[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1690-1699
praktiker.at/news


Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



<< Neuere Ältere >> | Weitere ITM-Newsroom-Meldungen |


ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1699:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

Eumig wäre 100 Jahre alt geworden: eumigFlimmern

[BILD] Eumig Eumigette 382U - (c) Eumig-MuseumWesentliche Produkte von Eumig waren anfangs in der Hauptsache Radios. Weltweit geschätzt wurde Eumig vor allem wegen Schmalfilmkameras und -projektoren.- Das Bild zeigt eines der Erfolgsprodukte aus der Radio-Zeit der späteren 1950er-Jahre: Eumig Eumigette 382U.                                 Bild: © Eumig-Museum

(23.12.2018) Im Eumig-Museum in Wiener Neudorf werden schon seit einigen Jahren Produkte und Leistung der ehemals weltweit - vor allem für ihre Schmalfilmkameras und -Projektoren - bekannten Firma Eumig permanent gezeigt. Derzeit ist das Museum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Am 15. März 2019 gibt es um 15 Uhr eine feierliche Eröffnung. Das Jahr 2019 wird ganz im Zeichen des - leider nicht erreichten - 100-Jahre-Jubiläums seit der Gründung von Eumig im Jahr 1919 stehen. Das Eumig-Museum wird mit viel Hingabe von vielen ehemaligen Mitarbeitern des Hauses unter der Führung von Uschi Seemann, Enkelin des Gründers Karl Vockenhuber sen., betreut.

Vom 24. bis 26. Mai 2019 findet zudem im Rahmen des "Viertelfestival 2019" Freitag und Samstag zwischen 12 und 21 Uhr und am Sonntag zwischen 12 und 18 Uhr das "eumigFlimmern" statt.

"eumigFlimmern" ist ein Projekt, bei dem über hundert Eumig-Projektoren im Alten Rathaus in Wiener Neudorf alte Super-8-Filme von Eumig und den Einwohnern von Wiener Neudorf in Dauerschleife präsentiert werden.

=>> www.eumig.at

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1698:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

ITM BicepCone - Breitband-Chassis: Fostex FE 206En

[BILD] Fostex FE 206En - das neue Chassis für ITM BicepCone - (c) FostexFostex FE 206En ist das neue Breitband-Chassis für den Hornlautsprecher ITM BicepCone innerhalb des HighEnd-HiFi-Selbstbau-Verstärker-Projekts ITM BicepTube aus dem "praktiker"-Entwicklungslabor.                         Bild: © Fostex

(20.12.2018) Das HighEnd-Röhrenverstärker-Selbstbau-Projekt mit Endstufe ITM BicepTube und Phono-Vorstufe ITM GroovTube erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Nun wurde nach sehr umfangreichen Tests in den letzten Monaten ein neues Lautsprecher-Chassis für die Horn-Lautsprecherbox ITM BicepCone ermittelt: Fostex FE 206En. Dieses ist nun die beste Lösung als Ersatz für die vorher eingesetzten - aber längst nicht mehr verfügbaren - Stamm-Chassis.

Den Aussagen der Erbauer nach - die mit teilweise fast alle besseren verfügbaren Selbstbau-Röhrenverstärker gebaut haben oder permanent mit Produkten renommierter Hersteller vergleichen - dürfte es sich dabei um die derzeit besten verfügbaren Selbstbauschaltungen in diesem Genre handeln. Schwachpunkt dabei war das zwar ebenso vielgepriesene Breitband-Horn ITM BicepCone, für das aber nur relativ kurze Zeit die dafür vorgesehenen Breitband-Lautsprecher von dem Berliner Lautsprecher-Entwickler DI Stephan Stamm verfügbar gewesen sind.

Kurz: Leider konnten keine adäquat exzellenten Breitbandlautsprecher dafür gefunden werden - leider nur fast. Nach ewiger Suche danach und vielen Enttäuschungen ist nun mit Fostex FE 206En das perfekt passende Lautsprecher-Chassis gefunden worden und wird nun empfohlen.

Fostex FE 206En hat für den Einbau in die Box ähnliche Abmessungen wie die ursprünglichen Stamm-Chassis. Beibehalten werden kann die Box-Konstruktion ITM BicepCone. Und zwar die kleinere, 100 cm hohe Version. Es hatte zwei Versionen gegeben. Die größere spielt aber mit Fostex FE 206En nicht so optimal. Die kleinere ITM BicepCone passt perfekt. Der Kennschalldruck - in der ITM BicepCone - liegt dabei bei 97 dB/W/m und ist auch in dieser Hinsicht perfekt für die Ansteuerung durch ITM BicepTube.

"praktiker" empfiehlt, die Fostex FE 206En paarweise selektiert zu kaufen, weil das freilich optimal ist. Die Fostex FE 206En wird nicht über den "praktiker"-Leserservice angeboten, da diese sowieso über den einschlägigen Fachhandel - resp. sowieso auch über Internet-Händler - erhältlich sind. Beachten Sie dabei bitte, dass es ein Vorgänger-Modell Fostex FE 206E gibt. Dieses ist nicht so perfekt. Richtig ist FE 206En.

Erfreulich ist wohl, dass die Fostex FE 206En erstaunlich günstig ist. Pro Paar liegt der Preis in der Größenordnung von nur 300 EUR.

"praktiker" wird voraussichtlich im April darüber ausführlicher berichten. Aber an der Bauanleitung für die Box ändert sich nichts. Diese bleibt nach wie vor aktuell. Auch die Ausnehmungen für das Lautsprecher-Chassis sind gleich.

Die Bauanleitung für die Box ist in "praktiker" Nr. 6/2002. Und dort die Bauanleitung für die kleinere Box. Diese Bauanleitung ist als PDF-E-Paper um 3,50 EUR hier über das "Info- & Bestellsystem "praktiker"-Leserservice" für sofortigen Download erhältlich. Der nachfolgende Link führt auf diese Seite und direkt zu diesem Posten.

==> praktiker.at: Bauanleitung zu ITM BicepCone - auf Seite: Info- u. Bestellsystem praktiker-Leserservice

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1697:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

photokina Köln weicht IFA aus: nächstens Mai 2020

(14.12.2018) Im Mai 2020 wird die photokina Köln erstmals im Mai stattfinden. Damit weicht die photokina Köln der IFA Berlin terminmäßig aus. Ab 2020 soll die photokina dann auch fortan jährlich stattfinden. Ursprünglich war die Umstellung auf jährlich bereits für 2019 geplant gewesen. Dies war vielen Ausstellern - die derartige Großereignisse langfristig planen müssen - zu knapp gewesen.

IFA Berlin und photokina Köln hatten ursprünglich abwechselnd zweijährlich im Herbst stattgefunden. Nachdem die IFA bereits seit mehreren Jahren jährlich stattfindet, gab es nun auch für viele Hersteller aus dem Fotobereich alle zwei Jahre - also wenn auch die photokina stattgefunden hatte - zwei große Messen innerhalb weniger Wochen in Deutschland.

Deswegen sollte vorerst der Termin in den späten Frühling verlegt werden und zudem jährlich.

Die nächste photokina Köln wird nun vom 27.05. bis 30.05.2020 stattfinden. Und danach jährlich im Mai.

=>> www.photokina.de

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1696:

Microsoft Edge soll fortan auf Chromium basieren

(11.12.2018) Wie Microsoft nun per Jahresende 2018 bekanntgegeben hat, wird ihr Webbrowser MS Edge auch unter Windows fortan mit der Rendering Engine Blink von Google Chrome ausgestattet werden. Die Weiterentwicklung der Microsoft-eigenen Rendering Engine EdgeHTML wurde eingestellt. Bereits die Versionen von MS Edge für Android und iOS wurden von vornherein mit der Rendering Engine Blink ausgestattet.

Möglicherweise werden die Änderungen bei Microsoft Edge auch weiterreichend sein, da nicht nur angekündigt worden ist, dass Microsoft die Rendering Engine von Blink verwendet sondern überhaupt MS Edge auf dem frei verfügbaren Chromium-Projekt basieren wird. Dies ist bei den meisten Webbrowsern mittlerweile der Fall. So beispielsweise auch Opera.

Die von Google für Chrome resp. das freie Projekt Chromium entwickelte Rendering Engine Blink ist eine Abspaltung von der Rendering Engine Webkit. Webkit ist hervorgegangen aus den Open-Source-Projekten HTML-Engine KHTML und der JavaScript-Engine KJS von den Entwicklern des GUI "KDE" und wurde federführend u.a. von Adobe, Apple und Google zu "Webkit" weiterentwickelt.

Die Rendering Engine ist die wesentliche Technologie eines Webbrowsers, die die Darstellung der Elemente einer Website generiert. Der Rest ist im Grunde nur die Benutzeroberfläche. Das Chromium-Projekt enthält auch die Benutzeroberfläche, die individuell angepasst werden kann. Mit Hilfe des Chromium Projekts kann jeder halbwegs talentierte Programmierer seinen eigenen Webbrowser herausbringen. Entsprechend viele gibt es daher mittlerweile schon.

Chromium dürfte also der Einheitsbrowser werden. Als einzige größere Konkurrenten gibt es dann nur noch Firefox und den mit Blink sehr nahe verwandten Webkit-Browser Safari.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1695:

CeBIT Hannover findet schon 2019 nicht mehr statt

(05.12.2018) Digitalisierung findet sich heute schon in allen Bereichen der Heim- und Bürotechnik. Eine Messe, die die Digitalisierung zum Thema hat - wie zuletzt die CeBIT Hannover - ist damit obsolet geworden. Trotz neu eingeführten Konzepts heuer sind die Erwartungen für 2019 so schlecht, dass die Messeleitung der CeBIT diese vor wenigen Tagen abgesagt hat.

Der Name abgeleitet von "Centrum der Büro- und Informationstechnik" - hat schon seit mehreren Jahren nicht mehr wirklich gepasst, weil man sich in Richtung Multimedia bewegt hatte, wobei man gegen den Messe-Riesen IFA Berlin nicht bestehen konnte. Bürotechnik allein dürfte kein Thema mehr sein, mit dem eine große Messe mit - zu ihren besten Zeiten - bis zu 800.000 Besuchern weiterhin bestehen konnte. Im Grunde ist das schon seit weit mehr als zehn Jahren der Fall gewesen, aber durch Ausweitung der Themenbereiche konnte man doch noch recht lange durchhalten.

Bei der heurigen CeBIT wurde ein neues Konzept versucht mit einem "Dreiklang" aus Messe, Kongress und Festival, von dem man von vornherein erwartet hatte, dass es ca. drei Jahre dauert bis dieses neue Konzept "greifen" könnte. So lange wird nun nicht mehr gewartet.

In Zukunft - also ab 2019 - will man einzelne Elemente der bisherigen CeBIT - also wohl die Aussteller - in die weiterhin sehr erfolgreiche Hannover Messe integrieren und geht damit eigentlich wieder zurück: Bis zur ersten CeBIT im Jahr 1986 gab es einen Bereich "Bürotechnik" bei der Hannover Messe. Außerdem soll es künftig zu den klassischen Themenfeldern der bisherigen CeBIT einzelne Fachveranstaltungen für Entscheidungsträger geben.

Die ifabo, das - allerdings erheblich früher gegründete - österreichische Pendant zur CeBIT, hatte übrigens auch 32 Jahre lang bestanden. Von 1970 bis 2002.

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1694:

L-Mount: Leica-Bajonett auch für Panasonic, Sigma

[BILD] Logo der L-Mount Alliance - (c) L-Mount AllianceDas Logo der L-Mount Alliance für ein gemeinsam verwendetes Systemkamera-Bajonett von Leica. Angeschlossen haben sich vorerst Panasonic und Sigma, die beide sowohl Kameras als auch Objektive dazu angekündigt haben. Von Leica gibt es bereits mehrere Kameras und Objektive dazu.                                       Bild: © L-Mount Alliance

(30.09.2018) Einen Tag vor dem offiziellen Start der photokina 2018 hatten die Leica Camera AG, Panasonic und Sigma die neue "L-Mount Alliance" bekanntgegeben. Panasonic und Sigma werden daher sowohl Kameras als auch Objektive zum von Leica entwickelten Bajonettanschluss L-Mount herausbringen. So kann der Anwender beliebig Kameras und Objektive von verschiedenen Herstellern kombinieren.

L-Mount ist für die Aufnahmegrößen APS-C und auch Kleinbild-Vollformat gedacht. Von Leica wird das L-Bajonett bereits bei den APS-C-Kameras Leica CL und TL2 und dem Kleinbild-Vollformatsystem Leica SL eingesetzt. Panasonic hat bei der diesjährigen photokina eine Kleinbild-Vollformat-Kamera und Objektive angekündigt. Von Sigma sind Objektive sowie eine Kamera mit Foveon-Vollfarbsensor für L-Mount angekündigt worden.

Das L-Bajonett hat einen Innendurchmesser von 51,6 mm und ein Auflagemaß von 19 mm. Es gibt zehn elektrische Kontakte zum Datenaustausch und Steuerung. So wie auch alle anderen neueren Bajonette übermitteln Objektive nach dem Vorbild von FourThirds resp. Micro-FourThirds Korrekturdaten zum Korrigieren von Restfehlern wie Vignettierung, chromatische Aberration oder Verzerrungen bei der Bildverarbeitung in der Kamera. Darüber wie und ob man durch Kennzeichnung zwischen L-Bajonett-Objektiven für APS-C und jenen für KB-Vollformat unterscheiden kann, liegen uns keine Informationen vor.

Im Vergleich dazu die drei bedeutenden Bajonette für - auch - Kleinbild-Vollformat: Canon RF: Durchmesser 54 mm, Auflagemaß: 20 mm; Nikon Z: Durchmesser 55 mm, Auflagemaß: 16 mm; Sony E: Durchmesser 44,5 mm, Auflagemaß 18 mm.

Adapter für andere Objektivanschlüsse zum L-Bajonett - u.a. von Novoflex - sind sowieso zu allen gängigen SLR-Anschlüssen und auch zum Leica-M-Bajonett möglich - weil diese ein erheblich größeres Auflagemaß haben - und auch bereits erhältlich. Naturgemäß stehen bei den Objektiven dann nicht alle - oder überhaupt keine - Funktionen für das Zusammenspiel mit der Kamera zur Verfügung. Beispielsweise mechanische Steuerung ist nicht möglich und elektronischer Datenaustausch nur teilweise. Adaptieren von Objektiven ist in der Regel nur eine Übergangslösung beim Umstieg auf ein anderes System oder immer dann interessant wenn spezielle Effekte für experimentelle Fotografie erzielt werden sollen.

[.> Eine komplette Objektiv-Palette ist freilich die Grundvoraussetzung für ein sinnvolles Kamerasystem. Was mit Objektiven unterschiedlicher Hersteller aber freilich nicht erreicht werden kann, ist eine über alle verwendeten Objektive hinweg einheitliche Abbildungs-Charakteristik. Aus diesem Grund verzichtet der Kenner - sofern vermeidbar - Objektive unterschiedlicher Hersteller zu verwenden. Heute gilt das übrigens auch für die Hersteller der Kameras, früher für den Film-Typ. Entscheidend wird also sowieso bleiben, ob einer der Objektiv-Hersteller mit L-Bajonett eine ausreichend große Palette an Objektiven anbieten wird.

=>> l-mount.com

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1693:

Pebble: Nach Aus weitere Versorgung durch Rebble

[BILD] Pebble Smartwatches - (c) PebbleDie bekannteste Smartwatch Pebble ist aus einem Crowdfunding-Projekt hervorgegangen. Letztlich konnte man gegen die übermächtige Konkurrenz nicht bestehen. Ende 2016 wurde Pebble eingestellt. Nachdem jetzt auch der Online-Support für die vorhandenen Pebbles beendet worden ist, soll dieser nun durch das Communitiy-Projekt Rebble weitergeführt werden.                         Bild: © Pebble

(03.08.2018) Das so sehr aussichtsreich gewesene Projekt für die Smartwatch Pebble hatte leider Ende 2016 sein Ende gefunden. Per Ende Juli wurden nun - nach einer Verlängerung um ein halbes Jahr - die Pebble-Server endgültig abgeschaltet. Über diese gab es Apps für die Pebble-Smartwaches und "Ziffernblätter". Dies wird nun von Rebble weitestgehend fortgesetzt. Wenn das wie geplant auch dauerhaft gelingt, bleiben Pebble-Smartwatches weiterhin nutzbar.

Pebble hatte mit gewaltigem Erfolg Startkapital über Kickstarter erhalten - siehe Meldung vom 31.03.2013: Pebble Smartwatch: populäres Kickstarter-Projekt. In der Folge sind auch mehrere Pebble-Modelle erhältlich geworden. Letztlich hatte sich - vorerst jedenfalls - am stärksten der Markt für Fitnesstracker entwickelt, während Pebble in erster Linie als Terminal fürs Smartphone konzipiert war. Auf dem Gebiet der Fitnesstracker waren andere besser, schneller und auch größer.

Pebble ist in wenigen Jahren zu einem Kultobjekt geworden mit riesiger Fangemeinde. Von Rebble soll nun der ursprüngliche Dienst für die Pebbles weitgehend fortgesetzt werden. Ansonsten wäre die weitere Nutzbarkeit dieser Smartwatches eingeschränkt.

Sowohl für Android als auch für iOS gibt es nun einige Apps, mit denen die Pebbles weiterhin versorgt werden können. Für Android - bei Google Play - gibt es dafür beispielsweise die App "Pebble alternate App Store helper".

=>> rebble.io

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1692:

Ulefone Power 5: Smartphone mit 13-Ah-Super-Akku

[BILD] Ulefone Power 5 - (c) UlefoneDas Ulefone Power 5 des vorerst noch kaum bekannten chinesischen Herstellers stellt interessante Neuerungen in Aussicht. Herausragend vor allem ist ein 13-Ah-Akku und interessante Kameras vorne und hinten, die jeweils aus zwei Einzelkameras bestehen. Das Gerätedesign der Oberfläche soll genähtes Leder darstellen.                         Bild: © Ulefone

(06.05.2018) Der noch ziemlich unbekannte chinesische Hersteller Ulefone hat bei seinem neuesten Smartphone-Modell "Power 5" endlich das Feature eingebaut, das für fast alle User ein ständiger - bislang unerfüllter - Wunsch ist: Einen anständigen Akku, mit dem man auch länger als knapp einen Tag lang durchkommt. Das Ulefone Power 5 bietet neben einem 13-Ah-Akku - also mit drei- bis vierfach höherer Kapaziät als üblich - einen Rekordwert innerhalb der Konkurrenz auch technisch hochstehende Ausstattung. Das Ulefone Power 5 soll noch im Frühling erhältlich werden.

Das Ulefone Power 5 hat also einen gewaltigen Akku. Der Kompromiss, den man dafür eingehen muss ist eine Dicke von ca. 16 mm und ein Gewicht von ca. 330 g. Ein Smartphone für die Hemdtasche ist es eher nicht. Mit der Kapazität von 13 Ah müsste man auch bei sehr intensiver Nutzung mindestens zwei Tage durchkommen und bei moderater Nutzung wird man mit Nachladungen einmal pro Woche auskommen können. Das ist freilich großartig. Als Besonderheit wird auch eine Schnellladefunktion binnen 2,5 Stunden - bei Ladestrom 5 A - angekündigt. Die Schnellladefunktion soll es auch ermöglichen mit fünf Minuten Aufladen genügend Energie für 5 Stunden (!) Telefonieren zu bekommen. Als Option soll es auch die Möglichkeit für induktives Laden nach Qi-Standard geben. Dabei dauert allerdings ein kompletter Ladevorgang ca. 9 Stunden lang.

Auf der Gesamtgröße von ca. 169 x 80 x 16 mm gibt es ein großes 6-Inch-Display mit einer Auflösung von 2160 x 1080 px bei einem Seitenverhältnis von 18:9 und damit eine Pixeldichte von 404 ppi. Der Processor ist ein MediaTek MT6763 mit 8 Kernen und 2,0 GHz. Weiters: 6 GB RAM, 64 GB interner Speicher und Micro-SD-Steckplatz für bis zu 256 GB. Es gibt auch Dual-SIM. Besonderheit dabei ist, dass dass nur eine von zwei gleichzeitig genutzten SIMs mit LTE genutzt werden kann. Die jeweils andere dann normal mit GSM.

Etwas unklar ist, dass der zweite Nano-SIM-Steckplatz mit SIM/TF bezeichnet ist. SIM/TF bedeutet, dass der Slot wahlweise für Nano-SIM oder TF-Card verwendet werden kann. TF steht für TransFlash und ist nichts anderes als eine andere Bezeichnung für die Micro-SD-Karten. Es ist also nicht ganz klar, ob der zweite SIM-Steckplatz eine weitere Möglichkeit für Micro-SD-Speicherkarten bietet oder ob das der einzige Steckplatz für Micro-SD-Karten ist. Wenn Letzteres der Fall wäre - was leider wahrscheinlicher ist -, dann könnte man Micro-SD-Karten nur dann verwenden, wenn man auf Dual-SIM verzichtet. Ganz allgemein ist es freilich vorteilhaft, für Daten ein separates SIM zu verwenden - ein Prepaid-SIM mit dem überraschende Verbindungsgebühren von vornherein nicht möglich sind. Dual-SIM ist also nicht nur interessant zum Telefonieren im Ausland.

An Sensoren und sowieso Bluetoth und WLAN inkl. GLONASS/GPS bis hin zum Kompass und Fingerabdruck-Sensor ist alles vorhanden außer NFC. NFC gibt es also leider nicht.

Interessant sind die insgesamt vier Kameras. Und zwar auf der Rückseite 21 Mpx und 5 Mpx und an der Frontseite 8 Mpx und 5 Mpx. Die rückseitige 21-Mpx-Kamera ist eine Sony IMX230 mit optischem Bildstabilisator (OIS) und Autofocus sowie Anfangsöffnung von f1,8. Die jeweils zweite Kamera dient zur Verrechnung der beiden gleichzeitigen Aufnahmen zu höherer Detailzeichnung oder auch beispielsweise um starke Unschärfe "wie bei einer Systemkamera" nachzubilden. Auf der Rückseite gibt es ein mit 2 LEDs stärkeres Stützlicht.

Wie der versierte Praktiker weiß ist es bei vorerst noch wenig bekannten Marken wesentlich, bei der Bewertung auf die Tauglichkeit der Grundfunktionen zu schauen. Es ist nicht selten der Fall, dass zwar das, woraus man auf höher stehende Technologie schließt - also die Eckdaten wie Kameraauflösung, Rechengeschwindigkeit oder Speicherkapazität - besonders beachtet wird, aber dann das, was man als selbstverständlich voraussetzt vielleicht nicht so optimal funktioniert. Bei einem Smartphone wäre das beispielsweise der eigentliche Telefonteil, der bei vorerst noch unbekannten Herstellern nicht selten ziemlich mangelhaft ist. Das lässt sich aus Technischen Daten nicht ableiten, das kann erst ein Test ergeben. Vor allem die enorme Akku-Kapazität ist ein gewaltiger Vorteil und wenn das Smartphone auch sonst sauber funktioniert, ist das Ulefone Power 5 eine wahre Sensation.

Das Ulefone Power 5 soll - ohne konkrete Terminangabe - in den nächsten Wochen erhältlich werden. Ein Preis dafür ist noch nicht angekündigt, dürfte aber in der Größenordnung von 350 EUR zu erwarten sein.

=>> ulefone.com/products/power5/features.html

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1691:

Garmin Navigon: Smartphone-Dienste werden beendet

(21.04.2018) "Macht's gut!" steht als Abschied auf der Website von Garmin Navigon. Bei Garmin hat man sich nun dazu entschieden, ab kommendem 14. Mai - mit wenigen Ausnahmen - alle Navigations-Apps vom Markt zu nehmen. Betroffen davon sind alle Garmin Navigations-Apps wie beispielsweise Navigon, Navigon Region und Navigon Cruiser. Ausnahmen davon sind nur das von der deutschen Telekom angebotene Navigon select und BMW HUS sowie Garmin HUD EU/NA. Diese Ausnahmen sollen weiterhin kostenlos heruntergeladen und erweitert werden können.

Ausführliche Informationen darüber wie es mit bestehenden Abos etc. weitergeht, werden auf der nachfolgend verlinkten Website gegeben. Kurz gesagt, laufen Abos auf Zeit zum nächsten Termin aus und das Paket "Unbegrenzte Navigation" soll noch bis Sommer 2020 betreut werden.

Google Maps und andere Dienste, für die nicht - oder zumindest nicht mit Geld - zu bezahlen ist, sind zu einer zu starken Konkurrenz geworden. Mit Smartphones funktioniert Navigation bekanntlich sehr gut. Spezielle Geräte sind für die 08/15-Straßennavigation - also für den weit überwiegenden Anwenderkreis für Navigation - schon lange nicht erforderlich.

Navigon wurde von Garmin vor etwa sieben Jahren übernommen. Von Garmin gibt es weiterhin Spezialgeräte zur Navigation und Vielem mehr - darunter auch Echolot -, Smartwatches etc. Von einem Ende von Garmin ist also keine Rede.

=>> www.navigon.com

| ITM Newsroom | Permalink | Top |

ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1690:

Microsoft Edge jetzt auch für Android und iOS

(25.03.2018) Bereits seit einigen Monaten gibt es Vorversionen davon, nun gibt es den Windows-Webbrowser Microsoft Edge auch in Ausführungen für Android- und iOS-Geräte. Bislang hatte es MS Edge nur für Windows und für das - mittlerweile nicht mehr fortgeführte - Windows Phone gegeben.

Besonderheit in der Hauptsache ist auffallend schneller Seitenaufbau und für Windows-User gibt es auch die Möglichkeit, die Lesezeichen ("Favoriten") mit dem Großen zu synchronisieren. Vorinstalliert ist Adblock Plus als Werbeblocker, aber es gibt - jedenfalls derzeit - keine Möglichkeit, selbst Browser-Erweiterungen zu installieren. Es können Webseiten in eine Leseliste aufgenommen werden und es können Webseiten auch für Offline-Lesen lokal gespeichert werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, sonstige lokal gespeicherte Webseiten damit aufzurufen. Zusätzlich gibt es auch einen sehr gut funktionierenden Reader-Modus, wobei Text und Bilder puristisch dargestellt werden.

Es ist leider nicht möglich, MS Edge so einzustellen, sodass bei Beenden des Browsers alle Daten gelöscht werden. Es gibt - zumindest bei der Android-Version - auch keine Funktion um den Browser zu beenden.

Einige Funktionen werden also zumindest dem anspruchsvolleren User fehlen, aber die reine Browser-Funktion ist exzellent. Eben sehr schnell im Seitenaufbau und auch sehr fehlertolerant bei schlecht programmierten Webseiten. Die Bedienung ist regelrecht eine Freude. Das ist Microsoft sehr gut gelungen.

Microsoft will mit diesen Smartphone-Versionen wohl eine größere Verbreitung für ihren Webbrowser erreichen. MS Edge - und zuvor Internet Explorer - sind in den letzten Jahren stark gegen die Google Chrome und Firefox zurückgefallen. Auch unter Windows - wo Edge freilich vorinstalliert ist - werden von den meisten Usern andere Webbrowser bevorzugt.

Wie üblich, ist MS Edge für iOS über Apple Store und MS Edge für Android über Google Play direkt installierbar. - Hier unter praktiker.at ist MS Edge zu den Software-Empfehlungen unter den Tipps für Android-Geräte aufgenommen worden.

==> praktiker.at: MS Edge für Android - auf Seite: Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen

| ITM Newsroom | Permalink | Top |



RSS RSS-Feed "ITM praktiker" ITM-Newsroom-Meldungen und Neuigkeiten jetzt abonnieren?

<< Neuere Ältere >> | Weitere ITM-Newsroom-Meldungen |

| praktiker.at | Top | ITM Newsroom praktiker.at/news |
© 2018 by Felix Wessely, Wien (Austria) - All rights reserved - Permalink - Nutzungsbedingungen - Impressum