[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1650-1659
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1659:

Olympus Tough TG-5: Foto-Panzer deutlich schneller

[BILD] Olympus Tough TG-5 - (c) OlympusMit der Olympus Tough TG-5 gibt es in der Reihe der auch von "praktiker" bereits vielfach durch Aufnahme in die "Bestenliste" aufgenomme extrem strapazfähigen Kameras das jährliche Update mit nun 4K-Video, extremer Zeitlupe in deutlich höherer Qualität und einem ganzen Bündel weiterer Funktionen - teilweise aus der Profikamera.                         Bild: © Olympus

(06.06.2017) Schon Tradition hat das jährlich neue Spitzenmodell der extrem robusten Olympus Tough-Reihe. Die Tough TG-5 ist nun das neue Spitzenmodell dieser von Olympus im Jahr 2006 geschaffenen Kategorie. Die Neue ist schneller, bietet 4K-Videoaufnahme, weiter beschleunigte Zeitlupe bei zudem Full-HD-Auflösung. Eine exzellente Kompaktkamera, die sowohl unter Wasser - bis 15 m Tauchtiefe - als auch beim Freien Fall und tiefen Temperaturen alles mitmacht. - Hier stellen wir kurzgefasst vor allem die Neuerungen gegenüber der Vorgängerin Tough TG-4 vor - siehe Meldung vom 05.06.2016: Olympus Tough TG-4: Strapazfähige Urlaubskamera.

Die Tough TG-5 ist gegenüber der Vorgängerin TG-4 in der Hauptsache erheblich schneller geworden mit allen denkbaren, erfreulichen Konsequenzen daraus. Außerdem hat der Sensor nun mit 12-Mpx-Backlit-CMOS-Sensor eine kleinere Auflösung hat als bei der TG-4 mit 16 Mpx, was Vorteile bei weniger Licht bringt. Der Hauptgrund für die Änderung der Sensorgröße dürfte aber gewesen sein, dass dieser die native Größe für 4K-Video sowie glatte Viertel-Teilung für Full-HD - und damit bei Full-HD sogar saubere Vollfarbe pro Bildpunkt - bietet.

Wesentliche Merkmale, die es bereits bei der TG-4 gibt: Lichtstarkes (1:2.0-4.9) 4-fach-Weitwinkelzoom mit einer Brennweite von 25-100 mm äquiv. KB, TruePic VIII Bildprocessor, Wasserdicht bis 15 m, Stoßfest bis 2,1 m Fallhöhe, Bruchsicher bis 100 kg Belastung, frostsicher bis -10°C, Vier verschiedene Makro-Modi für Nahaufnahmen mit einem Abstand von 30 cm bis 1 cm (ab Frontlinse) sowie ein Mikroskop-Modus. Es gibt auch zahlreiche Szenenmodi und es sind auch alle relevanten Parameter manuell einstellbar. Zudem kann die Kamera über WLAN und Smartphone-App ferngesteuert werden mit Sucherbildübertragung. Außerdem GPS/GLONASS. Ebenfalls nicht neu ist die Speichermöglichkeit der Aufnahmen in RAW-Format. Das ist wichtig für nachträgliche Weißabgleich-Korrekturen, die vor allem bei Unterwasser-Aufnahmen häufiger erforderlich sein werden.

Video in 4K-Auflösung, Super-Zeitlupe mit bis zu 240 fps in HD-Auflösung

Die TG-5 arbeitet mit dem aktuellen Bildprocessor TruePic VIII mit wiederum verbesserter Bildaufbereitung und insgesamt extrem beschleunigten Abläufen. Das bedeutet blitzartige Bereitschaft nach dem Einschalten und insgesamt schnelleres Funktionieren der Kamera.

Gravierendste Verbesserung ist ein nun verfügbarer 4K-UHD-Aufnahmemodus mit 30 fps. 25 fps gibt es allerdings nicht. Sehr interessante Möglichkeiten bietet auch der neue Zeitlupen-Modus mit 240 fps in HD-Auflösung oder 120 fps in Full-HD-Auflösung. Bei der TG-4 schaffte die Zeitlupe 120 fps in VGA-Auflösung.

Pro-Capture-Modus wie bei der Profikamera OMD E-M1 II

Sehr wertvoll ist auch der Pro-Capture-Modus, mit dem jeweils 14 Bilder im Speicher gehalten werden und bei Auslösung dann mehrere Fotos zur Auswahl stehen um den entscheidenden Augenblick zu erwischen. Bei manchen Motiven ist dieser schlicht nicht vorhersehbar und solche Motive können damit eingefangen werden. Dieser wurde bei der Profi-Kamera OMD E-M1 II eingesetzt - im kurzen Bericht dazu gibt es hier auch ein Beispielfoto und ausführlichere Erläuterung dazu - siehe Meldung vom 12.11.2016: Olympus E-M1 II: 60fps RAWs samt 14s Pre-Capture.

Neu bei der TG-5 außerdem sind u.a. Manometer und Thermometer, nun robusteres Schutzglas für das Display mit Antibeschlags-Eigenschaften, sodass es nicht so leicht anläuft bei starkem Temeraturwechsel sowie - sehr hilfreich - Focus-Peaking für manuelle Focussierung.

Außerdem neu sind komplett überarbeitetes Menü und Einstellrad auf der Oberseite. Dies wird von "praktiker" erst nach einem Test zu beurteilen sein. Genauso wie selbstverständlich der neue, griffigere Griff mit verbesserter Verwendung mit Handschuhen und die Tauglichkeit der interessanten Funktionen sowie Ergebnisqualität.

Es war eh schon lange Zeit dazu, aber die TG-5 hat nun endlich einen normalen Micro-USB-Stecker über den auch der Akku geladen werden kann resp. - das ist für manche Anwendungen sicherlich interessant - die Kamera extern stromversorgt werden kann. Bislang hatte Olympus einen proprietären Steckverbinder für USB - allerdings nicht Laden - und Video-Ausgang.

Nun auch Sucherbild über HDMI-Ausgang und 4K-Videos direkt zum Fernseher

Sehr wichtig ist auch der HDMI-Ausgang, über den nun auch das Sucherbild übertragen werden kann. Der HDMI-Ausgang kann auch in 4K-Auflösung ausgeben. Das ist interessant, wenn man kein Gerät hat mit dem man 4K-Videos an den Fernseher ausgeben kann. So kann man 4K-Videos direkt von der Kamera am 4K-Fernseher ausgeben. Zusätzlich sind sowieso auch alle kleineren Videoformate als Ausgabeformat wählbar, resp. stellen sich automatisch ein.

Ein kleines Detail, das sicherlich vielen Fotografen entgegenkommen wird ist, dass es bei der TG-5 nun vier (!) Speicherplätze - bei der TG-4 sind es zwei - für individuellen Weißabgleich gibt. Mitunter ist es ja so, dass man häufiger unter den selben Lichtbedingungen fotografiert - beispielsweise in einem Zimmer mit hinsichtlich Weißabgleich schwieriger Beleuchtung - und dafür dann nicht jedesmal erneut die selbe Messung durchführen muss. Mit der Möglichkeit von Unterwasser-Aufnahmen erhöht sich der Bedarf für speziellen Weißabgleich.

Die Olympus Tough TG-5 soll ab Mitte Juni in den Farben rot oder schwarz um knapp 480 EUR verfügbar werden.

Olympus hält übrigens für fotografierende Taucher eine Menge Tipps & Tricks sowie Beispiele für mit der Tough aufgenommene Unterwasseraufnahmen in der neuen "Unterwasserwelt" von Olympus bereit:

=>> www.olympus.de/site/de/c/ ... /underwater_world_di/index.html

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1658:

Sony Mobile: Studie über und Tipps für Reisefotos

[BILD] Alhambra, Granada - (c) Lluís SalvadóSony Mobile hatte versierte Reisefotografen mit dem Smartphone Xperia XZ auf den Weg geschickt um ein paar wichtige Sehenswürdigkeiten - mit diesem Smartphone, wohlgemerkt - spektakulär ins Bild zu bringen. Um zu zeigen, was mit diesen "Handy-Kameras" möglich ist. - Foto: Alhambra, die berühmte Burganlage in Granada, aufgenommen von Lluís Salvadó.                                   Bild: © Lluís Salvadó

(26.05.2017) Eine im Auftrag von Sony Mobile durchgeführte Studie hat die 30 meist fotografierten Sehenswürdigkeiten der Welt zusammengestellt. Angeführt wird die Liste vom Eiffelturm, der sich in illusterer Gesellschaft befindet, darunter zum Beispiel die Alhambra, das Kolosseum, das Burj Khalifa und Big Ben.

Die mit dem Hashtag #NewPerspectives benannte Erhebung fand heraus, dass die Top 30 Sehenswürdigkeiten auf Instagram immer aus den selben drei Perspektiven fotografiert werden. 52 Prozent der Befragten gaben - wenig überraschend - an, einem Bild eher ein "gefällt mir" zu geben, wenn es einen neuen Blickwinkel eröffne. Zudem wurde festgestellt, dass die Hälfte der Befragten ihren Urlaub auf Basis von Empfehlungen und Schnappschüssen von Freunden und Bekannten bucht. Weitere 45 Prozent lassen sich auf Instagram für ihr nächstes Reiseziel inspirieren.

Sony Mobile hat im Rahmen der Studie drei ausgezeichnete Reisefotografen aus der ganzen Welt mit einem Xperia XZ auf den Weg geschickt, um ein paar wichtige Sehenswürdigkeiten zu besuchen und sie aus neuen Perspektiven festzuhalten. So entstanden beeindruckende Schnappschüsse, zum Beispiel Nacht-Fotos des Big Ben oder superscharfe Bilder der Menge rund um den Eiffelturm.

Scott Grey, CEO der World Photography Organisation, kommentiert die Studie und die entstandenen Bilder des Xperia XZ: "Die Fotografie-Landschaft hat sich in den letzten zehn Jahren dramatisch verändert, und das ist letztlich auf die Zugänglichkeit und die Qualität von Kameras zurückzuführen. Der Zugang zur Fotografie ist durch Smartphones und den Technologien in Smartphone-Kameras noch einfacher geworden und fördert die Kreativität der Fotografen beim Einfangen von spontanen Momenten."

Bei dieser Gelegenheit: Ein paar Tipps für Sommerfotos von Lluís Salvadó

Der vielfach ausgezeichnete Reisefotograf Lluís Salvadó hat für Sony seine Top-Tipps für Aufnahmen im Sommer verraten, die vielleicht auch den versierteren Fotografen wieder an das Eigentliche erinnern mögen:

  • Spiele mit Farben und Helligkeit: es ist ganz erstaunlich, wie unterschiedlich eine Szene mit ein paar wenigen Kameratricks aussehen kann.
  • Bei Schwierigkeiten mit einem originellen Bild kann eine reflektierende Oberfläche (beispielsweise Wasser) ein berühmtes Wahrzeichen in völlig neuem Licht erscheinen lassen.
  • Schau nach Besonderheiten in der Architektur um dich herum, nicht nur auf das Wahrzeichen als Ganzes. Gerade in der Struktur gibt es oft sehr künstlerische Aspekte.
  • Probiere eine neue Perspektive aus und nimm Bilder auch von hoch oben oder unten auf und hab keine Angst, mit neuen Kompositionen zu experimentieren.
  • Nutze deine Models und ihre Silhouetten, um einem Foto ein besonderes Gefühl von Ort und Zeit zu geben und spiele dabei mit den Perspektiven.
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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1657:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

Canon Testtage: Kameras, Objektive ausprobieren

(20.05.2017) Im Spätfrühling bis Sommer 2017 finden wieder "Canon Testtage" an mehreren Orten in Österreich statt. An sechs Plätzen in ganz Österreich haben Interessierte von 27. Mai bis 05. August die Möglichkeit, sich quer durch das Sortiment von Canon zu testen und die richtige Kamera und / oder das passende Objektiv zu finden - unabhängig davon, wie viel Know-how in der Fotografie vorhanden ist.

Besondere Motive für alle Freunde der Sportfotografie wird es an drei der sechs Testtage im Rahmen der Segelbundesliga-Wettbewerbs-Regatten geben. Wer schon immer eine lange Telebrennweite ausprobieren wollte, wird dabei auf seine Kosten kommen.

An den Standorten* können Kompakt-, System- und Spiegelreflexkameras, Objektive und Ferngläser ausgiebig getestet werden. Auch die Möglichkeit, seine Lieblingsmotive auf Canon Fotoprintern auszudrucken und mit nach Hause zu nehmen, wird angeboten. Vor Ort findet sich auch eine kostenlose Verleihstation, die von erfahrenen Fotoexperten betreut wird. Eine Anmeldung im Vorfeld ist hierzu nicht notwendig. Der Eintritt ist frei.

Vor Ort kann das gewünschte Equipment für die Dauer von 40 Minuten kostenlos ausgeliehen und in der jeweiligen Umgebung getestet werden.

Die Canon-Testtage finden statt:

  • 27.05.: Wien, Oberes Belvedere
  • 10.06.: Velden, Yacht Club Velden
  • 17.06.: Salzburg, Schloss Hellbrunn
  • 24.06.: Graz, Area5
  • 08.07.: Breitenbrunn / Neusiedlersee: Yacht-Club Breitenbrunn
  • 05.08.: Achensee / Maurach, Segelclub TWV Achensee

Details dazu und genaue Adressen sind der nachfolgend verlinkten Website zu entnehmen.

=>> www.canon.at/testtage

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1656:

Sony Bravia XE70-Serie: Heimkino-Genuss mit 4K-HDR

[BILD] Sony Bravia KD-65XE7005 - (c) SonyAb Juli wartet Sony mit den Bravia-Modellen der XE70-Serie auf und zielt damit auf jene, die Heimkino-Ansprüche an den Fernseher stellen und das steigende Angebot in 4K-Auflösung in voller Pracht auf 4K-HDR-Displays sehen wollen. Im Bild ist das mit 65-Zoll-Display größte Modell der Serie: Sony Bravia KD-65XE7005.                     Bild: © Sony

(05.05.2017) Mit der Bravia XE70-Serie kündigt Sony für den kommenden Juli vier neue LED-Fernseher an. Für alle werden erstklassige Bildqualität mit detailgenauen, kräftigen Farben, viel Helligkeit und hohem Kontrastumfang in Aussicht gestellt. Besonders im Auge dafür hat man alle jene, die den Schritt zum 4K-HDR-Heimkino planen, um 4K-Filme, Clips und Videos zu genießen. Beispielsweise von Amazon und Netflix gibt es mittlerweile sowohl neue Filme, als auch Klassiker und Konzerte in 4K-HDR-Bildqualität, die damit auf dem Weg ist, sich als neuer Standard für das Heimkino zu etablieren.

In den TV-Geräten der XE70-Serie vereint Sony die neuesten Technologien für ein überragendes 4K-HDR-Bild sowie naturgetreuen Sound. Dank des kraftvollen 4K-X-Reality-PRO-Processors holen die Geräte der XE70-Serie stets das Beste aus jedem Inhalt heraus. Dabei analysiert der Fernseher einzelne Teile jeder Szene und vergleicht sie mit einer Bilddatenbank, um so individuell Strukturen, Kontrast, Farben und Kanten anzupassen und realitätsnahe Bilder zu schaffen. Die Motionflow-XR-Technologie hingegen sorgt für weiche Übergänge - auch bei schnellen Bewegungen. Sie berechnet Zwischenbilder zu den Originalbildern, indem sie Bewegungen zwischen zwei Bildern im Film komplett neu berechnet. Prinzipiell gibt es das schon seit den PAL-Fernsehern, aber heute erstens ungleich feiner berechnet und zweitens für ein 16mal höher auflösendes Bild. Nur um bei dieser Gelegenheit die Dimension der Bildauflösung griffiger zu machen: Bei Analog-Ausstrahlung würde das Signal für ein 4K-Bild zumindest 16 - für quadratische Pixel und daher wirklich komplett, eher mehr als 20 - konventionelle analoge TV-Kanäle belegen.

Für den Audio-Genuss - der Ton hat eine enorme Auswirkung auf die Qualität insgesamt - werden Geräte der XE70-Serie mit verschiedenen Sound-Technologien ausgestattet sein. ClearAudio+ gibt dem Sound den letzten Schliff, sodass Stimmen, Effekte und Musik im Film klarer unterscheidbar bleiben. Die Digital-Sound-Enhancement-Engine (DSEE) rekonstruiert fehlende Tonfrequenzen, um einen natürlicheren Klang zu erzielen. Das hilft besonders bei niedrig aufgelösten Online-Clips. Für die nötige Power sorgt Cinematic S-Force Front Surround. Ihm soll dank Phasenverschiebung aus nur zwei Lautsprechern ein dreidimensionales Klangbild zu entwickeln.

WLAN, ein direkter Zugriff auf Netflix und Amazon Video oder YouTube gehören ebenfalls zum Standard bei den neuen Fernsehern. Auch zur konventionellen Webnutzung ist der Webbrowser Opera integriert. Die Fernseher der XE70-Serie verfügen zudem über drei seitlich angebrachte USB-Anschlüsse.

Das Design der XE70-Serie ist dank des schmalen Aluminium Rahmens dezent und elegant. Auch die Kabel sollen auf der Rückseite der Fernseher regelrecht verschwinden.

Die Geräte der Sony Bravia XE70-Serie sollen in Österreich ab Juli in den Größen 43, 49, 55 und 65 Zoll erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1655:

Willhaben analysiert Verkäufe vor Galaxy-S8-Start

(28.04.2017) Heute startet in Österreich der Verkauf des Samsung Galaxy S8. Dies hat die Kleinanzeigen-Plattform willhaben.at zum Anlass genommen, in den letzten Tagen vor diesem Verkaufsstart Verkäufe der Vorgänger-Modelle und die Preise dafür zu analysieren. Das Ergebnis bestätigt wohl weitestgehend das, was die meisten erwarten würden: Je länger man mit dem Verkauf zuwartet, desto kleiner wird der erzielbare Preis, und: Zustand und Zubehör-Umfang wirken sich auf den Preis aus. Etwas überraschend für jene, die das nicht selbst beobachten, dürften die doch recht hohen erzielbaren Preise und der offenbar hohe Anteil an kaum oder überhaupt noch nicht benutzten Geräten sein.

Seit Jänner 2016 wurden mehr als 500.000 Smartphone-Anzeigen auf willhaben veröffentlicht, davon rund 40.000 Exemplare des Samsung Galaxy S5, S6 oder S7. Im Jahr 2017 waren es etwa 12.000 von privaten Verkäufern angebotene S5, S6 oder S7. Zwischen 60 und 70% dieser heuer auf willhaben.at angebotenen Galaxy-Modelle wurden davon bereits verkauft.

Als starkes Verkaufsargument dient dabei auch der technische und optische Zustand der angebotenen Geräte. So sind bzw. waren rund die Hälfte dieser S5-, S6- oder S7-Modelle gemäß den Angaben in den Angeboten neuwertige oder sogar völlig unbenutzte Geräte. Speziell beim Vormodell Galaxy S7, sind sogar rund zwei Drittel der angebotenen Smartphones in neuwertigem oder gänzlich neuem Zustand.

Der Löwenanteil der S5-Modelle wird von Privatverkäufern derzeit übrigens um 100 bis 200 EUR angeboten, die Preisvorstellungen beim S6 liegen durchschnittlich zwischen 200 und 400 EUR und für das S7 verlangen Verkäufer im Mittel zwischen 350 und 500 EUR - jeweils freilich abhängig von Kaufdatum, Zustand und allfälligem Zubehör des Gerätes.

Im Schnitt sinken die Angebotspreise im Laufe des Jahres für alle genannten Modelle übrigens ähnlich, nämlich rund drei Prozent pro Monat. Das zahlenmäßig größte Galaxy-Angebot ist, ebenso modellübergreifend, rund um Weihnachten auf dem Markt. Da in dieser Zeit jedoch die Nachfrage traditionell ebenso sehr hoch ist, bleiben die Preise im Dezember auch am stabilsten. Mit einem Verkauf zuzuwarten lohnt sich aus Verkäufersicht also zu keinem Zeitpunkt im Jahr.

Auch die Menge der Suchanfragen auf willhaben bestätigt die konstant hohe Smartphone-Nachfrage: Rund 150.000 Suchaktivitäten zu den gängigsten Smartphones registriert die Stichwort-Suche auf willhaben pro Woche. Das sind durchschnittlich ca. 15 Suchanfragen pro Minute. Innerhalb der analysierten Samsung Galaxy Reihe entfallen rund 50% der Stichwortsuchen auf das S7, etwas mehr als 30% auf das S6 und immerhin noch 17% auf das S5.

Sobald ein Hersteller ein neues Modell ankündigt, wirkt sich das auch deutlich auf Privatverkäufe und die Stichwort-Suchen auf willhaben aus: In den Wochen rund um den Österreich-Verkaufsstart des Samsung Galaxy S7 im Jahr 2016 schnellten die Smartphone-Suchanfragen nach dem Stichwort "Galaxy" auf willhaben um rund 60% in die Höhe.

=>> www.willhaben.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1654:

LG G6 mit neuartigem 18:9-Display kommt Ende April

[BILD] LG G6 - (c) LG ElectronicsMit dem LG G6 kommt noch in diesem Monat das erste Handy mit extrabreitem 18:9-Seitenverhälnis. Es bietet eine wiederum verbesserte Nutzung der gesamten Gerätegröße für das Display und bleibt dennoch gut einhändig bedienbar. Das LG G6 ist das neue Smartphone-Flaggschiff von LG.                                     Bild: © LG Electronics

(17.04.2017) LG Electronics hat Anfang März das G6-Smartphone in Barcelona vorgestellt. Mit komplett neuartigem Display-Format wirkt der Bildschirm wie Cinemascope im Kino. Zudem deckt das Display 80% der Frontfläche ab, wodurch die Größe optimal genutzt wird. Eine Weitwinkelkamera und vieles mehr runden das neue LG Flaggschiff ab. LG kehrt damit zurück zu seinen Wurzeln von Premium-Smartphones und legt den Fokus insbesonders auf ein großes Display, wobei aber das Smartphone insgesamt dennoch gut in die Hand passt und auch einhändig bedient werden kann.

Das LG G6 kommt mit einem 5,7 Inch QHD+ FullVision Display mit 2880 x 1440 px. Es ist das erste Smartphone mit 18:9-Bildschirm. Im Vergleich zu herkömmlichen 16:9 Displays bietet das 18:9-Format Vorteile beim Spielen und Streamen von Videos. Das LG G6 schießt auch quadratische Fotos für Instagram oder andere Social Media Apps. Wählbar als Seitenverhältnis für Fotos sind u.a. auch 4:3, 16:9 und 18:9.

Trotz des großen Displays ist das G6 einfach zu halten. Im Gegensatz zu anderen Handys mit ähnlicher Bildschirmgröße passt das G6 bequem in eine Hand. Forschungsteams an der Pennsylvania State University haben die Ergonomie des G6 über einen längeren Zeitraum untersucht. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Komfort während der Nutzung und der Bedienung mit einer Hand. Das G6 erhielt in allen Testkategorien die besten Ergebnisse.

Technische Eckdaten:

  • Chipset: Qualcomm Snapdragon 821 Processor
  • Display: 5,7 Inch 18:9 QHD+ FullVision Display (2880 x 1440 px / 564 ppi)
  • Speicher: 4GB LPDDR4 RAM / 32 oder 64GB UFS 2.0 ROM / Micro-SD (up to 2TB)
  • Kamera: Front: 5MP Wide (F2.2 / 100°), Rückseite: 13 Mpx Wide (F2.4 / 125°) / 13MP Standard OIS 2.0 (F1.8 / 71°)
  • Akku: 3300 mAh Betriebssystem: Android 7.0 Nougat
  • Größe: 148,9 x 71,9 x 7,9 mm, Gewicht: 163 g
  • Netzwerk: LTE-A 3 Band CA
  • Konnektivität: WLAN 802.11 a, b, g, n, ac / Bluetooth 4.2 BLE / NFC / USB Type-C 2.0 (3.1 compatible)
  • Farben: Ice Platinum / Mystic White / Astro Black
  • Sonstiges: wasser- und staubresistent / Fingerprint Sensor / UX 6.0 / Dolby Vision / HDR10 / Qualcomm Quick Charge 3.0

Das LG G6 soll ab 24. April erhältlich werden bei A1, Drei und T-Mobile. Der Nominalpreis ist knapp 750 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1653:

Samsung Frame-TV als Wechselrahmen-Wandbild

[BILD] Samsung Frame-TV - (c) Felix WesselySamsung Frame-TV ist eine im Juni kommende Spezialausführung von Fernsehern, die für die Darstellung von Bildern verwendet werden. Dafür gibt es Erkennung ob jemand im Raum ist und auch eine Steuerung der Hinterleuchtung sodass das Bild nicht leuchtend sondern natürlich wie sonst ein Bild erscheint. Zudem können die Bilderrahmen gewählt werden.                                 Bild: Felix Wessely

(07.04.2017) Die tote Fläche des Fernsehers wird nun - wie bei der soeben in Wien stattgefundenen Samsung Roadshow in Wien gezeigt - mit kommenden neuen Frame-TVs von Samsung belebt, wenn der Fernseher für seinen konventionellen Zweck gerade nicht in Verwendung ist. Dann werden Fotos oder Gemälde gezeigt. Prinzipiell könnte man das freilich mit jedem Fernseher machen, aber bei den jetzt in Kürze - im Juni - erwarteten Frame-TVs von Samsung gibt es einige Besonderheiten für diesen Zweck.

Ein Frame-TV zeigt im Ruhezustand nur dann Bilder, wenn auch jemand im Raum erkannt wird. Sobald niemand im Raum ist, wird das Bild abgeschaltet und der Stromverbrauch ist auf Standby-Niveau. Außerdem wird das Bild - angepasst an die Umgebungshelligkeit - so hell angezeigt, sodass nicht - wie konventionell bei TV oder Video - das Bild leuchtend erscheint sondern so wie reflektierendes Fotopapier oder eben Leinwand. Dies gelingt sehr gut und hat nebenbei den Effekt, dass der Stromverbrauch drastisch reduziert ist ggü. der Video-Darstellung.

Bei jedem Frame-TV sind bereits etliche Bilder verschiedener Arten und Stilrichtungen vorinstalliert. Wieviele Bilder das sind, ist derzeit noch nicht bekanntgegeben.

Weitere Bilder können nach Art wie bei Apps für Smartphones bereits bewährt über einen Dienst von Samsung zur Nutzung gekauft und direkt in den Speicher des Frame-TV geladen werden. Samsung bietet Galerien, Fotoagenturen und auch Fotografen an, dort ihre Bilder anzubieten. Zudem können auch eigene Fotos dafür verwendet werden. Die Bilder erscheinen dann über die gesamte Bildfläche. Wenn das sinnvoll ist - und wobei das auch bei normalen Wandbildern üblich ist - kann in dem Bild auch ein Passepartout enthalten sein. Wenn das Seitenverhältnis des Bildes von dem des Frame-TVs abweicht, ergibt sich ein freier Raum.

Das Standard-Seitenverhältnis der Frame-TVs wird erwartungsgemäß 16:9 sein, aber es soll - siehe unser Foto oben - auch Frame-TVs in anderen Seitenverhältnissen geben. Welche Größen voerst erscheinen werden, ist derzeit nicht bekannt.

Geräte aus der Vorserie waren bereits bei einer Roadshow von Samsung in Wien zu sehen. Ein Test war vorerst noch nicht möglich. Dieser folgt nach Verfügbarkeit der ersten Geräte aus der regulären Serie.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1652:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Pro-Ject VT-E (BT) R/L Vertikal-Plattenspieler

[BILD] Pro-Ject VT-E R Vertikal-Plattenspieler - (c) Felix WesselyPro-Ject VT-E R ist ein Vertikal-Plattenspieler, der wahlweise an der Wand montiert oder - wie hier im Bild - aufgestellt werden kann. Schön und ungewohnt ist, dass man die Schallplatte während des Musikhörens sieht. Das ist die Version für Rechtshänder. Es gibt auch eine Version für Linkshänder.                                 Bild: Felix Wessely

(28.03.2017) Bereits im vorigen Jahr hatte Pro-Ject mit den Modellen der VT-E-Serie Plattenspieler herausgebracht, die vertikal abspielen. Als Besonderheit können diese wahlweise auch wie ein Bild an die Wand gehängt werden. Die Technik dafür ist prominent von den alten Wurlitzern bekannt. Auch heute kommt das wieder in Mode, so beispielsweise durch das vor etwa zwei Jahren von Gramovox gestartete Kickstarter-Projekt "Floating Record". Statt durch die Schwerkraft wird der Tonabnehmer über eine Feder in der Plattenrille gehalten. In kleineren Räumen ist es extrem platzsparend und ansonsten ein überraschendes Element der Zimmereinrichtung. - "praktiker" hatte den VT-E R im Labor und im Hörraum getestet und berichtet hier kurzgefasst über Besonderheiten und Ergebnisse.

Ganz allgemein - und das ist wichtig - ist bei einem Plattenspieler, der der Umgebung schutzlos ausgeliefert ist, damit zu rechnen, dass man den etwa alle zwei Monate anständig reinigen - und dafür teilweise zerlegen - muss. Zu viel angesammelter Staub beeinträchtigt dann irgendwann auch die Funktion. Wem das zu viel Mühe ist, der wird auf Dauer mehr Freude mit einem konventionell ausgerichteten Plattenspieler mit Haube haben.

Pro-Ject richtet sich mit der VT-E-Serie besonders nicht nur an jene, denen das originelle Design gefällt, sondern bedient damit auch jene, die sich mit dem Einstellen des Plattenspielers - oder Zusammenbau nach dem Auspacken - entweder nicht beschäftigen wollen oder können. Es ist also alles bereits voreingestellt. Man braucht den Plattenspieler nur auspacken und entweder die mitgepackten Standfüße montieren oder ihn an die Wand montieren.

Die Modelle der VT-E-Serie gibt es in vier Ausführungen. Einerseits gibt es Versionen für Links- und Rechtshänder. Und beide Versionen mit "BT" in der Typenbezeichnung mit Line- und Bluetooth-Ausgang zusätzlich zum Phono-Ausgang. In Verbindung mit den BT-Modellen können also alle jene Geräte - beispielsweise Audiosysteme oder Aktiv-Lautsprecher - verwendet werden, über die man auch vom Smartphone weg abspielen kann. Nicht so optimal ist, dass über Bluetooth der Übertragungsstandard aptX nicht unterstützt wird. aptX ist heute an sich der Standard für bessere Übertragungsqualität und wäre daher wohl wichtig.

Der ganz praktische Vorteil der Bluetooth-Version ist nicht nur die kabellose Handhabung sondern schlicht, dass Geräte für Wiedergabe von einer Quelle über Bluetooth oft bereits vorhanden sind. Die wenigsten Audiosysteme sind mit einem Phono-Vorverstärker ausgestattet und dafür ist der Line-Ausgang passend. Für jene, die nicht bereits einen Phono-Vorverstärker oder ein Gerät mit Phono-Eingang haben - oder sich separat dafür anschaffen wollen -, ist also die Bluetooth-Version die optimale Lösung.

Der sonstige Unterschied zwischen der Bluetooth- und der konventionellen Ausführung mit nur Tonabnehmer-Ausgang ist, dass es die Bluetooth-Versionen nur mit glänzener Oberfläche und die konventionellen nur mit matter Oberfläche gibt. Es stehen jeweils weiß, rot und schwarz zur Auswahl. Die BT-Ausführungen kosten um ca. 120 EUR mehr als die konventionelle Ausführung.

Unser Foto oben zeigt die von "praktiker" getestete Version für Rechtshänder. Bei dieser ist also der Tonarm auf der rechten Seite und oben montiert. Die Version für Linkshänder ist nicht spiegelverkehrt gleich. Bei der Version für Linkshänder ist der Tonarm auf der linken Seite, allerdings unten montiert. Logischerweise, weil ansonsten würde sich ja die Platte gegen den Tonarm drehen. Welche Version man bevorzugt, wird sich vielleicht nicht nur danach richten, ob man Links- oder Rechtshänder ist.

Die Ausführung ist solide und einfach, wie bei Pro-Ject Tradition. Es gibt keine automatische Endabschaltung und die Drehzahlumschaltung erfolgt sozusagen händisch - ein kleines Werkzeug dafür ist dabei, weil man den Silikonriemen nicht mit den Fingern angreifen sollte - durch Umhängen des Riemens am Antriebsrad. Tonabnehmersystem ist ein Ortofon OM5e, da wurde also nicht gespart. Das System ist vormontiert und ebenfalls justiert.

Wie vom Hersteller versprochen, ist die Inbetriebnahme höchst einfach und auch für blutige Laien völlig problemlos. Sowohl Auflagedruck als auch Antiskating sind vorjustiert und das war beim Testmuster perfekt. Also wirklich nur auspacken, aufstellen und anschließen. Montagematerial für die Wandmontage und Stützfüße zum Aufstellen sind dabei.

Die sich drehende Schallplatte ständig im Blickfeld zu haben ist freilich eine sehr schöne Sache. Vor allem, wenn der Plattenspieler an der Wand hängt, schaut das schon sehr interessant aus. Ganz nebenbei spart man da viel Platz und die Beschäftigung mit vibrationsarmer Aufstellung. Sofern es sich nicht nur um eine dünne Trennwand handelt ist ja eine Mauer optimal vibrationsarm.

Ungewohnt ist es freilich, dass man die Schallplatte nicht auflegt, sondern anklemmt. Es ist dafür eine Plattenklemme dabei, die auf die Platte draufgesteckt wird. Das funktioniert sehr gut; die Platte ist damit sehr gut fixiert.

Die Ansprüche dürfen freilich nicht zu hoch sein. Es handelt sich nicht um ein Gerät der HighEnd-Klasse, das ist schon am Preis erkennbar. Die Wiedergabequalität ist aber durchaus gut. Was man bei Plattenspielern wissen muss - ältere Semester, die mit Schallplatten aufgewachsen sind, denken automatisch daran - ist, dass bei einem Plattenspielermotor, der - wie in diesem Fall - nur von einem einfachen Netzteil gespeist wird, keine Wunder hinsichtlich der Gleichlaufgenauigkeit erwartet werden dürfen. Pro-Ject gibt selbst Gleichlaufschwankungen von bis zu 0,29% an. Die uralte HiFi-Norm DIN 45500 definiert dafür maximal 0,2%. Neulinge auf diesem Gebiet muss man darauf hinweisen, was sowieso klar ist: Für Freunde von Klaviermusik oder anderer Musik bei der Gleichlaufschwankungen deutlicher erkennbar werden, ist nur ein Plattenspieler mit elektronischer Drehzahlsteuerung sinnvoll. Bei einem Kavierkonzert hört man also die Gleichlaufschwankungen beim VE-L, was sich auch im "praktiker"-Test gezeigt hatte.

Man ist das von der aktuellen Digitaltechnik nicht mehr gewohnt, aber bei Analog-Audiotechnik sind die Qualitätsunterschiede zwischen billigeren und teuren Geräten schon deutlicher erkennbar.

Pro-Ject VT-E R oder VT-E L gibt es um knapp 330 EUR, die Versionen VT-E BT R resp. VT-E BT L mit Bluetooth-Schnittstelle gibt es um ca. 450 EUR.

[!> Für den Preis bietet der Plattenspieler der Pro-Ject VE-L-Serie einen sehr guten Gegenwert. Höchste Qualitätsansprüche dürfen freilich nicht gestellt werden. Es dürfte eine ideale Sache für junge Leute oder eher jugendlich eingerichtete Zimmer sein. Da gibt es neben dem attraktiven Vertikal-Abspielen bei Montage an der Wand sowohl den Vorteil einer optimal vibrationsarmen Montage als auch den Vorteil, dass der Plattenspieler keinen Platz beansprucht. Mit erhöhtem Reinigungsaufwand durch Aufstellart und fehlende Staubabdeckung ist allerdings zu rechnen.

[LOGO] HiFi from Austria ==> www.praktiker.at/hfa/

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1651:

Samsung übernimmt Harman - und damit auch AKG

(20.03.2017) Samsung hatte vor wenigen Tagen die erfolgreiche Übernahme von Harman verlautbart. Zu Harman - und damit nun zu Samsung - gehören Marken wie der ursprünglich österreichische Mikrofon- und Kopfhörerhersteller AKG sowie u.a. JBL, Bang & Olufsen Automotive, Becker, Crown, Harman/Kardon, Infinity, JBL, Lexicon, Mark Levinson, Studer und Uher.

Young Sohn, der Präsident und Chefstratege von Samsung sieht - wohl zurecht -einen historischen Moment und große Chancen im Bereich vernetzter Automobile. Harman-Präsident und -CEO Dinesh Paliwal erwartet durch die Verbindung mit Samsung das globale Wachstum in den Geschäftsbereichen Automobile und Smart Audio beschleunigen zu können.

Harman bleibt als eigenständige Tochtergesellschaft von Samsung bestehen, das Kern-Führungsteam unverändert. Young Sohn wird Vorsitzender des Aufsichtrats.

Einen Großteil seines Umsatzes macht Harmann inzwischen mit Elektronik und Software für intelligente Autos und autonomes Fahren. Der Umsatz ist zuletzt von 3,7 Mrd. USD im Jahr 2011 auf 6,9 Mrd. USD in 2016 gestiegen.

Mitte Oktober 2016 hatte Samsung veröffentlicht, etwa acht Milliarden US-Dollar für Harman zu bieten. Damit unzufriedene Aktionäre hatten - letztlich erfolglos - eine Sammelklage eingereicht was die Übernahme bis jetzt verzögert hatte. Harman-Aktionäre erhalten wie geplant 112 USD pro Aktie.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1650:

Technics SL-1200GR: Plattenspieler-Klassiker light

[BILD] Technics SL-1200GR - (c) Felix WesselyTechnics SL-1200GR - auch in Schwarz als 1210GR erhältlich - ist der etwas leichtere und sehr deutlich günstigere Bruder des Klassikers SL-1200G. Äußerlich ist der Unterschied kaum erkennbar.                                   Bild: © Felix Wessely

(08.03.2017) Bei der Panasonic Convention vor etwa zwei Wochen in Frankfurt - siehe Meldung vom 20.02.2017: Panasonic Convention: Innovationen-Feuerwerk 2017 - wurde unter den besonders bemerkenswerten Neuheiten mit dem Technics SL-1200GR / SL-1210GR ein für den Vinyl-Audiophilen leichter erschwinglicher, gewichtsmäßig etwas leichterer Bruder zum legendären Plattenspieler Technics SL-1200G geschaffen. Dies sei hiermit nachgereicht.

Der Technics SL-1200G ist der Klassiker unter den Plattenspielern, den es nun seit etwa einem Jahr wieder gibt - siehe Meldung vom 29.01.2016: Technics Grand Class SL-1200G: Klassiker zum 50er. Lt. Guinness Book of Records handelt es sich dabei übrigens um das am längsten weitestgehend unverändert gebaute Produkt der Unterhaltungselektronik. Ursprünglich als studiotauglicher HighEnd-Plattenspieler hat sich dieser wegen der extremen Hochstart-Eigenschaften und Robustheit als Liebling von DJs bewährt.

Der SL-1200G wiegt etwa 18 kg, der nun neu dazugekommene SL-1200GR - in Schwarz: SL-1210GR - wiegt etwa 11 kg, wobei aber allein der Plattenteller des GR inklusive Gummimatte satte ca. 2,5 kg wiegt. Bei der Wiedergabequalität sollen die Kompromisse kaum merklich sein, konnten aber von "praktiker" noch nicht im Test verglichen werden. Diese liegen in erster Linie nur in der für die Wiedergabe im Wohnzimmer weniger relevanten kürzeren Anlaufzeit und sicherlich einer besseren Robustheit gegenüber Erschütterungen und überhaupt noch solidere Bauweise des SL-1200G ggü. dem GR. Wobei ja auch der GR alles andere als ein filigranes Leichtgewicht ist.

Eine Anlaufzeit des SL-1200GR auf 33 rpm von 0,7 s wird für den Heimbereich - zum normalen Abspielen von Schallplatten - wohl mehr als ausreichend sein, beispielsweise. Die kürzere Anlaufzeit bringt dabei keinerlei Vorteile. 0,7 s reichen auch aus um das Abspielen für eine Aufnahme mit bereits aufliegendem Tonarm starten zu können - bei 33 rpm ist das eine halbe Plattendrehung.

Die Hauptunterschiede rein bei den Eckdaten - abgesehen vom Gewicht - sind ein Aluminium-Tonarm bei GR ggü. dem Magnesium-Tonarm beim G sowie ein Einfach-Rotor-Antrieb beim GR ggü. einem Zwillingsrotor-Antrieb beim G. Die Antriebsart ist bei beiden direkt und auch die Einstellmöglichkeiten sind so umfangreich, wie man sie von höchstwertigen Plattenspielern bis in die 1990er-Jahre gewohnt war. Also extrem genauer Gleichlauf (+/-0,025%), Feinjustierung, Pitch-Control mit Schnellrückstellung, Start-Stopp-Taste etc. Heute neue Plattenspieler-Modelle sind meist eher spartanisch ausgeführt.

Dafür liegt der Preis Technics SL-1200GR resp. SL-1210GR nun in der Größenordnung von 1500 EUR im Vergleich zu ca. 3500 EUR für den SL-1200G. Das ist also eine Preisdimension für den HighEnd-Verwöhnten, die sehr attraktiv ist.

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