projiziert werden. Verzerrungen werden automatisch korrigiert.                       Bild: © Epson

(04.07.2019) Epson EF-100W - in Schwarz EF-100B - ist der erste tragbare Laserprojektor von Epson. Damit kann ein helles, brillantes Bild mit einer Diagonale von bis zu 3,8 m - wahlweise auch auf den Plafond - ohne Verzerrungen projiziert werden. Verzerrungen werden automatisch korrigiert.

Mit dem Epson EF-100 gibt es den ersten Laserprojektor zum Mitnehmen. Geboten wird helles Bild ohne Notwendigkeit den Raum abzudunkeln und bei Lage des Projektors hat man freie Wahl. Egal ob auf Plafond oder schräg zur Wand, der Projektor entzerrt automatisch das Bild. Solcherart kann mit der Projektion ohne vorherige Justage sofort nach Aufstellung begonnen werden. Das Gehäuse misst an der längsten Stelle des Gehäuses nur 23 cm.

Die Laserlichtquelle erlaubt einen wartungsfreien Betrieb des Gerätes von bis zu 20.000 Stunden. Bei Nutzung von täglich 5,5 Stunden sind das zehn Jahre, woraus sich ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis ergibt.

Die Projektion erfolgt über ein 3LCD-Modul in HD-Auflösung. Die Fernbedienung ermöglicht eine einfache Navigation in der benutzerfreundlichen Bedienoberfläche. Über die Fernbedienung kann auch eine Anleitung zur Bedienung aufgerufen werden.

Über den HDMI-Anschluss lassen sich Inhalte auch von Smartphones, Tablet-PCs, DVD-Spielern, Spielekonsolen oder Laptops ganz einfach einspielen. Auch die Wiedergabe von Streamingdiensten ist mit dem EF-100W/B sehr einfach: Angebote von beispielsweise Amazon Fire TV, Google Chromecast, Roku und Apple TV werden einfach an der Rückseite eingespeist.

Das Plug-and-Play-Design besitzt alle Zutaten für einen guten Ton wie einen integrierten Lautsprecher und eine Bluetooth-Verbindung für Soundbars oder Kopfhörer. Außerdem gibt es einen speziellen Wiedergabemodus, bei dem das Klangbild an die Inhalte angepasst wird.

Diese neuen portablen Laser-Projektoren eignen sich besonders gut auch für kleinere Unternehmen oder generell für alle jene, die unterwegs Präsentationen abhalten. Das sind also beispielsweise alle vom Vertriebsmitarbeiter bis zum Profifotografen oder Designer, der sein Portfolio vorführen will.

Ergänzende Eckdaten: Hochwertige Bilder in natürlichen Farben auch bei Tageslicht über 3LCD-Technologie, 2000 lm, dynamischer Kontrast von 2500000:1 (!), HD-Auflösung, automatische Trapezkorrektur vertikal +/-45°, horizontal +/-40°; Anschlüsse: HDMI 2.0, USB Host; Integrierter Audioteil: 5-W-Lautsprecher, Bluetooth-Audio-Adapter, Kopfhörerbuchse; Geringe Lüftergeräusche mit 26 dB/29 dB; Abmessungen und Gewicht: 210 x 227 x 88 mm und 2,7 kg.

Epson EF-100 ab sofort mit wahlweise weißem (EF-100W) oder schwarzem (EF-100B) Gehäuse um knapp 960 EUR erhältlich.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1718:

Kobil mPower: Hochsichere Plattform für Innovation

[BILD] Ismet Koyun, Gründer und Inhaber von Kobil Systems - (c) Felix WesselyDer hemdsärmelig erscheinende Ismet Koyun hat vor 33 Jahren in Deutschland seine Firma Kobil Systems gegründet, die immer schon auf Sicherheitslösungen wie Smartcard, Authentifikation und Kryptographie spezialisiert ist. Nun wurde mit mPower eine Plattform geschaffen, auf die bei sicherer Identifikation und Datenübertragung neue Produkte aufgesetzt werden können.                                 Bild: Felix Wessely

(24.06.2019) Kürzlich hat in Wien der Gründer und Inhaber der deutschen Firma Kobil Systems Ismet Koyun ein mit einem Investitionsaufwand von 50 Mio. Euro in den letzten Jahren entwickeltes System mPower vorgestellt. Dieses soll durch extreme Absicherung die Identität des Teilnehmers gegenüber anderen Diensten bieten. In der Hauptsache als Bezahlsystem, wobei gegenüber Zahlungsdienstleistern die Identität des Teilnehmers sichergestellt ist, ohne dafür mehr Daten bereitzustellen als für die jeweilige Transaktion erforderlich ist. Zusätzlich gibt es einen ebenso hochsicheren Messenger mit der Möglichkeit auch Dateien zu übertragen. Auf dieser Plattform lassen sich neue Geschäftsideen im Stil von Uber oder Airbnb entwickeln. Kobil ist seit der Gründung im Jahr 1986 Pionier in den Bereichen Smartcard, Einmalpasswort, Authentifikation und Kryptographie.

Eines der Kernmerkmale dabei ist, dass die Daten des Teilnehmers nicht an andere Firmen weitergeleitet werden. Die persönlichen Daten und das Verhalten des Teilehmers ist dabei nicht eine Ware mit der gehandelt wird.

[BILD] Kobil Systems Gerät auf technischer Basis eines Smartphones - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Kobil Systems entwickelt auch - wie hier im Bild ein Prototyp - auf Basis von Smartphone-Hardware für nur eine exklusive Sicherheitsanwendung - hier mIDentity signPod.

Auch beispielsweise für die Herstellung der Verbindung zu einem Zahlungsdienstleister werden nur die erforderlichen Daten weitergeleitet. Alle evtl. benötigten Daten werden bei mPower hinterlegt und werden selektiert für die jeweilige Transaktion weitergegeben. Die Bedienung erfolgt über eine von Kobil entwickelte App.

Also beispielsweise die Autovermietung erhält die Daten des Führerscheins, aber nicht die Kontoverbindung. Die Kontoverbindung erhält nur der Zahlungsdienstleister, über den das gemietete Auto bezahlt wird. Wer der Zahlungsdienstleister ist, erfährt die Autovermietung auch nicht, die Autovermietung erhält nur die Bestätigung, dass die Zahlung erledigt ist. So in der Art - was eben dann je nach Anwendung indiviuell festgelegt werden kann.

Kobil bietet mit mPower eine sichere und verbindliche digitale Kommunikations-Plattform, auf der sich Unternehmen ein eigenes Eco-System aufbauen können. Über eine App lassen sich schnell neue, innovative Lösungen oder Anwendungen zu Dienstleistern gestalten. Mitarbeiter eines Unternehmens können mit ihrer Identität bei allen Partnern, die sich in seinem Eco-System befinden, überall weltweit und jederzeit anmelden, um ihre Geschäftsprozesse einfach und schnell sicher erledigen zu können: Tickets bestellen, Hotels buchen oder Leihwagen mieten.

Kobil will mit mPower jedem Unternehmen auch Versicherungen, Banken, Fluggesellschaften, Krankenhäuser aber auch Start-ups, jedem End-User in den Unternehmen, den Weg in eine verbindliche, sichere, vernetzte und effizientere digitale Gesellschaft ebnen. Mit mPower ist garantiert, rechtskräftig miteinander zu kommunizieren. Alle Daten zwischen Kunde und Partner sind hierbei nach den GDPR-Vorschriften gesichert. Jeder entscheidet, wer welche Daten bekommt.

[BILD] Kobil Systems frühere Geräte - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Einige der früheren Geräte, die von Kobil für Banken und andere sicherheitskritische Anwendungen entwickelt worden sind; beispielsweise zum Generieren von TANs.

Kobil-Kunden können mit der mPower-App das eigene Eco-System nutzen, wie Versicherungen, Banken und Krankenkassen. Ärzte können im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten eine neue digitale Arbeitswelt erstellen. Sie können sicher mit Kollegen beratschlagen, sich austauschen, ohne beispielsweise auf WhatsApp angewiesen zu sein. Sie haben ein eigenes aber sicheres WhatsApp. Bestellungen in der Apotheke über Medikamente kommen nicht in falsche Hände. Eine Transaktion von A nach B kommt signiert dort an.

mPower bietet die sichere Verbindung zwischen den gewünschten Geschäftspartnern und behält die Kontrolle über die eigenen Daten. Das Wechseln in diese digitale Welt ist nicht schwer. Kobils Mission ist, dass alle Daten in eigenem Besitz bleiben und nicht "in fremde Hände" geraten.

Ismet Koyun: "Wir wollen mit dieser Technologie die Welt verändern. Es werden viele neue, eigene Eco-Systeme entstehen. Schütze Dein Geschäft, 'Build your own Eco-System', sei der Gewinner und nicht nur Zuschauer."

mPower setzt zum Schutz der digitalen Identität auf Verbindlichkeit und Sicherheit, in der fünf Technologien integriert sind:

  1. mIDentity - sichere und verbindliche Identität mit der bewährten AST-Technologie: I AM, I KNOW, I HAVE, I SIGN.
  2. mChat - sichere und verbindliche Kommunikation. Ein sicheres Echtzeit-Messaging-System, das ein eigenes und verbindliches Kommunikationssystem für das Unternehmen darstellt - alle Daten bleiben geschützt im Unternehmen.
  3. mSign - sichere und verbindliche Signatur. Bearbeiten, Signieren, Versenden von elektronischen Dokumenten, rechts-verbindlich und sicher mit digitaler Signatur (PKI-Technologie). Es verwaltet und kontrolliert alle elektronischen Dokumente sicher und zuverlässig.
  4. mPay - sicheres und verbindliches Payment-System. Ein in-house Bezahl- und Payment-System, das sich schnell und sicher an neuen Zahlungsmethoden anpassen lässt.
  5. mBusiness - sicheres und verbindliches Business Logic. Sichere und verbindliche Kommunikation mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Sicherheitsrelevante Workflows gestalten und per Knopfdruck ausrollen.

Abgesehen von der gewährleisteten Sicherheit zwischen zwei Partnern, sieht Koyun aktuell die Marktlücke - und das große Potential des Konzepts hinter mPower - auch im steigenden Interesse daran, dass die persönlichen Daten nicht zur Handelsware werden, was eben hierbei von Kobil zugesagt wird.

=>> www.kobil.com

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1717:

Devolo Access Point One: LAN-WLAN-Internet-Hotspot

(18.06.2019) Mit dem Access Point One gibt es von devolo eine neue All-In-One-Lösung für starkes WLAN und kabelgebundene Verbindungen per LAN-Kabel. Der Access Point wird dabei an ein bestehendes LAN angeschlossen und stellt dann Highspeed-WLAN mit bis zu 1.733 Mbps (4x4 MIMO) für Endgeräte mit WLAN ac und mit bis zu 300 Mbps per WLAN n (2x2 MIMO) zur Verfügung. Insgesamt sechs Antennen sorgen für eine starke WLAN-Abdeckung über 5-GHz und 2,4-GHz.

Devolo bietet damit zum günstigen Einstiegspreis neben Highspeed-WLAN gleich noch vollwertige Switch-Funktionalität. Über vier Fast-Ethernet-Ports können Endgeräte auch per Kabel ins eigene LAN eingebunden werden. So können beispielsweise Smart-TV oder Spielekonsole mit dem Internet verbunden werden. Durch den möglichen hohen Datendurchsatz sind eben diesbezüglich anspruchsvolle Anwendungen wie hochauflösendes Video oder Gaming möglich. Ein zusätzlicher Gigabit-Port ist für den Anschluss an die Netzwerkdose vorgesehen.

Das Einrichten des Systems soll sehr simpel gelöst und schnell machbar sein: Zunächst wird der devolo Access Point One mit dem beiliegenden Netzteil an den Strom angeschlossen. Im zweiten Schritt werden über LAN-Kabel der Gigabit-Port mit der Netzwerkdose verbunden.

Es steht auch eine WPS-Funktion für die Übernahme der WLAN-Zugangsdaten des Routers zur Verfügung.

Devolo sagt zu, dass die Einrichtung und Bedienung auch für Laien problemlos möglich ist.

Devolo Access Point One ist ab sofort um knapp 100 EUR erhältlich.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1716:

Freewrite Traveler: E-Ink-Reiseschreibmaschine

[BILD] Freewrite Traveler - (c) AstrohausFreewrite Traveler ist die Taschen-Version von Freewrite: Ein Schreibgerät mit E-Ink-Display, das nur eine sehr simple Textverarbeitung bietet speziell für Autoren, die sich bei der Arbeit nicht von anderen Anwendungen ablenken lassen wollen.                             Bild: © Astrohaus

(10.06.2019) Nach dem offenbar guten Erfolg von Freewrite - einer Art Schreibmaschine mit E-Ink-Display ohne Ablenkung durch andere Anwendungen für Textautoren - soll nun im kommenden Herbst ein schlankeres Modell in Notebook-Design zum Zusammenklappen kommen. Dies wird derzeit vorab günstiger verkauft. Innovation gegenüber dem originalen Freewrite - siehe Meldung vom 04.03.2016: Freewrite: Schreib-Maschine mit E-Ink ist fertig - ist, dass nun auch der Cursor bewegt werden kann. Die Tastatur ist - als Konzession auf die kleinere Bauhöhe - auch hochwertig, aber nicht mit den edlen Cherry-Tasten.

Wie unser Bild oben zeigt, wird Freewrite Traveler in der Grundform wie ein Notebook. Allerdings mit einem kleinen E-Ink-Display. Das Konzept von Freewrite ist die maximale Konzentration, nämlich das Schreiben von Texten in einem Fluss. Die Idee ist, dass ein Text in einem heruntergeschrieben wird, und erst im Nachhinein korrigiert wird. Entsprechend stark eingeschränkt ist der Funktionsumfang bei der Bedienung.

Eine Konzession, die man nun doch für Freewrite Traveler gemacht hatte ist, dass nun der Cursor bewegt werden kann. Dies funktioniert angelehnt an die Bedienung mit frühen Computer-Textververarbeitungen über Tasten innerhalb des Buchstabenbereichs mit Umschalttaste. Die Umschalttaste ist "NEW" analog zu "STRG" bei PCs. Der Cursor wird dann über die Tasten W, A, S, D bewegt.

Die Cursortasten wegzulassen war eine schon etwas versponnene Idee. Denn sowohl handschriftlich als auch mit einer konventionellen Schreibmaschine hat man immer auch die Möglichkeit, den Text einer weiter zurückliegenden Passage zu korrigieren, ohne dafür alles bis dorthin zurück weglöschen zu müssen. Das war halt schon zu sehr seltsam. Wer die Cursortasten nicht verwenden will, braucht es eh nicht zu tun.

Die zweite wesentliche Änderung ist die Technik der Tastatur. Bei Freewrite sind Cherry-Tasten eingesetzt, bei Freewrite Traveler ist es ein Scissor-Switch-Keyboard. Scissor-Switch steht für die Scherenartige Mechanik mit der die Tasten im Ruhezustand hochgehalten werden. Das dürfte momentan eine der besten Technologien für Tastaturen mit kleiner Bauhöhe sein. Apple soll übrigens planen, diese in künftige Notebooks einzubauen. Die Qualität ist sehr gut, aber es ist halt etwas anderes als die Cherry-Tasten. Eine Tastatur ist immer auch Geschmackssache.

Jedenfalls hat die Tastatur eine gleich große Schrittweite wie eine Standard-PC-Tastatur; also 19 mm statt wie normalerweise bei Notebooks 17 mm.

Wie auch beim normalen Freewrite, werden sehr viele Sprachen und Tastatur-Belegungen unterstützt. Es gibt unterschiedliche Tastaturen: ANSI-Tastatur für USA und ISO-Tastatur für den Rest der Welt. Der Unterschied liegt in der Form der Enter-Taste, die bei der ANSI-Tastatur nur eine Tastenreihe hoch ist, bei der ISO-Tastatur bekanntlich über zwei Tastenreihen geht und dafür weniger breit ist. Hinsichtlich der Beschriftung der Tasten gibt es vorläufig keine Angaben. Vermutlich wird diese so wie bei Freewrite generell nach US-Layout beschriftet sein.

Eine weitere Abweichung vom "großen" Freewrite ist, dass das Display nicht beleuchtbar ist. In der Regel wird man die Beleuchtung sowieso nicht brauchen, weil man selten im Finsteren sitzen wird. E-Ink-Displays sind sogar fast besser lesbar als Schreibmaschinschrift auf Papier. Das wird also für die allermeisten Anwender keine störende Einschränkung sein.

Genauso wie bei Freewrite können die im internen Flash-Speicher gespeicherten Texte über integriertes WLAN auf einem Cloud-Server gespeichert werden. Alternativ kann das Gerät wie ein Laufwerk angesprochen werden und so die Texte auf einen konventionellen PC übertragen werden. Auch bei Freewrite Traveler ist die USB-Schnittstelle nicht als Host-Adapter ausgeführt. Dies wäre eigentlich besser, weil dann könnte man die Texte direkt auf einem USB-Stick sichern. Wenn man keinen Cloud-Dienst verwenden will - also die eigenen Texte nicht auf einem fremden Server speichern will - braucht man also einen PC um die Daten auf eigenen Datenträgern speichern zu können. Es wäre wohl eine gute Idee gewesen, entweder einen SD-Steckplatz oder einen USB-Hostadapter dafür einzubauen.

Bei der Arbeitsdauer des Akkus sind die Angaben etwas unklar. Eine Aufladung soll für 30 Tage ausreichen unter der Annahme, dass das Gerät pro Tag eine halbe Stunde lang verwendet wird. Das ergibt also ungefähr 15 Stunden unterbrochene Betriebsdauer. Allerdings werden an anderer Stelle in der Beschreibung 30 Stunden Arbeitsdauer angegeben. Die Aufladung funktioniert über USB. Für mehr Kapazität - und damit längere Arbeitsdauer - kann man sich also leicht mit einer Powerbank behelfen; so wie bei Smartphone.

Freewrite Traveler soll knapp 1 kg wiegen und die Stellfläche halb so groß sein wie bei einem konventionellen Notebook; genauere Angaben werden dazu vorerst nicht gemacht. Orientiert am Foto und an der bekannten Größe der Tastatur dürfte Freewrite Traveler zusammengeklappt etwa 30 x 12 x 3 cm groß sein sein. Der Preis soll bei knapp 600 USD liegen; im derzeit laufenden Vorverkauf ist das erheblich günstiger.

=>> getfreewrite.com/products/freewrite-traveler

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1715:

Olympus Tough TG-6 Amphibien-Panzer: Mehr Macro

[BILD] Olympus Tough TG-6 - (c) Felix WesselyOlympus Tough TG-6 mit neuen Möglichkeiten bei Macroaufnahmen ab 1 cm, neuen Unterwassermodi und höher auflösendem Display für widrigste Betriebsbedingungen von Unterwasser-Aufnahmen bis extremer Kälte und grober Behandlung. Einziger äußerlicher Unterschied an der Frontseite ggü. dem Vormodell TG-5 dürfte die - nun dunklere - Beschriftung rund ums Objektiv sein.                         Bild: Felix Wessely

(23.05.2019) Olympus ist mit ihrer Tough-Serie Pionier bei extrem robusten Kompaktkameras, die weder Fall, Tritt, Wasser oder extreme Kälte davon abhalten jederzeit bereit für mühelos gute Fotos zu sein. Bei der für Juli angekündigten Tough TG-6 gibt es nun neue Unterwassermodi, vielseitigere Macro-Optionen und ein neues Display mit höherer Auflösung. Die TG-6 löst nun die TG-5 ab - siehe Meldung vom 06.06.2017: Olympus Tough TG-5: Foto-Panzer deutlich schneller.

So wie bereits bei der TG-5: Wasserdicht bis zu einer Tiefe von 15 m, staubdicht, stoßfest bis 2,1 m Fallhöhe, bruchsicher bis 100 kg Belastung, frostsicher bis zu -10°C, doppelte Schutzglaskonstruktion, sodass das Objektiv nicht beschlägt sowie Sensoren für Meereshöhe, Luftdruck, Temperatur. Ebenfalls: Lichtstarkes (1:2.0-4.9) 4-fach-Weitwinkelzoom mit einer Brennweite von 25-100 mm äquiv. KB, manuelle Einstellungen, RAW-Format, Video in 4K-Auflösung, Super-Zeitlupe, Pro-Capture-Modus, Sucherbild über HDMI und Fernauslösung mit Sucherbild über Smartphone-App.

Neu sind ein aufsteckbarer Objektivschutz, der zusätzlich vor Kratzern schützt, verbesserte Rauschreduktion insbesonders merklich in kontrastarmen Bereichen, digitaler 2-fach-Telekonverter und Unterwassermikroskop-Modus.

Die Tough TG-6 ist mit einem variablen Makrosystem ausgestattet, das die Grenzen dessen überschreitet, was das menschliche Auge sehen kann: Mit einer Entfernung von nur 1 cm ab Objektiv-Frontlinse und einer maximalen 7-fachen Aufnahmevergrößerung ermöglicht die Kamera spektakuläre Makroaufnahmen. Das System bietet vier Modi: Mikroskopie, Mikroskop-Kontroll-Modus, Focus Bracketing und Focus Stacking. Bei Focus Stacking kann nun die Anzahl der Einzelbilder zwischen 3 und 10 festgelegt werden.

Der bewährte Unterwasser-Weißabgleich wurde auf drei Optionen erweitert und bietet eine verbesserte Farbanpassung für Aufnahmen in größeren Tiefen.

Die Olympus Tough TG-6 soll Anfang Juli in rot oder schwarz um knapp 480 EUR erhältlich werden.

Nachtrag am 07.06.2019: Da mittlerweile ein Exemplar der Olympus Tough TG-6 in der Redaktion eingelangt ist, wurde das Foto von der Kamera durch ein Foto aus dem Fotostudio des "praktiker" ausgetauscht. Die Beschriftung rund um das Objektiv ist tatsächlich dunkler - also "unsichtbarer" - als im Foto des Herstellers. Bei Objektiven resp. Kameras mit Macrobereich ist es generell vorteilhaft, wenn es entweder keine oder eine kaum störende Beschriftung an der Frontseite des Objektivs gibt, weil sich diese bei einer Aufnahme im Motiv spiegeln könnte. Dies ist also in natura tatsächlich besser als auf dem ursprünglich hier gezeigten Herstellerfoto.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1714:

Canon RF 85mm F1.2L USM: Perfektion für Portraits

[BILD] Canon RF 85mm F1.2 L USM - (c) CanonMit dem Canon RF 85mm F1.2 L USM gibt es ein neues Spitzenobjektiv für das RF-Bajonett mit extrem hoher Auflösung in der traditionellen Brennweite für Portraits.                       Bild: © Canon

(14.05.2019) Canon hat soeben mit dem RF 85mm F1.2 L USM die neueste Generation ihres 85-mm-Objektivs für das RF-Bajonett vorgestellt, das nun Ende Juni erhältlich werden soll. Das RF 85mm F1.2 L USM ist das nunmehr erste gelaunchte Objektiv aus der RF Objektiv Roadmap, die Canon Anfang des Jahres angekündigt hatte.

Dieses Objektiv nutzt freilich auch die erweiterten Möglichkeiten des RF-Bajonetts, bei dem die Bildqualität und die Kommunikation zwischen Objektiv und spiegellosem Kameragehäuse optimiert wurde.

Die Brennweite von 85 mm ergibt bei Kleinbildformat eine angenehme Perspektive für Kopf- bis Brust-Portraits.

Das RF 85mm F1.2 L USM ist nach dem EF 35mm f/1.4L II USM das zweite Objektiv in der Canon Produktpalette, welches die BR-Optik (Blue Spectrum Refractive) von Canon einsetzt. Diese sorgt für eine effektive Korrektur axialer chromatischer Aberrationen im Unschärfebereich - was mit einer Kombination aus herkömmlichen Glaslinsen nicht vollständig korrigierbar ist. Dadurch werden nicht nur die Farbsäume im Unschärfebereich vermieden, sondern auch eine deutliche Verbesserung bei Auflösung und Schärfe erreicht. Asphärische und UD-Linsen (Ultra-low Dispersion) sorgen bei jeder Aufnahme für eine hohe Bildqualität schon bei Offenblende auch am Bildrand.

Die hohe Lichtstärke von 1:1,2 überzeugt mit einer geringen Schärfentiefe, harmonischem Bokeh und einer beeindruckenden Möglichkeit, gezielt das Motiv vor dem Hintergrund abzuheben.

Durch die eng begrenzbare Schärfentiefe steht das Motiv steht regelrecht plastisch wirkend im Bild. Auch eine 9-Lamellen-Irisblende sorgt dabei für ein schönes Bokeh, für das diese Objektive von Canon bekannt sind.

Die hohe Lichtstärke hat auch den attraktiven Nebeneffekt, dass Autofocus bei der Canon EOS R bis zu Lichtwert -6 funktioniert.

Das RF 85mm F1.2 L USM verwendet den gleichen Ring-USM-Motor wie das RF 50mm F1.2L USM und sorgt in Verbindung mit dem Dual Pixel CMOS AF dafür, dass der Fokus schnell und präzise ermittelt wird, sodass auch Objekte verfolgt werden können, die sich im Bildausschnitt bewegen. Das Objektiv beherbergt einen neuen Mikroprozessor, der eine neue Hochleistungs-CPU und -Firmware verwendet. Dadurch bietet es in Verbindung mit den Kameras des EOS R Systems einen noch schnelleren Datentransfer, was zu einer Beschleunigung von Reaktionszeit und Autofokus führt.

Die Canon RF-Objektive bieten einen Steuerring, der zur Einstellung von Blende, Belichtung, ISO und Belichtungskorrektur konfiguriert werden kann. Damit bietet der Ring eine weitere Ebene zur Kameraeinstellung und ist somit ideal für Hochzeits- und Reportagefotografen, die sowohl für spontane Momente als auch für arrangierte Aufnahmen eine Auswahl an Einstellungen benötigen.

Zur jederzeitigen manuellen Fokussierung bietet das Objektiv außerdem einen Fokusring, der ohne den Wechsel in den MF-Modus gedreht werden kann. Zudem gibt es den Wetterschutz der L Serie. Damit ist das Objektiv vor Staub und Spritzwasser geschützt, wenn es im Freien oder unter widrigen Bedingungen eingesetzt wird.

Das Canon RF 85mm F1.2 L USM soll Ende Juni um knapp mehr als 3000 EUR erhältlich werden.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1713:

Ab 15. Mai Auslandstelefonate innerhalb EU 22,8 ct

(08.05.2019) Ab 15. Mai gilt nun auch für Auslandstelefonate über Mobiltelefon innerhalb der EU eine Obergrenze. Diese ist 22,8 Cent pro Minute bei Telefonaten vom Heimatnetz innnerhalb der EU und 7,2 Cent pro Textnachricht. So eine gute Tat ist das auch wieder nicht, schließlich kommen immer mehr drauf, dass es ja auch Telefonie über Skype oder WhatsApp gibt. Die EU hebt damit teilweise das grobe Missverhältnis zwischen Roaming ohne Aufpreis ggü. dem Inlandstarif und Telefonaten aus dem jeweiligen Heimatnetz innerhalb der EU.

Noch für heuer wird eine Regelung erwartet für Telefonate aus EU-Ländern in die EWR-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen.

Derzeit noch verrechnen die großen Mobilfunknetz-Anbieter für Telefonate aus Österreich in EU-Länder Preise in der Größenordnung von 45 Cent bis knapp 1 EUR pro Minute und beispielsweise bei Drei 35 Cent pro SMS. Bei Tarifen mit Freimengen für Auslandstelefonate innerhalb der EU gelten diese Preise nach Aufbrauchen der Freimengen.

Wesentlich bei den Auslandstarifen ist - und da gibt es große Unterschiede - welche Länder zusätzlich auch so günstig wie Telefonate innerhalb der EU gelten. Ob also auch USA, Schweiz, Bosnien oder Türkei auch speziell günstiger sind wie innerhalb der EU ist freilich wichtig, abhängig davon wohin man telefonieren will.

Bei HOT schon jetzt billiger, bei Spusu schon lange kein Unterschied zu Inlands-Telefonat

Beim Diskont-Anbieter HOT (Hofer-Märkte) werden bereits jetzt 19 Cent für Telefonate von Österreich in die EU sowie auch in einige andere Länder - wie beispielsweise USA - verrechnet.

Beim Diskont-Anbieter Spusu werden überhaupt bereits seit fast zwei Jahren - auch bei im Grundpreis inkludiertem Nutzungsvolumen - Telefonate in andere EU-Länder wie Inlandstelefonate behandelt. Für SMS ins Ausland sind es 20 ct. Das gilt auch für Wertkarten; also auch ohne Vertrag. Spusu ist ein österreichischer Anbieter. Genutzt wird das Netz von Drei. Auch bei der sonstigen Tarifgestaltung ist Spusu einer der derzeit günstigsten Anbieter.

Durch die Möglichkeit zur einfachen Rufnummernmitnahme ist es im Grunde egal, welchen Betreiber man nutzt, wenn der die Dienste anbietet, die man selbst braucht. Generell ist es freilich eine gute Idee, sich alle zwei bis drei Jahre genauer anzuschauen, ob ein anderer Anbieter vielleicht für die eigenen Bedürfnisse ein attraktiveres Angebot hat.

=>> www.hot.at

=>> www.spusu.at

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1712:

Grundig: Neues Werk für 3,2 Mio TV-Geräte pro Jahr

[BILD] Grundig VLO 9895 mit 4K-OLED - (c) GrundigDie neuesten Grundig-Fernsehgeräte mit OLED- und LCD-Technologie kommen nun aus einem neu errichteten Werk in der Türkei, wo jährlich 3,2 Mio. Geräte hergestellt werden. Im Bild: Das aktuelle, ultraschlanke Spitzenmodell Smart-TV Grundig VLO 9895 mit 4K-OLED.                         Bild: © Grundig

(30.04.2019) Kürzlich wurde von der türkischen Firma Arcelik mit der Marke Grundig ein neues Fernsehgerätewerk in der Türkei nach nur 16 Monaten Bauzeit in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von 182.000 Quadratmetern sind dort Entwicklung, Design und Produktion von Grundig-Fernsehgeräten untergebracht. Jährlich können dort 3,2 Mio. Fernsehgeräte produziert werden, die übrigens in derzeit 48 Länder exportiert werden.

Philipp Breitenecker, Marketingchef von Grundig / Elektra Bregenz in Österreich erwartet sich durch das neue Werk auch eine weitere Verbesserung der Qualität: "Die neue Fabrik ist nun ein nochmaliger Quantensprung. So gehören zum Beispiel eine Reinraumproduktion und Bestückungsautomaten, auch für andere Produktsparten, zur Ausstattung der Anlage. Zudem wurden die Durchlaufprozesse verbessert, Testverfahren optimiert und teilautomatisiert. Gerade die Nähe und Vernetzung von Design, R&D und Produktion bedeutet für Grundig und seine Kunden ein deutliches Mehr an Innovation, Qualität, Geschwindigkeit und Verfügbarkeit. Diese Vorteile werden unsere Handelspartner und der Konsument jetzt, da die Fabrik voll angelaufen ist und auf Hochtouren produziert, deutlich spüren."

Nebenbei, aber wichtig, konnten für das neue Werk die Treibhausgasemissionen um 25 Prozent, der Erdgasverbrauch um 70 Prozent, der Grundwasserverbrauch um 60 Prozent und der Energieverbrauch sogar um 50 Prozent gesenkt werden. Damit liegt das Werk auch in Bezug auf Nachhaltigkeit ganz weit vorne.

Unter der Marke Grundig gibt es eine breite Palette an Smart-TVs - u.a. auch für Netflix - mit den aktuellen Display-Spitzentechnologien. Also LED-hinterleuchtete LCDs und neueste OLEDs mit 4K-Auflösung. Das aktuelle Spitzengerät ist der - siehe Bild oben - Grundig VLO 9895. "praktiker" wird die aktuellen Grundig-TVs testen und über die Ergebnisse berichten.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1711:

Konica Minolta erfolgreich mit Business Solutions

[BILD] Grafik zur bevorzugten Nutzung der Kommunikationswege - (c) BarcleysDiese im Zuge der Bilanzpressekonferenz von Konica Minolta Business Solutions Austria gezeigte Grafik zur bevorzugten Nutzung der Kommunikationswege zeigt eine interessante - gleiche - Präferenz für persönlich getroffene Finanzentscheidungen bei Senioren und Generation Y.                           Bild: © Barcleys

(22.04.2019) Wie bei einer Bilanzpressekonferenz vor einigen Tagen bekanntgegeben, ist die beim Konsumenten nicht mehr so präsente Marke Konica Minolta in Österreich mit Business Solutions höchst aktiv und erfolgreich. Konica Business Solutions Austria verzeichnet für 2018 mit einem Jahresumsatz von knapp 80 Mio. Euro eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Zusammenhang damit wurden einige Studienergebnisse gezeigt mit interessanten Ergebnissen, was die Nutzung von Kommunikationswegen betrifft.

Maßgeblich beeinflusst wurde das Ergebnis von Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH von der Entwicklung im IT Services Bereich: Mit 4,5 Mio. Euro Umsatzanteil konnte hier eine Steigerung um mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. 365 MitarbeiterInnen betreuen mehr als 15.000 Kunden in ganz Österreich.

Konica Minolta konnte auch 2018 die Marktführerschaft im Bereich Production Printing (PP) in Österreich halten. Mit 40 Prozent Marktanteil liegt das 100%-Tochterunternehmen der japanischen Konica Minolta, Inc. weiterhin vor allen Mitbewerbern.

Mit dem Workplace Hub bringt Konica Minolta die gesamte IT-Infrastruktur einer Organisation unter ein Dach. Führende Hard- und Software, zukunftsweisende IT-Security-Lösungen und umfassender Service werden auf einer Plattform vereint und von Konica Minolta für den Kunden optimiert und serviciert. Die Workplace Hub Plattform wurde, nach intensiven Testphasen, im Herbst 2018 erfolgreich in Deutschland eingeführt und ist seit April 2019 auch in Österreich verfügbar.

Ein weiteres innovatives Produkt von Konica Minolta ist "Auto Inspection Technology" (AIT). Dabei wird jeder von einem Produktionsdruck-System gedruckte Bogen automatisch inline überprüft und sichergestellt, dass nur Ausdrucke geliefert werden, die höchsten Anforderungen genügen. AIT ist eine vollautomatische und geschlossene Prüftechnologie, die Probleme wie Schmutz, schlechte Bildqualität oder falsche Seitenreihenfolgen erkennt. Automatisch erstellt AIT zu den Ergebnissen einen Bericht, der über einen Webbrowser verfügbar ist. Notwendige Nachdrucke werden selbstständig produziert. Die neue Auto Inspection Technology von Konica Minolta erweitert das Intelligent Quality Care System IQ-501.

Interessant an der hier oben gezeigten Aufstellung hinsichtlich der bevorzugten Kommunikationsformen ist, dass die Generation Y der "Digital Natives" ihre Finanzentscheidungen wieder - so wie Senioren - bevorzugt persönlich trifft. Die dazwischen liegenden Generationen Baby Boomer und Generation X hingegen eher online. Bei der jüngsten Generation ist die bevorzugte Finanzierung das Crowdsourcing. Diese Generation ist aber vom Alter her in der Gründungsphase und Crowdsourcing ist eine für Jungunternehmer optimale Finanzierungsform. Das läuft typischerweise online ab. Bankkredite sind ohne Sicherheiten - die Jungunternehmer typischerweise nicht bieten können - kaum noch eine Option. Das ist also eine logische Folge der gegebenen Situation und keine einer bestimmten Generation zuzuordnende Vorliebe.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1710:

Dyson Award 2019: Erfinder, Ingenieure gesucht

[BILD] Sprachassistent REY - (c) James Dyson AwardMit dem James Dyson Award werden Entwicklungen ausgezeichnet, die ein Problem lösen. Hier im Bild der im Vorjahr ausgezeichnete Sprachassistent REY, der Blinden oder stark Sehbehinderten mit Sprachausgabe beschreibt, was zu sehen ist.                                       Bild: © James Dyson Award

(14.04.2019) Der James Dyson Award 2019 ist ab sofort offen für Einreichungen. Die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren ist aufgerufen, etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Als Gewinn winken auf internationaler Ebene 33.500 EUR; das österreichische Gewinnerprojekt ist mit 2200 EUR dotiert. Der James Dyson Award möchte damit Nachwuchserfinder fördern und ihnen einen Karrierestart ermöglichen. Projekteinreichungen sind bis zum 11. Juli 2019 online über die Webseite des James Dyson Award möglich.

Die Teilnehmer müssen in den letzten vier Jahren für mindestens ein Semester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich Ingenieurswesen oder Design an einer Universität in einer zur Teilnahme am James Dyson Award zugelassenen Nation oder Region eingeschrieben gewesen sein. Bei Teameinreichungen gilt das selbe für alle Teammitglieder und ein Teammitglied muss an einem passenden Projekt geforscht haben.

Auch in diesem Jahr ist die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren aufgerufen, beim James Dyson Award etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Genialität gibt es überall. Die James Dyson Foundation möchte so viele Nachwuchserfinder wie möglich unterstützen.

Die besten Erfindungen sind oft auch die einfachsten, bieten aber eine klare und intelligente Lösung für ein echtes Problem. Die Preisträger der letzten Jahre haben sich mit Lebensmittelverschwendung, Wassereinsparung, medizinischer Versorgung in Entwicklungsländern und Nachhaltigkeit beschäftigt. Der Preisträger auf internationaler Ebene 2018, die O-Wind Turbine, hat sich mit der nachhaltigen Energieerzeugung in Städten durch eine neuartige Windkraftanlage, die den in alle Richtungen wehenden Wind erfasst, beschäftigt.

Es wird also nicht nach Erfindungen für einen bestimmten Bereich gesucht.

Der James Dyson Award wird in 27 Ländern und Regionen weltweit durchgeführt, darunter auch Österreich.

Die Bewerber sollten ihre Erfindung, die Funktionsweise und den Entwicklungsprozess prägnant erklären. Die besten Einreichungen sind immer realistisch, nachhaltig, zeigen eine iterative Entwicklung und lösen ein echtes Problem.

Beispielsweise im Vorjahr: Sprachassistent REY sagt, was es zu sehen gibt

Clara Fessler, Absolventin des Masterstudiengangs Industrial Design an der FH Joanneum, University of Applied Sciences, Graz gewann mit dem Projekt "REY" den James Dyson Award auf nationaler Ebene. REY befähigt Menschen mit Seheinschränkung dazu, ihren Alltag selbständiger zu gestalten und erleichtert soziale Integration. Der Sprachassistent REY passt sich an die Bedürfnisse des Nutzers an und hilft damit Menschen die nur sehr schlecht oder überhaupt nicht sehen können.

REY wird wie ein Headset am Kopf getragen und kann somit freihändig bedient werden, was beim Benutzen eines Blindenstocks oder Führen eines Blindenhundes wichtig ist. Personen mit Sehbehinderung ermöglicht REY durch taktile Navigation, Beschreibung und Lokalisierung von Objekten mit 3D Sound ein selbständigeres Leben.

=>> www.jamesdysonaward.org

=>> youtube.com: Video zum James Dyson Award 2019

| ITM Newsroom | Permalink | Top |



RSS RSS-Feed "ITM praktiker" ITM-Newsroom-Meldungen und Neuigkeiten jetzt abonnieren?

<< Neuere Ältere >> | Weitere ITM-Newsroom-Meldungen |

| praktiker.at | Top | ITM Newsroom praktiker.at/news |
© 2019 by Felix Wessely, Wien (Austria) - All rights reserved - Permalink - Nutzungsbedingungen - Impressum