[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1550-1559
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1559:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

IFA Berlin 2015: Innovationen befeuern Interesse

[BILD] Podium Pressekonferenz der IFA 2015 auf Malta - (c) Felix WesselyIm Bild von der Pressekonferenz der IFA auf Malta: Vorsitzender GF der Messe Berlin Dr. Christian Göke, IFA-Direktor & Vizepräsident Messe Berlin Jens Heithecker, Global Director Consumer Electronics der GfK Jürgen Boyny, Vorsitzender des ZVEI Dr. Reinhard Zinkann, AR-Vorsitzender der gfu Hans-Joachim Kamp und Moderatorin Melinda Crane.                                 Bild: Felix Wessely

(28.04.2015) Am vorigen Wochenende hatte die Messe Berlin vor mehr als 300 Medienvertretern aus 55 Ländern auf Malta im Rahmen der jährlichen Global Press Conference die Aussichten zur IFA 2015 präsentiert und die gfu Gesellschaft für Unterhaltungselektronik ihre aktuellen Markterhebungen zu den Branchen Unterhaltungselektronik und Haushaltstechnik bekanntgegeben. Die nächste IFA Berlin findet von kommendem 4. bis 9. September auf dem Messegelände in Berlin unter dem Funkturm statt. - "praktiker" war in Malta dabei und berichtet hier kurzgefasst.

Dr. Christian Göke, Vorsitzender Geschäftsführung der Messe Berlin: "Die Innovationsdynamik führt zu weiterem Marktwachstum. Als Spiegelbild der Märkte wirkt sich dies auch weiterhin positiv auf die globale Relevanz, das Wachstum und den Erfolg der IFA aus."

Mit einer erneut wachsenden Ausstellernachfrage wird die IFA 2015 wiederum ausgebucht sein. Die Veranstalter der IFA in Berlin, gfu und Messe Berlin rechnen rund vier Monate vor Beginn mit einer erneut positiven Entwicklung der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances. Nachdem bereits 2014 so viele Produktpremieren wie noch nie gezeigt wurden, setzt sich die ungebremste Innovationsdynamik in den Produkten fort.

"Für die Einstimmung auf die umsatzstärkste Zeit des Jahres ist die IFA der wichtigste und ideale Treffpunkt. Sie wird für alle beteiligten Industrie-Segmente, den internationalen Handel, Konsumenten und Medien wieder wichtige Impulse und Trends generieren. Alle Vorzeichen deuten bereits jetzt auf einen hervorragenden Erfolg der IFA 2015 hin", so Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik.

[BILD] Nena bei Global Press Conference IFA Berlin 2015 auf Malta - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Die Global Press Conference vor der IFA Berlin ist auch ein traditionelles Treffen von Medienvertretern aus aller Welt mit Vertretern der Industrie. Meist gibt es zum Abschluss-Dinner einen Show-Gast. Diesmal Nena mit vier Songs, davon zweimal "99 Luftballons". Nena tritt aber nicht bei der IFA Berlin 2015 auf, dafür u.a. Bilderbuch aus Österreich!

GfK: Marktwachstum setzt sich 2015 fort - stärker bei Haushaltstechnik

Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics, GfK Retail and Technology, zur Marktentwicklung: "Für 2015 rechnen wir global mit einer weiter positiven Entwicklung und einem Wachstum von 1,5 Prozent im Bereich der Consumer Electronics-Produkte. In den Segmenten Elektro-Groß- und Kleingeräte fällt das Wachstum mit drei bzw. vier Prozent sogar noch deutlicher aus. Diese Entwicklungen werden sich auch 2016 fortsetzen. Dabei werden die Märkte von Innovationen getrieben."

Trends der Branchen Konsumelektronik und Haushaltstechnik

Bei der IFA präsentiert die Industrie geballt neue Trends und Highlights für die kommenden Monate.

Ultra-HD-Bildschirme - zunehmend auch "Curved" - mit noch eindrucksvolleren Farben und spektakulärem Kontrastumfang, 3D-Heimkino-Sound, innovative Software-Plattformen für smarte Vernetzung, Sensoren für Fitness und Gesundheit, Süßigkeiten oder Modeschmuck aus dem 3D-Drucker und Musik aus drahtlosen Netzwerken sind die Trends im Bereich der Consumer Electronics.

Connectivity und Smart Home, Nachhaltigkeit, Energie-Effizienz und Ressourcenschonung, gesunde Speisenzubereitung, einfache Bedienbarkeit, Zeitersparnis und selbstverständlich exzellentes Design definieren die Trends für Home Appliances.

Kongressprogramm IFA+Summit erfolgreich etabliert

Das zur IFA im Vorjahr erstmals durchgeführte neue internationale Kongressformat "IFA+Summit - Next Level Of Thinking" ist sehr erfolgreich gestartet. Vordenker, Top-Executives und Entrepreneure setzten zwei Tage lang beim IFA+Summit bemerkenswerte Trends und Ideen der digitalen Zukunft in den Themenbereichen Mobilität, Gesundheit, Big Data, Home, Design und New Entertainment.

Das Kongressformat wurde nun zur IFA 2015 weiter ausgebaut. Die Zusammenfassung der Kongress- und Konferenzveranstaltungen im Rahmen der IFA 2015 werden als IFA-Think-Tank gebündelt. Dazu gehören die IFA International Keynotes, der Kongress IFA+Summit, die IHS Conference, IEEE, TEDx Berlin sowie die Konferenz der GfK Retail & Technology.

Abend-Konzerte im IFA-Sommergarten: Auch Bilderbuch aus Österreich

Im Rahmen der IFA Berlin gibt es - bereits traditionell - im Sommergarten abendliche Konzerte. Diesmal dabei sind nach aktuellem Stand an zwei Abenden:

  • 4. September: Cluesco mit Special Guest AnnenMayKantereit
  • 5. September: Fritz - Die Neuen DeutschPoeten 2015, präsentiert von Fritz vom rbb: Jan Delay & Disko No. 1, Cro, Teesy, Philipp Dittberner, Joris und aus Österreich Bilderbuch mit ihrem eigenen Sound zwischen Pop, HipHop, Indie und R'n'B. Bilderbuch sind die ersten internationalen Gäste der Neuen DeutschPoeten.

Die Konzerte finden im IFA-Sommergarten innerhalb des Messegeländes der Messe Berlin statt. Eintrittskarten für diese Konzerte sind unter www.dieneuendeutschpoeten.com und unter www.fourartists.com erhältlich. Diese Konzertkarten gelten auch für den Besuch der IFA für den selben Tag.

[BILD] IFA-Sommergarten mit Konzertbühne - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Zentraler IFA-Sommergarten mit Konzertbühne.

Im Sommergarten ist die Showbühne auch tagsüber in Betrieb sowie die Lagerwiese dort und Imbiss-Stände als Jahrmarkt im Wortsinn zum Ausruhen von den Fußmärschen durch die Messehallen der IFA.

IFA TecWatch - future lab: Etliche Startups aus Vorjahr bereits erfolgreich

IFA TecWatch, die Ideenbörse für die Märkte von morgen, präsentiert zur IFA 2015 eine noch größere Vielfalt an Innovationen, Themen, Vorträgen und Expertengesprächen als im Jahr zuvor. Schon fünf Monate vor dem Start der Messe ist die etwa 3.000 Quadratmeter große TecWatch-Halle 11.1 weitgehend ausgebucht - mit starker internationaler Beteiligung und einer noch größeren Präsenz von jungen, kreativen Start-ups.

Am Start-up Day, den TecWatch in enger Zusammenarbeit im Vorjahr mit dem Deutschen Start-up Verband veranstaltete, stellten Start-ups ihre technischen Visionen und ihre Geschäftsmodelle in Vorträgen und Panel-Diskussionen vor. In einem Pitch traten junge Unternehmer zum Ideenwettbewerb an. Viele von ihnen haben im Lauf des vergangenen Jahres deutsche und internationale Innovationspreise oder Investoren gewonnen - darunter beispielsweise:

  • das Berliner Start-up Relayr mit seinem Sensor-Baukasten für das Internet der Dinge - über Sensoren werden Zustände ermittelt worauf Steuervorgänge und/oder Meldungen ausgelöst werden,
  • Plugsurfing mit seiner App zum Suchen und Bezahlen von Ladestationen für Elektroautos - vorläufig in Deutschland und den Niederlanden,
  • Sonormed mit seiner Digital-Health-Anwendung Tinnitrax, die gegen Tinnitus-Störungen wirkt,
  • tado mit seinem System zur intelligenten Steuerung der Heizanlage, wobei u.a. durch Ermittlung der eigenen Entfernung zur Wohnung weniger oder nicht unnötig geheizt wird, wenn sowieso niemand daheim ist resp. nicht so bald daheim sein wird,
  • SegFi mit seinem Hausnotrufsystem,
  • medexo, die Internet-Plattform für die medizinische Zweitmeinung - beispielsweise zur Vermeidung evtl. unnötiger Operationen - und
  • Innovative Mobility Automobile (IMA) aus Jena mit dem Projekt eines einsitzigen Elektroautos "Colibri" mit dem die wesentlichen Punkte gelöst sein dürften - Sicherheit, Praxistauglichkeit, Kosten - und das noch heuer erhältlich werden soll.

Man wird dort also als Besucher der IFA Berlin auch heuer interessante Entdeckungen machen können - noch bevor einige davon erfolgreich geworden sind.

Zur IFA 2015 setzen TecWatch und der Deutsche Start-up-Verband ihre Zusammenarbeit in einem noch größeren Rahmen fort - mit noch mehr Start-up-Exponaten und wechselnden Themenschwerpunkten an verschiedenen Messetagen.

Auch andere TecWatch-Schwerpunkte stehen bereits fest. So wird die Fraunhofer-Gesellschaft mit drei Instituten innovative Medientechniken präsentieren, darunter die nächste Generation von HbbTV, der interaktiven Verknüpfung von TV und Web. Auch neue Audio-Codecs, die 3D-Sound für Kopfhörer und Fahrzeuge virtuell aufbereiten, gehören zu den Fraunhofer-Exponaten. Eine Gemeinschaftsausstellung von Universitäten und Hochschulen ergänzt diese Themen um viele weitere medientechnische Innovationen.

Die Deutsche TV-Plattform beschäftigt sich ebenfalls mit Medientechnik - vor allem mit DVB-T2, der nächsten Generation des terrestrischen Fernsehens, die in Deutschland ab 2016 in den Regelbetrieb gehen wird.

3D-Druck ist ein weiteres spannendes TecWatch-Thema. Neben Drucker-Hardware zeigen die Aussteller auch Software für den 3D-Druck und Scanner für die Objekt-Erfassung, darunter eine mannshohe Installation, die Menschen innerhalb weniger Sekunden komplett scannen kann.

Viele kleinere und mittelständische Unternehmen zeigen darüber hinaus Lösungen für das Leben in vernetzten Häusern, in denen das Internet der Dinge immer stärker den Alltag bestimmt. Auch internationale Organisationen und Allianzen präsentieren Beiträge zu diesem Thema, etwa Z-Wave und die Allseen Alliance.

Eine Gemeinschaftspräsentation der Industrieverbände VDE, ZVEH und ZVEI widmet sich der Innovationsförderung unter dem Motto "Fit für die digitale Welt": Die drei Organisationen werden über Bildung und Ausbildung in der digitalen Welt informieren, um mehr junge Leute für technische Berufe zu begeistern und so den Nachwuchs für die Innovationen und die Unternehmensgründungen von morgen zu gewinnen.

IFA-Kartenvorverkauf für Österreich bei Deutscher Handelskammer

Für alle jene, die sich die Reise nach Berlin zur IFA gönnen wollen oder - aus beruflichen Gründen - sollten, erfolgt der Vorverkauf von - vergünstigten - Eintrittskarten in Österreich über die "Deutsche Handelskammer in Österreich", Sabine Redlberger, Tel. +43 (1) 545 14 17-21 oder per E-Mail: sabine.redlberger@dhk.at.

IFA Berlin 2015
Messe für Konsumelektronik und Haushaltstechnik
vom 4. bis 9.9.2015
Berlin, Berliner Messegelände (Expo Center City)

=>> www.ifa-berlin.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1558:

Panasonic Lumix CM1: Ab sofort auch in Österreich

[BILD] Panasonic Lumix CM1 - (c) PanasonicDie Panasonic Lumix CM1, mit der Panasonic bereits Ende des Vorjahres die neue Produktkategorie "Smart Camera" eingeführt hatte, ist nun auch in Österreich erhältlich.                           Bild: © Panasonic

(22.04.2015) Mit der Panasonic Lumix CM1 gibt es eine "Smart Camera" - ein starkes Android-Smartphone und starke Kompaktkamera zugleich mit edler Leica-Elmarit-Festbrennweite, 1-Inch-CMOS-Sensor und der Möglichkeiten alle Einstellungen auch manuell vornehmen zu können - siehe Meldung vom 24.11.2014: Panasonic Lumix CM1: Handy-Kamera & Kamera-Handy. Einziger Fehler bislang: Diese smarte Smart-Camera war vorerst in Österreich noch nicht erhältlich gewesen. Ab sofort ist die Panasonic Lumix CM1 nun auch im österreichischen Foto-Fachhandel - wie angekündigt um knapp 900 EUR - erhältlich.

Wie auch schon von Anderen bemerkt - Michael Langbehn, Manager PR, CSR und Sponsoring bei Panasonic Deutschland freut sich neben anderen Auszeichnungen u.a. über den "Photokina Star" und den "Marketing & Innovationspreis 2014/15" der deutschen Branchenzeitschrift "FOTOwirtschaft" - schätzt auch "praktiker" die Lumix CM1 als eine der bedeutendsten Innovationen auf dem Gebiet des "Mobile Imaging" ein.

Langbehn zur Konkurrenz der CM1 zu den eigenen kleineren Kompaktkameras und eine "fotoseriöse" Zukunftserwartung für Smartphone-Kameras: "Die CM1 ist die entsprechende Antwort auf die Smartphone-Kannibalisierung von Kameras und eine Weiterentwicklung der digitalen Fotografie."

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1557:

photoscala Foto-Website war genau 11 Jahre online

[BILD] Screenshot photoscala.de - (c) Screenshot photoscala.deSeit gestern ist photoscala.de - eines der populärsten deuschsprachigen Online-Fotomagazine - nicht mehr online. Der Betreiber sieht sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, den Betrieb aufrecht zu erhalten.                                                   Bild: Screenshot photoscala.de

(16.04.2015) Ohne Vorankündigung wurde gestern mit photoscala.de eines der populärsten deutschsprachigen Online-Fotomagazine vom Netz genommen. photoscala.de war damit - auf den Tag genau - elf Jahre lang online. Auf photoscala.de wurde über Fotografie, Fototechnik und neue Produkte - mit mehreren Beiträgen täglich - mit viel Sachverstand berichtet. Thomas Maschke, der Gründer, Betreiber und auch Hauptautor der Beiträge von photoscala.de sieht sich - so das knappe Statement, als nunmehr einziger Inhalt der Site -, aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, photoscala per sofort einzustellen.

Auf photoscala.de gibt es nun keine Inhalte mehr, die Seite ist komplett vom Netz genommen und das dürfte auch so bleiben. Es ist damit der Öffentlichkeit eine sehr seriöse und mit viel Aufwand produzierte Informationsquelle verlorengegangen.

Thomas Maschke ist ein liebenswürdiger Kollege und geradliniger, äußerst kompetenter Fachjournalist und genießt daher in der Branche und Kollegenschaft - vor allem auch bei der Leserschaft, wie die Reaktionen auf die Abschaltung von photoscala.de in zahlreichen Fotoforen seit gestern eindrucksvoll dokumentieren - hohes Ansehen. Maschke ist auch Autor resp. Co-Autor von etwa fünfzig Fachbüchern und hatte erst Ende 2012 mit "PhotoKlassik - Das Magazin für aktuelle analoge Fotografie" ein sehr anspruchsvolles Magazin für Fotografie - hochwertig auf Papier gedruckt - mitgegründet.

Thomas Maschke wünsche ich auch auf diesem Weg alles Beste dabei, so rasch wie möglich wieder gesund zu werden! - Felix Wessely.

=>> www.photoscala.de

=>> www.photoklassik.de

Nachtrag am 15.06.2015: Seit heute ist photoscala.de wieder online. Fortgeführt wird dieses Online-Fotomagazin vom IT- und Fototechnik-Journalisten Martin Vieten, der u.a. Einigen auch durch seinen Blog www.martinvieten.com bekannt sein dürfte. Die bisherigen Inhalte sind wieder da und photoscala.de wird - nach der zweimonatigen Pause - nahtlos fortgesetzt. - Viel Erfolg!

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1556:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

Eumig-Museum: Erfolgsgeschichte in Wr. Neudorf

[BILD] Eumig Eumigette 382U - (c) Eumig-MuseumWesentliche Produkte von Eumig waren anfangs in der Hauptsache Radios. Weltweit geschätzt wurde Eumig vor allem wegen Schmalfilmkameras und -projektoren. Seit ein paar Jahren gibt es die von Eumig-Fans lange gewünschte Ausstellung dieses früheren österreichischen Paradeunternehmens. - Das Bild zeigt eines der Erfolgsprodukte aus der Radio-Zeit der späteren 1950er-Jahre: Eumig Eumigette 382U.                                 Bild: © Eumig-Museum

(08.04.2015) Bereits seit etwa drei Jahren gibt es in Wr. Neudorf eine Dauer-Ausstellung über das einstige österreichische Paradeunternehmen Eumig, dessen Gründer und Mitarbeiter mit innovativen Produkten weltweit Erfolg gehabt hatten und damit den Ruf Österreichs als Land der Erfinder und Innovatoren mitgeschaffen resp. - nach den großartigen Erfindungen bis zum 1. Weltkrieg auf technischem Gebiet aus Österreich - weiterhin aufrecht erhalten hatten. Leider konnte Eumig nicht bestehen.

Die Wehmut über den seinerzeitigen Niedergang, der schließlich schon einige Jahrzehnte zurückliegt ist längst verflogen und es hatte sich ein Freundeskreis aus "Ehemaligen" und Fans des Hauses Eumig gebildet.

Die Dauerausstellung wurde mit sehr viel Mühe liebevoll zusammengestellt. Sie bietet einen guten Überblick darüber, was von Eumig - und dem dort immer vorherrschenden Erfindungsgeist - alles hervorgebracht worden ist.

Die populärsten Produkte waren anfangs Radios, später dann in der Hauptsache Kameras und Projektoren für Schmalfilm. Eumig war dafür weltweit bekannt und geschätzt. Es hatte auch herausragende Besonderheiten gegeben, die letztlich legendär geworden sind wie beispielsweise das Cassetten-Deck Eumig FL-1000, mit dem Maßstäbe gesetzt worden sind aus dem kleinen Österreich.

Die nächsten Termine sind 6. und 17. Mai sowie 3. Juni, jeweils 15-18h. Die jeweils aktuellen Termine werden laufend auf der Website des Eumig-Museums angekündigt - siehe nachfolgenden Link.

Eumig-Museum - Dauerausstellung
in der Regel monatlich an einem Tag für ein paar Stunden geöffnet (siehe www.eumig.at)
Altes Feuerwehrhaus
2351 Wr. Neudorf, Parkstraße 6

=>> www.eumig.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1555:

Hemingwrite: Reiseschreibmaschine mit E-Ink, MX

[BILD] Hemingwrite - (c) HemingwriteHemingwrite ist ein höchst simples Schreibgerät als Zwischending zwischen einem simplen Computer mit nur Textverarbeitung und einer Reiseschreibmaschine. Das stromsparende E-Ink-Display sorgt für wochenlanges Arbeiten mit einer Akkuladung, funktioniert auch perfekt im prallen Sonnenlicht und die bekannt gute Haptik der Cherry-MX-Tastatur wird wohl begeistern.                                 Bild: © Hemingwrite

(24.03.2015) Hemingwrite ist ein Gerät für Vielschreiber, das sich wie eine Reiseschreibmaschine anfühlen soll und auch nicht viel mehr als eine solche kann. Der Gedanke der Hemingwrite-Gründer Adam Leeb und Patrick Paul aus Detroit dahinter ist, sich nicht durch andere Möglichkeiten, die ein konventioneller Computer bietet, vom Schreiben ablenken zu lassen.

Es gibt nur in der Hauptsache eine Tastatur, mit der man nicht viel mehr machen kann als bei einer Schreibmaschine. Das Display zeigt nur den Text an, es gibt keine wirklichen Bearbeitungsfunktionen. Die Schriftgröße am Display ist einstellbar. Das Display ist ein E-Ink-Display. Also ohne Hinterleuchtung und dadurch extrem stromsparend und auch im prallen Sonnenlicht verwendbar. In Wirklichkeit kann man im Freien bei gutem Wetter mit normalen Displays nicht viel anfangen. Das ist ein großes Geheimnis, hinter das die etablierten Hersteller von Smartphones, Tablets und Notebooks noch nicht gekommen sind... - Das ist also großartig.

Zwei große Hebel für drei Ordner und WLAN

Es gibt zwei große Hebel links und rechts vom Bildschirm. Mit dem linken Hebel kann man zwischen drei Ordnern - bezeichnet mit A, B, C - wählen in denen der aktuelle Text abgelegt wird. Mit dem Hebel rechts vom Bildschirm wird WLAN geschaltet. Die Schaltstellungen sind "MY" für das normalerweise genutzte Netz, "OFF" für Aus und "NEW" zum Einloggen in ein neues Netz.

Das Display hat unterhalb einen abgesetzten Bereich, in dem beispielsweise Datum, Akku-Ladezustand und Informationen zur WLAN-Verbindung angezeigt werden. Dies ist jedenfalls den Fotos zu entnehmen. Ob dort wahlweise andere Informationen angezeigt werden können, geht auch aus den sonstigen Unterlagen dazu nicht hervor. Das Display hat eine Diagonale von 6 Zoll und eine sagenhaft hohe Auflösung von 300ppi; das ist also praktisch so scharf wie gedruckt.

Hemingwrite sieht durch den kleinen Bildschirm in der Mitte ein bisschen wie ein Computer für Kinder aus - er ist lediglich nicht bunt. Ursprünglich soll es Überlegungen gegeben haben, ein niedriges Display über die gesamte Breite zum verwenden. Davon ist man abgekommen, weil das schmalere Display eher dem Erfassungsbereich der Augen entspricht, was wohl zutreffend ist. Es hatte bereits vor Urzeiten solche Mini-Laptops gegeben - beispielsweise den Cambridge Z-88 aus dem Jahr 1989 -, wobei das Ablesen von einem so breiten Display tatsächlich etwas mühsam war. Bei der Schreibmaschine war es auch so, aber da ging es nicht anders.

Die Tastatur hat MX-Brown-Tasten. Das sind die knackigen Tasten von Cherry, die man eben von den Cherry-Tastaturen her kennt. Die Cherry-MX-Tasten gibt es in verschiedenen Ausführungen, die mit Farben bezeichnet sind. MX-Brown ist die Variante mit einem knackigen Umschaltpunkt. Die Haptik beim Tippen dürfte also großartig sein. Gut spür- und auch hörbar. Der Tastenabstand ist 17 mm, also wie bei Notebooks üblich; bei konventionellen PC-Tastaturen sind es 19 mm.

Die Abmessungen des Hemingwrite sind ca. 25,4 x 20,3 x 6,4 cm. Es wiegt knapp 2kg. Das Gehäuse ist aus Aluminium. Hemingwrite ist nur in Gehäusefarbe Schwarz erhältlich; vorerst jedenfalls.

Geringer Stromverbrauch wie ein E-Book-Reader

Durch den geringen Stromverbrauch soll eine Akkuladung mehrere Wochen lang durchhalten. So wie bei einem E-Book-Reader. Die Leute von Hemingwrite - der Name soll wohl an Hemingway erinnern - bezeichnen ihr Gerät auch als Kindle-Variante für Schreiber.

[BILD] Hemingwrite-Gründer Patrick Paul und Adam Leeb aus Detroit - (c) Hemingwrite
Bild: Hemingwrite Patrick Paul (li.) und Adam Leeb aus Detroit haben die Idee der digitalen Reiseschreibmaschine "Hemingwrite" als Kickstarter-Projekt auf die Beine gestellt. Die ersten Geräte sollen in den nächsten Monaten ausgeliefert werden.

Das Gerät soll recht robust gebaut sein und wird an einem Henkel getragen, der aus der Oberseite ausgeklappt wird.

Beim Schreiben stellt man sich vor, dass man sich nur dann richtig auf das Wesentliche konzentrieren könne, wenn es garkeine Ablenkung gibt. Das ist sicherlich richtig und ein guter Gedanke. Es gibt keine Ablenkung durch die zahlreichen Möglichkeiten, die ein konventioneller PC oder Tablet bieten.

Auch bei den Bearbeitungsmöglichkeiten der Texte wird man nicht zum Herumspielen verführt. Das Maximale der Gefühle dürften Cursor-Bewegungen sein, die über Umschalttasten bei den Buchstabentasten erreicht werden. Jedenfalls den Fotos ist diese Cursortasten-Belegung zu entnehmen. Das erinnert an die frühe Textverarbeitung Wordstar.

Die Idee dahinter ist es, dass man am Hemingwrite die Texte einfach dahinschreibt, aber dann auf einem PC bearbeitet.

Ob man ein so voluminöses Gerät mit sich herumtragen will, ist vielleicht Geschmackssache. Die Vorteile sind, dass man damit endlos schreiben kann ohne sich Gedanken über das Nachladen des Akkus zu machen. Da der Akku mehrere Wochen lang durchhalten soll, wird man da kaum an die Grenzen kommen. Immerhin muss man ja auch gelegentlich schlafen.

Zwei Tastatur-Varianten, aber Tasten-Beschriftung nur englisch

Jedenfalls vorläufig soll es zwar sehr wohl Tastenbelegungen für verschiedene Sprachen geben, aber die Beschriftung der Tasten ist nach US-Tastatur. Es gibt allerdings zwei Tastatur-Varianten: ANSI-Variante (USA) und ISO-Variante. Die ISO-Variante hat u.a. - als auffälligste Unterscheidung - bekanntlich eine über zwei Reihen reichende Enter-Taste. Aufkleber zur Beschriftung der Tasten gibt es im Computer-Fachhandel zu kaufen. Im Grunde sind ggü. der US-Tastatur nur die Buchstaben Z und Y vertauscht, es gibt die paar Umlaute und "ß" sowie ein paar Sonderzeichen, die an anderer Position sind.

Speicherkarte fehlt: Datenübertragung über WLAN oder als Speicher

Der einzige Negativpunkt dürfte es sein, dass man die Texte aus dem internen Speicher nicht auf eine Speicherkarte überspielen kann. Als Backup unterwegs wäre das wohl sinnvoll.

Zum Übertragen der Daten gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens über WLAN an einen Clouddienst, was grundsätzlich eher nicht sehr empfehlenswert ist. Zweitens ist die Überspielung auf einen anderen PC über die Micro-USB-Schnittstelle möglich. Über diese kann der interne Speicher des Hemingwrite wie ein Laufwerk angesprochen werden. Der Micro-USB-Anschluss dient übrigens auch als Anschluss für ein Ladegerät.

Sinnvoller wäre es freilich, wenn es zumindest einen USB-Host-Anschluss gäbe für Datenüberspielung auf USB-Speicher oder überhaupt ein Steckplatz für eine Speicherkarte. Hoffentlich wird das bei einem späteren Modell geändert. Wenn man unterwegs zur Datensicherung entweder einen anderen Computer oder eine Internetverbindung braucht, ist das eine unnötige Umständlichkeit.

Die Texte können übrigens in mehreren Formaten gespeichert werden. So u.a. Nur-Text, docx-Format, PDF und noch einige andere Formate. Sofern keine besondere Notwendigkeit zur Nutzung eines Speicherformats besteht, ist Nur-Text am sinnvollsten, weil das dauerhaft brauchbar bleibt und auch am leichtesten von anderen - resp. auf anderen Geräten - weiterverarbeitet werden kann. Das Standard-Speicherformat ist Nur-Text.

Ein bisschen E-Mail funktioniert schon

Als zusätzliche Möglichkeit können Texte in PDF-Format umgewandelt und über einen Cloud-Dienst per E-Mail verschickt werden. Evtl. ist das interessant, wenn man jemandem seine Texte zur Ansicht schicken will. Im Grunde wird damit das puristische Konzept etwas verlassen, weil man dann ja doch quasi E-Mails versenden und empfangen kann. Es wird dadurch die Verführung nicht so groß sein sich von E-Mails ablenken zu lassen, weil man wohl nicht zwei Anwendungen gleichzeitig laufen lassen kann.

Es werden mehrere Cloud-Dienste explizit unterstützt. So u.a. Google Drive, Evernote, Dropbox, iCloud und OneDrive. "praktiker" rät generell von der Nutzung solcher Dienste ab.

Mehr als 300.000 USD über Kickstarter für Produktionsstart

Hemingwrite wurde als Kickstarter-Projekt gestartet. Über kickstarter.com wurden Ende vorigen Jahres Vorabkäufer gesucht um Geld dafür zu haben, das Projekt zu starten - und auch gleich zu wissen, wie groß das Interesse daran ist. Über Kickstarter ist es gelungen, mehr als 300.000 USD an Startkapital zusammenzubekommen, wodurch das Projekt derzeit realisiert wird. Die ersten Hemingwrites sollen im Laufe dieses Jahres vorerst für die Vorabkäufer und später auch im Handel erhältlich sein.

Vorläufig ist ein Hemingwrite für 399 USD im Vorabkauf erhältlich. Sobald Hemingwrite regulär erhältlich sein wird, soll der Preis bei 499 USD liegen. Der Preis ist also angesichts der - abgesehen von der besonders hochwertigen Tastatur mit Cherry-MX-Tasten - doch recht simplen Technik zwar nicht extra günstig, aber durchaus erträglich. Schließlich handelt es sich um ein Produkt, für das keine so dramatischen Verkaufszahlen zu erwarten sind wie für einen Tablet-PC.

=>> hemingwrite.com

Nachtrag am 27.04.2015: Auf Nachfrage der "praktiker"-Redaktion gibt es von Patrick Paul noch einige Details betreffend den am Hemingwrite gespeicherten Nur-Text: Der Zeichensatz ist UTF-8. UTF-8 ist für alle Sprachen brauchbar und mit allen - nicht zu sehr alten - Computern und Textverarbeitungsprogrammen verwendbar. Getippt wird der Text normalerweise mit den Zeichen, die direkt über die Tastatur erreichbar sind. Also so wie auch mit Schreibmaschine mit Bindestrich auch für Minus, Gedankenstrich, Streckenstrich und als Anführungszeichen das Zollzeichen; beispielsweise. Das ist auch das normale Format, in dem Autoren - an die man sich mit Hemingwrite richtet - ihre Texte zumeist anliefern. Es soll auch die Möglichkeit zur Eingabe von typografischen Zeichen geben, was aber nicht näher beschrieben wurde. Möglicherweise funktioniert das über Umschalttasten, aber offenbar nicht automatisiert.

"praktiker"-Tipp: Nicht nur interessant für Hemingwrite-User: Zeichensatz-Konvertierung ist häufig nötig; nicht nur zum Wandeln von/nach UTF-8. Falls die verwendete Textverarbeitung diese Möglichkeit nicht bieten sollte, so gibt es jedenfalls beispielsweise mit Codepage Converter ein erfrischend simples Programm zur Zeichensatzkonvertierung zwischen praktisch allen möglichen Zeichensätzen. Codepage Converter besteht nur aus einer - winzigen - Programm-Datei und ist daher installationsfrei: sourceforge.net: CP-Converter.

Nachtrag am 25.06.2015: Hemingwrite wurde nun auf "Freewrite" umbenannt. Als Grund dafür wird angegeben, dass der neue Name aussagekräftiger sei. Es gibt nun auch eine neue Webadresse:

=>> astrohaus.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1554:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Strong Elixia: Lader für Alkali-Einweg, NiCD/NiMH

[BILD] Strong Elixia - (c) Felix WesselyDas handliche Ladegerät Strong Elixia kann eine bis vier Zellen der Größen Micro oder Mignon vom Typ Alkali-Einwegzelle oder Akkus der chemischen Systeme NiCd oder NiMH laden. Es können auch Zellen unterschiedlicher Kapazität, System oder Baugröße gleichzeitig geladen werden.                                 Bild: Felix Wessely

(11.03.2015) Von der japanischen Firma Strong gibt es mit Strong Elixia ein interessantes Ladegerät für Alkali-Einweg-Zellen (!), NiCd- oder NiMH-Akkus der Formate Mignon (AA) oder Micro (AAA). Welches System verwendet wird, wird automatisch erkannt. Eine bis zu vier Zellen können gleichzeitig geladen werden. Jede Zelle wird separat behandelt, daher können auch Zellen unterschiedlicher chemischer Systeme, Größen und Kapazitäten gleichzeitig geladen werden. "praktiker" hat das kleine, praktische Ladegerät mit zahlreichen Zellen unterschiedlichster Art und Hersteller getestet und berichtet hier kurz vorweg.

Das Prinzip ist recht einfach: Der Ladevorgang wird nur gestartet, wenn die Zelle eine Spannung von mindestens etwa 0,6 Volt hat. Ansonsten wird sie als kaputt identifiziert. Wie das chemische System ermittelt wird, konnte von "praktiker" nicht herausgefunden werden. Dies dürfte wohl einfach anhand der Zellenspannung funktionieren, auf deren Basis dann eine Ladeschlussspannung festgelegt wird. Wenn die Zellenspannung von vornherein höher als 1,3 Volt ist, kann es beispielsweise nur eine Alkali-Zelle sein.

Es können übrigens auch Alkali-Akkus - RAM-Zellen - verwendet werden. Diese sind heute nicht sehr gebräuchlich. Bei manchen Geräten ist eine gewisse Mindestspannung erforderlich - manche Geräte brauchen auch den höheren Innenwiderstand -, wobei dann NiCd- oder NiMH-Zellen nicht als Ersatz statt Einweg-Zellen brauchbar sind. Heute gibt es kaum mehr solche Geräte und auch die Selbstentladung von NiMH-Akkus ist heute dramatisch erweitert auf ein Jahr oder viel länger. Beispielsweise die Selbstentladung von NiCd-Zellen beträgt typischerweise 3% pro Tag. Dies ist für Geräte, die nur sehr geringe Leistungsaufnahme haben - beispielsweise Wanduhr oder Steuerung für die Etagenheizung - nicht sinnvoll. Die Akkus entladen sich dann selbst schneller als Strom verbraucht wird.

Laden bis zu 4,5 Stunden, NiCd/NiMH mit hoher Kapazität zweimal einlegen

Die Ladedauer beträgt für Alkalizellen vier Stunden. Bei NiCd- oder NiMH-Akkus liegt die Ladedauer abhängig von der Kapazität zwischen 1 Stunde und 4,5 Stunden. NiCd- oder NiMH-Akkus mit hoher Kapazität müssen ein zweites Mal eingelegt werden. Also jene mit einer Kapazität von beispielsweise 800 mAh laden in einem Ladevorgang etwa 1,5 Stunden lang. Akkus mit 2200 mAh laden etwa 4,5 Stunden lang, wobei der Lader vorerst abschaltet und man dann die Akkus wieder neu einlegen muss. Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, wird dieser dann beendet.

Diese Vorgangsweise ist etwas ungewöhnlich für ein elektronisch gesteuertes Ladegerät, das offenbar nicht nur nach Zeit gesteuert wird sondern offensichtlich auf das Erreichen einer Ladeschlussspannung wartet.

Jedem der vier Steckplätze ist eine LED zugeordnet. Diese leuchtet rot während des Ladevorgangs und grün, sobald dieser abgeschlossen ist. Wenn die Zelle als defekt erkannt worden ist, leuchtet nichts.

NiCd- und NiMH-Akkus werden Strong Elixia gut "vollgeladen", bei Alkali-Einwegzellen hängt es sehr vom Zustand der Zelle ab. Also wie alt diese ist, wie oft sie schon nachgeladen wurde und wie hoch die Zellenspannung am Anfang des Ladevorgangs ist.

Nachladen von Alkali-Einwegzellen - was zu beachten ist

Das Nachladen von Alkali-Einwegzellen ist freilich nicht ganz so unkompliziert, wie sich das der Laie vorstellen würde. Keinesfalls sollte man versuchen, Alkali-Einwegzellen zu laden, die schon offensichlich alt - beispielsweise rostig und evtl. verbeult - sind. Wie von Lesern des "praktiker" seinerzeit anlässlich des Mega-ECS-Laders - siehe Mega-ECS-Lader »strip« auf Basis Lytron ECS 2011 - in einem Großfeldtest ermittelt wurde, lassen sich Alkali-Einweg-Zellen am besten wieder aufladen, wenn sie möglichst nicht viel stärker als auf ein Drittel ihrer Kapazität entladen worden sind. Es sind etwa 25 mögliche Lade-Entladezyklen realistisch.

Wenn die Zellen zu stark entladen sind - also mit einer Zellenspannung von weniger als 1 Volt, als grobe Größenordnung -, dann besteht die Gefahr, dass die Zelle während des Ladevorgangs ausläuft und damit das Ladegerät verschmutzt. Die auslaufende Chemie trocknet dann bei den Kontakten an und kann praktisch nur mit Aceton oder sonstigen schärferen Mitteln entfernt werden.

[!> Nach dem Aufladen einer Einwegzelle sollte diese jedenfalls sehr genau daraufhin überprüft werden, ob sie bereits beginnt auszulaufen. Dies setzt sich dann im damit verwendeten Gerät sicher fort und kann daher ein teurer Spaß werden. Dafür kann der Hersteller des Ladegerät nichts, das ist einfach systembedingt so.

Die Elektronik von Strong Elixia erkennt nur die Tiefentladung einer Zelle, aber nicht, wenn diese ausläuft. Ob die Zelle in Ordnung ist und tauglich dafür, nachgeladen zu werden, erkennt die Schaltung also nur sehr grob über die Zellenspannung.

Strong Elixia kostet knapp 35 EUR und ist - da flach und daher platzsparend unterzubringen - großartig als ziemlich universelles Ladegerät auch zum Immer-dabei-haben. Beispielsweise in der Fototasche oder dgl. Die Ladedauer ist zwar relativ lang, aber auf Reisen - über Nacht - ist das evtl. egal.

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Panasonic Convention 15: 4k, Curved-TV, Technics

[BILD] Technics SE-R1 - (c) Felix WesselyTechnics ist als High-End-HiFi-Marke aus dem Hause Panasonic wieder belebt worden. Hier der Stereo-Verstärker aus der Flaggschiff-Serie R1, der Technics SE-R1. Er liefert mühelose 2 x 150 Watt an die Lautsprecher an. Etwas kleiner aber fast ebenso sorgfältig in der Ausführung ist die C700-Serie. Und zu beiden Serien gibt es neben der Elektronik auch adäquate Lautsprecher.                                 Bild: Felix Wessely

(26.02.2015) Panasonic hatte vor wenigen Tagen ihre schon seit Jahrzehnten traditionelle Convention veranstaltet, wobei europaweit geladenen Fachhändlern und Fachmedien-Vertretern die jeweils neuesten Produkte in einer Art riesiger Hausmesse gezeigt werden. Diesmal in Frankfurt. "praktiker" war dabei und berichtet hier kurz vorab über einige der wesentlichen Neuheiten und Trends. Neben der Fototechnik und Unterhaltungselektronik hatte es auch einen großen Bereich mit Haushaltstechnik gegeben, in dem Panasonic zunehmend stärker auch in Europa - von Elektrozahnbürsten bis Waschmaschinen - vertreten ist. Darauf wird hier - wie generell von "praktiker" - nicht eingegangen; der Umstand sei aber erwähnt.

Panasonic Viera Fernseher: 4k Pro, Curved & Firefox-OS

Für Österreich werden diesbezüglich keine Werte genannt, aber in Deutschland hat es Panasonic - wertmäßig - auf den zweiten Platz der Fernseher-Hersteller gebracht. Mit deutlich mehr 4k-Ultra-HD-Geräten und 3k-Pro-Studio-Master-Technologie für sensationelle Bilder und den ersten Curved-TVs will Panasonic seine Position weiter ausbauen und setzt dafür traditonell weiterhin auf den engagiert beratenden Fachhandel. Merklich gewachsen ggü. dem Vorjahr ist das Angebot an Großbildschirmen, was wohl als Trend zu werten ist, der sich in Richtung immer größer vorläufig weiter fortsetzen dürfte.

[BILD] Panasonic Convention 2015 Frankfurt - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Angelpunkt der Panasonic-Convention 2015 in Frankfurt waren traditionell die Fernseher. Hier wird gerade - stilgerecht - in der Mitte mittels hochgehaltenem Tablet ein Foto von der Szene bei der Eröffnung gemacht.

Bei Panasonic - nicht nur dort - erwartet man einen zunehmend steigenden Anteil bei der Nutzung von Web-Inhalten im Vergleich zu konventionellen Fernsehprogrammen. Weiter forciert fortgesetzt wird daher auch die Unterstützung von SAT>IP Server & Client.

Bei Panasonic sieht man - teilweise in Fortsetzung der jüngeren Vergangenheit - sechs Trends:

  1. 4k-Bildqualität auf Profi-Niveau. Dem kommt man mit 4k-Pro-Studio-Master entgegen für fein detaillierte, scharfe Darstellung und hoch präziser, fein nuancierter Farbwiedergabe bei hoher Tonwerte-Dynamik durch das Zusammenspiel mit dem Wide-Colour-Phosphor-Panel. Dafür gibt es u.a. die Reference-Serie CXW804 für den Heim-Cineasten mit der übrigens höchsten Farbgenauigkeit von 98% DCI bei 4k. Local Dimming Pro sorgt für zusätzlich tieferes Schwarz und nuanciertere Schatten.
  2. Bildschirme im XXL-Format. Die Nachfrage nach Großbildschirmen wächst weiterhin in Richtung wiederum größer. Wofür übrigens wegen des typischerweise unveränderten Betrachtungsabstands die 4k-Auflösung zunehmend wichtiger wird. Anfang dieses Jahres war jedes fünfte Fernsehgerät 50 Zoll groß oder größer. Bei Panasonic finden sich in diesem Segment 60% der aktuellen neuen Modelle. Der größte Fernseher von Panasonic ist weiterhin das im Vorjahr vorgestellte Modell TX-85SW944 mit einer Diagonale von 85 Zoll. Also etwa so groß wie ein französisches Bett.
  3. Flexible Empfangsmöglichkeiten. Panasonic ist weiterhin der einzige Hersteller, der SAT>IP Server & Client in Fernseher integriert hat. Nun werden sowohl DVB-S- als auch DVB-C- und DVB-T-Signale in IP-Signale umgewandelt und können so selbst im Haus weiterverteilt werden; freilich nicht nur an weitere Fernseher und PCs sondern auch an Tablets beispielsweise. Multiroom für Fernsehen ist damit sehr einfach zugänglich und unkompliziert handhabbar geworden. TV-Anywhere bringt das Fernsehen zum Zuschauer - egal wo auf der Welt er sich gerade befindet; dank Internet mit Breitbandzugang.
  4. Smart-Funktionen. Für den Versierten Techniker vielleicht nicht so sehr essentiell - aber für den Normalanwender extrem wertvoll - sind die Smart-TV-Funktionen. Neu bei Panasonic ist nun, dass dafür Firefox-OS eingesetzt wird. Oft geschaute Sender, Lieblings-Apps, noch mehr Video-on-Demand-Anbieter und vernetzte Geräte lassen sich durch einfaches Antippen eines Stern-Symbols auf einem neuen Touch-Pad sozusagen an den persönlichen Home-Bildschirm anheften.
  5. Hochwertiges Design - Curved- und Flat-TV. Neu bei Pansonic sind fünf Curved-TV-Modelle. Darunter der Viera TX-55CRW434 als Panasonics erster Curved-TV mit 4k-Ultra-HD. Die weiteren vier Modelle sind Viera CXW804 in den Größen 40, 50, 55 und 65 Zoll, Viera CRW854-Serie in 55 und 65 Zoll, Viera CXW754 in Größen 43, 49, 55 und 60 Zoll sowie Viera CXW704 in den Größen 40, 50, 55 und 65 Zoll.
  6. Umwelt. Panasonic bemüht sich schon seit Jahren um optimale Umweltverträglichkeit. Das bedeutet beispielsweise einen möglichst hohen Anteil recyclebarer Materialien sowie auch optimiert klein gehaltenen Stromverbrauch der Produkte.

Lumix Kompaktkameras: Mehr Edel-Design, mehr Okularsucher

Neben den technischen Verbesserungen in Richtung weniger Rauschen, mehr Zoom, bessere Objektive, kleinere Objektive etc. ist bei Panasonic ein ziemlich klarer Trend erkennbar, der sich durch die gesamte Palette der sehr breit gefächerten Kamera-Serien zieht: Das Design wird merklich edler, aber nicht nur dem aktuellen Trend entsprechend eher kantiger, sondern auch hochwertiger in der Verarbeitung und "Festigkeit" der Bedienelemente. Freilich konnte man das früher auch schon bei Panasonic, aber es war nur bei den Modellen im oberen Preissegment machbar. Offenbar wurden hierbei die Produktionstechniken signifikant weiterentwickelt. Und Vieles ist wohl auch nun bei kleineren Preisen und in kleineren Gehäusen realisierbar. Das hatte sich schrittweise in den letzten Jahren schon in diese erfreuliche Richtung entwickelt - positive Produkt-Evolution -, aber nun ist es deutlich.

Der Kenner hochwertiger Kameras erkennt den Unterschied beispielsweise beim Betriebsart-Wahlrad. Zwischen "geht schon" - wie früher bei Kompaktkameras üblich - und satt einrasten sind früher preisliche Welten gelegen. Die Unterschiede zwischen der Mittel- und der Highend-Klasse sind nun nicht mehr so deutlich an der Fertigungsqualität erkennbar.

[BILD] Panasonic Lumix DMC TZ71 - (c) Panasonic
Bild: Panasonic Die Lumix DMC TZ71 ist der jüngste Spross der Reise-Pocketkamera-Serie TZ von Panasonic. Nun in edlem kantigen Design und mit 1-Mpx-Okularsucher.

Panasonic Lumix DMC TZ71 - die Neue der Travelcam-Erfolgsserie

So gibt es beispielsweise bei der Lieblingskamera vieler Vielreisender, der Lumix TZ-Serie - aktuell dem Modell TZ71 - nun einen gut brauchbaren Okularsucher. Damit wurde wohl ein wesentlicher Schritt bei der Ausstattung von Kameras im Pocketformat getan. Kurz nur die Eckdaten dieses jüngsten Sprosses der TZ-Serie: Okularsucher, schwenkbares Display, RAW-Format, 6-fps Serienbild bei AF-Nachführung, Focus-Peaking, Full-HD-Video 50p, Multifunktions-Einstellring am Objektiv, 30fach-Leica-Vario-Elmar mit Anfangsbrennweite 24 mm äquiv. KB, 5-Achsen-Hybrid-AF mit automatischem Horizontausgleich, integriertes WLAN, NFC, QR-Code-Reader und sowieso Anbindung an Smartphone. Einen Okularsucher hatte die Vorgängerin TZ61 bereits, allerdings mit nur eher rudimentärer Detaildarstellung über 200kpx Subpixel. Jener der TZ71 hat 1,16 Mpx und ist damit bereits sehr gut brauchbar.

Die GPS-Funktion wurde - gute Idee - nun quasi ins Smartphone ausgelagert, wobei aber die GPS-Daten für die Metadaten der Fotos von der TZ71 aus dem Smartphone übernommen werden. Die GPS-Funktion in der Kamera braucht - wenn sie wirklich genutzt werden soll - für eine so kleine Kamera einfach zu viel Strom. Um laufend aktuelle GPS-Daten für überraschende Aufnahmen zu haben, müsste die GPS-Funktion ständig eingeschaltet sein. Die GPS-Funktion bei vorigen Modellen der TZ-Serie seit der TZ10 im Jahr 2010 war zwar begeisternd, aber um diese wirklich zu nutzen, hatte man zumindest einen Reserveakku mitzunehmen. Und dies, obwohl der Stromverbrauch der GPS-Funktion bei den vorigen Modellen der TZ-Serie zunehmend verringert worden ist.

Die TZ-Serie hatte bekanntlich mit der TZ1 vor neun Jahren begonnen. Damals mit 10fach-Zoom in Periskop-Konstruktion. Das war damals schon sensationell und es ist erstaunlich, was mittlerweile - mit der TZ71 - daraus geworden ist. Und sie passt immer noch gut - sogar leichter - in die Hosentasche. Die TZ71 folgt der vor einem Jahr vorgestellten TZ61 nach - siehe Meldung vom 07.01.2014: Panasonic Lumix TZ61: Travelcam mit Okularsucher.

Weitere Fortschritte bei Micro-FourThirds

Panasonic ist mit Olympus einer der beiden bedeutendsten Hersteller für das Systemkamera-System Micro-FourThirds. Mittlerweile gibt es von Panasonic eine urgewaltige Objektivpalette dazu sowie Systemkameras für jede Anwendung und jedes Anspruchsniveau.

Eine der wesentlichen ursprünglichen Schwächen der Systemkameras ohne SLR-Sucher war der vergleichsweise langsame Autofocus. Mit Ultra-High-Speed-DFD-Technologie hat Panasonic ein extrem schnell focussierendes Verfahren entwickelt. DFD steht für Depth From Defocus.

Dabei wird in einem ersten Schritt schon sehr knapp an die Idealeinstellung reichend vorfocussiert und danach - prinzipiell traditionell - fein focussiert. Für die Focussierung werden zwei Vergleichs-"Aufnahmen" mit unterschiedlicher Focussierung miteinander verglichen und so eine schon recht nahekommende Focusposition für die Grob-Focussierung festgelegt. Die weiteren Focussierschritte reduzieren sich dadurch drastisch und beschleunigen daher den Focussiervorgang signifikant.

Beim Phasenvergleichs-AF, wie er bei SLRs angewandt werden kann, ist die Sache erheblich einfacher. Dabei funktioniert das optisch und die erste Messung ergibt quasi schon die perfekte Focusposition, in die das Objektiv - prinzipiell - in einem Schritt bewegt werden kann. Es ist dann evtl. noch ein Feinfocussier-Schritt erforderlich. Bei Messung anhand der Unschärfe, kann man aber bestenfalls feststellen in welche Richtung das Objektiv vestellt werden soll, aber der Idealeinstellung muss man sich dann sozusagen per Trial-and-Error in kleinen Schritten annähern.

[BILD] Panasonic HC-V777 - (c) Panasonic
Bild: Panasonic Der Familien- und Hobby-Camcorder Panasonic HC-V777 bietet Verblüffendes in seiner Preisklasse: HDR-Video und Einbindung einer externen Kamera - beispielsweise vom Smartphone - als Wireless Twin-Kamera.

Verblüffend bei Hobby-Camcorder HC-V777: HDR-Video, Smartphone als Twin-Kamera

Es ist immer erstaunlicher, was mit der extrem hohen Rechenleistung und dem Zusammenspiel mit über Funk-Schnittstellen verbundenen Geräten zu vergleichsweise kleinen Kosten möglich wird.

So bietet der eher im Hobby- und Familien-Camcorder-Bereich angesiedelte Camcorder Panasonic HC-V777 Full-HD-Video mit HDR. Dabei werden bei Aufzeichnung mit 50p die jeweils benachbarten Bilder mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen und dabei wird jedes zweite Einzelbild anders belichtet. Also pro Sekunde 25 Einzelbilder mit weniger und 25 mit mehr Belichtung. Die Einzelbilder-Paare werden dann jeweils mit dem benachbarten Einzelbild zu einem Bild verarbeitet. Das Video-Ergebnis hat dann auch 50 fps.

Es werden also nicht jeweils zwei Einzelbilder zu einem Einzelbild verrechnet, sondern es bleiben alle 50 Einzelbilder vorhanden, die jeweils mit dem benachbarten Einzelbild verrechnet werden. Durch die HDR-Technik, die in der Fotografie bereits üblich geworden ist, gibt es nun noch geringere Gefahr über Über- oder Unterbelichtung in heiklen Belichtungssituationen. Und die Bilder sind insgesamt ausgewogener mit guter Durchzeichnung in den Schatten und wenig Gefahr für überbelichtete Bereiche.

Als zweite Besonderheit bietet dieser Camcorder ein ganz besonderes Zusammenspiel mit der Kamera eines Smartphones oder mit einer Action Cam: Dabei wird das Bild der zweiten Kamera - eben beispielsweise vom Smartphone - an den Camcorder übertragen und dieses Bild klein in das Aufnahmebild des Camcorders eingestanzt. So kann man beispielsweise einen Kommentator klein mit im Bild haben etc. Vor ein paar Jahren hatte man für solche Ergebnisse einen Übertragungswagen gebraucht.

Technics ist wieder dick da

Nachdem Technics als HiFi-Marke wieder belebt wurde, gibt es nun einen starken Auftritt damit. Technics hatte für Audiophile - obwohl aus dem Hause eines Großherstellers... - immer schon Besonderes zu bieten. Aktuell ist das in der Hauptsache die Flaggschiff-Serie R1 und die etwas kleinere C700-Serie. Dazu gibt es auch feinste, jeweils auf die Endstufen abgestimmte Lautsprecherboxen. Und sowieso höchstwertige Bauteile, großartige, solide Verarbeitung und großzügig dimensionierte, überwiegend vergoldete Anschlüsse.

Im Bild oben ist der Stereo-Verstärker aus der Flaggschiff-Serie R1 Technics SE-R1 mit JENO-Engine Jitter Elimination and Noise-shaping Optimization, GaN-MOSFET, LAPC Load Adaptive Phase Calibration, Ausgangsleistung 2 x 150W an 8 Ohm resp. 2 x 300 W an 4 Ohm. Das gute Stück wiegt satte 54kg.

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HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Vivaldi-Webbrowser und E-Mail: Opera-12-Nachfolge

[BILD] Webbrowser Vivaldi - (c) Screenshot VivaldiDer vorerst noch in Entwicklung stehende Webbrowser "Vivaldi" tritt als eigentlicher Nachfolger für den klassischen Opera-Browser an. Das Team leitet einer der beiden Mitbegründer von Opera Software. Das Design ist flach, wie es dem von Microsoft eingeläuteten Design-Trend entspricht.                                       Bild: Screenshot Vivaldi

(17.02.2015) Vor etwa drei Wochen hatte Jon Stephenson von Tetzchner, einer der früher federführenden Leute hinter dem Webbrowser Opera, mit "Vivaldi" nun einen neuen Webbrowser vorgestellt, der - so das Versprechen - die logische Nachfolge von Opera 12 antreten soll. Vivaldi ist ein noch in Entwicklung befindlicher Webbrowser mit tiefgreifenden Einstellmöglichkeiten und u.a. integriertem E-Mail-Client und Notizfunktion, der quasi die Fortsetzung von Opera 12.17 - also Opera nach vorherigem Konzept - (siehe Meldung vom 28.04.2014: Opera 12.17 behebt Heartbleed-Lücke in Alt-Opera u.ff.) werden soll.

Jon Stephenson von Tetzchner ist der Chef der in Island ansässigen Vivaldi Technologies AS, die hinter Vivaldi steckt. Es ist ein Team, dem teilweise ehemalige Opera-Mitarbeiter angehören. Bei Opera Software hatte es Unstimmigkeiten gegeben, weshalb letztlich von Tetzchner dieses von ihm mitgegründete Unternehmen im Jahr 2011 verlassen hatte. Bei Opera arbeitet man seit nun fast zwei Jahren an einem völlig neuen Webbrowser, der auf dem Chromium-Projekt aufbaut, aber mit dem ehemaligen Opera kaum Änhnlichkeit mehr hat. Ein tiefgreifend konfigurierbarer Webbrowser wie Opera bis zur Version 12.17 hat gefehlt. Mit Vivaldi soll dies nun geschehen.

Gravierender Unterschied gegenüber Opera 12 ist, dass bei Vivaldi als Rendering-Engine jene von Chromium eingesetzt wird. Also so wie auch Opera und wohl mindestens weitere hundert andere Webbrowser auch. Aber sonst sollen die Handhabung und Einstellmöglichkeiten ähnlich wie bei Opera 12 werden; also davon ausgehend weiterentwickelt speziell für alle jene, die schon bisher jahrelang Opera genutzt hatten. So gibt es beispielsweise schon seit den frühen Vorversionen die Möglichkeit Funktionen ggü. der eigenen Standard-Einstellungen individuell pro Domain ein- und auszuschalten - u.a. Bilder, Plug-ins, Pop-ups blockieren, Behandlung von Cookies etc.

Vivaldi arbeitet mit den Erweiterungen für Google Chrome, wodurch es vom Start weg eine gewaltige Auswahl an Erweiterungen gibt. Ideal ist es freilich, wenn eben nicht für jede Kleinigkeit eine Erweiterung gebraucht wird, weil das - ab einer größeren Zahl an Erweiterungen - auch die Arbeitsgeschwindgkeit bremsen kann. Opera hatte sich bis Version 12.x dafür ausgezeichnet, dass ein sehr großer Funktionsumfang bereits im Browser vorhanden war. Erweiterungen hatte man jedenfalls zum Webbrowsen höchstens einige wenige benötigt. So soll es hoffentlich auch mit Vivaldi werden.

Vivaldi gibt es übrigens in Versionen für Windows, MacOS, Linux DEB und Linux RPM. Augenfällig ist das sehr eigenständige Design der Browser-Oberfläche. Das Design ist "flach", also "zweidimensional" und eckig; ein Design, das von Microsoft seit Windows 8 und Windows Phone gut bekannt geworden ist und sehr ästhetisch aussieht. Ein Design-Element dabei ist, dass es keinen Rahmen um das äußere Browserfenster gibt. Jedenfalls sieht es anders aus als alle anderen, die tendenziell dem Design von Google Chrome folgen.

"praktiker" hatte Vivaldi bereits eingehend getestet. Obwohl es sich dabei noch um Technical Previews handelt, laufen diese - ungewöhnlich für eine so frühe Vorversion - erstaunlich rund. Es fehlen freilich Funktionen und manche funktionieren nur teilweise. Aber jedenfalls im Test gab es keinen Absturz.

Die Reaktionsgeschwidigkeit ist generell eher träge und überall dort, wo Listeneinträge gesucht werden - beispielsweise bei den Vorschlägen die während des Tippens einer URL erscheinen - sind derart langsam, dass man mitunter nur sehr langsam tippen darf um den Puffer nicht zu überfüllen. Das ist der erste Eindruck, den wohl jeder haben wird, der sich Vivaldi zum Ausprobieren herunterlädt. Diese offensichtlichen Mängel werden wohl demnächst repariert werden.

Einige der von Opera gewohnten Funktionen, die vorläufig noch abgehen - als Information für versierte Opera-User: Da es sich noch um frühe Vorversionen handelt, ist freilich noch nicht klar was letztlich an Funktionen noch dazukommt oder was davon mittlerweile bereits verfügbar ist:

  • Lesezeichen können nicht sortiert werden (bleiben unsortiert).
  • Bei Opera kann man mehrere lokal vorhandene HTML-Dateien per Drag-and-Drop auf das Browserfenster ziehen und diese werden in Tabs geöffnet. Vorerst jedenfalls wird dabei bei Vivaldi nur eine der HTML-Dateien geöffnet und alle anderen werden ignoriert. Dies ist bei den meisten Webbrowsern so, aber von Opera her ist man gewohnt, dass das funktioniert.
  • Einstellung von individuellem Editor für Quelltext-Ansicht. Vivaldi zeigt den Quelltext von HTML-Seiten jeweils nur über einen integrierten Betrachter an; so wie die meisten anderen Webbrowser.
  • Integrierter RSS-Reader
  • Integrierter Script-Blocker
  • User-CSS
  • User-JavaScript
  • URL-Filter
  • Umschalt-Button: Bilder zeigen, Bilder im Cache zeigen, Bilder aus
  • Umschalt-Button für CSS-Anwendung: Autoren-Modus, Benutzer-Modus
  • Installationsfreie Verwendung - z.B. von USB-Stick

Das wären jedenfalls einige der Funktionen, die man von Opera her gewohnt ist. Wie weit genau Vivaldi hier an Opera anschließen will wird sich wohl erst zeigen. Vieles ist mittlerweile nicht mehr so interessant und nur noch aus Gewohnheit in Opera drinnen geblieben. Vivaldi könnte jedenfalls eine gewisse Belebung der Vielfalt darstellen. Es gibt zwar massenhaft Webbrowser, aber sie sind alle ziemlich gleich. Die allermeisten eben auf Basis von Chromium, wobei meist kaum etwas daran geändert wird.

Nachfolgend finden Sie bitte Links zur Seite hier unter praktiker.at, auf der die interessanteren Webbrowser aufgelistet und erläutert sind sowie zum Vivaldi-Teamblog, wo es nun etwa wöchentlich Technical Previews geben soll. Diese sind naturgemäß nicht stabil und sollten daher mit entsprechender Vorsicht ausprobiert werden. Idealerweise vielleicht auf einem PC, der nicht für wichtige Aufgaben verwendet wird. Die bisherigen Vorversionen von Vivaldi sind zwar problemlos, aber darauf kann man sich nicht verlassen.

Wenn das zu spannend ist, gibt es auch - auf eine gewisse Stablität hin getestete - Vorabversionen. Diese kommen erheblich seltener. Sie dürften eher einmal monatlich zu erwarten sein. Die neuesten Fortschritte sieht man mit den Technical Previews.

==> www.praktiker.at/dwlweb.htm#WEBROWVIV

=>> vivaldi.net/blogs/teamblog

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Olympus OM-D E-M5 MkII: Update Bildstabi, 40-Mpx

[BILD] Inszenierung von bewegten Lichtern - (c) Felix WesselyMit der Olympus OM-D E-M5 Mark II gibt es ein weitreichendes Update der E-M5. Hier im Bild ist eine Inszenierung von bewegten Lichtern - im Freien in der Nacht - mit der E-M5 II mit der Funktion für Langzeitaufnahmen.                                 Bild: Felix Wessely

(09.02.2015) In Prag hatte Olympus in diesen Tagen mit der Olympus OM-D E-M5 Mark II ein recht weitreichendes Update der bisherigen, bereits sehr leistungsstarken E-M5 vorgestellt. Die herausragendsten Besonderheiten sind ein Bildstabilisator, der vor allem bei Videoaufnahmen perfekte "Fahraufnahmen" aus der Hand ermöglicht, ein Aufnahmemodus mit 40-MB-großen Bildern mit Vollfarb-Pixeln für statische Motive, ein weiter stark verbesserter Modus für Langzeitaufnahmen und zahlreiche Detailverbesserungen. Darunter vor allem im Videobereich für Full-HD-Aufnahmen mit bis zu 77Mbps - Aufnahmemodi sind 60p, 50p, 30p, 25p und 24p. Die Verbesserungen wirken sich also nicht nur auf einzelne eng definierte Anwendungsbereiche aus. "praktiker" konnte die E-M5 II bereits einen Tag lang in unterschiedlichsten Anwendungen testen und berichtet hier kurzgefasst über die wesentlichen Neuerungen.

Bildstabilisator für perfekte Film-Fahraufnahmen

Vor allem für den Videofilmer bietet der weiter verbesserte 5-achsige Bildstabilisator - bei der E-M5 über den Sensor realisiert -, ruhige Fahraufnahmen, die man einfach im Gehen aufnehmen kann und sich damit aufwendige Technik erspart, die man als Amateuer oder Semiprofi sowieso nicht zur Verfügung hätte.

[BILD] Olympus OM-D E-M5 Mark II mit Batteriegriff - (c) Olympus
Bild: Olympus Olympus OM-D E-M5 Mark II mit Batteriegriff: Rein äußerlich unterscheidet sie sich von der E-M5 kaum.

Der Trick dabei ist es, die Kamera nur mit einer Hand zu führen. Mit zwei Händen funktioniert das nicht so gut, weil dann die Kamera zwangsläufig etwas ruckeliger bewegt wird. Mit einer Hand geführt, kann man Schwenks und Kamerafahrten machen, die bislang aus der Hand nicht möglich gewesen sind.

Ein Beispiel dafür, was damit möglich ist: Der Kameramann filmt mit der Kamera vom Rücksitz aus auf den Fahrer eines Autos. Das Auto bleibt stehen, der Kameramann übergibt die Kamera durch das offene Fenster an einen weiteren Kameramann, der dann dem aussteigenden Fahrer damit nachgeht. Es gibt also eine ununterbrochene Aufnahme vom Fahren über Aussteigen und dann den weiteren Weg des Fahrers zu Fuß. Sowas war bislang mit ruhigem Videobild kaum ohne extrem aufwendige Technik machbar.

Freilich bietet der stark weiterentwickelte Bildstabilisator auch Verbesserungen bei normalen Fotoaufnahmen. Olympus gibt dafür einen Gewinn von fünf Verschlusszeitenstufen an. Wieviel man individuell gewinnt, hängt bekanntlich stark davon ab, wie sehr ruhig man die Kamera normalerweise hält. Sehr dramatisch wirken sich allerdings die Verbesserungen bei Video aus.

40-Megapixel große Aufnahmen von statischen Motiven

Eine geniale Sache ist auch ein neuer Modus für extrem hochauflösende Aufnahmen von statischen Motiven. Dabei werden acht Aufnahmen miteinander verrechnet. Bei den acht Aufnahmen wird der Sensor jeweils um ganze Einzelsensor-Reihen verschoben - damit ergibt sich Vollfarbe für jedes Einzelsensorbild. Zudem gibt es halbe Einzelsensor-Schritte, was die Auflösung erhöht. Dies jeweils in alle vier Richtungen, ergibt 8 Aufnahmen. Diese Technik ist eben auch möglich geworden durch den weiterentwickelten Bildstabilisator, der eben auch den Bildsensor sehr präzise um so geringstfügige Wege verschieben kann.

Das funktioniert freilich nur bei absolut statischen Motiven - also Stillleben -, da ja mehrere Aufnahmen hintereinander gemacht werden. Sinnvoll ist das freilich nur mit den allerbesten Objektiven, weil nur diese die dadurch nutzbare hohe Auflösung bieten. Man erhält dann ein 40 Mpx großes Bild als Ergebnis.

Der Sensor hat übrigens - so wie bisher - eine Auflösung von 16 Mpx.

Langzeit-Aufnahmen - wiederum verbessert

Langzeitaufnahmen sind mit Digitalkameras ein Problem, weil - je länger der Verschluss offen ist -, das Rauschen normalerweise extrem zunimmt. Olympus hatte das bereits bei der ursprünglichen E-M5 sehr gut gelöst, aber nun wiederum verbessert. Der Verschluss kann dabei minutenlang offen bleiben. So lassen sich beispielsweise bewegte Lichter als Streifen aufnehmen oder auch wirkliche Nachtaufnahmen im Mondlicht etc.

Viele interessante Details

Sehr interessant für den Videofilmer ist auch die Videoclip-Funktion, wobei bis zu 16-Sekunden-Clips aufgenommen werden können, die man dann in der Kamera editieren - und auch mit Fotos kombinieren - kann. So bekommt man direkt aus der Kamera einen fertigen Kurzfilm.

Ansonsten ist die OM-D E-M5 II eine sehr robuste Systemkamera für den arrivierten Amateur oder Semiprofi. So ist sie beispielsweise auch spritzwasserfest und staubgeschützt, wodurch Aufnahmen unter eher unwirtlichen Bedingungen kein Problem sind. Weiters gibt es schwenkbaren Monitor mit Touchscreen und der Okularsucher hat eine Auflösung von 2,36 Mpx Subpixel. Über integrierte WLAN-Schnittstelle ist auch die Verbindung zu Smartphones möglich.

Die Olympus OM-D E-M5 Mark II soll ab Ende Februar für knapp 1100 EUR - nur Gehäuse - erhältlich werden.

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Epson 15: Wearables, Projektion, Druck-Tintentank

[BILD] Epson Neues Tinten-Nachfüllsystem - (c) EpsonNeue Drucker von Epson wie die WorkForce-Pro-RIPS-Geräte sind mit einem neuen Nachfüllsystem ausgestattet, bei dem Tinte aus Fläschchen nachgefüllt wird und solcherart enorme "Druckreichweiten" erzielt werden. Das ist nicht nur erheblich wirtschaftlicher sondern auch umweltfreundlicher.                     Bild: © Epson

(23.01.2015) Druck, Projektion, Wearables und Industrielösungen sind die Hauptbereiche auf die Epson im Jahr 2015 setzen will, wie am vergangenen Mittwoch bei einer Präsentation in Wien vorgestellt wurde. Bei den Druckern wird mit großen Tintentanks, die aus Fläschchen nachgefüllt werden können gewaltige "Reichweiten" erzielt. Laserdrucker sollen von Epson im Büro weiter zügig durch Tintendrucker ersetzt werden.

Ein Fokus liegt auf den Themen "Druck in Unternehmen" mit Inkjettechnologien. So erreichen neue Geräte wie die Epson WorkForce-Pro-RIPS-Geräte ohne Patronenwechsel äußerst große Druckreichweiten. Ressourcenschonende Aspekte wie diese finden sich in allen neuen Technologien und Lösungen. Weitere Schwerpunkte des neuen Jahres bei Epson sind die Bereiche Projektion und Wearables. Geplant sind neue Heimkino- und Laserprojektoren, mobile Systeme sowie interaktive Ultrakurzprojektoren. Mit dem neuen Geschäftsfeld Wearables will man auch Sensoren-Kompetenz zeigen; mit Seiko-Uhren ist man im - wenngleich konventionelleren - Wearables-Bereich freilich längst vertreten. Auch im Bereich Augmented Reality wird Epson 2015 Innovationen vorstellen.

Epson greift dabei in der Hauptsache auf vier hauseigene Technologien zurück: die MicroPiezo-Technologie für den Druck, die 3LCD-Technologie für die Projektion, die Sensoren-Technologie (QMEMS), die beispielsweise als Komponenten für Industrieroboter genutzt wird und New-Core-Technologien für die Produktionsstätten der Zukunft.

EcoTank und RIPS: Das Ende traditioneller Verbrauchsmaterialien

Geräte der EcoTank- und RIPS-Produktfamilien von Epson adressieren zwar unterschiedliche Anwendergruppen, basieren aber auf einer vergleichbaren Idee: Der Austausch von Verbrauchsmaterialien rückt mit diesen beiden Technologien in weite Ferne. Mit den EcoTank-Modellen für Privatkunden lassen sich bis zu 6500 Seiten drucken und dann besonders günstig mit Original Epson Tinten selbst nachfüllen. Beim Kauf von Geräten der WorkForce Pro RIPS-Reihe erhalten Unternehmenskunden Tinte für den Druck von bis zu 75.000 Seiten. Über zehn Millionen verkaufte EcoTanks weltweit demonstrieren den Erfolg dieser Strategie, die traditionelle Verbrauchsmaterialien und den Stress, sich um neue Tinte kümmern zu müssen, quasi abschafft.

Epson Wearables-Technologie: AR-Brille und GPS-Sportuhren

Auch im Bereich Wearables setzt Epson nach seinem Markteintritt im letzten Jahr aufgrund guter erster Erfolge seine Strategie weiter fort. Dabei stehen Weiterentwicklungen der Moverio Brille BT-200 Augmented-Reality-Brille ebenso auf dem Programm wie eine Ausweitung des Angebotes an Pulsense Herzfrequenzsensoren und Runsense GPS-Sportuhren. Die Moverio-Brille ist ein Produkt zum Einsatz in vertikalen und industriellen Anwendungen aus den Bereichen Automotive, Feuerwehr, Logistik und andere. Dagegen kommen die Modelle der Runsense-Serie überwiegend im Hochleistungssport, beispielsweise beim "Ironman-Lauf" zum Einsatz.

Epson Projektion, forciert mit Lasertechnik

Hat sich die Lasertechnologie beim Officedruck überlebt, findet sie im Bereich der Projektion eine neue Anwendung. So setzt Epson mit seinen neuen Laserprojektoren der LS-Serie erstmals auf diese innovative Lichtquelle, die in Verbindung mit ebenfalls neu entwickelten Epson Reflective-Panels das Heimkinoerlebnis auf eine neue Qualitätsstufe heben.

So beispielsweise auch mobile und ultramobile Projektoren für Präsentation und Unterricht der Epson EB-Serie bis hin zu interaktiven Ultrakurzdistanzprojektoren, die schon bei einem Abstand von etwa 30 cm ein 80-Inch-großes Bild an die Wand projizieren. Zusätzlich sind diese Geräte dank ihrer Interaktionsschnittstelle in der Lage, Kommentare und Anmerkungen von mehreren Lehrern und Schülern gleichzeitig in die jeweilige Projektion einzufügen.

Professional Graphics: Epson will alles drucken

Seit Vorstellung der Epson PrecisionCore-Druckkopftechnologie, hat Epson viele seiner Produkte mit dieser leistungsstarken Technologie ausgerüstet. PrecisionCore ist in der Lage, eine deutlich größere Vielzahl an Flüssigkeiten zu verarbeiten.

Als Folge davon ist es nun möglich, die Vorteile des digitalen Tintendrucks in Segmenten wie Signage und PoS, CAD und GIS, Textildruck, Verpackungen sowie industrielle Etikettenproduktion einzuführen, in denen bisher traditionelle oft analoge Druckverfahren dominieren. Epsons Ziel ist, dass alles, was gedruckt werden kann mit Epson gedruckt wird. So fällt beispielsweise beim Textildruck mit den Epson SureColor SC-F-Maschinen keinerlei chemischer Abfall an, der erst aufwändig entsorgt werden muss. Auch ist es beim Druck mit den SureColor SC-S-Druckern nicht nötig, Absauganlagen zu installieren.

Epson Factory Automation

Mit dem Prototyp eines autonomen Doppelarmroboters meldete Epson sich auf der Automatica 2014 mit einem Paukenschlag zu Worte. Auf der diesjährigen Motek werden weiterentwickelte SCARAS der G- und H-Serie sowie eine neue Robotersteuerungssoftware zu sehen sein. Abgerundet wird das Portfolio durch Epson Sechsachser und natürlich ebenfalls neuer Varianten des Spiders, eines Vierachsers ohne Totzone um die erste Achse, die von Epson erfunden wurde und mittlerweile viele Nachahmer gefunden hat.

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