[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1630-1639
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1639:

Supersonic zaubert Bluetooth-Audio in Röhrenradios

[BILD]  Philips Premiere: Bluetooth-Audio, Subwoofer von Supersonic - (c) Felix WesselyDie neue Wiener Spezialwerkstätte "Supersonic" restauriert alte Röhrenradios und erweitert diese um aktuelle Technik: Philips Premiere mit Bluetooth-Schnittstelle für Smartphone und Tablet als zusätzliche Audio-Quelle und - unten im Bild sichtbar - Subwoofer für satten Sound bei originalgetreuer Klang-Charakteristik.                                 Bild: Felix Wessely

(28.11.2016) Unter dem Namen "Supersonic" gibt es seit einigen Monaten in Wien-Margareten die vom Elektroingenieur Dipl.-Ing. Richard Sbüll gegründete Spezialwerkstätte, die in der Hauptsache unter der Bezeichnung "Supersonic Resound" historische Röhrenradios restauriert und diese - u.a. mit Bluetooth-Adapter - für die heutige Verwendung aufrüstet. Erstmals einer breiteren Öffentlichkeit hatte sich Supersonic vor wenigen Tagen bei der Wiener HiFi-Messe "Klangbilder" präsentiert.

Neben der Restaurierung in den originalen Neuzustand werden auch Erweiterungen für die Nutzung von Audio über Bluetooth vom Smartphone oder Tablet sowie Subwoofer-Anschluss für einen externen Aktiv-Subwoofer in die alten Röhrenradios eingebaut. Sowohl für "mitgebrachte" Geräte als auch für von Supersonic angekaufte und entsprechend überarbeitete Geräte. Die Sache ist naturgemäß - wegen des enormen Arbeitsaufwands, der dahintersteckt - nicht billig.

Radios, mit denen bereits die Großeltern sich berieseln ließen werden so wieder - voll tauglich - verwendbar. Wahlweise kann auch das Gehäuse komplett modernisiert werden auf Basis des ursprünglichen Gehäuses. Mit anderen Farben, anderen Zierelementen etc.

Daneben gibt es auch HighEnd-HiFi-Elektronik, die komplett selbst entwickelt und gebaut wird. Auch hier mit Schwerpunkt auf Röhrentechnik, aber mit Anbindungen an alle heute aktuellen - und daher nötigen - Audio-Quellen.

[BILD] Supersonic-Gründer Dipl.-Ing. Richard Sbüll mit einem komplett überarbeiteten Minerva Röhrenradio. - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Supersonic-Gründer Dipl.-Ing. Richard Sbüll mit einem - auch hinsichlich Gehäuse-Design - komplett überarbeiteten Minerva Röhrenradio.

Historische Röhrenradios restauriert, um Bluetooth erweitert - oder neues Design

Für entweder beim Interessenten bereits vorhandene oder auch von Supersonic selbst angekaufte Röhrenradios gibt es von Supersonic mehrere Möglichkeiten, diesen für die tägliche Verwendung neues Leben einzuhauchen:

  • Röhrenradio komplett restauriert - zumindest weitestgehend - in den Originalzustand versetzt und mit originaler Funktionalität
  • Röhrenradio komplett restauriert mit originaler Technik und erweitert um eine Bluetooth-Schnittstelle, damit Smartphones oder Tablets als Zuspieler verwendet werden können. Eine nicht benötigte Taste - beispielsweise für Langwelle - schaltet dann auf die Bluetooth-Quelle um.
  • Röhrenradio-Gehäuse komplett original restauriert, aber mit komplett neuer Technik - mit Bluetooth-Schnittstelle - ausgestattet.
  • Alle diese genannten Varianten, aber mit einem komplett neu überarbeiteten Gehäuse.
  • Ein aktiver Subwoofer ist bei allen Varianten auch möglich.

Wie weit eine komplette Herstellung des Originalzustands möglich ist, hängt freilich vom Zustand des Geräts ab und wieweit Bauteile erhältlich sind. Da alles für jedes Gerät individuell und sowieso von Hand gemacht wird, richten sich die Preise nach dem Material- und Zeitaufwand.

Ganz grob kann man sagen, dass der Preis ab etwa 1500 EUR aufwärts liegen wird. Wenn es nur darum geht, ein intaktes Gerät um Bluetooth-Funktionalität aufzurüsten - und ansonsten nicht viel daran zu machen ist - ist es weniger. Aber das ist eher der Ausnahmefall, weil praktisch immer mehrere Bauteile ersetzt oder mechanische Komponenten repariert werden müssen. Ebenfalls billiger ist es, wenn die Technik komplett neu gemacht wird.

Idealerweise wird es sich - wenn man damit auch radiohören will - um einen Radio mit UKW-Tuner handeln. Wenn dessen Tuner komplett original repariert werden kann, dann bekommt man aus dem schönen alten Gerät auch den wahren, seidigen UKW-Sound.

[BILD] Aktuelles Flaggschiff von Supersonic ist das einer Couch ähnliche, komplett selbst entwickelte HighEnd-HiFi-System Supersonic SS1000. - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Aktuelles Flaggschiff von Supersonic ist das einer Couch ähnliche, komplett selbst entwickelte HighEnd-HiFi-System Supersonic SS1000.

Eigenentwickeltes HighEnd-HiFi-Flaggschiff Supersonic SS1000

Neben "Audio mit Gefühl" gibt es auch komplette Eigenentwicklungen. Vorerst das Flaggschiff ist Supersonic SS1000: Ein Tonmöbel, im Stil wie eine Couch mit integrierter hinter Glas frei sichbarer Röhrenelektronik - ein Hybrid-Verstärker aus Röhren- und Microprocessor-Technik für saubere 24-bit-D/A-Konvertierung - sowie integrierten Lautsprechern.

Abgesehen von höchstwertiger Audio-Verstärker- und Lautsprecher-Technik ist auch alles vorhanden, was zur Nutzung aktueller Fernseh- und Audiotechnik erforderlich ist. So die Verbindung zum Smart-TV und auch Smartphone als Zuspieler über die Bluetooth-Schnittstelle resp. Air Play sowie Lossless USB.

=>> www.supersonic.at

[LOGO] HiFi from Austria ==> www.praktiker.at/hfa/

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1638:

Nikon D5600: DX-Format-SLR mit Handy-Verbindung

[BILD] Nikon D5600 - (c) NikonDie voll ausgestattete Nikon D5600 mit 24-Mpx-DX-Format-Sensor hält ständig Verbindung mit dem Smartphone als Fernbedienung und zum einfachen Teilen der neuesten Foto- und Videoaufnahmen. Damit zielt Nikon ganz besonders auf Smartphone-Fotografen, die auf dessen Vorteile nicht verzichten, aber nun auch die Möglichkeiten einer ausgewachsenen SLR nutzen wollen.                     Bild: © Nikon

(21.11.2016) Mit der Nikon D5600 bringt Nikon eine neue DX-Format-SLR, die neben Foto- und Videotechnik auf hohem Niveau mit SnapBride-Technologie auch ständig mit dem Smartphone in Verbindung bleibt und es leicht möglich macht, seine neuesten Werke sofort mit anderen zu teilen. Die D5600 ist ganz besonders auch für jene gedacht, die bislang mit dem Smartphone fotografiert hatten, aber hinsichtlich Technik und Möglichkeiten die Leistung einer SLR haben wollen - ohne auf die Vorteile des Smartphones bei der Verteilung der Aufnahmen verzichten zu wollen.

Der DX-Format-Sensor mit 24,2 Mpx liefert bei Foto und Film, detailreiche, scharfe Bilder. Der Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis ISO 25.600 - und die auf ISO 6400 erweiterte Empfindlichkeitsgrenze im Motivprogramm Nachtaufnahme - ermöglicht rauscharme Aufnahmen auch unter sehr wenig Licht.

Weiters: 8,1-cm-LCD-Monitor (3,2 Zoll) mit weitem Betrachtungswinkel und 1,037 Mpx Subpixel, SLR-Sucher mit ca. 95 % Bildfeldabdeckung mit ca. 0,82-facher Vergrößerung, AF-System mit 39 Messfeldern, davon neun Kreuzsensoren im Zentrum. Serienaufnahmen sind mit bis zu 5 fps möglich. Videos sind bis Full-HD möglich mit 50/60p. Für höhere Ansprüche an den Ton bei den Videoaufnahmen gibt es als Zubehör ein Stereomikrofon und auch ein Funkmikrofon für drahtlose Anbindung.

Beim Fotografieren durch den Sucher stellt die Funktion "Touch-Funktionsaufruf" eine intuitive Alternative zur Verwendung des Einstellrads oder des Multifunktionswählers dar: So kann man während des Blicks durch den Sucher beispielsweise direkt über eine entsprechende Daumenbewegung auf dem Touchscreen eines der 39 AF-Messfelder ansteuern oder beispielsweise die ISO-Empfindlichkeit schnell ändern, wobei jetzt auch das Zu- oder Abschalten der ISO-Automatik möglich ist. Zudem erleichtert die - von den Nikon-Profi-Kameras D5 und D500 übernommene - Bildlaufleiste das Scrollen auch durch große Bildmengen. Besonders interessant im Bereich Video ist die neue Funktion Zeitrafferfilm, die ebenfalls von Nikons High End-D-SLRs übernommen worden ist: Dabei erzeugt die Kamera aus Intervallaufnahmen automatisch Zeitrafferfilme.

Dank Nikons SnapBridge können Fotos direkt nach der Aufnahme automatisch mit einem Smartphone synchronisiert und noch im selben Moment geteilt werden. Die D5600 kann über das Smartphone fernbedient - also beispielsweise focussiert und ausgelöst - werden.

SnapBridge nutzt die extrem stromsparende Technologie Bluetooth low energy, weshalb auch eine permanente Verbindung mit einem Smartphone oder Tablet-PC aufrechterhalten werden kann. Bilder in D-SLR-Qualität lassen sich schon unterwegs über die Bluetooth-Verbindung synchronisieren und über das Smart-Gerät teilen. Die unter SnapBridge nutzbare WLAN-Funktion der Kamera ermöglicht auch das Übertragen von Filmdateien auf das Smartphone.

Das Gehäuse wiegt inklusive Akku und Speicherkarte nur ca. 465 g. Für hohe Griffsicherheit ist die Oberfläche griffig und es gibt einen besonders tiefen Griff.

Die Nikon D5600 soll noch im November um knapp 830 EUR erhältlich werden. Weiters gibt es Kits: D5600 mit AF-P DX Nikkor 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR um knapp 940 EUR, D5600 mit AF-S DX Nikkor 18-105 mm 1:3,5-5,6G ED VR um knapp 1110 EUR, D5600 mit AF-S DX Nikkor 18-140 mm 1:3,5-5,6G ED VR um knapp 1160 EUR sowie D5600 mit AF-P Nikkor 18-55 mm VR + AF-P 70-300 mm VR um knapp 1270 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1637:

Olympus E-M1 II: 60fps RAWs samt 14s Pre-Capture

[BILD] Aufnahme mit Olympus OM-D E-M1 II im Pro-Capture-Modus - (c) Felix WesselyDie Olympus OM-D E-M1 II bietet mit dem neuen Pro-Capture-Modus mit Pre-Capture und einer Serienbildfolge von bis zu 60fps - bei Speicherung in RAW-Format! - sichere Aufnahmen von Motiven, bei denen der entscheidende Augenblick nicht vorhergesehen werden kann. Hier im Bild sind fünf mit Wasser gefüllte Luftballons, die gerade von einem Bogeschützen mit einem Pfeil durchschossen werden. Den Pfeil sieht man im Bild in dem Moment, als er gerade in den Strohballen trifft und bereits alle Luftballons durchschossen sind.                                 Bild: Felix Wessely

(12.11.2016) Olympus bringt im Dezember - nach etwa drei Jahren - eine aktualisierte Version ihrer Profikamera E-M1, nun also Olympus OD-D E-M1 II. Diese wurde vor wenigen Tagen in Spanien vor Fachjournalisten präsentiert. Besonderheiten sind ein wiederum verbesserter Autofocus, 4K-Video, insgesamt deutlich beschleunigte Abläufe, zwei Steckplätze für SD-Speicherkarten, Serienbildmodus mit 60 fps ohne und 18 fps mit Autofocus in RAW-Format (!) mit zusätzlichem 14-Sekunden-Pre-Capture im Pro-Capture-Serienbildmodus, verlängerte Akku-Arbeitszeit, Bildsensor mit 20 Mpx statt zuvor 16 Mpx und als logische Voraussetzung für die verbesserten Möglichkeiten auch ein neuer Bildprocessor TruePic VIII. - "praktiker" war in Spanien mit dabei und konnte die neue E-M1 II zwei Tage lang ausgiebig in der Praxis testen. Hier also kurzgefasst die ersten Eindrücke damit und die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Vorversion.

Da die Kamera erst im Dezember erhältlich werden wird, handelte es sich dabei noch um Vorseriengeräte allerdings mit der finalen Firmware-Version. Der reguläre Test wird dann mit einem Exemplar aus der Serienproduktion erfolgen. Vieles kann aber schon definitiv festgestellt werden. Vorseriengeräte sind übrigens eher schlechter als die Seriengeräte.

Gravierende Verbesserungen bei der technischen Leistung

Wenn man die E-M1 II erstmals in die Hand bekommt, fällt als erstes auf, dass die Abläufe sehr deutlich erkennbar beschleunigt sind. Das zeigt sich schon beim Einschalten bis zur Bereitschaft der Kamera für die erste Aufnahme, was praktisch verzögerungsfrei passiert. Auch ansonsten gibt es sehr gravierende Weiterentwicklungen zahlreicher Funktionen, die im Grunde weit über das hinausgehen, was man mit dem Zusatz "Mark II" erwarten würde. Hier die wesentlichen Neuerungen:

  • Verschwunden sind die bei einer Profikamera höchst deplaziert gewesenen Szenenmodi, Panorama-Assistent und "Fotostory". Der intelligente Automatikmodus für überraschend sich ergebende Aufnahmen ist weiterhin vorhanden und als Notanker auch für den Profi hilfreich.

  • Es gibt nun einen neuen Sensor mit 20,4 Mpx - zuletzt waren es 16 Mpx. Die Detail-Auflösung ist dadurch etwas feiner, das Bildrauschen ist auf Pixelebene auch bei Empfindlichkeit bis ISO 3200 etwa gleich wie zuvor und also insgesamt besser. Bei höherer ISO-Empfindlichkeit als ISO 3200 ist das Bildrauschen gegenüber der Vorversion auf Pixelebene zwar etwas höher aber über das gesamte Bild gesehen in etwa gleich. Auch dies kann aber bei Kameras aus der Serienproduktion dann besser sein. Insgesamt erhält man also mit dem neuen Sensor trotz höherer Auflösung - und damit Detaildarstellung - auch bei hohen ISO-Werten eine bessere oder zumindest gleich gute Bildqualität.
  • Extrem verbessert worden ist der Autofocus. Es gibt nun 121 AF-Punkte mit Kreuzsensoren sowie Phasenerkennung. Sehr deutlich bemerkbar macht sich das beim C-AF. Vor allem bei Einstellung auf 9-Feld-Modus können sich schnell bewegende Motive mit deutlich verbesserter Treffsicherheit im Focus gehalten werden. Sowohl bei Serienbild als auch für Video.
  • Video ist nun mit bis zu 4K-Bildgröße möglich.
  • Der bereits exzellent auch für Videoaufnahmen funktionierende 5-Achsen-Bildstabilisator wurde wiederum erkennbar verbessert. Bereits seit der E-M5 II sind damit bei Video Fahraufnahmen in der Qualität wie bei Kinofilmproduktionen aus freier Hand möglich - siehe Meldung vom 09.02.2015: Olympus OM-D E-M5 MkII: Update Bildstabi, 40-Mpx. Das wurde wiederum verbessert. Olympus spricht vom Kompensieren einer weiteren Belichtungsstufe bei Fotoaufnahmen gegenüber der Vorversion der E-M1 und daher auch entsprechende Verbesserung auch bei Filmaufnahmen. "praktiker" konnte prinzipiell die erkennbare Verbesserung feststellen; die Sache mit der einen Belichtungsstufe wird aber erst bei einem Labortest geprüft werden können. Es dürfte aber zutreffen.
  • Serienbilder in voller Auflösung und auch Speicherung in RAW-Format mit 60 fps bei Einsatz von S-AF - also nur einmalige Focussierung ohne Nachführung - und 18 fps bei Einsatz von C-AF; also mit kontinuierlicher Focus-Nachführung.
  • Ein Pro-Capture-Modus bei Serienbild. Dabei werden - sobald man den Auslöser halb durchgedrückt hält - laufend Fotos aufgenommen für einen Zeitraum von 14 Sekunden. Sobald der Auslöser durchgedrückt wird, werden die Fotos der letzten 14 Sekunden vor dem Auslösen zusätzlich zu den nun aufgenommen Serienbildern gespeichert. Solcherart sind auch Aufnahmen von Motiven möglich, bei denen der entscheidende Augenblick nicht vorhersehbar ist.
  • Die Akku-Arbeitszeit ist - auch durch einen neuen Akku mit 1720 mAh (vorher: 1220 mAh) - sehr merklich verlängert. Konkret wurden von "praktiker" in einem Tag mehr als 500 Fotos und etwa eine Viertelstunde Video in 4K-Auflösung aufgenommen und der Akku war noch nicht erschöpft. Mit einem zweiten Akku in einem Batteriegriff wird man also mehr als ausreichend Reserven für einen ganzen Tag haben. Das war schon bisher ausreichend, aber noch mehr ist freilich immer noch besser.
  • Konsequenz aus dem neuen Akku ist auch ein neuer Batteriegriff, da dieser jeweils den selben Akkutyp verwendet wie in der Kamera.
  • Es gibt nun zwei Steckplätze für SD-Speicherkarten. Dabei kann es beispielsweise so eingestellt werden, dass bei Fotos auf einer Speicherkarte die Bilder als RAW, auf der andern als JPEG gespeichert werden. Das bietet die für eine Profikamera sehr wesentliche verbesserte Sicherheit, falls bei einer Speicherkarte ein Datenfehler auftreten sollte. Das passiert zwar praktisch nie, ist aber nie auszuschließen. Profis leben halt davon, verlässlich ein Arbeitsergebnis abliefern zu können. Der obere Steckplatz ist übrigens für die extrem schnellen UHS-II-Karten tauglich. Also speziell für 4K-Video und 60 fps-Serienbildfunktion.
[BILD] Rückseite der Olympus OM-D E-M1 II - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Rückseite der Olympus OM-D E-M1 II: Viele Bedienelemente wurden für bessere Usability überarbeitet.

Wesentliche Detailänderungen für bessere Usablity

Bei der E-M1 II gibt es ziemlich gravierende Änderungen hinsichtlich der Ausführung der Bedienelemente. Ihre Positionen sind allerdings gleich geblieben. Zumeist handelt es sich um objektiv feststellbare Verbesserungen für die Usability. In der Hauptsache finden sich diese Änderungen an der Rückseite und Oberseite der Kamera:

  • Das schwenkbare Display schwenkt nun seitlich statt vertikal aus. Damit hat man wieder die Linie gefunden, die es bereits vorher bei den FourThirds-Profimodellen von Olympus gegeben hatte.
  • Die Position der Fn1-Taste für den rechten Daumen ist nun besser vor irrtümlicher Betätigung geschützt.
  • Der Umschalthebel für den rechten Daumen wurde nun umgedreht und folgt solcherart dem Bewegungswinkel des Daumens.
  • Das Betriebsarten-Wählrad an der Oberseite ist nun - griffiger - seitlich abgerundet ausgeführt und es hat nun drei Positionen für individuelle Voreinstellungen C1, C2 und C3, was das schnelle Umschalten für verschiedene Aufgabenstellungen ermöglicht.

Diese gravierend verbesserte Profi-Systemkamera für Pressefoto und Reportage kommt im Dezember

Vorläufiges Urteil - das noch durch einen Test im "praktiker"-Labor nach Verfügbarkeit von Exemparen aus der Serienproduktion präzisiert werden wird - ist jedenfalls eine sehr massive Verbesserung einer Spitzen-Profikamera für Reportage-Fotografie und auch Video. Nun auch Video in 4K-Auflösung. Die oben aufgelisteten Unterschiede hinsichtlich der technischen Leistung und die Verbesserung der Usability durch recht massiv überarbeitete Bedienelemente ist viel mehr als man sich von einer Update-Version erwarten würde.

Für jene, die von der E-M1 auf die E-M1 II umsteigen ist es also wesentlich, dass es nun - wegen des neuen Akkutyps - einen neuen Batteriegriff gibt.

Die Olympus OM-D E-M1 II soll im Dezember um knapp 2000 EUR erhältlich werden. Zusätzlich sind auch Kits in Kombination mit Objektiven zu erwarten.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1636:

Wiener Navi-Erfinder sieht Chance für Entschädigung

(27.10.2016) Der Wiener Programmierer und seinerzeit Inhaber der Software-Schmiede "bitMAP" Werner Liebig sieht nun dank der Unterstützung durch den einschlägig erfahrenen Spezialisten Christoph Mager von der Anwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach eine Chance dafür, für die Nutzung seiner im Jahr 1993 veröffentlichten Erfindung doch noch entschädigt zu werden. Werner Liebig hatte im Jahr 1993 satellitengestützte Navigation - so wie sie später auf den Markt gekommen ist und längst weltweit genutzt wird - erfunden.

Im Jahr 1993 hatte Fernsehsprecher Hans Georg Heinke in der Nachrichtensendung "Zeit im Bild" folgende Meldung verlesen: "Die kleine Wiener Software-Firma bitMAP könnte bald Großaufträge bekommen. Denn von ihr stammt der erste elektronische Stadtplan der Welt mit Satelliten-Navigator." Und weiter: "In das System kann man eine Zieladresse eingeben, und der Computer sucht dann auf der elektronischen Karte den richtigen Weg, zeigt Einbahnen an und kennt die Hausnummerierung."

Im selben Jahr hatte Werner Liebig seine Erfindung auf der Computermesse "Comtex" in Las Vegas vorgestellt. Zahlreiche Firmen hatten sich das interessiert detailliert erklären lassen. Aufträge sind keine gekommen. Es hat sich also nichts entwickelt und Liebig ist letztlich nach Venezuela übersiedelt und hatte dort das Hotel eines Freundes geleitet. Im Jahr 1999 hatte er dann erst davon erfahren, dass seine Idee realisiert worden ist und damals schon pro Jahr 40 Mio. Kfz-Navigationsgeräte weltweit verkauft worden sind.

Das Problem ist es, dass es 1993 noch keine Patente auf Software gegeben hatte. Aber durch die Veröffentlichung im Fernsehen - in der die Funktionsweise recht gut beschrieben worden ist - ist jedenfalls dokumentiert, dass er wohl der Erfinder ist und daher alle Hersteller von Navigationsgeräten letztlich seine Idee realisiert hatten. Eine Idee, die interessanterweise genau so realisiert worden ist und auch heute noch so funktioniert. Das Konzept war also bereits ausgereift durchdacht.

"praktiker" hält dem bislang leer ausgegangenen Wiener Erfinder jedenfalls die Daumen, dass es gelingt, dafür das ihm zustehende Honorar zu bekommen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1635:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Renkforce GR1: Analog-Videos simpel digitalisieren

[BILD] Renkforce GR1 USB 2.0 AV-Grabber - (c) Conrad ElectronicRenkforce GR1 USB 2.0 AV-Grabber realisiert die Digitalisierung von Analog-Videosignalen. Es gibt Cinch-Anschlüsse für Audio und FBAS-Video und auch eine S-Video-Buchse, was vor allem für die Digitalisierung von Aufnahmen von einem Camcorder interessant ist. Die Aufnahme wird einfach mit Drücken auf die Record-Taste gestartet und gestoppt.                                       Bild: © Conrad Electronic

(11.10.2016) Wenn man noch viele Videos auf VHS oder von einem Analog-Camcorder hat, die noch nicht digitalisiert sind, so wird es schön langsam knapp damit, diese für die Zukunft zu digitalisieren. Schließlich werden die Geräte irgendwann den Geist aufgeben. "praktiker" hat mehrere Lösungen zur möglichst einfachen Digitalisierung getestet und mit Renkforce GR1 USB 2.0 AV-Grabber eine sowohl billige als auch einfache handhabbare Lösung gefunden, die einwandfreie Resultate liefert. Die Videos können damit nach dem Digitalisieren auf Disc gebrannt werden oder als Dateien für beliebige Verwendung gespeichert werden. "praktiker" erläutert hier kurzgefasst, wie das funktioniert und was evtl. zu beachten ist.

Erforderlich dazu ist nur ein nicht zu alter PC mit Windows und USB-Schnittstelle. Renkforce GR1 wird über USB an den PC angeschlossen und über Cinch-Verbindung mit den beiden Audio-Kanälen und FBAS-Videosignal. Alternativ - zumindest bei Camcordern ist das typischerweise gegeben - kann das Videosignal auch über einen S-Video-Anschluss abgenommen werden. Auf einer mitgelieferten Disc sind der Windows-Treiber für das Gerät - auch für 64-bit-Windows - und die Videobearbeitungssoftware Ulead Video Studio dabei.

Das Digitalisieren funktioniert denkbar einfach: Renkforce GR1 wird einerseits mit den passenden Video-Ausgängen des Analog-Videogeräts verbunden und andererseits mit einem USB-Anschluss am PC. Bei dem USB-Anschluss sollte es sich um einen direkten USB-Anschluss handeln - also nicht über einen USB-Verteiler. Renkforce GR1 benötigt übrigens keine separate Stromversorgung. Ob das Videosignal als FBAS oder S-Video aufgenommen werden soll, muss bei der Treiber-Software am PC eingestellt werden.

Nun wird einfach die Video-Wiedergabe gestartet - freilich kurz vor dem Punkt, an dem die Aufnahme beginnen soll. Mit Drücken der Record-Taste auf Renkforce GR1 wird die Digitalisierung des Analog-Signals gestartet, mit neuerlichem Drücken der Record-Taste auf Renkforce GR1 wird die Digitalisierung beendet.

Die sich ergebende Videodatei kann nun mit Ulead Video Studio geschnitten werden. Nun kann das Video in einem der zahlreichen gängigen Videoformate gespeichert werden. Oder man sammelt genügend Videos zusammen um diese dann auf eine Disc zu brennen. Sinnvoll ist es freilich, das Video in bestmöglicher Qualität zusätzlich auf einem konventionellen Datenspeicher - beispielsweise Harddisk oder USB-Sticks - für die Zukunft - oder späteres Konvertieren in passende Formate für beliebige Verwendung - zu archivieren. Discs sind zwar heute noch recht praktisch für die Weitergabe von Videos oder das Abspielen, aber auch heute werden vielfach nur noch Harddisks für die Bereitstellung von Videos für die Wiedergabe verwendet.

Die Vorgangsweise ist also wirklich sehr einfach und es funktioniert alles so reibungslos wie man es erwartet.

Kurz zur Technik: Digitalisiert werden können Videos nach den Normen PAL, SECAM oder NTSC. Die Auflösung der Ergebnis-Datei ist maximal max. 720x576 px bei 25 fps (PAL/SECAM) oder 720x480 px bei 29,9 fps (NTSC). Wenn am Zuspielgerät nur eine Scart-Buchse vorhanden ist, dann wird ein Adapter von Cinch zu Scart benötigt. Mindest-Systemvoraussetzungen für den PC sind: AMD- oder Intel-Processor mit 2 GHz, Grafik 800x600 px, Windows XP ab SP2, Windows Vista ab SP1 oder neuere Windows-Version.

Renkforce GR1 USB 2.0 AV-Grabber gibt es im einschlägigen Fachhandel. U.a. auch bei Conrad Electronic oder Amazon. Der Preis liegt in der Dimension von 25 bis 30 EUR. Es ist also wirklich sehr günstig und man hat dann seine alten Videos nicht nur für die Zukunft bewahrt sondern kann sie auch über die zahlreichen heute dafür zur Verfügung stehenden Geräte nutzen.

Auch Digital-Videos nicht vergessen - einfach über PC mit Firewire

Bei dieser Gelegenheit sei auch darauf hingewiesen evtl. noch vorhandene Videos von DV-Camcordern ebenfalls als Datei auf den Computer zu übertragen, sofern diese noch nur auf Cassetten vorhanden sind. Dafür wird kein spezielles Gerät benötigt, aber ein PC mit Firewire-Schnittstelle.

Es ist auch hier sinnvoll, das möglichst bald zu erledigen, weil Firewire-Schnittstellen bei PCs heute eher nicht mehr üblich sind. Falls man selbst keinen älteren PC mit Firewire-Schnittstelle mehr haben sollte, wird man sicherlich jemanden finden, der einen solchen hat um diese recht einfache Überspielung vorzunehmen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1634:

Huawei nova: Spitzen-Smartphone mit 8-Mpx-Frontcam

[BILD] Huawei nova - (c) HuaweiHuawei nova ist ein Android-Smartphone mit sehr hoher Leistung - auch bei der Kamera, wobei es für Selfies eine 8-Mpx-Frontkamera mit besonderer Tauglichkeit für weniger Licht gibt - und Multi-Curve-Design in drei wählbaren Oberflächenfarben.                     Bild: © Huawei

(29.09.2016) Huawei hat vor wenigen Tagen ihr neues Smartphone Huawei nova vorgestellt, das im Oktober erhältlich werden soll. Besonderheiten daran sind das Multi-Curve-Design, innovative Kamerafunktionen - insbesonders eine 8-Mpx-Frontkamera - und höhere Rechenleistung. Die geschwungene Oberfläche und das 5-Inch-Display verbinden sich nahtlos und sorgen somit dafür, dass das Smartphone gut in der Hand liegt und soll auch mit einer Hand bedient werden können. Inspiriert soll das Modelldesign lt. Huawei durch moderne Architektur sein. So verfügt das Smartphone beispielsweise über eine geschwungene, matt gestrahlte Rückseite sowie über längliche und rechteckigen Kanten am oberen Ende.

Mit dem Huawei nova sollen - mit 8-Mpx-Frontkamera - auch unter schwierigen Lichtbedingungen perfekte Selfies aufgenommen werden können. Mit Make-up Mode 2.0 und Beauty Mode 3.0 lassen sich zudem kosmetische Effekte oder eine glattere Haut zaubern. Auch 4K-Videoaufzeichnungen sind möglich.

Die 12-Mpx-Hauptkamera mit 1,25 µm Pixelgröße verfügt über ein lichtstarkes Objektiv und einen Bildsensor - so gelingen die Fotos auch unter schwierigen Lichtverhältnissen. Der schnelle Autofokus sorgt bei den Schnappschüssen für Schärfe und Präzision.

Das Huawei nova ist mit einem Snapdragon Octa-Core-Prozessor ausgestattet. Der 3020-mAh-Akku mit Smart Power 4.0 stellt sicher, dass unterwegs auch bei längerer Nutzung ohne Pause der Saft nicht ausgeht. Nachdem die letzten Flaggschiff-Smartphones von Huawei mit innovativen Touch-Technologien bereits ganz neue Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt haben, zieht auch das Huawei nova nach: Mithilfe der nächsten Generation des 3D-Fingerabdrucksensors wird das Smartphone noch leichter, schneller, bequemer und sicherer entsperrt. Auch Selfies mit einer Hand sind so problemlos möglich. Eine Dual-SIM-Funktion gibt es ebenfalls.

Huawei nova mit 3 GB RAM und 32 GB ROM soll ab Oktober in Österreich um knapp 400 EUR sowohl als Dual- als auch als Single-SIM-Variante in den Farben Mystic Silver, Titanium Grey und Prestige Gold bei Netzanbietern und "normal" erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1633:

Sony XAV-AX100: Touchscreen-Autoradio spielt Handy

[BILD] Sony XAV-AX100 2-DIN-Touchscreen-Autoradio - (c) SonySony XAV-AX100 2-DIN-Touchscreen-Autoradio stellt die komplette Verbindung zu Smartphones - Android oder iOS - her: Alles von Musik über sonstige am Handy genutzte Dienste, Karten und freilich Telefon sind über das Autoradio komfortabel nutzbar.                     Bild: © Sony

(22.09.2016) Mit dem XAV-AX100 bringt Sony im kommenden Dezember einen neuen 2-DIN-Audio-Receiver fürs Auto, der sich bestens mit Android und iOS Smartphones versteht. Mit "Apple CarPlay" und "Android Auto". Zudem glänzt der neue Begleiter auf langen und kurzen Fahrten mit vollem Sound dank "Extra Bass" und "Dynamic Stage Organizer" (DSO). Mit dem Smartphone verbunden und optimierter Touchscreen-Benutzeroberfläche lassen sich verschiedenste Mediendateien abspielen. Zusätzlich ist man mit den aktuellsten Informationen immer auf dem neusten Stand. Sehr schön: Dreh-Lautstärkeregler.

Wer sich unterwegs voll auf den Verkehr konzentrieren, aber gleichzeitig auch seine Musiksammlung durchsuchen möchte, hat mit "CarPlay" den perfekten Mitfahrer. Auch Karten lassen sich leicht abrufen; telefonieren und Nachrichten schreiben geht ebenfalls. Ein paar Klicks auf dem Touchscreen oder ein Sprachbefehl reichen aus.

"Android Auto" bringt ergänzend das Android Betriebssystem ins Auto und ist mit intuitiver Benutzeroberfläche perfekt auf die Nutzung beim Fahren zugeschnitten.

Egal ob man Android oder iOS nutzt, gibt es jedenfall volle Kontrolle über Musik, Karten, Telefon und mehr. Der Touchscreen gleicht dem Touchscreen eines Smartphones und erfordert daher kaum Eingewöhnung. Das Display soll auch erfolgreich gegen helles Sonnenlicht ankämpfen.

Der"Dynamic Reality Verstärker 2" übertönt mit 4x 55 W zuverlässig die Motorgeräusche und sorgt in Kombination mit "Extra Bass" bei jeder Lautstärke für einen klaren Sound mit satten, knackigen Bässen. Es gibt einen 10-Band-Graphic-Equalizer für optimale Anpassung und über drei Vorverstärker-Ausgänge lassen sich auch externe Verstärker anschließen.

Die Anbindung ans Smartphone erfolgt - wie üblich - über Bluetooth, einen Kabel-Line-Eingang gibt es nicht. Dafür gibt es einen Anschluss für eine Rück-Kamera, wobei das Bild über das 6,4-Inch-Display angezeigt wird. Das Display hat eine Auflösung von 800x480 px. Auf der Rückseite gibt es einen USB-Anschluss.

Die von Sony entwickelte "Dynamic Stage Organizer" (DSO) Technologie rundet die Leistungsmerkmale des XAV-AX100 ab: Sie ersetzt herkömmliche Türlautsprecher auf Fahrer- und Beifahrerseite, die mitunter matschig klingen können, und erzeugt so virtuelle Lautsprecher am Armaturenbrett.

Sony XAV-AX100 soll ab Dezember um knapp 500 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1632:

devolo dLAN 550+ WLAN: Flinkes Full-House-WLAN

(15.09.2016) Mit dLAN 550+ WLAN tritt Powerline-Spezialist devolo an, die Latte für die 500er-Powerlineklasse wiederum höher zu legen. 2x2 Antennen und schnelles WLAN n sind an Bord. Damit versorgt der neue devolo dLAN 550+ WLAN aktuelle Notebooks, Smartphones und Tablets mit einer WLAN-Performance von bis zu 300 Mbps. Auf der Stromleitung erzielt der neue devolo dLAN 550+ WLAN eine Übertragungsleistung von bis zu 500 Mbps auf einer Kabellänge von bis zu 400 m. Dank der eingebauten Steckdose mit Netzfilter geht kein Wandsteckdosenplatz verloren.

Die eingesetzte devolo range+ Technologie sorgt beim devolo dLAN 550+ WLAN zudem für weiter verbesserte Stabilität, Reichweite und Leistung. Die range+ Technologie nutzt dafür alle drei Leitungen im Stromkreis und schöpft so das volle Potenzial aus.

Devolo dLAN 550+ WLAN ist auch ohne IT-Vorkenntnisse einzurichten: Den ersten devolo Adapter in eine freie Steckdose einstecken und per Netzwerkkabel mit dem Router verbinden. Danach den zweiten devolo Adapter im gewünschten Zimmer in eine Steckdose einstecken.

Zur Integration eines WLAN-Powerline-Adapters in ein bestehendes WLAN-Netz wird zuerst die Taste mit dem Haussymbol auf dem 550+ WLAN gedrückt, dann wird die WPS-Taste auf dem Router gedrückt und damit ist die Verbindung hergestellt. Mit dem Standard WPS, der von den meisten WLAN-tauglichen Geräten resp. Computern unterstützt wird werden die WLAN-Zugangsdaten des Routers - SSID und Passwort - automatisch übernommen.

Das WLAN-Signal des Routers und des devolo 550+ WLAN werden damit eins und alle WLAN-Geräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks müssen daher nicht für zwei verschiedene WLAN-Netze konfiguriert werden.

Mit der WLAN-Move-Technologie geht devolo noch einen Schritt weiter: Wenn mehrere devolo WLAN-Powerline-Adapter eingesetzt werden, tauschen diese ebenso per Knopfdruck die WLAN-Konfigurationsdaten miteinander aus. Damit bilden alle WLAN-Powerline-Adapter einen großen WLAN-Schirm und die WLAN-Geräte wählen sich immer automatisch in den stärksten WLAN-Zugangspunkt ein. Auch wenn sich der Nutzer durch das Haus bewegt: Vom Keller bis zum Dachboden - und zurück. Für bestes WLAN immer und überall.

Devolo dLAN 550+ WLAN ist ab sofort im Handel als Einzeladapter um knapp 100 EUR oder Starter Kit mit zusätzlichem Adapter dLAN 550 duo+ zur Verbindung mit dem Router um knapp 130 EUR verfügbar. Für die genannten Produkte gibt es drei Jahre Herstellergarantie.

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Algorithma: Schwarzweißfoto-Colorierung online

[BILD] Schwarzweißfoto coloriert mit Webdienst von Algorithma - (c) Felix WesselyMit Colorzize-Photos bearbeitetes Schwarzweißbild über den Webdienst von Algorithma. Die Vorlage ist ein Schwarzweißbild, dass ähnlich wie früher Papierbilder mit Lasurfarbe eingefärbt wird. Die Zuordnung der Farben erfolgt allerdings automatisch und ist nicht unbedingt passend - aber evtl. dekorativ für Bilder zur Illustration.                                 Bild: Felix Wessely

(07.09.2016) Ein eher unterhaltsamer, aber recht netter Dienst ist auf der Website von Algorithma: Dabei werden Schwarzweißfotos ähnlich coloriert wie man das bei Papierfotos mit Lasurfarbe gemacht hatte. Allerding vollautomatisch mit einem Algorithmus. Es ist eher zur Unterhaltung, aber evtl. können die Fotos auch für dekorative Zwecke auf der eigenen Webpräsenz verwendet werden.

Die Vorlage für die Online-Bearbeitung reduziert man also auf Schwarzweißmodus. Das Bild kann in mehreren gängigen Formaten hochgeladen werden und wahlweise im Schwarzweißmodus oder auch im RGB-Modus ohne Farben.

Wir haben hier als Beispiel ein simples Foto verwendet, bei dem nicht so leicht automatisch zu erkennen ist, worum es sich dabei handelt. Bei Landschaftsbildern wird evtl. der Himmel und die grüne Wiese korrekt erkannt und eingefärbt. Es gibt auch Hintergrundinformationen auf der Website zum verwendeten Algorithmus. Algorithma stellt auch einige andere Dienste für Experimente zur Verfügung.

=>> demos.algorithmia.com/colorize-photos/

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HP Sure View für erste Notebooks mit Blickschutz

(26.08.2016) HP hat soeben die weltweit einzigen Notebooks mit integriertem Blickschutzfilter vorgestellt. HP Sure View ist als neue Funktion optional für das HP EliteBook 1040 und das HP EliteBook 840 verfügbar. Per Knopfdruck hilft die neue Technologie dabei, sensible Daten auf dem Notebook gegen neugierige Blicke aus der Umgebung zu schützen.

HP Sure View basiert auf einer Technologie von 3M und schützt sensible Daten ohne den Einsatz spezieller Hardware. Per Knopfdruck (F2-Taste) wechselt der Bildschirm des Notebooks in den Blickschutz-Modus. Dann reduziert die neue Technologie bis zu 95 Prozent des sichtbaren Lichts für Blicke außerhalb der Blickachse. Der Bildschirm wird von der Seite und von oben kaum noch einsehbar. Das Bild hat dann einen Abstrahlwinkel von etwa 20 Grad. Für diese Technik werden TN-Panels - Twisted Nematic - eingesetzt. Diese sind zwar wegen der Farbabweichungen bei nicht streng frontaler Betrachtung für Bildbearbeitung wenig geeignet, aber die Einschränkung des Blickwinkels wird ja primär für typische Büroanwendungen gebraucht, bei denen die akkurate Farbdarstellung nicht so sehr heikel ist.

Die Entwicklung von HP Sure View basiert auf mehr als 20 Jahren Erfahrung von 3M mit optischen Folien. Es gibt schon seit Längerem Folien - so genannte Privatsphäre-Filter -, die den Abstrahlwinkel für Displays stark einschränken. Diese können nachträglich auf jedes Display aufgebracht werden. Diese arbeiten allerdings dann permanent. Die Besonderheit von HP Shure View ist, dass man das Ein- und Ausschalten kann.

Laut der weltweiten Studie "Global Visual Hacking Experiment" des Ponemon Instituts im Auftrag von 3M stellt das visuelle Ausspähen sensibler Daten eine große Gefahr für Unternehmen dar. Demnach sind neun von zehn Versuchen, über visuelle Mittel an sensible Daten zu kommen, mit durchschnittlich vier sensiblen Informationen erfolgreich. Visuelles Hacking kann, vor dem Hintergrund, dass 60 Prozent der Arbeitnehmer ihre Arbeit mit Notebooks aus dem Unternehmensgebäude mitnehmen müssen, die Produktivität von Mitarbeitern negativ beeinflussen.

Die Integration dieser Technologie in die Produkte von HP unterstützt Unternehmen zudem bei der Einhaltung regulatorischer Bestimmungen. Dies gilt insbesondere für Branchen wie das Gesundheitswesen, den öffentlichen Sektor und das Finanzwesen.

HP Sure View soll ab Mitte September als optionales Ausstattungsmerkmal für das HP EliteBook 840 und für das HP EliteBook 1040 Full HD erhältlich werden.

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