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Android-Smartphone, Android-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen für Praktiker


Android ist eines der zwei bedeutendsten aktuellen Betriebssyteme für Smartphones und auch Tablets. Im Gegensatz zu iPhone bietet Android die Möglichkeit, Speicherkarten einzusetzen sowie auch von beliebigen Quellen Apps zu installieren und damit einen vielseitigeren Umgang mit dem Gerät. - Hier werden kurz gefasst einige Ezzes allgemein zum Umgang mit Android-Smartphones und Software-Empfehlungen gegeben als Auszug aus den Ergebnissen der Testarbeit der "praktiker"-Redaktion.

[!] Vor dem Installieren eines Programms wird es dringend empfohlen die Daten des Rechners zu sichern. Die Verwendung hier zugänglich gemachter Programme und Verfahren erfolgt auf eigene Gefahr.


 AUF DIESER SEITE & VERWANDTE THEMEN
<=> Android-Smartphone/-Tablet: Überblick
<=> Smartphone/Tablet: Extreme Kosten für Internet vermeiden
<=> Tethering - "Hotspot" - bei Android dabei: über USB, Bluetooth, WLAN
<=> Tastatur und Maus (!) sind über Bluetooth auch bei Android-Smartphone möglich
<=> Aufnahme von Telefonat am Smartphone - mitunter ohne Ton vom Gesprächspartner
<=> Android-Smartphone/-Tablet: Umgang mit Programmen, Installation <=> Grundlegende System-Änderungen: rooten, Hersteller-Version, LineageOS (zuvor: CyanogenMod)
<=> Kontakte können als VCARD-Datensätze komfortabel im- und exportiert werden
<=> Für den Umstieg von Windows Mobile oder Symbian: Daten übernehmen
<=> Essentielle Möglichkeiten mit Smartphones und Tablets
<=> Android-Emulator für Windows: BlueStacks App Player
<=> Android-Smartphone/-Tablet: Empfehlungen Software
==> Übersicht: Downloads und Ezzes - Ezzes & Software-Empfehlungen
Wichtige Nachschlagewerke für Ihren Computer
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"praktiker"-Empfehlungen für PDA, Smartphone & Tablet
==> Pocket-PC / Windows-Mobile-PDA/Handy: Ezzes & Software-Empfehlungen
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ITM praktiker Bestenliste Software für PDA, Smartphone & Tablet
==> ITM praktiker Bestenliste - Software für Android-Smartphone, Android-Tablet

Android-Smartphone/-Tablet: Überblick

Offenes Wort: Android ist nur geringstes Übel

Wenn es eine sinnvolle Alternative zu Android gäbe, würde "praktiker" diese empfehlen - und würden wohl auch viele Gerätehersteller diese anbieten. - Einige Gründe dafür:
- Die Eingriffsmöglichkeiten in das System sind stark eingeschränkt.
- Die User-Aktivitäten und Daten auf den Geräten werden von manchen App-Herstellern ziemlich schamlos ausspioniert und diese Ergebnisse übertragen. Google - als Hersteller von Android - ist zumindest interessiert am Nutzungsverhalten um passende Werbung einblenden zu können.
- Es gibt zwar sehr komfortable Lösungen zum Speichern von eigenen Daten, für Backups und Synchronisieren von Daten mit eigenen Geräten über fremde Festplatten - Cloud-Dienste. Aber es gibt eben - ohne praktische Notwendigkeit - kaum ebenso einfache Alternativen mit eigenen Speicherkarten oder direkter Verbindung mit eigenen Geräten. Dadurch wird das Überspielen eigener, privater Daten auf fremde Datenträger forciert. Offenbar stellen sich nur wenige die Frage, warum diese Cloud-Dienste - zumindest in einem für die privaten Daten sinnvollen Umfang - für den User kostenlos bereitgestellt werden. Verschlüsselungen sind bekanntlich nicht für jeden ein Hindernis und daher ein schwacher Trost. Entweder handelt es sich um Wohltaten oder diese Daten sind - für wen auch immer - sehr wertvoll.
- Es gibt zumindest die technische Möglichkeit, die Umgebung des Geräts über Kamera und Mikrofon auszuspähen. Hochentwickelte Spracherkennung bei neueren Geräten ermöglicht sogar die "Transkription" von Gesprochenem in handliche und leicht durchsuchbare Textdateien. Damit die Erkennung der eigenen Aussprache gut funktioniert, kann diese der User selbst optimieren. Siehe auch Seit Android 4.4 wartet Mikrofon auf "Okay Google" für Sprachbefehle.
- Der neueste Trend, die Körperfunktionen zu vermessen und zu protokollieren könnte beispielsweise für Versicherer und größere Arbeitgeber interessante Erkenntnisse liefern. Die technische Basis dafür ist jedenfalls da.

Die Gesetze in praktisch allen Ländern schützen nicht wirksam vor diesem Ausspähen privater Angelegenheiten und Verwendung der daraus gewonnenen Daten. Die Datenschutzgesetze schützen vielmehr mit aller Härte davor, dass Ihnen Ihr Friseur Glückwünsche zum Geburtstag schickt, sofern Sie das nicht ausdrücklich erlauben.

Android ist das derzeit populärste System für Smartphones und Tablets. Das Konkurrenzsystem iOS von Apple bietet noch weniger Gewalt des Users über das eigene Gerät.

Das bereits veraltete Microsoft Windows Mobile - für Pocket-PC - bietet tiefgreifende Gewalt über die Aktivitäten des Geräts. Dieses wurde von Microsoft durch das - ähnlich wie iOS beschränkte - Windows Phone ersetzt; zuletzt mit Windows 10 für Windows Phones. Windows Phone wurde im Sommer 2017 - zumindest vorläufig - nicht mehr fortgesetzt und ist daher nicht mehr aktuell.

Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass es zumindest Bemühungen der US-Geheimdienste gibt, US-Unternehmen zur Anlieferung von User-Daten anzuhalten. Die US-Geheimdienste liefern bekanntlich interessantere Erkenntnisse einerseits an befreundete Staaten und andererseits ausgespähte Firmengeheimnisse an US-Unternehmen.

Die aktuelle Wirklichkeit legt nahe, dass Leute, die mit heiklen Informationen umgehen und zu Geheimhaltung verpflichtet sind - beispielsweise Ärzte, Rechtsanwälte, Journalisten und manche Berater - aktuelle Smartphones eher nicht für berufliche Zwecke verwenden sollten.

Über Nur-Mobiltelefone - die heute kaum noch angeboten werden - können "nur" die Gesprächsinhalte, Verbindungsdaten und Aufenthaltsort (des Geräts) ermittelt und die Umgebung abgehört werden. Den Zugriff darauf haben allerdings - nicht nur theoretisch, wie mittlerweile bekannt - "nur" Geheimdienste und andere staatliche Institutionen. Für Private - resp. Firmen - ist das Ausspähen möglich, aber mit höherem Aufwand verbunden, weil die Zielperson dafür auch räumlich verfolgt werden muss.

Ganz allgemein der Fortschritt ggü. der DDR in der freien westlichen Welt ist, dass sich die Zielpersonen selbst um Anschaffung, Wartung, Bereitstellung von privaten Daten und optimale Platzierung der "Wanzen" kümmern. Einschränkungen wegen des Aufwands bei der Zielperson gibt es nicht mehr und wenn Millionen von Zielpersonen ausgespäht werden, ist den Spähern jegliche Behinderung dabei durch "rückständige" Behörden sowieso nicht zumutbar.

Der Knackpunkt der eigenen Schutzmöglichkeiten bei Smartphones generell liegt darin, dass es außerhalb der Gewalt des Users liegt, dass bei einer Verbindung zum Internet Daten übertragen werden, die eher privat bleiben sollten. Da die Verwendung dieser Geräte ohne Internet-Verbindung kaum sinnvoll möglich ist, lässt sich das nicht verhindern, sondern bestenfalls einschränken.

Tatsache ist halt, dass viele aktuelle Nutzungsmöglichkeiten von Technik ohne ein Smartphone stark eingeschränkt sind. Beispielsweise in Verbindung mit manchen Digitalkameras ergeben sich sehr attraktive Möglichkeiten, die noch vor ein paar Jahren mit so kleinem Aufwand - und so einfach - undenkbar waren. Auch viele Geräte der Unterhaltungselektronik können über ein Smartphone gesteuert werden und bieten in Verbindung mit einem Smartphone zusätzliche Funktionen. Für den technisch Interessierten ist also ein Smartphone - und hier bietet eben derzeit Android die größte Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten - ein zentrales Gerät, das geradezu unverzichtbar attraktiv ist.

Die Bespitzelung kann man nicht ultimativ blockieren, aber man kann diese bis zu einem gewissen Grad beschränken und damit weniger ergiebig machen. Beispielsweise durch Verzicht auf Cloud-Dienste und keine Daten auf dem Gerät zu speichern, die nicht unbedingt nötig sind. Oder durch Begrenzen der Kommunikationsfreudigkeit diese nicht zusätzlich zu befeuern. Dafür gibt es durchaus einige Möglichkeiten, die auch hier auf dieser Seite behandelt werden - siehe insbesonders die Kapitel: Direkte Synchronisierung zwischen Desktop-PC und Android-Gerät ist möglich und Apps spionieren das Gerät aus - das ist leider eher der Normalfall.

Android ist ein Betriebssystem, das auf einem Linux-Kernel basiert und das für sehr unterschiedliche Geräte verwendet werden kann. Es ist also alles möglich vom Smartphone über Tablet-PC bis Notebook und auch Desktop-PC. Die gängigste Anwendung derzeit ist der Einsatz in Smartphones und Tablets.

Die Bedienung ist ziemlich ähnlich jener von iPhone und iPad. Die Bedienung erfolgt also typischerweise über einen Multitouch-Screen. Das bedeutet, dass mehr als ein Punkt gleichzeitig ausgewertet werden kann. Früher konnte bei Pocket-PCs gleichzeitig nur ein Berührungspunkt ausgewertet werden analog zur Funktion mit der Maus bei der es ja normalerweise auch nur einen Mauszeiger gibt. Durch die Multitouch-Auswertung sind also "Gesten" möglich wie Wischen, vergrößern durch Spreizen der Finger am Bildschirm oder Verkleinern durch zusammenziehen der Finger am Bildschirm etc.

Es gibt allerdings nicht "das" Android, sondern es gibt zahlreiche Spielarten davon. Die Gerätehersteller statten ihre Geräte mit speziellen Anwendungen und evtl. auch einer eigenen Benutzeroberfläche aus. Das hat zur Konsequenz, dass das Erscheinen einer Android-Version für ein spezielles Gerät immer noch einige Wochen dauert nachdem eine neue Android-Version erschienen ist. Der Hersteller muss dann erst seine Spezialitäten bei der Android-Version für seine Geräte an die neue Android-Version anpassen.

Die Umständlichkeiten beschränken sich aber primär darauf, dass man für ein Update nicht einfach Android updatet, sondern das speziell zum Gerät passende Update installieren muss. Es ist also nicht so chaotisch wie bei Symbian, wobei die Anwendungen nur zu speziellen Geräten passen. Das Installieren von Anwendungen - Apps - zu Android ist einheitlich. Die Limits liegen nur dort, wo das Gerät bestimmte Voraussetzungen bieten muss für die Brauchbarkeit einer Anwendung. Wenn also beispielsweise das Android-Gerät kein NFC-Modul hat, dann kann man Anwendungen, die dieses brauchen, nicht verwenden. Das ist also nicht sonderlich überraschend.

Mobile Computer der aktuellen Generation stark mit der Cloud verbunden

Die zwei aktuellen großen Betriebssysteme, die bei Smartphones eingesetzt werden sind Google Android und Apple iOS. Diese sind über weite Strecken einig, was das Gerät bieten soll, wie damit umgegangen wird und wie die Bedienung funktioniert. Apple war mit dem iPhone vorbildgebend.

Im Grunde handelt es sich dabei um Verkaufsterminals für Waren und Leistungen aller Art - bevorzugt Content und Software resp. Apps, was komfortabel eingekauft und konsumiert werden kann. Das Zuckerl für die Mobiltelefon-Netzbetreiber, die eigentlich teuren Geräte billig unters Volk zu bringen ist, dass die Kunden dann nicht nur telefonieren, sondern auch kräftig die Internet-Verbindung über das eigene Netz nutzen. Diese Rechnung geht aber nur dann auf, wenn man ohne Internet-Verbindung damit nicht anständig arbeiten kann.

Nun wurde also eine alte Idee wieder ausgegraben, die zur Zeit teurer, großer, schwerer Harddisks - die zudem viel Strom für den Betrieb brauchen - entwickelt wurde. Das war der Net-PC. Also im Prinzip ein einfacher Rechner von dem aus Anwendungen von einem Server jeweils bei Verwendung geladen werden und die erarbeiteten Daten werden wiederum auf einem Server gespeichert. Solcherart erspart man sich teure und große Harddisks bei dem damals konzipierten Net-PC.

Wir haben heute spottbillige Speicherkapazität, eine Speicherkarte mit zig Gigabyte ist so groß wie ein Fingernagel, braucht kaum Strom, aber wir sollen unsere Daten in der Cloud speichern - also auf Harddisks von fremden Leuten. Eigentlich eine verrückte Idee.

Für manche Anwendungsszenarien - wenn innerhalb eines Teams zusammengearbeitet werden soll - ist das sicherlich sinnvoll. Obwohl sich auch dabei die Frage stellt, ob man das dann nicht lieber über einen eigenen Server abwickelt und nicht über fremde Dienste. Die allermeisten Anwender von Smartphones haben aber ihre eigenen Daten, die sie nur für sich selbst brauchen und es gibt keine Notwendigkeit, diese für andere einsehbar zu machen. Man will vielleicht nicht jedem, der auf den eigenen Terminkalender schauen kann einen Termin geben.

Android-Konkurrenz ist heute praktisch nur noch iOS - Android hat aber 2 gravierende Vorteile

Bis zum Sommer 2017 hatte es als dritten Mitspieler unter den beliebtesten Betriebssystemen für Smartphones auch Windows Phone gegeben, das sich allerdings nicht behaupten konnte. Derzeit gibt es bei Smartphones praktisch nur noch Android und iOS. So auch bei Tablets, wobei es bei Tablets auch "echtes" Windows gibt, das zumindest für ernsthafteren Gebrauch halt ein richtiger Computer ist.

Android hat allerdings gegenüber iOS in der Hauptsache den Vorteil, dass man Speicherkarten verwenden kann. Damit ist man nicht durch die Kapazität des internen Speichers eingeschränkt. Für jeden Anwender wird das nicht relevant sein, aber beispielsweise bei heftigerem Schauen von Videos, die man lokal gespeichert hat oder Aufnehmen von Videos, können auch viele Gigabyte an internem Speicher irgendwann knapp werden.

Der zweite Vorteil von Android ist, dass man Programme - Apps - auch von anderen Quellen als dem jeweiligen App-Store - also direkt bei Apple oder Google - installieren kann. Bei iOS-Geräten kann man - ohne das Gerät zu rooten - Apps nur von Apple beziehen. Bei Android kann man auch von einer eigenen Speicherkarte oder von einer beliebigen Quelle aus dem Internet eine App installieren.

Es ist freilich nicht ganz uninteressant bei einem Computer, Programme resp. Apps ggf. auch selbst erstellen zu können oder Apps zur Sicherheit bereithalten und ohne fremde Infrastruktur installieren zu können. Wenn eine Anwendung offiziell nicht mehr angeboten wird, wäre diese nicht mehr verfügbar. Das ist problematisch, wenn es sich dabei um eine Anwendung handelt, die man dringend braucht, die aber durch irgendeinen Umstand verlorengeht.

Wenn man also Apps ausschließlich über einen bestimmten Dienst installieren kann, ist man immer davon abhängig, dass die individuell benötigten Apps auch zu einem späteren Zeitpunkt noch dort verfügbar sind. Hingegen wenn man die Installationsdatei für eine App lokal am eigenen PC speichern kann, dann hat man sie immer zur Verfügung, falls eine Neuinstallation zu einem späteren Zeitpunkt notwendig werden sollte. Bei Android gibt es diese - sehr wichtige - Möglichkeit.

Ansonsten sind sowohl Android als auch iOS weit von dem entfernt, was man sich unter einem Computer vorstellt. Die Eingriffsmöglichkeiten und Gewalt darüber, was die Geräte eigentlich tun, sind auf erschreckend niedrigem Niveau. Sie sind halt sehr praktisch und daher heute weitgehend unverzichtbar - weil es auch keine wirklichen Alternativen gibt. Es sind vorläufig auch keine zu erwarten.

Überlegungen generell zur Konzeption eines "Taschen-Computers" finden Sie bitte hier unter Keine Empfehlung für PDAs, Smartphones mit Daten-Abhängigkeit von fremden Internet-Serverdiensten = Cloud Computing.

==> Produkte und Lösungen im Sinne des Anwenders

Auswahl des passenden Geräts mit Android

Unter Android arbeiten heute primär Smartphones und Tablets. Das für Sie optimale Gerät sollte für Sie hinsichtlich Größe und Bedienung angenehm sein und die Akku-Arbeitszeit sollte ausreichend sein. Die Unterschiede liegen vor allem in der Verarbeitungsqualität und in der Akku-Arbeitszeit. Wesentlich wäre es halt, darauf zu achten, dass das Gerät einen Steckplatz für eine Speicherkarte hat. Und auch sonst, wie bei einem PC: Dass alles an "Peripherie" enthalten ist, was man gerne nutzen will.

Sehr wichtig sind neben einem Steckplatz für Speicherkarten sowieso Kamera (auch wenn man damit nicht fotografieren will), Schnittstellen für WLAN, Bluetooth, USB und evtl. NFC Near Field Communication. Abgesehen von NFC gehört sowieso alles Aufgezählte schon zur Standard-Ausstattung eines Smartphones oder Tablets mit Android. Wenn auch - beispielsweise über Skype - videotelefoniert werden soll, ist ein Modell mit zusätzlicher Kamera an der Display-Seite sinnvoll. Bessere Tablets sind oft auch mit einem Mobiltelefonteil ausgestattet.

Nicht so selbstverständlich ist bei Smartphones ein HDMI-Ausgang. Damit kann man den Bildschirminhalt über ein anderes Gerät wiedergeben. Somit kann man das Smartphone zusätzlich als Mediaplayer für Fernseher oder beispielsweise auch als Zuspieler für Präsentationen über Fernseher oder Videoprojektor verwenden. Nicht jeder wird einen HDMI-Ausgang brauchen, aber für jene, die das brauchen können, ist das eine sehr wesentliche zusätzliche Einsatzmöglichkeit. Smartphones mit HDMI-Ausgang gibt es typischerweise eher in der höheren Preisklasse beispielsweise.

Eine praktische Entwicklung, die sich bereits bei Fotokameras sehr gut etabliert hat ist, dass es vermehrt Smartphones gibt, die wasserdicht und besonders strapazfähig sind. Diese sehen auch durchaus elegant aus und nicht wie ein gummiarmiertes Militär-Funkgerät.

In Zukunft wird es der Standard sein, dass allgemein Geräte, die man unterwegs ständig dabei hat - und die daher auch leicht schmutzig werden, runterfallen oder nass werden können - entsprechend geschützt sind.

Powerbank mit USB-Anschluss ist universelle Lösung für das Akkuarbeitszeit-Problem

Einer der größten Schwachpunkte bei aktuellen Smartphones ist nach wie vor die Akku-Arbeitsdauer. Einerseits sollen die Smartphones gewaltige Rechenleistung erbringen und andererseits sollen sie schön schlank sein. Immerhin ist es heute so, dass man mit einer Akkuladung gute fünf, sechs Stunden ununterbrochener Nutzung auskommt. Es kommt freilich darauf an, wie das Smartphone genutzt wird. Wenn es nur Musik spielt, dann braucht das sehr wenig Strom, beispielsweise. Wenn der Akku also gewohnheitsmäßig jede Nacht aufgeladen wird, wird man zumeist gut durchkommen.

Wenn das Smartphone an einem Tag extrem intensiv verwendet wird, dann kommt man möglicherweise mit einem vollgeladenen Akku nicht bis am Abend durch. Die meisten Smartphones haben heute fest eingebaute Akkus. Man kann sich in diesem Fall also mit einem Reserveakku nicht behelfen. Die Lösung ist daher eine Powerbank, mittels der man den Akku unterwegs - also ohne Zugang zu PC oder Steckdose - nachladen kann.

Eine Powerbank hat einen USB-Stromanschluss mit 5 V Spannung, den man über ein USB-Kabel mit dem Smartphone verbindet und es solcherart nachladen kann. Powerbanks gibt es in verschiedenen Größen und Kapazitäten. Eine Powerbank mit einer Kapazität von etwa 2,5 Ah - womit man einige Stunden zusätzlicher Nutzung als Reserve hat - gibt es in der Dimension eines größeren Schlüsselanhängers und kostet ab etwa 10 EUR. Mit einer größeren Powerbank kann man öfter nachladen. Zumeist geht es aber nur sozusagen um eine "Notration", wenn der Smartphone-Akku unterwegs entladen ist. Und eine solche kleine Powerbank kann man tatsächlich als Schlüsselanhänger immer mit dabei haben.

[!> Wesentlich bei den Technischen Daten zur Powerbank ist, dass sich die mAh-Angabe typischerweise nicht auf die USB-Ausgangsspannung von 5 V bezieht sondern auf die Spannung des Akkus der Powerbank. Die Spannung des Akkus der Powerbank ist zumeist 3,6 V.

Bereits seit einigen Jahren hat es sich als Standard für mobile Geräte - auch bei Fotokameras beispielsweise - durchgesetzt, dass diese über eine USB-Schnittstelle nachgeladen werden können. Man kann eine solche Powerbank also gleich für mehrere Geräte als Notanker verwenden. In einen ausgedehnten Urlaub oder Safari wird man wohl eine größere Powerbank mitnehmen.

Die Powerbank wird genauso aufgeladen, wie auch das Smartphone aufgeladen wird; nämlich über ein USB-Ladegerät oder eine USB-Buchse am PC. Besser ist es, ein USB-Ladegerät zu verwenden, weil das typischerweise höheren Strom liefert und daher der Aufladevorgang kürzer ist. USB-Ladegeräte gibt es bekanntlich auch mit Anschluss für den Zigarettenanzünder-Stecker im Auto oder Boot.

Powerbank grob doppelte Kapazität wie Smartphone-Akku für sichere Voll-Aufladung

Die Kapazität einer Powerbank kann nicht einfach durch die Kapazität des Smartphone-Akkus dividiert werden um zu ermitteln, wie oft damit ein Smartphone-Akku aufgeladen werden kann. Also ein Smartphone-Akku mit 2500 mAh kann mit einer Powerbank mit ebenfalls 2500 mAh nicht komplett geladen werden. In der Regel nicht einmal annähernd.

Als grobe Faustregel kann man sagen, dass die Angabe in mAh der Powerbank doppelt so groß sein sollte wie die mAh-Angabe zum Akku des Smartphones um damit den Smartphone-Akku einmal komplett aufladen zu können. Eine Powerbank mit 5000 mAh wird also einen Smartphone-Akku mit 2500 mAh zumindest einmal komplett aufladen können.

Dafür gibt es mehrere Gründe, die hier nicht im Detail erläutert werden sollen. Nur grob: Einerseits, dass die Spannungen der Akkus von Powerbank und Smartphone zumeist nicht 5 V haben und daher die Spannung zweimal gewandelt werden muss und auch, dass sich die mAh-Angaben der beiden Akkus freilich auf die Spannung des jeweiligen Akkus beziehen, die nicht vergleichbar sind wenn die Spannung unterschiedlich ist. Dazu kommt der sowieso vorhandene Umstand, dass man in einen Akku mehr hineinladen muss, als man von ihm wieder herausbekommen kann.

Aktuelle Akkuspannung abfragen bei Android-Smartphones

Meist handelt es sich beim Akku des Smartphones um einen einzelligen Lithium-Polymer-Akku. Dieser hat eine Nominalspannung von 3,6 bis 3,8 V. Wenn der Akku aus zwei Zellen besteht, dann ist es das Doppelte. Dies ist - im Zusammenhang mit der Akkukapazität in mAh - freilich sehr wesentlich, um abschätzen zu können, wie hoch die Kapazität einer Powerbank sein soll um den Akku zumindest einmal volladen zu können.

Falls die Technischen Daten nicht zur Hand sind oder sich das Gerät nicht öffnen lässt - um am Akku nachzuschauen -, gibt es auch eine einfache Möglichkeit, die aktuelle Akkuspannung abzufragen. Dazu ist keine spezielle App nötig.

Öffnen Sie dafür die Telefon-App und tippen Sie folgende Zeichenfolge ein: *#*#4636#*#*.

Dann werden einige aktuelle Statusinformationen angezeigt; darunter auch die Akkuspannung in mV. Bei einer Spannung von ungefähr 4 V handelt es sich um einen einzelligen Akku mit einer Nominalspannung von 3,6 bis 3,8 V. Wenn der Akku vollgeladen ist, liegt die Spannung bei ca. 4,2 V pro Zelle.

Für die Nachbeschaffung eines Akkus ist es übrigens wichtig, dass der Ersatztyp - sofern er nicht vom Handyhersteller ist - die korrekte Nominal-Spannung hat. Wenn der Akku 3,8 V haben sollte und ein 3,7-V-Typ eingesetzt wird, dann wird der überladen und im umgekehrten Fall nie komplett vollgeladen. Sowohl bei der Ladespannung als auch bei der Ladeschlussspannung gibt es bei Lithium-Polymer-Akkus nur sehr kleine Toleranzen. Das muss also genau passen, wenn ein Akku von einem anderen Hersteller genommen wird.

Smartphone als Audio-Recorder oder Diktiergerät nicht für jeden Zweck sinnvoll

Eine schon selbstverständliche Funktion bei einem Smartphone ist es, Audioaufnahmen damit machen zu können. Es gibt dafür Apps sowohl für konventionelle Audioaufnahmen als auch als Diktiergerät. Wie weitreichend die Möglichkeiten damit sind, hängt auch vom Gerät ab.

Die reinen technischen Eckdaten für Audio-Aufnahmen sehen freilich sehr gut aus. Das Problem bei Mikrofon-Aufnahmen ist heute aber praktisch nur der - freilich sehr wesentliche - Mikrofon-Vorverstärker. Zu diesem werden bei Smartphones in der Regel keine Angaben gemacht. Die Digitalisierung als solche ist bei den heutigen Rechenleistungen eine Sache, die jeder schafft - nur die D/A-Wandlung für die Wiedergabe ist sehr heikel. Für hohe Ansprüche an Musikaufnahmen ist ein "echter" Audio-Recorder freilich besser geeignet. Audioaufnahmen von Gesprächen, zur Verwendung wie ein Diktiergerät oder auch für Konzertmitschnitte, wenn höchste Qualität nicht so wichtig ist, sind selbstverständlich gut machbar. Vor allem bei Musik - und bei Aufnahmen von Gesprächen mit mehreren Personen - ist es wohl besser, wenn die Aufnahmen in Stereo möglich sind.

Bei der Verwendung als Diktiergerät bietet ein "echtes" Diktiergerät vor allem komfortablere Bedienung. Ständig auf das Display schauen zu müssen um zu sehen an welcher Position gerade welche Funktion ausgelöst wird - es könnte ja auch ein Meldungsfenster aufgegangen sein... - ist also nicht für Jeden - und nicht für jeden Zweck - ein Ersatz für die blind bedienbaren Tasten eines konventionellen Diktiergeräts.

Bei der Verwendung als konventioneller Audio-Recorder kommt beim "echten" Audiorecorder ebenfalls die komfortablere und schnellere blinde Bedienung über separate echte Tasten zum Tragen. Aber eben noch viel wichtiger für diesen hinsichtlich der Qualität anspruchsvolleren Zweck ist höchste Qualität beim Mikrofon-Vorverstärker.

Aber es ist so wie bei den Fotos: Zur Not kann man auch gute Audioaufnahmen machen, genauso wie man mit einem Smartphone mit gutem Kamerateil durchaus brauchbare Fotos bekommen kann. Die Einschränkungen sind dann weniger wichtig als der große Vorteil, überhaupt Aufnahmen machen zu können.

Für jene, die gelegentlich ein Diktiergerät oder einen Audiorecorder verwenden ist es also sinnvoll, für Notfälle - es könnte ja auch das eigentlich dafür verwendete Gerät ausfallen - eine passende App am Smartphone zu installieren und passend zu konfigurieren. So kann man im Notfall schnell darauf zurückgreifen.

Neuerdings 5polige-Klinkenbuchse für Stereo-Mikrofon oder Noice-Cancelling bei Headset

Noch nicht sehr lange gibt es auch Smartphones mit 5poligem Klinkenstecker, mit denen über ein externes Stereo-Mikrofon auch Stereo-Aufnahmen möglich sind. Dies trifft beispielsweise auf viele Modelle der Sony Xperia Z-Serie zu - sowohl Tablets als auch Smartphones.

Der 5polige Klinkenstecker ist heute allerdings noch ziemlich unüblich, weshalb die Auswahl an Mikrofonen und Headsets für diesen Anschluss noch klein ist.

Bei Sony-Smartphones mit 5poliger Klinkenbuchse wird der zweite Mikrofonkanal übrigens bei speziell dafür ausgestatteten Headsets für eine Noise-Cancelling-Funktion genutzt.

Ob sich die 5polige-Klinkenbuchse für einen zweiten Mikrofoneingang allgemein durchsetzen wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden.

Wichtig beim Zubehörkauf ist die Ausführung des Klinkensteckers

Etwas, das oft zu Fehlkäufen führt, sind Headsets oder Mikrofone, die an die Klinkenbuchse angeschlossen werden. In aller Regel handelt es sich dabei um eine vierpolige Ausführung. Unterstützt werden damit zwei Ausgänge für Stereo-Kopfhörer und ein Mono-Mikrofon.

Der Ursache für Fehlkäufe liegt dabei in den unterschiedlichen Belegungen der Pins. Es gibt dabei zwei Varianten:

Das Problem ist leider, dass es sowohl bei Smartphones als auch bei entsprechendem Zubehör selten konkrete Angaben dazu gibt, nach welcher Norm der Klinkenstecker ausgeführt ist. Beim Kauf von Zubehör sollte also darauf geachtet werden, dass der Klinkenstecker zum Gerät passt. Vierpolig allein sagt noch nichts aus. Wenn das Gerät nicht explizit als kompatibel angegeben ist, dann sicherheitshalber vor dem Kauf ausprobieren.

Die Rufannahme-Taste bei Headsets funktioniert übrigens durch Kurzschließen von Masse mit dem Mikrofonkontakt.

Bei Geräten mit neuerer 5poliger Klinkenbuchse muss man selbstverständlich auch aufpassen. Wie viele Pole diese hat sieht man der Buchse von außen nicht an.

Gut gerüstet mit Adapterstecker von OMTP auf CTIA v.v.

Damit auch Geräte problemlos genutzt werden können, die dem jeweils anderen Standard für die 4polige-Klinke folgen, ist es am besten, dafür einen Adapterstecker anzuschaffen. Da es dabei nur darum geht, dass die Kontakte für Mikrofon und Masse ausgekreuzt werden, kann logisch der selbe Adapter sowohl für OMTP-auf-CTIA als auch von CTIA-auf-OMTP verwendet werden.

Allerdings sollte es ein Adapter sein und nicht ein Adapterkabel - also nicht ein Kabel mit an einem Ende einem Stecker und am anderen Ende einer Kupplung, wobei dann bei einem der beiden Enden die Auskreuzung der beiden Anschlüsse vorgenommen ist. Der Grund dafür ist, dass das Kabel dann nur als Adapter entweder für OMTP-auf-CTIA oder von CTIA-auf-OMTP verwendet werden kann. In welche Richtung das korrekt funktioniert, hängt davon ab, an welchem Ende die Auskreuzung passiert. Der Praktiker weiß schon warum: Wenn es falsch ist, dann liegt im Kabel die Masse an einer der Adern und nicht an der Abschirmung. Optimal ist das jedenfalls nicht. Wenn es ein Adapterstecker ist, dann kann dieses Problem garnicht auftreten.

Nicht nur Internet-Radio: Viele Smartphones haben auch einen UKW-Radio

Etwas, das etwas verborgen in Smartphones existiert - und was in den Features eines Smartphones fast nie angeführt wird - ist, dass in vielen Smartphones ein UKW-Radio enthalten ist.

Ein UKW-Tuner-Chip ist in fast allen Smartphones enthalten. Es ist allerdings bei vielen Smartphones so, dass diese Funktion nicht freigeschaltet ist. Es gibt auf diesen dann auch keine vorinstallierte App zur Nutzung dieser UKW-Radio-Funktion. Das wäre übrigens nachträglich auch mit Nachinstallieren einer Tuner-App kaum änderbar: Damit der Radioempfang funktioniert, muss es neben der Tuner-Schaltung auch eine induktive Ankopplung zum Kopfhörer-Anschluss geben, weil es sonst keine Antenne gibt. Evtl. gibt es also zwar den Tuner-Chip auf der Platine, aber keine Ankopplung für die Antennenfunktion.

Es ist freilich ziemlich dämlich, sich beispielsweise Ö3 übers Internet als Stream anzuhören, wenn das doch auch ganz normal empfangen werden kann. Bei Verwendung des integrierten UKW-Radios fällt kein Daten-Traffic an und der Stromverbrauch ist erheblich kleiner als beim Streamen.

Wenn Sie gerne auch "normales" Radio - den "seidigen UKW-Sound" - hören wollen, dann achten Sie evtl. bei der Anschaffung darauf, dass das Smartphone diese Funktion bietet.

Reine Rechenleistung ist kaum noch das Hauptkriterium

Die Entwicklung der bei Smartphones eingesetzten Technik ist mittlerweile auf einem derart hohen Niveau, sodass ausreichende Rechenleistung auch von billigeren Modellen geboten wird. Auslaufmodelle sind typischerweise erst ein Jahr alt und sind zumeist zu einem Bruchteil ihres ursprünglichen Preises erhältlich. Die relevanten Unterschiede liegen primär im - aktuelleren und / oder eleganteren - Design, verwendeten Materialien, Verarbeitungsqualität; sind aber eben nur marginal bei der rein technischen Leistung. Gravierendere Unterschiede gibt es weiterhin bei Punkten, die in den Technischen Daten nicht so leicht greifbar sind - oder typischerweise nicht angegeben sind. So beispielsweise die Qualität des Mikrofon-Vorverstärkers oder des Miniatur-Lautsprechers.

Ein evtl. wichtigeres Kriterium wäre die Kapazität des integrierten Speichers. Android ist leider so ausgelegt, dass Anwendungen idealerweise im integrierten Speicher installiert werden sollten. Wenn man sich üppiger bei Apps bedienen will, dann sind mindestens 16 GB vorteilhaft; mit 8 GB oder noch weniger stößt man schnell an Grenzen. Für das System selbst werden ca. 4 GB belegt. Bei einem Gerät mit 8 GB bleiben also nur 4 GB zur individiuellen Verwendung frei. Für die eigenen Daten sollte es freilich einen Steckplatz für eine Speicherkarte geben, was mittlerweile aber bei den meisten Modellen der Fall ist.

Nutzen Sie auch die Angebote Ihres Mobilnetzbetreibers. Die zwei Jahre, die man sich dafür binden muss, sind schnell vorbei und es ist heute nicht mehr so sehr wahrscheinlich, dass vor Ablauf dieser Bindungszeit ein anderer Netzbetreiber einen derart attraktiveren neuen Tarif anbietet, sodass ein sofortiger Umstieg vorteilhafter wäre als beim Handykauf 100 oder 200 EUR - oder noch mehr - gespart zu haben. Dies betrifft aber nur die Angebote, die man bei Verlängerung eines bereits laufenden Vertrags bekommt. Wenn dafür ein Umstieg auf einen höheren Tarif erforderlich wäre, dann handelt es sich im Grunde um einen Ratenkauf.

Falls Sie das Smartphone auch mit SIMs anderer Mobilnetzbetreiber verwenden wollen - beispielsweise Prepaid-SIMs im Ausland -, lässt sich der SIM-Lock für 10 bis 20 EUR bei einem Handyshop entfernen. Der SIM-Lock ist also nicht wirklich ein Hindernis. Bei manchen Mobilnetzbetreibern haben auch die sogenannten Vertragshandys keinen SIM-Lock und sind daher von Haus aus offen für alle Netze.

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Smartphone/Tablet: Extreme Kosten für Internet vermeiden

Dadurch, dass Apps und auch das Betriebssytem selbst vorgabemäßig ungefragt eine Verbindung übers Internet herstellen und dabei einen starken Datenverkehr verursachen können, besteht immer die Gefahr, dass unerwartet hohe Kosten entstehen. Also zusätzlich zu der Gefahr, dass dabei private Daten von fremden Diensten ausspioniert werden - und dies geschieht - durch den dabei entstehenden Datentraffic - "praktischerweise" auch auf Kosten des Ausspionierten.

Wie hoch diese Kosten sind, hängt freilich davon ab, wie hoch die Kosten sind, die für die aktive Internet-Verbindung entstehen. Beispielsweise ein kostenloses öffentliches WLAN kostet nichts oder beim eigenen WLAN in der Wohnung hat man vielleicht einen Flat-Tarif, sodass dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen können. Extrem teuer kann es allerdings werden, wenn die Verbindung zum Internet über ein Mobilfunk-Netz - also das GSM-Telefon - hergestellt wird.

Da auch heute noch nicht überall ein WLAN-Zugang gegeben ist, ist die Internet-Verbindung übers Mobiltelefonnetz vor allem dann interessant, wenn man übers Smartphone auch unterwegs Internet-Dienste nutzen will. Das Mobilfunknetz sollte man aber nur dann nutzen, wenn man auch einen speziellen Datendienst beim Mobilnetzbetreiber beim Telefonanschluss dabei hat. Ohne ein solches Datenpaket wird das in der Regel sehr teuer.

Zur Nutzung des Internet über ein Mobilfunknetz sollten Sie evtl. Folgendes dringend beachten:

Wenn Sie den Tarif ändern, ein Handy vom Mobilnetzbetreiber bekommen oder ihren Mobilfunkvertrag verlängern - also bei jeder Änderung -, dann schauen Sie bitte auf der Website des Mobilfunkbetreibers nach, ob alle Ihre Einstellungen korrekt sind. Es kann dabei nämlich passieren, dass alle Einstellungen auf die Vorgabe-Einstellungen zurückgesetzt werden. Achten Sie dabei besonders auf die kostenrelevanten Einstellungen wie Limit bei Datenroaming oder Ihre Einstellungen zur Einschränkung von Mehrwertdiensten.

Bei Android: Abschalten der Internet-Verbindung über Mobilfunknetz

Bei Android-Smartphones und -Tablets - die mit einer SIM-Karte für Telefonfunktion bestückt sind -, gibt es die Möglichkeit die Verbindung zum Internet übers Mobilfunknetz abzuschalten. Eine Internet-Verbindung wird dann nur über WLAN-Netze hergestellt - sofern man das nicht auch abgeschaltet hat.

Das Abschalten der Internet-Verbindung übers Mobilfunknetz erfolgt über "Einstellungen". Dort im Menü unter "Drahtlos & Netzwerke" bei "Datenverbrauch" den Schalter beim Menüpunkt "Mobile Datenübertragung" ausschalten. Mit "mobiler Datenübertragung" - was wohl eine sehr unpräzise Bezeichnung ist - wird also die Datenverbindung übers Mobiltelefon-Netz bezeichnet.

Sofern man keinen Flat-Tarif für die Internet-Verbindung übers Mobilfunknetz hat ist es also sinnvoll, diesen Schalter immer nur kurzzeitig bei Bedarf einzuschalten.

Ebenfalls unter "Drahtlos & Netzwerke" gibt es den Menüpunkt "WLAN", wobei man also die Verbindung zum Internet über WLAN abschalten kann.

Abschalten von Mobiltelefon bei Android über Umweg Flugmodus

Möglicherweise ist es unterschiedlich bei Android-Geräten, aber evtl. gibt es keine direkte Möglichkeit die Telefon-Funktion abzuschalten. In diesem Fall kann man den Umweg über die Funktion "Flugmodus" gehen. Wenn man den Flugmodus einschaltet, dann wird alles abgeschaltet, was eine Funkverbindung herstellt und damit auch der Mobiltelefonteil und WLAN.

Wenn nun lediglich das Mobiltelefon abgeschaltet werden soll, schaltet man vorerst in den Flugmodus. Damit ist nun alles abgeschaltet. Es ist aber möglich, im Flugmodus beispielsweise wieder WLAN einzuschalten. Über diesen Umweg kann man dann also - falls es diese Möglichkeit direkt nicht gibt - den Mobiltelefon-Teil abschalten.

Selbstverständlich ist es ziemlich unlogisch, dass man bei aktivem Flugmodus einen Funkdienst einschalten kann, aber das funktioniert jedenfalls.

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Tethering - "Hotspot" - bei Android dabei: über USB, Bluetooth, WLAN

Seit Android Version 2.2 - also schon seit 2010 - ist bei Android eine sogenannte Tethering-Funktion von Haus aus dabei. Das bedeutet, dass das Android-Gerät quasi wie ein Router für andere Geräte resp. PCs arbeitet. Dabei wird also die - typischerweise über ein Mobilfunknetz hergestellte - Internet-Verbindung des Android-Geräts anderen Geräten bereitgestellt.

Diese Funktion wird beispielsweise als "Hotspot" oder "Anbindung" bezeichnet. Die Einstellungen dafür finden sich unter den Einstellungen zu Android, dort in der Rubrik "Drahtlos & Netzwerke" unter "Mehr" und dort "Anbindung & mobiler Hotspot". Dort kann man wählen über welchen Weg die Internet-Verbindung bereitgestellt werden soll: USB, WLAN oder Bluetooth. Zur Konfiguration von WLAN-Tethering legt man hier also Netzwerkname (SSID) und das Passwort fest. Also so wie bei einem sonstigen WLAN-Router.

Wesentlich ist, dass - evtl. ist das von Konfiguration zu Konfiguration unterschiedlich - gleichzeitig kein VPN Virtual Private Network aktiv sein darf. Ansonsten funktioniert für die angebundenen Geräte die Verbindung zum Internet nicht. Manche Anwendungen wie beispielsweise "Firewall ohne Root" oder "NetGuard - no root firewall" verwenden ein VPN, das dann (vorübergehend) abgeschaltet werden müsste. - Siehe Firewall ohne Root resp. NetGuard - no root firewall. NetGuard bietet zwar die Möglichkeit, die gleichzeitige Verwendung von Tethering - also mit Hotspot - zu ermöglichen, aber das funktioniert nicht mit jeder Android-Version. Das müsste man also selbst ausprobieren. Abgesehen davon ist es auch Geschmackssache, welche der beiden Apps einem sympathischer ist - beide funktionieren sehr gut.

Diese Hotspot-Funktion ist freilich großartig, wenn man unterwegs die Internet-Verbindung übers Mobiltelefon-Netz mit anderen Geräten nutzen will. Damit hat man quasi einen Rooter mit dabei, sofern kein öffentlicher WLAN-Zugang vorhanden ist.

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Tastatur und Maus (!) sind über Bluetooth auch bei Android-Smartphone möglich

Vor allem für Notebooks setzen sich zunehmend Tastaturen und Zeigegeräte - Mäuse - durch, die über Bluetooth angebunden werden. Diese funktionieren in der Regel auch mit Android und daher auch mit Smartphones. Mit dem Smartphone kann man daher - so weit es passende Apps für den gewünschten Zweck gibt - fast so wie mit einem PC arbeiten. Das Display ist lediglich viel kleiner.

So kann man beispielsweise mit einer Textverarbeitung fast wie am Großen arbeiten - mit normal großer Tastatur oder handlicherer Tastatur mit einer Tastenweite wie bei Notebooks. Beispielsweise von Microsoft gibt es mit dem Universal Mobile Keyboard eine leicht transportable Tastatur, die auch eine Aufstellmöglichkeit für das Smartphone oder Tablet bietet. Ebenfalls von Microsoft empehlenswert ist die Bluetooth Mobile Mouse 3600. Besonderheit der Tastatur ist, dass sie gleichzeitig mit drei Geräten für die drei gängigsten Betriebssysteme - die dafür in Frage kommen - gekoppelt sein kann. Dafür gibt es einen Umschalter zwischen Android, iOS und Windows. Der Umschalter für die Betriebssysteme hat freilich auch den Zweck, dass die Tastenbelegung an das jeweilige Betriebssystem angepasst wird.

Üblicherweise kann ein Bluetooth-Gerät nur gleichzeitig mit einem Computer gekoppelt sein. Wenn man also eine Maus mit einem Notebook verwendet und sie mit diesem gekoppelt hat, und man will sie mit einem anderen Computer verwenden - beispielsweise einem Smartphone -, so muss man die Maus mit dem Smartphone koppeln und löst damit aber die Koppelung zum Notebook. Wenn man also den Computer wechselt, muss der Koppelvorgang jeweils neu vorgenommen werden.

Der Kopplungsvorgang passiert in der Regel, indem der Computer kopplungsbereit ist und man am Bluetooth-Gerät eine Taste länger drückt. Dann erscheint am Computer die Abfrage, ob eine Kopplung vorgenommen werden soll. Nach Bestätigung ist das Gerät gekoppelt und kann dann sofort verwendet werden.

Bei Android ist es in der Regel so, dass die Suche nach neuen Geräten immer dann gestartet wird, wenn man die Bluetooth-Funktion einschaltet. Wenn Bluetooth am Smartphone also eingeschaltet ist, dann schaltet man das vorerst aus und wieder ein. Danach löst man dann die Kopplung vom Bluetooth-Gerät aus - eben beispielsweise durch länger dauerndes Drücken einer Taste - und bestätigt dann am Computer die Kopplung.

Drahtlose Mäuse und Tastaturen gibt es von mehreren Herstellern. Man muss aber darauf achten, dass diese mit Bluetooth arbeiten. Die allermeisten Modelle arbeiten mit einem proprietären Funksystem mit einem Empfängerteil, den man über USB anschließt. Für Smartphones und Tablets mit Android sind nur jene mit Bluetooth brauchbar.

Jedenfalls sollte man bei der Anschaffung nicht zu sehr sparen. Wenn die Qualität nicht perfekt ist, dann bringt es kaum einen Vorteil ggü. der Bedienung über das Display. Zu manchen Tablet-Modellen gibt es auch Hüllen mit integrierter Tastatur. Wenn diese gut für Sie brauchbar ist, dann ist das perfekt. Bei Smartphones gibt es diese Alternative in sinnvoller Dimension nicht. Wichtig bei Verwendung einer Tastatur wird es wohl sein, dass man auch eine Aufstellmöglichkeit für das Smartphone oder Tablet hat. Entweder als Funktion der Hülle oder als Möglichkeit direkt an der Tastatur.

Die Bluetooth-Version sowohl beim Computer als auch bei Tastatur oder Maus sollte zumindest 4.0 sein. Ab dieser Version ist der Stromverbrauch stark reduziert. Bei länger dauerndem Gebrauch wirkt sich das sonst deutlich auf die Akku-Arbeitszeit aus. Einigermaßen aktuellere Modelle haben Bluetoth 4.0.

Wenn man mit einer Tastatur arbeitet, ist es praktisch, eine Maus als Zeigegerät zu verwenden. Dann gibt es - wie am PC - auch einen Mauszeiger am Smartphone. Wenn man beispielsweise einen umfangreicheren Text schreiben will, dann kann man das Smartphone im Querformat verwenden und sieht dabei erheblich mehr von dem geschriebenen Text als seinerzeit mit einer Schreibmaschine. Das ist also durchaus praxistauglich. Als Textverarbeitung könnte man "Textmaker" verwenden, der den Leistungsumfang fast so wie bei der Desktop-Version bietet. Textmaker ist eine der Apps von SoftMaker FreeOffice Mobile - siehe unten in der Auflistung der empfohlenen Anwendungen.

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Aufnahme von Telefonat am Smartphone - mitunter ohne Ton vom Gesprächspartner

Evtl. will man von manchen Tefongesprächen Mitschnitte machen, sodass man später weiß, was man besprochen oder ausgemacht hat. Wohl wegen der heiklen - weil von Land zu Land unterschiedlichen - Rechtslage betreffend Aufnahmen von Gesprächen - Zustimmung nötig oder nicht etc. - funktioniert das bei manchen Smartphones nicht erwartungsgemäß, obwohl es von technischer Seite dafür keine Schwierigkeit gäbe. Es wird dann nur die eigene Stimme aufgezeichnet und die des Gesprächspartners entweder garnicht oder nur extrem leise.

Es gibt Apps für das Aufzeichnen von Telefonaten - so beispielsweise ACR Another Call Recorder -, die entweder automatisch bei jedem Telefonat aufzeichnen oder wenn man die Aufnahme manuell startet. Bei manchen Smartphones funktioniert das dann leider nicht so wie man es erwarten würde. Es gibt dabei unterschiedliche Besonderheiten je nach Kombination von Geräten, Android-Versionen und App. Wenn das Gegenüber kaum oder nicht hörbar ist, hilft es oft, wenn der Lautsprecher eingeschaltet ist oder es funktioniert nicht bei Verwendung eines Headsets generell, oder bei Headset über Bluetooth und evtl. funktioniert ein automatischer Aufnahmestart bei einem kurz darauffolgenden zweiten Anruf von der selben Telefonnummer nicht. Man muss es einfach selbst ausprobieren, ob das beim eigenen Smartphone verlässlich funktioniert oder nicht.

Falls das bei Ihrem Smartphone nicht anständig funktioniert, wird man leider auf diese On-Board-Variante verzichten müssen. Als sichere Methode für das Aufnehmen von Telefongesprächen bleibt dann sowieso noch die Verwendung eines speziellen Telefonadapter-Mikrofons wie z.B. Olympus TP8. Dieses wird wie ein Stöpsel-Ohrhörer in jenes Ohr gesteckt, über das telefoniert wird. Dabei sind dann aber auch beide Gesprächspartner auf der Aufnahme normal gut hörbar. Diese Methode erfordert für die Aufzeichnung ein zweites Smartphone mit Recorder-App oder einen Audio-Recorder. Das funktioniert dann freilich mit jedem Telefon - auch Festnetz und auch DECT-Schnurlostelefon am Festnetz.

Wenn man gelegentlich Aufnahmen von eigenen Telefonaten ernsthaft braucht, dann wird man sich sowieso nicht auf die über das eigene Handy geführten Telefonate beschränken können. Dann braucht man sowieso eine Lösung, die überall mit jedem Telefon - fremdem Telefon oder auch eigenem Festnetz-Telefon - funktioniert.

Bei früheren analogen Telefonen hatte es übrigens für diesen Zweck einen Telefonadapter gegeben, der über Induktion funktioniert hatte und mit einem Saugnapf an eine dafür passende Stelle am Telefongehäuse befestigt worden ist. Das funktioniert heute freilich nicht mehr - erst recht nicht bei Smartphones.

Für Aufnahmen von Gesprächen in Österreich nicht generell Genehmigung erforderlich

Für das Aufnehmen von nicht öffentlich geführten Gesprächen - ob über Telefon oder direkt geführt - ist in Österreich eine Genehmigung dann nicht erforderlich, solange die Aufnahmen nicht Dritten zugänglich gemacht werden (Stand Anfang 2018 - aktuell siehe Gesetz). In Österreich kann sogar die Verwendung von geheim gemachten Aufnahmen bei Gerichtsprozessen als Beweismittel zulässig sein, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, seine Unschuld zu beweisen - quasi als Notwehr. In Deutschland ist schon die Aufnahme als solche verboten. Die Rechtslage ist also von Land zu Land sehr unterschiedlich.

Hier dazu von der Website von Scheer Rechtsanwalt GmbH: ra-scheer.at: Geheime Tonaufnahmen als Beweismittel.

Und hier der jeweils aktuell gehaltene Gesetzestext: jusline.at: § 120, StGB: Mißbrauch von Tonaufnahme- oder Abhörgeräten.

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Android-Smartphone/-Tablet: Umgang mit Programmen, Installation

Das Installieren von Anwendungen resp. "Apps" bei Android ist sehr einfach. Im Prinzip gibt es eine Datei mit der Namenserweiterung *.apk. Diese wird einfach am Gerät gestartet und damit die Installation ausgelöst.

Damit das funktioniert muss im Systemmenü der Punkt "Anwendungen" und dort die Option "unbekannte Quellen", "Drittanbieter" o.Ä. angewählt werden, damit auch Apps von nicht am Gerät voreingestellten Quellen installiert werden können. Voreingestellt ist normalerweise zumindest "Google play" (ursprünglich: Android Market).

Sofern man diese Freigabe zum Installieren von einer "unbekannten" Quelle nicht vorgenommen hat, wird man beim ersten Versuch, eine App von woanders als "Google play" zu installieren darauf hingewiesen, ob man das freigeben will oder nicht. Wenn man also eine App von einer Speicherkarte installieren will, wird man extra darauf hingewiesen und kann diese Freigabe dann vornehmen.

Es ist dabei egal, wie diese Installationsdatei auf das Android-Gerät kommt. Also entweder über die Speicherkarte, durch Überspielung vom PC auf das Android-Gerät oder durch Download von einer Webadresse oder einem Android-Shop. Also Herunterladen und sofort installieren.

Wenn man eine neue App herunterlädt, dann ist es besser, diese nicht direkt zu installieren sondern vorerst nur herunterzuladen. Damit hat man die Installationsdatei für die App und kann sie zur Sicherheit speichern.

In jedem Fall wird also die Installation direkt am Android-Gerät vorgenommen, egal wie die Installationsdatei auf das Android-Gerät überspielt wurde. Beispielsweise bei Windows Mobile - im Vergleich dazu - ist die Standard-Vorgangsweise die Installation vom PC aus. Dies hatte wohl historische Gründe, weil früher - Mitte/Ende der 1990er-Jahre - waren die Speicherkarten der PDAs über PCs oft mangels Lesegerät nicht lesbar und die direkte Verbindung des PDAs zum Internet war eher exotisch. Daher wurden die Daten über Kabel übertragen. Die Installation am Gerät selbst ist freilich heute die einfachere und daher bessere Methode.

Das Starten der Installation einer am Gerät gespeicherten Installationsdatei erfordert das Vorhandensein eines Dateimanagers. Falls ein solcher auf dem neuen Gerät nicht vorhanden sein sollte - in der Regel ist zumindest ein einfacher Dateimanager vorhanden -, müsste ein Dateimanager vorerst online installiert werden. Beispielsweise der von "praktiker" empfohlenen Dateimanager Total Commander - siehe unten in der Auflistung der empfohlenen Anwendungen. Dieser ist auch ohne Registrierung von der Website des Herstellers herunterladbar und daher auch direkt installierbar.

"Total Commander" kann übrigens sogar dazu verwendet werden, später eine neue Version von "Total Commander" - die man bereits heruntergeladen und auf der Speicherkarte gespeichert hat - zu installieren.

Sowieso kann man alle Android-Apps, die man von einer Website herunterlädt auch direkt installieren ohne sie vorher abspeichern zu müssen. Es ist aber freilich immer praktisch, die Installationsdateien aller Apps, die man verwendet separat irgendwo zu speichern. Falls etwas passieren sollte, kann man diese jederzeit wieder neu installieren. Man ist dann nicht abhängig davon, ob eine App - die man wirklich braucht - zu einem späteren Zeitpunkt überhaupt noch verfügbar ist. Es kann ja passieren, dass eine App nicht mehr weiterentwickelt wird und dann irgendwann nicht mehr bereitgestellt wird.

[!]

Die Option "Installation von unbekannten Quellen erlauben" (oder so ähnlich bezeichnet) sollte idealerweise nur kurz eingeschaltet werden, wenn man ein Programm - aus einer hoffentlich vertrauenswürdigen Quelle - installieren will. Wenn das ständig eingeschaltet ist, könnten freilich Programme unbemerkt installiert werden. Bis zu einem gewissen Grad schützt diese Option also vor Apps, die man eigentlich nicht haben will.

Wenn Apps oder Inhalte kostenlos angeboten werden, von denen es bekannt ist, dass die normalerweise nicht kostenlos sind, sollte man selbstverständlich misstrauisch sein.

APK-Installationsdatei ist im Grunde ein ZIP-Archiv

Beim Dateiformat für die Installationsdatei - *.apk - handelt es sich übrigens im Grunde um ein ZIP-Archiv. Man kann also die Dateiendung einfach in *.zip umbenennen und sich dann über den Dateimanager anschauen, was da drinnen ist.

Mitunter - sehr selten, aber es kommt vor - wird die Installationsdatei zu einer App mit der Dateinamenserweiterung *.zip angeboten. Sofern diese den korrekten Inhalt hat, kann man diese dann einfach in *.apk umbenennen und solcherart als Installationsdatei verwenden.

Wenn Sie sich einmal den Inhalt einer APK-Installationsdatei als ZIP-Archiv umbenannt angeschaut haben, werden Sie dann leicht wiedererkennen ob die Standard-Ordnerstruktur enthalten ist oder nicht. So können Sie dann leicht beurteilen ob es sich bei einer als ZIP-Datei erhaltenen Installationsdatei tatsächlich um eine APK-Installationsdatei handelt und Sie diese daher einfach nur nach *.apk umbenennen brauchen und zur Installation verwenden können.

Das Konzept, in einer ZIP-Datei alle zu einem Dokument oder Vorgang erforderlichen Daten zu packen - wie hier bei den Installationsdateien für Android -, wird bereits in vielen Bereichen angewandt. So beispielsweise bei den MS-Office-Formaten wie z.B. docx, beim Open-Document-Format z.B. odt und beim E-Book-Format epub. Alle diese Dateien kann man also einsehen, indem man sie mit der Dateinamenserweiterung zip umbenennt und als ZIP-Datei öffnet. Bei Dateien mit Texten und Bildern findet man dann also beispielsweise die Textinhalte und die Informationen zur Seitengestaltung sowie Bilder in separaten Dateien - meist auch mit einer dem jeweiligen Format entsprechenden Ordnerstruktur und/oder Benennung der Dateien.

Standard-Programme individuell einstellen: Dateiendungen den Apps zuordnen

Auch bei Android funktioniert das so, dass Dateitypen anhand ihrer Dateinamenserweiterung erkannt werden und - aufgrund dieser - einer Anwendung - App - zugeordnet werden. Das ist dann jenes Programm, mit dem das betreffende Dokument geöffnet wird - also eine Datei *.mp3 mit einer bestimmten Audio-Player-App.

So lange diese Zuordnung nicht festgelegt ist, erscheint bei Aufruf einer solchen Dokument-Datei immer die Abfrage, mit welcher App die Dokument-Datei geöffnet werden soll - und ob "nur einmal" oder "immer". Bei Anwahl von "immer", wird diese Frage nicht mehr gestellt und die selben Dateitypen fortan mit der nun als Standard-App festgelegten App geöffnet.

Diese Zuordnung lässt sich auch direkt ändern unter "Android Einstellungen". Also Android Einstellungen > Optionen > Anwendungsmanager. Bei neueren Versionen findet man das unter Android Einstellungen > Gerät > Apps. Dort lassen sich dann die Zuordnungen ändern.

Falls diese Funktion nicht aufzufinden sein sollte - es gibt hier zahlreiche Varianten zwischen den Android-Versionen -, dann gäbe es beispielsweise mit der App Default App Manager Lite die Möglichkeit, diese Zuordnungen zu ändern.

Im Allgemeinen lassen sich bei Android die Zuordnungen nicht nach Dateinamenserweiterungen ändern sondern nur in Gruppen. Also eine App generell beispielsweise für Video, wobei das dann für alle Dateinamenserweiterungen gilt, die für Video-Dateien üblich sind. Nur in einigen Fällen gibt es von Android aus genauere Unterscheidugen wie beispielsweise bei Text-Dateien (txt, doc, docx etc.).

Explizite Dateityp-Zuordnung zu Apps bei Total Commander - nur für Total Commander

Wenn beispielsweise unterschiedliche Anwendungen für einzelne Dateitypen verwendet werden sollen, die unter Android einer Dateityp-Gruppe zugeordnet sind, dann kann dafür der Dateimanager "Total Commander" verwendet werden. Bei Total Commander können die Dateitypen nach Dateinamenserweiterung einer App zugeordnet werden. Dies gilt dann allerdings nur für jene Dateien, die aus "Total Commander" heraus aufgerufen werden.

Die Einstellungen dazu werden über das Menü von Total Commander vorgenommen bei "Einstellungen" unter "Interne Verknüpfungen". - Siehe Total Commander.

Google Android freut sich über ein Google-Konto - Cloud ist der Normalfall

Bisher war der Umgang mit Computern und mobilen Computern so, dass die eigenen Daten auf eigenen Datenträgern gespeichert wurden und beispielsweise die Daten des Terminkalenders mit dem Terminkalender am eigenen PC - bevorzugt mit MS-Outlook - synchronisiert wurden. Android ist ein Produkt von Google und die Nutzung aller Möglichkeiten ergibt sich durch ein Kundenkonto bei Google.

Über das Google-Konto bekommt man Zugang zu Download-Bereichen für Apps, Dienste wie E-Mail und Vorhalten der Daten aus Terminkalender, Aufgabenverwaltung, Kontaktedatenbank etc. Die eigenen Daten werden also auf einem fremden Rechner gespeichert und evtl. auch - das ist der praktische Aspekt - eigenen Team-Kollegen bereitgestellt. So kann gemeinsam an einem Projekt gearbeitet werden und Termine und Aufgaben können leichter koordiniert werden.

Einmal abgesehen davon, dass die Daten damit potentiell fremden Leuten zur Einsicht zur Verfügung gestellt werden, gibt es damit zumindest das Problem, dass man selbst seine Daten nicht mehr unter Kontrolle hat. Wenn also die ausgelagerten Daten aus irgendeinem Grund verloren gehen und man sie selbst auch nicht mehr hat, dann sind sie halt weg. Das ist in der Vergangenheit mit verschiedenen Cloud-Diensten bereits ein paarmal passiert. Das kann einem auch selbst passieren, wenn man die Daten am eigenen Desktop-PC sichert, aber dann ist man wenigstens selbst schuld. Für alle jene, die nicht innerhalb eines Teams arbeiten bringt die Auslagerung heute keine besonderen Vorteile mehr. Speicherkarten sind mittlerweile spottbillig und Speicherkarten sind so klein, dass man problemlos auch ein paar hundert Gigabyte auf Micro-SD-Karten immer mit dabei haben kann.

Für jene, die als Einzelkämpfer unterwegs sind - beispielsweise Freiberufler - ist es im Grunde anachronistisch, einen mobilen Computer quasi wie ein Terminal zu betreiben.

Seit Android 4.4 ist es erleichtert, einen eigenen Cloud-Dienst einzurichten

Seit Android 4.4 ist es mittels Cloud-API erleichtert, statt der großen Cloud-Dienste auch einen eigenen Server als Cloud-Dienst zu verwenden.

Auch bei Verwendung eines eigenen Cloud-Servers werden freilich die privaten Daten dann übers Internet bewegt. Im Grunde ist es für die Spionagedienste wichtig, dass etwas zumindest übers Internet bewegt wird, wo es mitgelesen werden kann. Ob verschlüsselt oder nicht, ist dabei egal.

Die Cloud-API ist also im Grunde nicht mehr als eine interessante Alternative für alle jene, die zwar ihre eigenen Daten auf eigenen Datenträgern gespeichert haben wollen, aber dennoch NSA und andere Stasi-Dienste über die eigenen Aktivitäten ständig am Laufenden halten wollen.

Android-Apps sind in der Regel nicht beim Software-Hersteller herunterladbar

Beispielsweise bei Anwendungen für Windows Mobile oder auch sonstigen Betriebssystemen ist es so, dass die Anwendungen jeweils auch auf der Website des jeweiligen Software-Herstellers angeboten werden. Dies ist bei Android-Apps eher die Ausnahme. Auch wenn der Software-Hersteller eine eigene Website hat, so wird für den Download der App zumeist auf die Downloadseite bei Google - Google play - verlinkt.

Auch wenn man sonst kein Google-Konto braucht, weil man die Cloud- und Mail-Dienste von Google nicht in Anspruch nehmen will, so braucht man das aber sehr wohl für das Installieren vieler Android-Apps, die nur über Google heruntergeladen werden können.

Der Reiz dafür für den Software-Hersteller, seine Apps nur über Google play anzubieten liegt wohl auch darin, dass die Anzahl der Downloads einer App bei Google play solcherart freilich alle Downloads ausweisen kann, weil die App dann ja nur von dort heruntergeladen werden kann.

Android-Apps als APK-Installationsdatei erhalten

Es gibt auch Webshops, welche Android-Software für den direkten Download ohne irgendein Konto anbieten. Jedenfalls für kostenlose Apps und Testversionen von Apps gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund dafür, sich registrieren zu lassen resp. erst einloggen zu müssen.

Die meisten Apps für Android sind allerdings mittlerweile kostenlos - resp. über eingeblendete Werbung oder In-App-Verkauf finanziert - und daher für Webshops wenig attraktiv.

Bei vielen Download-Plattformen, von denen Android-Apps angeboten werden, wird man innerhalb deren Website ein paarmal über mehrere - mit Werbebannern bespickte - Seiten im Kreis geschickt um letztlich mit einem Link bei Google-Play zu landen. Diese sind freilich nicht seriös.

APK-Dateien über Umwege über sogenannte APK-Downloader erhalten

Vor allem für Apps, die für die eigenen Bedürfnisse sehr wichtig sind, wäre es freilich sinnvoll, die APK-Installationsdatei zu haben um die App nach einem Verlust - und wenn diese auch über Google-Play nicht mehr angeboten werden sollte - wieder installieren zu können.

Das Problem bei Google-Play ist, dass die Apps dort nicht heruntergeladen werden, sondern nur direkt installiert werden können. Man kann zwar Google-Play auch über einen PC mit einem Webbrowser aufrufen und sich dort anmelden, aber man kann die App nicht herunterladen. Wenn man dann "Installieren" wählt, dann bekommt man die Nachricht, dass die Datei bei der nächsten Verbindung zum Smartphone - über die Google-Play-App - installiert wird.

Es gibt aber Dienste wie beispielsweise apps.evozi.com, die nach Eingabe des Links im Google-Play-Store eine Download-Möglichkeit für die APK-Installationsdatei anbieten. Das funktioniert also im Grunde genauso wie Dienste, mit denen man YouTube-Videos direkt herunterladen kann.

[!> Eventuell verstößt man mit der Verwendung solcher Dienste gegen die Nutzungsbedingungen von Google. Nicht zwangsläufig muss es sich dabei aber um eine Umgehung von Google-Play handeln, denn evtl. werden andere Quellen als Google-Play zur Beschaffung der APK-Installationsdateien genutzt. Ein Hinweis darauf könnte es sein, dass - beispielsweise über apps.evozi.com - nicht alle Apps verfügbar sind.

Die Seriosität solcher Dienste ist naturgemäß kaum überprüfbar. Dienste, bei denen man die Zugangsdaten zum Google-Konto angebeben muss, sollten freilich nicht verwendet werden.

Alternativen für Google play für Download oder Direktinstallation von Apps

Zu Google play gibt es einige Alternativen, wo Apps entweder als APK-Installationsdateien heruntergeladen werden können - und solcherart auch für neuerliche Installation archiviert werden können - oder auch für Direktinstallation. Die meisten Apps und die aktuellsten Versionen von Apps dürfte in der Regel bei Google play zu finden sein. Als besonderen Vorzug - sofern man das halt auch will - gibt es bei Google play automatische Aktualisierungen von bereits installierten Apps. Diese Möglichkeit gibt es auch bei anderen Anbietern. Google play ist naturgemäß tiefer im Betriebssystem Android verankert.

Es ist praktisch unmöglich, eine konkrete Empfehlung abzugeben. Wir können hier nur einige der derzeit bekannteren Dienste auflisten. Verantwortung dafür, dass die Apps "sauber" sind übernimmt keiner. Es erscheinen mittlerweile pro Monat zigtausend Updates zu Apps oder neue Apps, weshalb die Kontrolle darüber kaum noch verlässlich machbar sein dürfte.

Diese Alternativen zu Google play sind auch dann besonders interessant, wenn es sich nicht um eine Standard-Android-Installation handeln sollte. Also entweder eine der Alternativen oder beispielsweise E-Books, die unter Android laufen und für normale Verwendung als Android-Gerät gerootet sind. Manche Geräte - wie eben E-Books - laufen unter Android, aber ohne die Möglichkeit eigene Apps zu installieren. Dies wird durch Rooten des Geräts ermöglicht. Dazu braucht man aber dann entweder die APK-Installationsdateien der Apps oder eine Möglichkeit, diese direkt installieren zu können. Das Installieren von Google play ist dann evtl. nicht möglich oder hat zumindest zur Folge, dass man mit Google play auch gleich andere Dienste von Google am Hals hat.

Yandex Store bietet auch zu bezahlende APK-Installationsdateien von Apps an

Yandex Store ist eine Plattform für Android-Apps von dem großen russischen Suchmaschinenbetreiber. Versprochen wird besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der bereitgestellten Apps. Es sind dort auch zu bezahlende Apps erhältlich.

=>> store.yandex.com

1Mobile Market für Android bietet auch automatische Updates an ähnlich wie Google play

Von 1Mobile Market wird eine ähnliche Funktionalität wie von Google play geboten. Es gibt also eine App, über die die Android-Apps gefunden und direkt installiert werden können und die auch für automatische Updates der installierten Apps sorgt.

=>> www.1mobile.com

F-Droid bietet APK-Installationsdateien für kostenlose und Open-Source-Apps

Einer der großen Anbieter für kostenlose Android-Apps, die auch direkt als APK-Installationsdateien bereitgestellt werden ist "F-Droid". Es sind dort nicht alle Apps verfügbar, aber die meisten verfügbaren Apps können auch normal als APK-Installationsdatei heruntergeladen - und daher selbst zur Sicherheit vorgehalten - werden.

F-Droid bietet zusätzlich auch eine eigene App an, mit der die Installation und Update-Verfolgung ähnlich funktioniert wie mit Google-Play. Aber es gibt über deren Website eben zusätzlich die Möglichkeit, die Dateien herunterzuladen.

F-Droid ist evtl. auch eine interessante Alternative für Android-Geräte, bei denen Google-Play nicht vorinstalliert ist. Beispielsweise bei gerooteten E-Book-Readern, bei denen Google-Play nicht vorinstalliert ist und sich auch nicht installieren lässt, könnte das der Fall sein.

=>> f-droid.org/de/

Apps spionieren das Gerät aus - das ist leider eher der Normalfall

Dass die eigenen am Android-Gerät oder einer eingesteckten Speicherkarte gespeicherte Daten über Apps ausspioniert werden, ist leider nicht unüblich. Das passiert also nicht nur bei kostenlosen Apps, sondern durchaus auch bei Apps, für die bezahlt werden muss.

Beim Installieren sollten Apps auflisten, welche Dienste am Gerät genutzt werden resp. welche Art von Daten weitergeleitet werden. Wenn es sich um Funktionen handelt, die offensichtlich nicht für die Verwendung der jeweiligen App nötig sind, dann sollte man die betreffende App vielleicht besser nicht installieren.

[!> Die Auflistung der Berechtigungen, die von einer App genutzt werden, sagt allerdings nicht viel darüber aus, was die App im Hintergrund tut. So ist beispielsweise der Zugriff auf die Kontakte-Datenbank für manche Anwendungen nötig. Dass der App der Zugriff auf diese gegeben wird, ist dann also unverdächtig. Die Berechtigung, auf die Kontakte-Datenbank zuzugreifen eröffnet allerdings auch die Möglichkeit, dass die komplette Kontakte-Datenbank irgendwohin weitergeleitet wird.

Viele kostenlose Apps werden über Werbeeinblendungen finanziert. Welche Daten ausgelesen werden und ob Werbung eingeblendet wird, ist je nach App unterschiedlich. Das kann sich freilich auch bei neueren Versionen einer App ändern. Das Risiko ausspioniert zu werden, kann man leider nicht verhindern. Man kann es lediglich reduzieren, indem nicht unnötig viele Apps eingesetzt werden und nicht unnötig viele persönliche Daten auf dem Gerät gespeichert werden.

Mit entsprechendem Wissen ist es freilich auch allein über das Betriebssystem möglich, Beliebiges aus dem Gerät auszulesen. Auch ohne eine zusätzliche App zu installieren. Davor gibt es keinen Schutz sobald eine Verbindung mit dem Internet herstellbar ist oder besteht.

[!] Gehen Sie also davon aus, dass alles, was auf Ihrem Android-Smartphone gespeichert ist, von Fremden gelesen werden kann. Genauso könnten Sie jederzeit über Mikrofon und Kamera überwacht werden. Auch Verschlüsselungen sind nicht für Jeden ein Hindernis.

Das betrifft selbstverständlich auch die Daten, die ein Fingerabdruck-Sensor zur Wiedererkennung - zur Freischaltung des Geräts anstelle eines Passworts - speichert. Ihr Fingerabdruck ist dann im Gerät gespeichert. Es kann niemand ernsthaft garantieren, dass das nicht von außen ausgelesen werden könnte. Einen Fingerabdruck-Sensor sollte man daher eigentlich lieber nicht verwenden.

Fingerabdruck-Sensor eher unsicher - biometrische Erkennung generell möglichst vermeiden

Generell sollte man biometrische Merkmale nicht für Zugangsberechtigungen verwenden, sofern es eine Alternative gibt. Ein Passwort könnte man ändern, die Iris, die Fingerabdrücke und das eigene Gesicht nicht - zumindest nicht so leicht.

Ein Fingerabdruck-Sensor als Zugangsberechtigung bei einem Smartphone oder Computer ist von Könnern - zwar mit einigem Aufwand, aber relativ leicht - zu umgehen, weil sich auf dem Gerät typischerweise Fingerabdrücke befinden. Einfachere Fingerabdruck-Sensoren lassen sich bekanntlich durch einen Laser-Ausdruck vom Fingerabdruck täuschen.

XPrivacy bietet gewissen Schutz vor Ausspionieren von Daten

Unter den Software-Empfehlungen gibt es mit XPrivacy eine recht gut funktionierende Lösung um das Ausspähen von Daten einzuschränken. So kann man damit die Berechtigungen von Anwendungen selbst festlegen. Es stellt sich freilich die Frage, ob man eine App, die beispielsweise eine Berechtigung für den Zugriff auf die Kontaktedatenbank einfordert, diese aber offensichtlich nicht braucht, überhaupt verwenden soll. Sowas macht schon ganz offen erkennbar keinen guten Eindruck hinsichtlich der Seriosität des App-Herstellers.

Interessante Alternativen zu XPrivacy sind Firewall ohne Root und NetGuard - no root firewall. Besonderheit bei beiden ist, das das Gerät dafür nicht gerootet werden muss. XPrivacy bietet mehr Funktionen, aber das Wesentliche - Anzeige der Anfrage einer App und diese verweigern oder erlauben - wird von "Firewall ohne Root" oder "NetGuard - no root firewall" auch sehr gut erledigt.

Android-Hürden - auch für simplere Modifikationen müsste man das Gerät rooten

Android ist an sich freie Software und wird allein durch diesen Umstand geschätzt. Umso überraschender ist es wohl, dass es auch für simplere Eingriffe nötig ist, das System zu "rooten" - also zu knacken - um die Einschränkungen zu beheben. Beispielsweise eine so simple Angelegenheit wie das Installieren von Schriftarten erfordert das Rooten des Geräts - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten.

Freies Installieren von Truetype-Schriftarten nur mit gerootetem Android-Gerät

Zu manchen Geräten - beispielsweise bei LG über deren eigenen Shop - gibt es beispielsweise einige Schriftarten, die man - einige davon auch kostenlos - herunterladen und installieren kann. Das funktioniert reibungslos, aber das Angebot an Schriftarten ist dabei freilich sehr klein im Vergleich zu den zig tausenden TrueType-Schriftarten, die es gibt.

Übrigens: Beim - wohlgemerkt - proprietären System Windows Mobile - das allerdings nicht mehr aktuell ist - ist das mühelos möglich. Man braucht dabei nur eine gewünschte TrueType-Schriftart-Datei in den entsprechenden System-Ordner kopieren und die neue Schriftart ist ohne weitere Einstellungen systemweit verfügbar. Auch sonst kann man in Windows Mobile ziemlich tiefgreifend "umrühren" ohne dabei behindert zu werden. Es ist - gelinde gesagt - recht erstaunlich, dass ausgerechnet Open-Source-Software wie Android den User mit derart rigiden Restriktionen sekkiert.

Steckplatz für Speicherkarte ist Schlüssel zum vielseitigeren Umgang

Bei Android ist die Verwendung eines Wechsel-Massenspeichers prinzipiell möglich und das es ist heute auch der Standard, dass es einen Steckplatz für eine Speicherkarte gibt. Bei iOS für iPhone und iPad ist die Verwendung von Speicherkarten von vornherein nicht vorgesehen. Die Möglichkeit, eine Speicherkarte verwenden zu können ist also einer der gravierenden Vorteile von Android- gegenüber iOS-Geräten.

In der Regel ist die Speicherkarte bei Smartphones und Tablets heute eine Micro-SD-Karte.

Speicherkarten sind heute spottbillig, haben gewaltige Kapazitäten und im Grunde haben die eigenen Daten auf fremden Festplatten - in der "Cloud" - nichts verloren. Wenngleich auch Android primär für die Nutzung von Cloud-Diensten ausgelegt ist, ist die Verwendung als autarkes Gerät zwar nicht von vornherein vorgesehen, aber sie ist möglich.

Außerdem bietet eine Speicherkarte immer die Möglichkeit, von wichtigeren am Gerät gespeicherten Daten eine Kopie zu haben. Wenn man beispielsweise für längere Zeit unterwegs ist und zwischendurch seine Daten zusätzlich sichert. Evtl. wird das Gerät gestohlen, geht verloren oder wird kaputt.

Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar

Bei den Android-Versionen ab Version 4.2 bis Versionen 5.x gibt es einen Schreibschutz für die externe Speicherkarte; also jene Speicherkarte, die man über einen Steckplatz einsteckt. Diese Absurdität wurde mit Version 4.2 eingeführt. Sie ist quasi behoben ab Android 6.0, weil man bei diesem die Speicherkarte als internen Speicher definieren kann und daher diese wie internen Speicher nutzen kann - auch zum Installieren von Apps. D.h. ab Android 6 gibt es zwar weiterhin einen Schreibschutz für die externe SD-Karte, aber diese kann beschrieben werden, wenn man sie als internen Speicher definiert.

Bei manchen Anwendungen bedeutet das eine erhebliche Einschränkung. So können beispielsweise mit einer App bearbeitete Fotos nur vorerst im internen Speicher - der typischerweise eh immer knapp ist - abgespeichert werden. Das betrifft also vor allem jene Anwendungen, bei denen eigene Dateien verwendet werden sollen oder heruntergeladen werden. Insbesonders beispielsweise auch bei E-Mail-Clients, wobei häufig Dateien verschickt und empfangen werden.

Um den internen Speicherplatz auf eine SD-Karte auszuweiten - freilich nur sinnvoll bei Geräten mit Android-Versionen vor 6.0 - kann dies mit Link2SD gelöst werden. Wichtige Apps sollten allerdings immer - unabhängig davon, ob das vom Betriebssystem von Haus aus erzwungen wird oder nicht - im wirklichen internen Speicher installiert werden. Schließlich kann eine externe Speicherkarte entnommen werden und dann könnten Fehlfunktionen auftreten wie beispielsweise Systemabsturz oder Datenverluste.

Widgets zeigen Informationen am Startbildschirm an

Eine spezielle Spielart von Apps sind Widgets. Widgets werden nicht wie normale Apps aufgerufen und verwendet. Widgets sind kleine Anzeigen für den Startbildschirm. Ein häufig verwendetes - und zumeist bereits vorinstalliertes - Widget ist eines für aktuelles Wetter und Wetter-Vorschau. Widgets, die wenig Raum für die Darstellung benötigen haben evtl. die Größe eines App-Icons, innerhalb dessen eben beispielsweise die aktuelle Außentemperatur angezeigt wird.

Nachdem eine Widget-App installiert ist, geht man auf den Startbildschirm und hält länger an jener Stelle, wo man vorerst das Widget angezeigt bekommen will. Nach etwa zwei Sekunden erscheint dann eine Auswahl für weitere Aktionen. Wählen Sie nun "Widgets & Apps" (oder ähnlich bezeichnet) aus. Nun wählen Sie die gewünschte Widget-App aus.

Danach werden die gewünschten Optionen für das Widget eingestellt. Bei einer Wetter-Anzeige wird das beispielsweise der Ort sein, für den das Wetter angezeigt werden soll oder evtl. kann auch zwischen verschiedenen Designs gewählt werden.

Je nach Art der Widget-App kann ein Widget auch mehrfach verwendet werden. Wenn es sich dabei beispielsweise um Countdown-Zähler zu bestimmten Terminen handelt, dann eben mehrere solche Zähler zu mehreren Terminen.

Web-App über Browser statt separater App spart Speicherplatz

Für viele Web-Dienste gibt es für den direkten Zugang eine spezielle App. So beispielsweise für Facebook, Twitter, Soundcloud oder Wikipedia. Der Zweck der speziellen App ist eine für das Smartphone optimierte Anpassung der Oberfläche. Im Grunde ist es aber die bessere Lösung, wenn Webdienste über einen normalen Webbrowser funktionieren und der Server des Dienstanbieters die passende Oberfläche dazu ausliefert.

Mittlerweile ist die Bedienung über eine Web-App - die also über den Webbrowser aufgerufen wird - bei vielen Dienstanbietern sehr ähnlich der separaten App. Es wird also weitestgehend der selbe Funktionsumfang geboten. Der große Vorteil gegenüber der separaten App ist, dass man diese erstens nie aktualisieren muss und zweitens dafür kein Speicherplatz am Smartphone belegt wird. Vor allem dann, wenn der Speicherplatz am Smartphone knapper bemessen ist, ist es sinnvoll, dafür den Webbrowser zu nutzen.

Der Vorteil liegt auch darin, dass die Apps der meisten Anbieter beim Systemstart gestartet werden und daher ständig im Hintergrund mitlaufen, dort Platz im Hauptspeicher belegen und auch nicht so selten Kontakt übers Internet herstellen - auch wenn die App nicht aufgerufen wird. Dies kann man bekämpfen beispielsweise durch Einsatz von Autorun Manager. Wenn man auf die spezielle App verzichten kann, erspart man sich diese Abwehrmaßnahmen.

Nicht alle Web-Apps sind ein vollständiger - oder für die individuellen Wünsche ausreichender - Ersatz für die spezielle App. Manches - beispielsweise bei Apps für Supermärkte können das Einkaufslisten oder ein Barcode-Scanner zur Anzeige von Produktinformationen sein - ist nur oder besser mit einer installierten App lösbar.

Die neueren Webbrowser bieten die Möglichkeit, dass der Link zur Web-App auf dem Startbildschirm mit einem Icon abgelegt werden kann. Dieser erscheint dort dann so wie eine separat installierte App, belegt aber freilich praktisch keinen Speicherplatz.

Hier sind als Beispiel die Links zu Web-Apps - resp. Websites für Smartphone - einiger Anbieter, die alternativ auch spezielle Apps bereitstellen:

Allgemein:

Supermärkte in Österreich - vor allem wegen der Sonderangebote ("von führenden Praktiker-Gattinen empfohlen"):

Bei manchen Diensten wie Twitter wird das Gerät automatisch erkannt, bei manchen Diensten wird für Smartphones als Subdomain "m" oder "mobile" statt "www" verwendet. Beispielsweise bei Facebook erreicht man die Smartphone-Version über "m.facebook.com" statt "www.facebook.com".

[!> Für besonders heikle Angelegenheiten - beispielsweise Electronic Banking - bietet eine spezielle App eher höhere Sicherheit. In einem solchen Fall wäre es also vorteilhafter, die spezielle App zu verwenden.

Daten zum eigenen PC nehmen Umweg über einen fremden Server

Wenn man so wie bisher beim Umgang mit einem PDA oder älteren Smartphone seine Daten gleichzeitig am Desktop-PC haben will - und diese laufend synchronisiert -, dann läuft dieser Vorgang bei Android von Haus aus über einen fremden Server. Es werden also die Kontakt-, Termin- und Aufgaben-Datenbanken zuerst mit einem Rechner in der Cloud synchronisiert und dann kann man diese Daten in der Cloud wiederum mit den Daten am eigenen Desktop-PC synchronisieren.

Synchronisierung mit der Cloud kann man abschalten

Man kann ein Android-Gerät aber auch ohne ein Konto bei Google - oder einem anderen Cloud-Dienst - verwenden. Die Synchronisierung mit externen Rechnern übers Internet kann dafür abgeschaltet werden. Dies erfolgt im Menü unter "Einstellungen" und weiter zu "Konten und Synchronisierung". Dort beispielsweise die Optionen "Hintergrunddaten" und "Automatisch synchronisieren" nicht anwählen. Wenn ein Konto bei Google oder einem anderen Service bereits besteht, dort unter "Konten verwalten" das jeweilige Konto auswählen und weiter dann alle "Objekte" zum Synchronisieren nicht auswählen.

Nun sollte das Gerät die Daten behalten und nicht mit Servern übers Internet abgleichen. Jedenfalls, was die Aktivitäten des Betriebssystems selbst betrifft. Apps sind dadurch nicht behindert, regen Datenverkehr auszulösen.

Direkte Synchronisierung zwischen Desktop-PC und Android-Gerät ist möglich

Im Grunde ist bei Android also die direkte Synchronisierung mit einem eigenen Rechner nicht vorgesehen.

Der bisherige Umgang mit dem mobilen Computer war so, dass man die Daten entweder direkt am Gerät auf eine Speicherkarte gesichert hatte und / oder die Daten über eine Kompagnon-Anwendung mit einem Organizer-Programm am Desktop-PC synchronisiert. Bevorzugt mit MS-Outlook für die PIM-Daten - PIM Personal Information Manager - von Terminkalender, Aufgaben, Kontakte und Notizen.

Dazu ist eben ein sogenannter PC-Kompagnon erforderlich. Das derzeit interessanteste Programm dafür dürfte MyPhoneExplorer sein - siehe unten in der Auflistung der empfohlenen Softwaretitel. Je nach den Möglichkeiten des PCs kann dann die Synchronisierung verschiedener Datenarten über WLAN, Bluetooth oder USB-Verbindung zwischen Android-Gerät und Desktop-PC erfolgen.

Zur Verbindung über USB muss vorerst noch ein USB-Treiber installiert werden. Dieser muss zum verwendeten Android-Gerät passen. Auf der Android-Developers-Website gibt es eine Auflistung der USB-Treiber der verschiedenen Hersteller mit Download-Links:

=>> developer.android.com/sdk/oem-usb.html

Falls Sie zu Ihrem Android-Gerät eine sogenannte PC-Suite mitgeliefert bekommen und diese installiert haben, dann ist der USB-Treiber bereits auf Ihrem Windows-PC installiert. Die PC-Suiten resp. PC-Kompagnon-Anwendungen, die mit den Geräten mitgeliefert werden sind zumeist nicht sonderlich genial gemacht. "MyPhoneExplorer" wird hierfür also meistens die bessere Alternative sein.

Zum Synchronisieren mit MacOS gibt es The Missing Sync (siehe unten in Auflistung).

Seit Android 4.4 wartet Mikrofon auf "Okay Google" für Sprachbefehle

Seit Android 4.4 kann das Gerät über gesprochene Befehle gesteuert werden - sofern man diese Funktion nicht abschaltet. Während das Gerät eingeschaltet ist, ist das Mikrofon ständig aktiv und lauscht auf das Stichwort "Okay Google", wobei das nachfolgend Gesagte als gesprochener Befehl gilt. "Okay Google" wäre freilich eigentlich die Bestätigung auf eine Anweisung, die man von Google bekommen hatte und nicht umgekehrt.

Es ist vielleicht sinnvoll, diese Funktion abzuschalten. Allein deswegen, weil wohl niemand unter Kontrolle halten kann, auf welche Stichwörter hin vielleicht abgehört und die Sprechinhalte dann weitergeleitet werden. Eine solche Sonderfunktion könnte freilich mit einer App mitinstalliert werden. Sozusagen das Pendant vom Keylogger bei konventionellen PCs, der die Tastatureingaben protokolliert - hier als Abhörwanze leicht realisierbar.

Wenn man eine Spracherkennung auf die eigene Stimme "eingeschult" hat, dann könnten Abhör-Protokolle auch als handliche Textdateien übermittelt werden. So wird sogar aus schwierig verständlichen Dialekten ein gut lesbares Abhörprotokoll. - Technisch sind die Voraussetzungen dafür jedenfalls bei neueren Smartphones mit lernfähiger Spracherkennung gegeben. Das gibt es bekanntlich auch bei iOS. - Selbstverständlich ist ein Missbrauch - und überhaupt Eingriffe in die Privatsphäre - durch Firmen oder Behörden undenkbar, weil gesetzlich verboten. In der Praxis ist es zumindest theoretisch so. Es wird aber mit Gesetzen schon zunehmend daran gearbeitet, die Privatsphäre des Bürgers als Sicherheitsrisiko hinzustellen und aufzulösen. Die Fürsorglichkeit von visionären Menschenfreunden wie Metternich und Mielke wurde früher einfach nicht erkannt.

Ärgerliches Updaten verhindern, Autostart von Apps verhindern

Android macht sich ziemlich selbständig und manche Automatiken sind nicht ohne Weiteres abschaltbar. Besonders ärgerlich sind evtl. die Vielzahl von Apps, die - ohne Notwendigkeit - bei einem Systemstart gestartet werden und daher auch dann im Hintergrund laufen - oder zumindest Speicherplatz im RAM belegen -, auch wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Das zweite Ärgernis ist die lästige, ständige Updaterei. Wenn man einige zig Apps hat - was sehr schnell zusammenkommt -, hat man fast täglich gleich mehrere Apps, für die ein Update durchgeführt wird. Das kostet nicht nur Rechen- und Akkuleistung sondern verursacht evtl. höhere Kosten wegen des dadurch verursachen Datenverkehrs.

Wenn manche Dienste permanent im Hintergrund laufen, erhöht das evtl. den Komfort beim Umgang mit dem Smartphone oder Computer generell. Aber auch beispielsweise von Windows weiß man, dass es irgendwann so viele sind, die dann schon spürbar das System belasten - durch Belegen von Arbeitsspeicher und Rechenleistung. Es ist also - genauso wie bei Windows - sinnvoll, jene Hintergrunddienste abzuschalten, die man nicht ständig braucht.

Automatisches Starten von Apps beim Systemstart verhindern

Manche Apps starten beim Systemstart automatisch. Es gibt derzeit unter Android von Haus aus keine Möglichkeit dieses Verhalten abzuschalten. Welche Anwendungen beim Systemstart gestartet werden sollen, lässt sich beispielsweise mit der App Autorun Manager einstellen.

Das Verhindern von Autostart funktioniert aber verlässlich nur mit einem gerooteten Gerät - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten.

Zur Kontrolle, welche Apps gerade laufen - und damit, ob das Verhindern von Autostart erfolgreich ist - dient beispielsweise die App Android Assistant. Manche selbststartende Apps starten erst einige Minuten nach dem Systemstart. Daher ist es sinnvoll, ein paar Minuten nach einem Systemstart abzuwarten, bevor die laufenden Apps - laufenden Prozesse - kontrolliert werden.

Den umgekehrten Weg - Anwendungen beim Systemstart starten, die nicht von Haus aus starten - erhält man übrigens mit AutoStart.

Automatische Updates von Apps und/oder Hinweise auf verfügbare Updates verhindern

Bei Android sind viele Apps vorinstalliert, die sich nicht deinstallieren lassen. Wenn man diese deinstalliert, dann deinstalliert man lediglich ein bereits vorgenommenes Update und erreicht damit also nur, dass dann die App in der Auslieferungsversion bereitsteht. So lange also die App am Gerät installiert ist, wird nach Updates "abgefragt". Sobald man also eine solche App deinstalliert, ist das erste was danach passiert, dass sie sich gleich wieder upgedatet wird ...

Das automatische Updaten erfolgt über die App zum Google play Store. In dieser kann man das auch - allerdings dann für alle Apps gültig - abschalten.

Für die Einstellungen zum Update-Verhalten rufen Sie also die Google-Play-Store-App auf und dort im Menü den Menüpunkt "Einstellungen" und dort weiter zu "Automatische App-Updates" um die gewünschten Einstellungen vorzunehmen. Es kann dabei gewählt werden, ob generell nicht upgedatet wird, ob nur upgedatet wird, wenn eine WLAN-Verbindung besteht oder ob immer upgedatet wird, sobald eine Internet-Verbindung besteht.

Die Sache mit "wenn WLAN-Verbindung" ist übrigens etwas kritisch, weil es sich aus Warte des Smartphones auch dann um eine WLAN-Verbindung handelt, wenn die Verbindung über einen Rooter zu einem Mobilfunknetz hergestellt ist. Durch die Einschränkung auf WLAN sollte aber eigentlich primär verhindert werden, dass ein typischerweise teureres Mobilfunknetz für Updates genutzt wird.

Updaten für einzelne Anwendungen verhindern durch Verfälschen der Signatur der APK-Datei

Mit der Einstellung beim Google play Store kann das Updaten nur generell ein- und ausgeschaltet werden. Eine Möglichkeit, für einzelne Apps das Updaten - und auch die Meldung, sobald Updates verfügbar sind - zu verhindern funktioniert durch Verfälschen der Signatur der jeweiligen ZIP-Datei innerhalb der sich alle Dateien zu einer App befinden (Datei mit Dateinamenserweiterung *.apk). Dies funktioniert mit der App ZipSigner. Rooten des Geräts ist dafür nicht erforderlich.

Diese Lösung ist allerdings etwas arbeitsaufwendig und alle Anwendungen wird man bei einem nicht gerooteten Gerät sowieso nicht finden können, da diese nicht sichtbar sind. Die meisten vorinstallierten Apps wird man also nicht sehen. Das Problem mit Apps, die man nicht updaten will, weil man sie nicht verwendet, hat man freilich nur mit vorinstallierten Apps, die man nicht deinstallieren kann.

Oder: Benachrichtigung für Updates abschalten und gelegentlich verfügbare Updates auflisten lassen

Die beste Lösung dürfte es daher sein, bei "Einstellungen" im Menü der Google-Play-Store-App unter der Rubrik "Benachrichtigungen" den Menüpunkt "App-Updates verfügbar" nicht anzuwählen. Solcherart gibt es generell keine Benachrichtigungen, wenn neue Updates verfügbar sind.

Man wird dadurch nicht ständig belästigt, wenn Updates für Apps verfügbar werden, die man sowieso nicht verwenden will - also die vorinstallierten Apps, die sich nicht deinstallieren lassen.

Wenn man nachschauen will, ob es Updates gibt, dann wählt man im Menü zur Google-Play-Store-App unter "Apps und Spiele" den Menüpunkt "Meine Apps und Spiele". Nun werden alle installierten Apps aufgelistet und es gibt bei jeder auch gleich einen Hinweis, wenn dazu Updates verfügbar sind. - Es werden dann zwar auch die nicht verwendeten Apps aufgelistet, aber das stört dann vielleicht nicht so sehr.

Einige weitere Einstellmöglichkeiten im Entwicklermodus

Zu den verborgenen Funktionen bei Android gibt es auch einen Entwicklermodus, wobei es dann einige weitere Einstellmöglicheiten gibt, die eben für Entwickler interessant sind und auch den Versierten - allerdings lediglich ein bisschen - tiefer ins System greifen lassen.

So wird der Menüpunkt "Entwickleroptionen" sichtbar gemacht:

Selbstverständlich muss hier besonders vorsichtig vorgegangen werden. Wenn Sie nicht wissen, was eine bestimmte Einstellung bedeutet, ändern Sie lieber nichts daran.

Sehr interessant unter den Entwickleroptionen ist evtl. der Punkt "Farbraum simulieren". Damit kann man austesten, ob eine Bildschirm-Anzeige einer App für Leute mit Farben-Sehschwäche oder Farbenblindheit tauglich ist. Freilich kann man damit auch die Farbkombinationen einer eigenen Website sehr einfach austesten.

Bei Einstellung auf "Farbenblindheit" zeigt das Display in Graustufen an, was vielleicht auch als dauerhafte Display-Einstellung - also nicht nur für Testzwecke - interessant sein könnte.

Gerätename resp. Netzwerkname nur bis Android 4.4 änderbar ohne Root

Bei Android-Version Android 4.4 und älteren gibt es unter den Entwickleroptionen auch einen Menüpunkt "Geräte-Name", wo man den Netzwerknamen des Geräts einstellen kann. Das ist bei jüngeren Android-Versionen nur bei einem gerooteten Gerät möglich.

Gerätename resp. Netzwerkname bei Android-Versionen ab Android 5.0 ändern

Um den Gerätenamen resp. Netzwerknamen des Geräts bei Android-Versionen ab Android 5.0 zu ändern, muss das Gerät gerootet sein - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten.

Der Gerätename wird dann über ein Terminal-Programm eingestellt. Beispielsweise mit der App Android Terminal Emulator.

Nach dem Starten des Terminal-Programms geben Sie vorerst ein su um in den Superuser-Modus zu gelangen. Danach getprop net.hostname. Nun setprop net.hostname GeraeteName. "GeraeteName" sollte hier der von Ihnen gewählte Name sein.

Klingelton, Benachrichtigung, Wecker: eigene Soundfiles installieren

Beim Umstieg auf ein neues Gerät hatte man typischerweise zuvor ein anderes und hat sich an akustische Meldungen wie Klingelton, Benachrichtigung - z.B. bei SMS - und Wecker bereits gewöhnt und will diese vielleicht weiterhin haben. Das ist recht einfach machbar.

Bei Android gibt es dafür - separat für die drei Einsatzzwecke - drei Ordner in die jeweils die Audiodateien gelegt werden. Android verwendet dafür mehrere Ordner parallel für den selben Zweck. Die vorinstallierten Audiodateien sind innerhalb des Systemordners. In diesem kann - ohne Rooten des Geräts - nichts geändert werden. Von den vorhandenen Audiodateien kann also keine gelöscht werden. Aber man kann - in einem anderen Speicherbereich - eigene Audiodateien hinzufügen.

Erforderlich dafür ist ein Dateimanager wie beispielsweise Total Commander sowie freilich die Audiodateien. Verwendbar sind zumindest die Audio-Dateiformate mp3, Ogg-Vorbis oder auch Midi-Dateien. Wenn Sie die Dateien in einem anderen Format vorliegen haben, dann probieren Sie es mit diesen einfach aus. Diese Dateien spielt man also vorerst einmal auf die Speicherkarte um sie - wie in der Folge beschrieben - dann in den internen Speicher des Geräts zu kopieren.

Diese parallelen Ordner für Klingeltöne, Benachrichtigungen und Wecker sind Ringtones, Notifications, Alarms. Diese wiederum liegen im Ordner /storage/emulated/0/.

Gehen Sie nun folgendermaßen vor, um die Audiodateien zu installieren:

Download-Link für original Nokia Tune

Falls Sie evtl. den Klingelton-Klassiker "Nokia Tune" haben wollen, den gibt es beispielsweise über nachfolgendem Link - zumindest ziemlich - original:

=>> download-nokia-ringtones-free.mobilesringtones.com/ ...

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Grundlegende System-Änderungen: rooten, Hersteller-Version, LineageOS (zuvor: CyanogenMod)

Android-Smartphone/-Tablet rooten

Zur Überwindung der Sperren für bestimmte Vorgänge bei Android muss das Gerät gerootet - also die vorgesehenen Sperren geknackt - werden.

[!] Rooten bedeutet den Verlust der Garantie und es besteht immer die Gefahr, dass das Gerät dabei unbrauchbar wird.

Wenn es sich also nicht um eine wirklich wichtigere Modifikation handelt, die man vornehmen möchte - und für die das Gerät gerootet sein muss -, rät "praktiker" eher vom Rooten des Geräts ab. Der Aufwand und das Risiko sollten sich wenigstens lohnen und das ist vielleicht nicht der Fall, wenn man lediglich eine neue Schriftart verwenden will.

Auf der Website androidcentral.com werden Anleitungen - allerdings nur in Englisch - gegeben und es gibt dort die Software zum Rooten gängigerer Android-Geräte. Das funktioniert dann nur mit dem speziellen Gerät. Wenn man ein ausgefalleneres Modell hat, dann gibt es dafür evtl. über eine andere Website eine Lösung - bitte ggf. danach über eine Suchmaschine zu suchen.

=>> www.androidcentral.com/root

Branding von Netzbetreiber kann meist entfernt werden

Mobilfunkbetreiber statten die Smartphones bekanntlich mitunter mit speziellem Branding aus. Dabei handelt es sich dann um ein vorgegebenes Begrüßungsbild und fest vorinstallierte Apps. Das Problem dabei sind eher weniger die speziellen Funktionen, die in der Regel nur die Nutzung der Dienste des Mobilfunkbetreibers erleichtern sollen. Ärgerlich dabei ist es, dass neue Android-Versionen in der gebrandeten Version des Mobilfunkbetreibers typischerweise erheblich später als das Original erscheinen.

In der Regel gibt es bei Smartphones eine Android-Version, mit der das Smartphone normal gekauft wird. Wenn das Smartphone über einen Mobilfunk-Netzbetreiber verkauft wird, hat es erstens oft einen SIM-Lock und zweitens eine andere Firmware und Android-Version. Schneller kommt man zu neu erscheinenden Versionen von Firmware und Android, wenn man die normalen Versionen des Smartphone-Herstellers verwendet.

Um das Branding des Mobilfunkbetreibers zu entfernen, braucht man also die originale Firmware und die vom Smartphone-Hersteller für das spezielle Modell freigegebene Android-Ausführung. Diese erscheint zwar auch etwas später als das "ganz orginale" Android, aber es sind dann auch alle speziell erforderlichen Treiber und Apps enthalten.

Speziell für Samsung-Smartphones gibt es unter SamMobile alle Firmware-Versionen zum Downloaden und Informationen dazu. SamMobile behandelt nur Samsung-Smartphones und soll daher hier nur als ein Beispiel angeführt sein.

=>> www.sammobile.com

LineageOS (zuvor: CyanogenMod) ist weitestgehend entfesselte Bearbeitung von Android

[!> "LineageOS" ist seit Ende 2016 der neue Name des Projekts "CyanogenMod". Grund dafür ist, dass der Gründer des CyagenMod-Projekts eine eigene Firma gegründet hat und für diese den von ihm seinerzeit geschaffenen Namen Cyanogen nutzt. Das Projekt wird seither unter dem Namen "LineageOS" von den Entwicklern weitergeführt.

Für alle jene, die sehr tief ins Gerät eingreifen wollen, gibt es mit LineageOS ein Betriebssystem, das weitestgehend auf Android aufbaut - und mit Android kompatibel ist -, wobei es aber etliche der Restriktionen von Android nicht gibt.

Bei LineageOS gibt es auch eine recht gut funktionierende Routine, mit der man am Gerät vorinstallierte Apps aus dem vorinstallierten Android extrahieren und dann mit LineageOS verwenden kann. Es handelt sich dabei um proprietäre Apps von Google, die nicht als freie Software verfügbar sind. Nach einem Streit deswegen, hatte Google letztlich zugestimmt, dass diese Anwendungen von der ursprünglich auf dem Smartphone vorhandenen Android-Version extrahiert werden dürfen. Es darf damit also jeder die Apps, die er mit seinem Handy gekauft hat, auch mit LineageOS verwenden. So weit man diese eben verwenden will. Es handelt sich dabei beispielsweise um Gmail, Maps, Market, Talk und Youtube. Beachten Sie bitte den aktuellen Stand diesbezüglich auf der Website von LineageOS.

Das Installieren von LineageOS ist selbstverständlich eine interessante Sache, es ist aber wohl empfehlenswert, Experimente damit - zumindest vorerst - mit einem Smartphone zu machen, das man nicht wirklich braucht. Evtl. ein etwas jüngeres, gebrauchtes Smartphone-Modell kaufen. Bei Modellen mit starker Verbreitung findet man bei Bedarf freilich mehr Problemlösungen als für ein exotischeres Modell.

=>> lineageos.org

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Kontakte können als VCARD-Datensätze komfortabel im- und exportiert werden

Wenn es genügt, dass man die Kontaktdaten vom Großen auf ein Smartphone überspielt - also ohne Erfordernis für Synchronisieren -, dann gibt es eine weitere Möglichkeit: Bei der Kontakte-App von Android können Kontakte im VCARD-Format sowohl importiert als auch exportiert werden.

Interessant ist das für folgendes Szenario:

Allgemein ist es ein gutes Konzept, Datenbanken nicht auf verschiedenen Geräten zu bearbeiten und diese ständig zu synchronisieren. Wenn die Daten nur an einem Gerät bearbeitet werden, ist die Gefahr für Fehler durch Synchronisieren - Datenverlust oder lästige Doubletten - von vornherein ausgeschlossen.

Sofern diese Lösung für den Bedarf halt sinnvoll machbar ist. Wenn mehrere Leute zusammenarbeiten und gemeinsam die selben Kontaktedaten verwenden, dann ist das beispielsweise nicht anwendbar. Dann ist man hoffentlich nicht derjenige, der die Kontaktedaten reparieren oder wieder neu eingeben muss, falls etwas danebengeht.

Die Realisierung schaut dann also so aus, dass man aus dem Datenbankprogramm - das kann auch eine Anwendung wie MS Outlook sein - die benötigten Datensätze als VCARD-Datensätze in eine Datei exportieren kann. Wenn man eine solche aktualisierte Datenbank wieder neu aufspielen will, dann löscht man am Smartphone - das geht mit einem Befehl - die komplette Kontakte-Datenbank und importiert die aktualisierte Datei mit den VCARD-Datensätzen.

VCARD ist das heute bedeutendste Datenformat für Datensätze mit Kontaktinformationen. Das wurde schon verwendet für elektronische Visitenkarten, die zwischen PDAs - vorerst über Infrarot, später über Bluetooth - übertragen worden sind. Es kann eben entweder nur ein Datensatz sein oder gleich viele auf einmal.

Das Problem beim Übernehmen von Datensätzen einer Datenbank in eine andere ist es immer, welche Feldinhalte der Quell-Datenbank für die Ziel-Datenbank verwendet werden sollen. Vorname, Zuname, Straße, Postleitzahl, Telefon-, Mobiltelefonnummer, E-Mail etc. sind sowieso klar. Darüber hinaus gibt es freilich noch Notizenfelder und Kategoriefelder beispielsweise. Man muss also einen Weg finden, die erforderlichen Felder für den Export in die VCARD-Datei auszuwählen, sodass die Kontakte-Datenbank am Smartphone optimal gut brauchbar ist.

Wichtig für die Kontakte am Smartphone ist es jedenfalls, dass es Felder für Telefon und Mobiltelefon gibt. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil nur bei Mobiltelefonnummern auch SMS - oder MMS -möglich ist. Sofern verfügbar, ist auch die URL einer Website zum Kontakt interessant. Diese kann dann über den Webbrowser des Smartphones direkt aufgerufen werden.

Wesentlich dabei ist, dass die Kontakte-Datenbank am Android-Smartphone bei manchen Feldern mehrfaches Vorkommen akzeptiert. Es kann also beim selben Kontakt viele Felder für Telefonnummern oder E-Mail-Adressen geben, sofern das erforderlich sein sollte. Etwas, das es bei vielen Kontakte-Datenbanken - beispielsweise MS Outlook - gibt, aber bei der Kontakte-Datenbank unter Android nicht, ist beispielsweise das Zuordnen von Kategorien. Oder auch andere wie Angaben von Partnern - resp. Vorgesetzte oder Mitarbeiter - etc. Je nachdem, was man in der eigentlichen Datenbank am Großen gespeichert hat und was man davon unterwegs am Smartphone braucht, wird es eben sehr unterschiedlich sein, was man haben will.

Die - für viele Anwender gewohnten und bei gängigen Anwendungen wie MS-Outlook verwendeten - Felder für Kategorien etc. gibt es zwar nicht, aber man kann gleich mehrere Notizen-Felder anlegen. Dann gibt es halt jeweils ein Notizen-Feld für den Namen des Assistenten, eines für Kategorien etc.

Die Standard-Kontakte-Datenbank unter Android ist zwar sehr "arm" an der Vielfalt an Feldern, aber sie ist daher enorm flexibel und daher genial in der Anwendung. Sofern man die Möglichkeit dazu hat, ist es vielleicht sinnvoll, als erstes Wort im jeweiligen Feld den normalerweise dafür verwendeten Feldnamen einzufügen. Beispielsweise bei Kategorien "Kategorie: " voranstellen. Abkürzungen dabei sind sinnvoll, weil diese Wörter - oder Wortteile daraus - dann auch bei der Suche gefunden werden würden. Falls das nicht möglich sein sollte, ist es vielleicht nicht schlimm, weil sich das sowieso aus dem Inhalt der Felder ergeben wird. Erleichtert auch dadurch, dass diese ja dann immer in der selben Reihenfolge in den Kontakte-Datensätzen sind.

In der Praxis ist ein Feld für einen speziellen Inhalt in einer Datenbank nur dann wirklich sinnvoll brauchbar, wenn dieses auch bei den meisten Datensätzen genutzt wird. Ansonsten kann man für die typischen Datenbankanwendungen mit diesen Feldern nicht viel anfangen. Dann ist es also eigentlich besser, mehrere freie Felder zu haben, in denen die für den jeweiligen Datensatz anfallenden Daten zum Gebrauch eingetragen werden.

Eigentlich sollten daher feste Felder nur für jene Inhalte verwendet werden, die erstens bei allen erfasst werden und zweitens auf alle auch anwendbar sind. Wozu braucht man ein Feld für den Assistenten, wenn man diese Information in der Praxis sowieso nicht dazu nutzen kann um beispielsweise an alle Assistenten ein E-Mail zu schicken, weil bei den meisten Datensätzen entweder das garnicht erfasst ist oder es keinen Assistenten gibt. Beispielsweise. Die Information, wer der Assistent ist, kann man dann also eh nur nutzen, wenn man den Kontakt angezeigt bekommt und dafür ist ein spezielles Feld nicht nötig.

Zum Gebrauch der Daten am Android-Gerät hat die Kontakte-Datenbank zwei ganz wesentliche Möglichkeiten:

  1. Die Daten können nach einer ins Suchfeld eingegebenen Zeichenfolge blitzartig selektiert werden. Und das funktioniert über alle Felder der Datensätze. Wenn man also in der Datenbank in einem Feld unter den Kategorien den Begriff "Weihnachtskarte" alle jene findet, denen man eine Weihnachtskarte schicken will, dann braucht man nur "Weihnachtskarte" ins Suchfeld eingeben und hat alle diese Datensätze selektiert. Das ist wirklich genial, weil es eben egal ist, in welchem Feld das eingetragen ist.

    Übrigens: Wenn man im Sinne der Nutzung von Kategorien selektieren will, ist es sinnvoll sich dafür eindeutige Begriffe einfallen zu lassen, die dann nicht irrtümlich gefunden werden. Also beispielsweise nicht "Bäcker", weil dann auch alle gefunden werden, die Bäcker heißen oder in der Bäckerstraße wohnen, sondern beispielsweise "BrancheBäcker" - oder kürzer "BrBäcker" oder so ähnlich. Also etwas, das nicht zufällig getroffen werden kann, aber dennoch klar erkennbar bleibt. Wenn man es mit dem Abkürzen von Suchbegriffen zu sehr übertreibt wird es nach einer gewissen Anzahl und Zeit dann evtl. auch schwieriger, die genaue Schreibweise zu merken. Heute sind ja ein paar Zeichen mehr oder weniger kein Problem mehr.

  2. In der Anrufliste werden die Namen den Telefonnummern auch bei neu aufgespielter Kontakte-Datenbank zugeordnet. Es ist bei den meisten Smartphones so, dass in der Anrufliste im Grunde nur die Telefonnummer enthalten ist. Zu dieser werden dynamisch die Namen aus der Kontakte-Datenbank geholt. Nun gibt es aber bei der Vorgangsweise wie sie hier beschrieben ist, das Problem, dass man diese Kontakte-Daten immer wieder komplett austauscht. Es werden also die alten gelöscht und die neuen komplett neu aufgespielt. Beispielsweise bei Windows Mobile - mit Mobile Outlook - gibt es dabei das Problem, dass nach dem Löschen der alten Daten und Aufspielen der neuen Kontaktedaten, in der Anrufliste diese Verknüpfungen nicht mehr hergestellt werden. Bei Windows Mobile werden die Namen nicht direkt über die Telefonnummer sondern über einen Verweis auf einen Datensatz in der Kontaktedatenbank verlinkt. Wenn bei Windows Mobile die Kontakte-Datenbank dann durch eine neue ersetzt wird, ist der in der Anrufliste verlinkte Datensatz nicht mehr vorhanden und es steht dann in der Anrufliste nur noch die Telefonnummer.

    Dies ist zwar im Grunde nur eine Kleinigkeit, aber die Nutzung der Anrufliste ist schon ziemlich halblustig, wenn da nach jedem Auswechseln der Kontakte-Datenbank in der Anrufliste alle Namen verloren gehen. Das ist also bei Android wirklich sehr schön gelöst. Eigentlich ist es nur so, wie es eh sein sollte, aber dafür allein ist man schon dankbar.

    Selbstverständlich stimmt bei der hier angewandten Methode der zugeordnete Name dann nicht, wenn die selbe Telefonnummer früher einem anderen Namen zugeordnet war. Beispielweise wenn in einer Firma ein Sachbearbeiter durch einen anderen abgelöst worden ist, aber dieser die selbe Telefonnummer hat. Dann steht auch bei den früheren Telefonaten der Name des aktuellen Sachbearbeiters. Das ist dann zwar nicht optimal, aber diese sehr wenigen Fälle wird man wohl im Kopf haben.

Die hier beschriebene Vorgangsweise ist in der Praxis extrem robust, weil mit den Daten nichts passieren kann. Falls etwas an der Datenbank geändert werden soll, dann wird das anderswo notiert, in der Datenbank des Großen geändert und dann bei der nächsten Aktualisierung wieder auf das Smartphone gespielt. Wenn es sich beispielsweise um eine neue Telefonnummer handelt, dann wird man das auch sofort am Smartphone ändern um diese verwenden zu können. In den allermeisten Fällen werden sich Änderungen für Datensätze eher seltener ergeben.

Auf den ersten Blick erscheint es wohl weniger effizient, wenn man beispielsweise eine zu ändernde Telefonnummer zuerst am Smartphone eintippt und dann am Großen nochmals eintippt. Da erscheint es wohl sinnvoller zu sein, die Daten einfach zu synchronisieren. Das ist die Theorie. In der Praxis erspart man sich dafür die ständige Kontrolle, ob das Synchronisieren wirklich sauber funktioniert hat.

Erzählen Sie einmal vor guten Bekannten, dass Sie kürzlich die komplette Kontakte-Datenbank neu eingeben mussten, weil alles weg war - durch Zusammentreffen mehrerer unglücklicher Umstände trotz angeblich fehlerlosen Funktionierens der Synchronisierung. Sie werden sich wundern, wieviele da zustimmend nicken werden, dass ihnen das auch schon passiert ist. Freiwillig wird Ihnen das niemand erzählen, weil jeder glaubt, dass nur er so ungeschickt ist ...

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Für den Umstieg von Windows Mobile oder Symbian: Daten übernehmen

Wenn Sie vorher beispielsweise einen Windows Mobile Pocket-PC verwendet haben und auf ein Android-Smartphone umsteigen wollen, dann werden Sie wohl die Daten vom alten Gerät aufs Neue übernehmen wollen. Jene Daten, die über MS-Outlook synchronisiert werden können, werden einfach durch einen ersten Synchronisationslauf mit MyPhoneExplorer erledigt. Das betrifft aber nur Termine, Aufgaben, Kontakte und Notizen. SMS und Anrufdaten werden über MS-Outlook nicht übertragen.

Zuvor hatte es mit "SPB Migration Tool" eine Anwendung für sowohl Windows Mobile als auch Symbian und Android gegeben, mit der auch die Speicherung resp. Rücksicherung von SMS, Anrufhistorie und Lesezeichen möglich war. Die Überspielung der Daten konnte dabei entweder über eine Speicherkarte - also vom alten Gerät auf eine Speicherkarte überspielen und beim neuen Gerät von der Speicherkarte die Daten importieren - oder über einen Cloud-Dienst vorgenommen werden. "SPB Migration Tool" ist mittlerweile - jedenfalls offiziell - nicht mehr verfügbar. Zur Verwendung bräuchte man also eine Version für sowohl Android als auch für das zuvor verwendete Gerät - eben die Version für Windows Mobile oder Symbian.

SMS und Anrufhistorie sind vielleicht nicht so sehr wichtig, da diese typischerweise nicht sehr lange evident gehalten werden müssen und man daher so lange ggf. einfach am alten Gerät nachschauen könnte.

Für die Übertragung von Webbrowser-Lesezeichen gibt es mehrere Alternativen. So beispielsweise auch über interne Funktionen von Webbrowsern wie Google Chrome oder Firefox, wobei die Lesezeichen zumindest vom Desktop-PC übernommen werden können.

Für das Übernehmen von Daten von einem Android-Gerät auf ein anderes gibt es - ohne Nutzung eines Cloud-Dienstes - sowieso "MyPhoneExplorer", mit dem Backups der PIM-Daten am alten Gerät erstellt und am neuen eingespielt werden können. "MyPhoneExplorer" ist erheblich leistungsfähiger als "SPB Migration Tool", dessen Vorteil vor allem in der Unterstützung verschiedener Systeme gelegen hatte, was mittlerweile wohl kaum noch gebraucht wird. Die meisten, die von Windows Mobile oder Symbian auf Android umsteigen wollen haben dies mittlerweile wohl längst getan.

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Essentielle Möglichkeiten mit Smartphones und Tablets

Im Vergleich zum konventionellen Computer ergeben sich mit aktuellen Smartphones und Tablets etliche zusätzliche Möglichkeiten allein deswegen, weil zahlreiche Hardware-Voraussetzungen dafür typischerweise vorhanden sind. So beispielsweise GPS zur Standortbestimmung, Kamera, NFC Near Field Communication und - bei Smartphones immer, bei Tablets immer öfter - auch ein Mobilfunkteil (Mobiltelefon). Sowieso auch die Technik, die auch bei Notebooks schon zur Standard-Ausstattung gehört wie Bluetooth und WLAN.

QR-Codes "Mobile Tags" zur Übergabe von Daten - Kontakte, Termine, Weblinks und Produktinformation über Barcodes

Schon lange in Verwendung sind Barcodes - vor allem auf Produktverpackungen zur eindeutigen Kennzeichnung. Erst seit wenigen Jahren populär sind QR-Codes - auch 2D-Barcodes genannt. Diese haben den Vorteil, dass damit etwas umfangreichere Datenmengen codiert werden können. Beispielsweise Text bis ca. 1000 Zeichen. Über solche Codes können verschiedenste Daten übermittelt werden - im Prinzip handelt es sich um Text. Dies kann ein umfangreicher Datensatz für die Übergabe von Kontaktedaten sein, eine Webadresse zum direkten Ansteuern einer Website, nur eine E-Mail-Adresse, Telefonnummer etc.

Wofür der Text verwendet werden soll, wird anhand spezieller Kennungen und Feldnamen erkannt. Beispielsweise ein QR-Code mit Kontaktdaten enthält den Inhalt einer VCARD-Datei. Ob der Datensatz der VCARD-Datei direkt als Datei, über Bluetooth - oder früher auch Infrarot - beim Smartphone ankommt, hat das selbe Ergebnis: Das Smartphone erkennt, um welche Art von Daten es sich handelt und bietet an, diese zu verwenden. Also bei einem VCARD-Datensatz, diesen in die Kontakte-Datenbank zu übernehmen, bei einer Webadresse, diese über den Browser zu starten etc.

QR-Codes werden daher zunehmend häufiger eingesetzt auf gedruckten Sachen. Also ein Weblink in einer Zeitschrift, auf einem Plakat etc. Solcherart kann beispielsweise jemand, der gerade eine Zeitschrift liest, weitergehende Informationen über sein Smartphone abrufen.

Dafür wird eine QR-Code-Reader-App gestartet und der Code über die Kamera des Smartphones eingelesen. Sobald dieser ausgelesen ist, wird der decodierte Inhalt vorerst als Text angezeigt. Je nachdem, welchen Typs der Inhalt ist können damit SMS ausgelöst, Webadressen aufgerufen oder auch Kontaktdaten in die Kontaktedatenbank übernommen werden. Solcherart erspart man sich das Abtippen von Daten resp. Webadressen.

QR-Codes werden auch für Gerätefreischaltung verwendet. Beispielsweise in Verbindung mit Fotokameras und auch mit den Login-Daten zu einem WLAN etc. Das funktioniert dann beispielsweise so, dass am Display der Kamera ein Code erscheint, der mit dem Smartphone abgelesen wird und danach dann eine Kopplung von Kamera mit der App zum speziellen Kameramodell hergestellt wird.

Die Weitergabe von Kontaktdaten über QR-Code ist heute die gängigere Lösung statt - wie früher - die VCARD-Datensätze per Infrarot oder Bluetooth zu übertragen (siehe Erläuterung am Beispiel von Windows Mobile Pocket-PC: Elektronische Visitenkarten vCard heute besser als QR-Code statt über IrDA, Bluetooth).

Eigentlich ist das eine der essentiellen Möglichkeiten von Smartphones, dennoch ist beispielweise bei Android-Smartphones keine QR-Reader-App vorinstalliert. Bei Smartphones mancher Hersteller ist eine solche App vorinstalliert. In den meisten Fällen wird man eine QR-Reader-App bei einem Android-Smartphone also erst installieren müssen.

Für Android-Smartphones gibt es Apps als QR-Reader/Scanner (z.B.: i-nigma Reader oder QR Droid Code Scanner) und jene, die (auch) QR-Codes erstellen können (z.B.: Barcode Generator). Wenn man also selbst Daten - die eigene Visitenkarte oder eine Webadresse - einfach an andere weitergeben will.

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Android-Emulator für Windows: BlueStacks App Player

Vor allem für Spiele - bei denen die Auswahl für Android größer und auch eine andere ist - kann es evtl. interessant sein, diese auch über ein Windows-Gerät verwenden zu können. Wenn man nur ein Smartphone mit Android hat, dann könnte es eben evtl. interessant sein, diese gelegentlich über ein größeres Display zu verwenden. Für solche Zwecke gibt es Android-Emulatoren. Der derzeit attraktivste Android-Emulator zur Verwendung unter Windows dürfte BlueStacks App Player sein. Mit diesem können die allermeisten Spiele und sonstige Apps für Android verwendet werden. Da Android typischerweise vom Vorhandensein eines Touchscreens ausgeht, ist die beste Nutzbarkeit freilich mit einem Tablet gegeben.

Maus und Tastatur funktionieren sowieso auch. Man kann ja auch eine Blutooth-Maus an ein Android-Smartphone anbinden und dabei die Maus ganz normal samt Mauszeiger verwenden. Bei Android ist also auch normalerweise Maus-Unterstützung gegeben ohne, dass dafür spezielle Einstellungen erforderlich wären.

Die Android-Emulation läuft dabei in Vollbild-Darstellung.

BlueStacks App Player hat eine Download-Größe von ca. 400 MB. Es sind dabei bereits etliche Apps vorinstalliert. Darunter einige Spiele und auch Webbrowser etc. Besonderheit ggü. anderen Android-Emulatoren ist, dass auch weitestgehend Sensoren, Kamera, Mikrofon und sonstige Funktionen genutzt werden können. Es können sowohl Apps verwendet werden, die für x86- als auch jene die für ARM-Hardware entwickelt sind. Durch native Unterstützung der Grafik-Engine von Windows ist auch die Darstellung flüssig. Besonders bemerkenswert - was vielleicht für Spiele weniger, aber für andere Anwendungen sehr interessant sein könnte - ist, dass Dateien zwischen Android und Windows bewegt werden können.

BlueStacks bietet Spiele für Android an. Der BlueStacks App Player wurde nach eigenen Angaben von BlueStacks u.a. von Google, Samsung, Microsoft, Intel und anderen Firmen unterstützt und ist daher kostenlos. Für BlueStacks selbst ist es freilich attraktiv, wenn die angebotenen Spiele für Android solcherart auch unter Windows verwendet werden können.

=>> www.bluestacks.com/de/about-us/app-player.html

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Android-Smartphone/-Tablet: Empfehlungen Software

[LOGO] ITM praktiker BestenlisteAufgenommene in die "ITM praktiker Bestenliste" sind hier speziell gekennzeichnet. Für die Aufnahme von Software-Produkten in die Bestenliste genügt nicht allein eine besondere Eignung und Funktionstüchtigkeit. In die "ITM praktiker Bestenliste" werden nur Software-Produkte aufgenommen, die besonders überragend sind und die einen - gemäß unseren Erfahrungen - sinnvollen Umgang mit dem Smartphone unterstützen. Diesen sehen wir darin, die eigenen - beruflichen oder privaten - Aufgaben besser zu organisieren und zu rationalisieren, Kreativität zu unterstützen und / oder die Funktionalität konventioneller Geräte der Unterhaltungselektronik zu erweitern oder diese überhaupt zu ersetzen. Andere Programme werden zwar empfohlen, dienen aber lediglich einem besonderen Zweck in Verbindung mit einem speziellen Dienstanbieter oder Dokumentformat, wobei dann eher die Möglichkeit damit als solche interessant ist, aber die App selbst sowieso alternativlos ist. - Weitere Auszeichnungen für Produkte aus anderen Bereichen finden Sie bitte hier bei praktiker.at unter:

==> www.praktiker.at/bestenliste/

Zu Smartphones mit Betriebssystem Android gibt es ein inzwischen urgewaltig großes - und ständig weiter wachsendes - Angebot an Software. Beachten Sie bitte, dass nicht jedes Programm mit jedem Android-Smartphone/-Tablet-Modell funktioniert - insbesonders wenn nötige Hardware-Voraussetzungen nicht gegeben sind. So beispielsweise das Vorhandensein eines NFC-Moduls oder eines Steckplatzes für eine Speicherkarte. - Besonders ans Herz gelegt sei es dem Praktiker, nachfolgend angeführte - von "praktiker" getestete - Anwendungen einzusetzen bzw. auszuprobieren.

 

[!] Die Empfehlungen der hier aufgelisteten Apps beziehen sich ausdrücklich auf die - lt. Herstellerangaben - eigentlichen und die offen erkennbaren Funktionen der Apps. Für die hier empfohlenen Anwendungen kann leider nicht garantiert werden, dass diese keine User-Daten ausspionieren. Leider ist das mittlerweile eher die Regel denn die Ausnahme. Es ist leider nicht möglich, dies definitiv zu eruieren. Auch wenn das möglich wäre, könnte die Aussage nur auf eine bestimmte Version der App zutreffen, was sich bei einer Folgeversion wieder ändern könnte. Es ist uns nicht möglich, lückenlos jede Detailversion jeder App nachzutesten. - Siehe Apps spionieren das Gerät aus - das ist leider eher der Normalfall.


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) ACR Another Call Recorder ist ein Recorder für Telefongespräche, also Telefon-Mitschnitte. Die Dateiformate für die Aufzeichnungen sind ogg, 3gp, mp4 oder WAV. Es gibt zahlreiche Sortier- und Suchfunktionen. Es ist auch möglich, Aufnahmen direkt per E-Mail zu versenden und Aufnahmen können durch Passwort geschützt werden etc. Großartig durchdacht und sehr simpel und robust in der Handhabung.

[!> In manchen Konfigurationen oder Android-Versionen fehlt in der Aufnahme die Stimme des Gesprächspartners oder diese ist unbrauchbar leise. Siehe dazu: Aufnahmen von Telefongesprächen am Smartphone - mitunter ohne Ton vom Gesprächspartner.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.nll.acr


Adobe Flash Player for Android ist das Programmmodul für die Darstellung von Flash-Animationen über Webbrowser. Falls das unbedingt gebraucht wird. - An sich ist die Verwendung von Flash über Geräte mit Akkubetrieb nicht so günstig, weil schlecht programmierte oder zu sehr aufwendige Flash-Animationen mitunter extrem viel Rechenleistung beanspruchen und daher den Stromverbrauch dramatisch erhöhen können.

=>> www.adobe.com/at/products/flashplayer.html


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)Adobe Photoshop Express für Android ist sozusagen das Spielzeug zur Foto-Verschönerung für Android aus dem Haus des Bildbearbeitungsprogramms par excellence. Geboten werden rudimentäre Möglichkeiten zur Bildbearbeitung inklusive Anwendung von Filtern sowie auch Hochladen zu Fotoportalen und beispielsweise Facebook.

=>> www.photoshop.com/products/mobile/express/android


 Adobe Reader for Android ist die Variante für Android-Geräte des bekannten Readers für PDF-Dateien. Zur Darstellung auf dem kleinen Bildschirm kann in einen "Reflow"-Modus umgeschaltet werden. Dabei wird Text auf Bildschirmbreite ausgerichtet ("umbrochen"). Arbeitet bemerkenswert flott.

=>> www.adobe.com/de/products/reader-mobile.html


 Android Assistant ist eine kleine Sammlung einfacher, aber hilfreicher System-Utilitys und Anzeige der Daten des Geräts. So beispielsweise CPU, Speicher, Akkuzustand sowie ein Prozess-Manager mit Quick-Boost-Funktion, womit laufende Prozesse beendet werden können, Autostart-Manager, Deinstallieren von Apps, Einstellungen zum schonenden Akkubetrieb und ein einfacher Dateimanager.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.advancedprocessmanager


 Android Terminal Emulator ist ein Terminalprogramm, bietet also Zugriff auf die Befehlsebene (Shell). Sinnvoll ist das freilich nur, wenn man sich mit Linux ein bisschen auskennt und nur mit einem gerooteten Gerät - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten. Bei einem nicht gerooteten Gerät hat man freilich nur sehr eingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten auf das System.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=jackpal.androidterm


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)AnTimeBiller ist eine App zur Zeiterfassung von Arbeiten / Billing Tracker, speziell interessant wohl für Freiberufler und Handwerker. Erfasst werden Zeiten mit Text, Zuordnung zu Projekten, Art der Tätigkeit, Auftraggebern oder Tarifklassen. Es können auch Mindest-Zeiten oder auch feste - zeitunabhängige - Kosten erfasst werden. Neben den Zeiten können auch im Zusammenhang entstandene Ausgaben miterfasst werden. Die Eingabe erfolgt weitestgehend mit Auswahl von Kategorien und Texten, wodurch die Bedienung sehr flott funktioniert. Am Smartphone oder Tablet können Übersichten nach verschiedenen Kriterien erstellt werden. Die Ausgabe kann als HTML-Seite oder im CSV-Format für Import in andere Anwendungen erfolgen.

=>> www.fannsoftware.com/AnTimeBiller.html


 Audials Radio Player Rekorder ist eine Internetradio-App für Hören - und aufnehmen! - von etwa 80.000 Internetradio-Stationen. Auch konventionelle UKW-Radiosendungen sind bekanntlich solcherart weltweit zu empfangen. Auch Aufnahmen von Musikstücken sind möglich, es gibt umfangreiche Suchfunktionen und u.a. auch eine Radiowecker-Funktion. Die Aufnahmen werden im mp3-Format gespeichert. - Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang auch: Nicht nur Internet-Radio: Viele Smartphones haben auch einen UKW-Radio.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.audials


Audio Recorder erstellt Mikrofonaufnahmen. Bei Smartphones, die auch Stereo-Aufnahme über das Mikrofon ermöglichen sind auch Stereo-Aufnahmen möglich. Die Bedienung ist sehr simpel. Das Dateiformat ist aac mit wählbarer Qualitätsstufe.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.sonymobile.androidapp.audiorecorder


Automate ist ein kleines Paradies für jeden Automatisierer. Mit Automate lassen sich komplette Abläufe nach einem übersichtlich zusammensetzbaren Flussdiagramm (Flow chart) programmieren. Also beispielsweise: Es ist 7 Uhr früh, es wird geprüft, ob Sie sich daheim befinden oder auswärts - je nach Ergebnis läuft dann das Programm weiter. Für den weiteren Verlauf können freilich auch Eingaben - resp. Ja/Nein - abgefragt werden. Man kann damit beispielsweise auch Apps steuern, die ihrerseits irgendwelche Haushaltsgeräte oder Licht ein- und ausschalten. Man kann im Grunde alles automatisieren, was man sonst routinemäßig auch zu bestimmten Zeiten oder unter bestimmten Bedingungen tut. Funktionen, die tiefer ins System eingreifen, erfordern ein gerootetes Gerät.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.llamalab.automate


 Autorun Manager ermöglicht das Auswählen der Apps, die automatisch beim Systemstart gestartet werden. Viele Apps laufen nämlich ständig im Hintergrund, wobei das bei vielen Apps nicht nötig ist. Wenn man das verhindert, wird Speicherplatz im RAM gespart und auch evtl. zusätzliche Spionagetätigkeit im Hintergrund unterbunden. Autorun Manager funktioniert allerdings verlässlich nur mit einem gerooteten Gerät. Auf einem nicht gerooteten Gerät funktioniert es bei vielen Apps nicht. Evtl. funktioniert es nach mehrmaligem Booten. - Siehe dazu auch Ärgerliches Updaten verhindern, Autostart von Apps verhindern. Den umgekehrten Weg - Anwendungen beim Systemstart starten, die nicht von Haus aus starten - erhält man übrigens mit AutoStart.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.rs.autorun


 AutoStart startet Apps automatisch bei jedem Systemstart. Solcherart können Apps beim Systemstart gestartet werden, bei denen das von Haus aus nicht der Fall ist. - Den umgekehrten Weg - das Starten von Anwendungen beim Systemstart verhindern, die automatisch gestartet werden - erhält man übrigens mit Autorun Manager.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.autostart


Auto Total 10 verwaltet alle Kosten, Aufgaben und Ereignisse im Zusammenhang mit dem eigenen Auto - und auch mehreren Autos für den Autoliebhaber, der auch genau wissen will, was ihn das kostet.

=>> www.muetzner.de
=>> play.google.com/store/apps/details?id=de.muetzner.autototal10


Babyphone / Baby Monitor & Alarm verwandelt ein Smartphone in ein Babyphone. Beispielsweise zur Weiterverwendung für ein schon ausgemustertes Smartphone. Bei Geräuschen kann automatisch ein SMS abgeschickt werden, es lassen sich automatisiert Aufzeichnungen für das Baby abspielen; beispielsweise Kinderlieder oder von der Mutter vorgelesene Geschichten. Geräusche werden aufgenommen und auch als Protokoll aufgelistet - so wird erkannt ob das Baby schläft und wie lange es schläft. Wenn es Geräusche gibt, weil es aufwacht kann die beruhigende Stimme der Mutter abgespielt werden etc.

=>> babymonitoralarm.info/de/android/


Bankomatkarten Infos liest via NFC die abrufbaren Daten von neueren Maestro- resp. Bankomatkarten aus und zeigt sie an. Diese App demonstriert also, wie einfach und offen die Daten für jedermann auslesbar sind. So beispielsweise die letzten mit der Karte getätigten Umsätze und das Guthaben der Quick-Funktion (Elektronische Geldbörse). Das funktioniert mit den meisten Maestro-Karten in Österreich, die seit etwa Mitte 2013 mit NFC-Funktion für Berührungsloses Bezahlen ohne PIN ausgestattet sind. Die so ausgestatteten Maestro-Karten sind am "Paypass"-Logo erkennbar. Das Smartphone muss dafür freilich ebenfalls mit NFC-Funktion ausgestattet sein.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=at.zweng.bankomatinfos2


 Barcode Generator generiert QR-Codes - auch genannt 2D-Barcodes - sowie auch die gängigsten Varianten konventioneller Barcodes. Die Inhalte der Barcodes können entweder in Formulare eingegeben werden, wobei für den QR-Code die wichtigen verschiedenen Inhalts-Typen möglich sind von SMS-Erstellen über Webadresse (URL) bis zum kompletten Kontakte-Datensatz. Ebenfalls integriert ist eine Scan-Funktion, sodass man also einen QR-Code einlesen kann und daraus einen QR-Code generiert, den man dann zur weiteren Weitergabe in einer Liste parat hat. Solcherart kann man sich eine Sammlung an QR-Codes zusammenstellen, wenn man Daten schnell und einfach an Andere weitergeben will. Außerdem können die QR- und konventionellen Barcodes in einstellbarer Größe für andere Verwendungen gespeichert werden. - Übrigens: Wenn man einen QR-Code einscannt und "Barcode Generator" daraus einen neuen QR-Code erstellt, sieht dieser in der Regel anders aus. Das liegt daran, dass es verschiedene Methoden gibt, Korrekturdaten unterzubringen sodass Lesefehler erkannt und korrigiert werden können. Es ist also kein Fehler, wenn der QR-Code nicht genauso ausschaut wie sozusagen die Vorlage. - Siehe evtl. auch QR Droid Code Scanner mit weniger attraktivem Code-Generator, aber mit der Möglichkeit, eingelesene QR-Codes für Aktionen zu nutzen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.blogspot.aeioulabs.barcode


[BILD] Berlin-Uhr / Berliner Mengenlehre-UhrBerlin-Uhr Widget ist eine Uhrzeit-Anzeige wie mit der vom Berliner Erfinder Dieter Binninger entwickelten "Berliner Mengenlehre-Uhr". Die Idee hinter der Berliner Mengenlehre-Uhr war es, die Produktion öffentlicher Uhren durch den Wegfall von Zeigern zu vereinfachen. Die Zeitanzeige erfolgt dabei nicht über Zeiger, sondern über leuchtende Felder: Die Werte je Feld: 5 Stunden, 1 Stunde, 5 Minuten, 1 Minute. Im Bild angezeigt wird also 13:37 Uhr: ((2*5)+(3*1)) = 13 Stunden und ((7*5)+(2*1)) = 37 Minuten. Wenn alle Felder leuchten ist es 23:59 Uhr, wenn kein Feld leuchtet ist es 0:00 Uhr. - Zu den Besonderheiten von Widgets siehe Widgets zeigen Informationen am Startbildschirm an.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=ch.crisi.berlinclock_widget


 Best Battery Saver überwacht die Aktivität des Stromverbrauchs des Geräts und hilft Energie zu sparen indem auf Aktivitäten von energiehungrigen Anwendungen, Diensten oder Hardware-Komponenten hingewiesen wird resp. diese nach individuell einstellbaren Regeln deaktiviert werden. So beispielsweise Netzwerkverbindungen, Display-Einschaltdauer, Display-Helligkeit etc. - Normalerweise dürften mittlerweile die vorinstallierten Anwendungen ausreichend gut arbeiten. Also evtl. ausprobieren, ob damit eine Verbesserung erreicht werden kann.- Siehe evtl. auch für umfangreichere Auswertungen GSam Battery Monitor.

[!> Bei jüngeren Android-Versionen gibt es eine ähnliche Funktionalität unter Einstellungen - Akku - Akkuverbrauch - evtl. ist dies ausreichend für Ihre Zwecke.

=>> www.appbrain.com/app/best-battery-saver/com.alportela.battery_booster


Bluetooth Auto Connect löst Verbindungsprobleme mit Bluetooth-Geräten und steuert die Zuschaltung resp. Abkopplung von Bluetooth-Geräten. So kann die Verbindung zu einem Gerät nach einer einstellbaren Zeitspanne der Inaktivität automatisch getrennt werden etc. Wesentlich für die Verwendung ist, dass Geräte, die über "Bluetooth Auto Connect" verlässlich berücksichtigt werden sollen, nach dem Installieren dieser App (neu) mit dem Smartphone gekoppelt werden sollten.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.myklos.btautoconnect


Bosch Toolbox App ist ein Bündel an hilfreichen Funktionen für Handwerker. Eine davon ist eine Aufmaßkamera, bei der ins Bild die Abmaße eingetragen werden können. Außerdem ein umfangreicher Einheiten-Umrechner, eine Funktion zum Erstellen eines Rapportzettels mit PDF-Ausgabe oder Baudokumentation zum Baufortschritt. Außerdem noch eine "Taschenlampe". Quasi der Preis dafür ist, dass Sonderangebote angezeigt werden und via GPS die nächstgelegenen Bosch-Händler angezeigt werden können.

=>> www.bosch-professional.com/static/specials/toolbox-app/at/de/


BugMe! Stickies sind quasi Post-it-Notizzettel für kürzere Notizen. Bemerkenswert - und das ist wohl der Hauptzweck in der Praxis - ist, dass den Notizen auch ein Alarm-Zeitpunkt zugeordnet werden kann. Es ist also eine sehr einfach handhabbare Erinnerungsfunktion.

=>> epckt.com/bugme/


CCleaner for Android ist das Pendant zum gleichnamigen Tool für Windows-PCs, mit dem das Android-Smartphone oder -Tablet sozusagen "aufgeräumt" wird. Es werden Logs, Browser-History, Anwendungs-Cache, Zwischenablage etc. geleert und es werden umfangreiche Systeminformationen zu Speicherplatz, Akku-Ladezustand und Processorauslastung angezeigt.

=>> www.piriform.com/ccleaner-android


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) Cool Reader ist ein sehr universeller, exzellent funktionierender E-Book-Reader für E-Books nahezu aller gängigeren E-Book-Formate außer LIT (MS Reader) und PDF. Die Nutzung von DRM-geschützten E-Books ist allerdings nicht möglich. Cool Reader ist hinsichtlich Bedienung und Darstellung sehr tiefgreifend konfigurierbar. Eine der Besonderheiten ist auch ein integriertes Wörterbuch für automatische Silbentrennung zur leichter lesbaren, gefälligeren Darstellung der Texte. Besonders übersichtlich und einfach ist der Umgang mit lokal gespeicherten E-Books. - Die Benutzeroberfläche ist leider nur in englisch oder russisch verfügbar, aber außer in den Einstellungen gibt es sowieso fast nur Icons. Silbentrennung ist hingegen in zahlreichen Sprachen - u.a. auch Deutsch - von vornherein dabei. - Cool Reader gibt es auch für Desktop Windows.

[!> Die Android-Version für Cool Reader finden Sie auf der verlinkten Seite über den Link "Browse all files", dort in den Ordner cr[neueste Versionsnummer]-newui-opengl und dann Auswahl aus der Liste die jüngste Version. Der Dateiname der Android-Version ist etwa cr[Versions-Nummer]-arm-mips-x86.apk, also mit Dateinamenserweiterung *.apk und der zum verwendeten Gerät passenden Processor-Bezeichnung. Vor allem wenn Sie hinsichtlich der zu Ihrem Gerät passenden Variante nicht sicher sind, kann "Cool Reader" alternativ auch über Google play heruntergeladen werden. Bei Google play gibt es allerdings mehrere Versionen, wovon bei einigen Werbung eingeblendet wird. Es gibt dort auch "leere" Angebote, wo man mehr oder weniger für einen bereits installierten "Cool Reader" für die Entwickler spenden kann. Über die Play-store-App also nach "Cool Reader" suchen.

=>> crengine.sourceforge.net


Copy to SIM Card überträgt ausgewählte Telefonnummern aus der Kontakte-Datenbank auf die SIM-Karte. Bekanntlich sind die Felder für die Telefonnummern-Einträge in der SIM-Karte beschränkt auf Name und Telefonnummer und insgesamt auf die Anzahl der auf der SIM-Karte speicherbaren Telefonnummern. Wieviele Telefonnummern auf der SIM-Karte gespeichert werden können, hängt von der Ausführung der SIM-Karte resp. dem Mobilnetzbetreiber ab.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.shao.Copy2SIM


Cyberlink PhotoDirector App ist eine ziemlich hochentwickelte Anwendung zur schon ernsthafteren Bearbeitung von Fotos. PhotoDirector App funktioniert nur fürs Dateiformat JPEG. Geboten werden umfangreiche Korrekturen inklusive HDR-Effekte zur Optimierung sowie Verschönerungen wie "Hautglättung". Regelrecht begeisternd genial ist eine Funktion, mit der Objekte einfach aus dem Bild entfernt werden. Dafür markiert man grob das Bildelement - beispielsweise eine Person, die nicht ins Bild gehört - und diese wird entfernt. Dabei wird der - auch komplexere - Hintergrund verblüffend korrekt so ergänzt, sodass man in vielen Fällen kaum etwas von der Manipulation bemerkt.

=>> www.cyberlink.com/stat/product/free-zone/enu/free-software-static.jsp


Cyberlink YouCam Perfect verschönert ziemlich vollautomatisch Kopf-Portraits resp. Selfies. Wimmerln und andere Hautunreinheiten sowie "Rote Augen" zu entfernen ist dabei die simpelste Sache. Man kann aber auch leicht das Gesicht schlanker machen, die Form einzelner Partien "optimieren", fein individuell dosiert Rouge auftragen, Tränensäcke entfernen etc. Also quasi idealisierende Verschönerungen bis zur Unkenntlichkeit. Faszinierend ist die hochentwickelte Technologie, die bei dieser Spielerei dahintersteckt.

=>> www.cyberlink.com/stat/product/free-zone/enu/free-software-static.jsp


Cyberlink YouCam Snap berichtigt die Perspektive von schräg aufgenommenen rechteckigen Elementen und beschneidet diese für die korrekte Darstellung. Das ist beispielsweise interessant für alle jene, die PowerPoint-Präsentationen als Notiz abfotografieren. Es ist also egal ob man das von der Seite aufnimmt und wie groß die Darstellung innerhalb der Aufnahme ist. Das rechteckige Hauptelelement wird erkannt, entzerrt und beschnitten. Solcherart erhält man gut brauchbare Fotos davon. Das funktioniert beispielsweise auch bei Buchtiteln. Erstaunlich - weil eigentlich ziemlich komplex zu ermitteln - ist, dass das Seitenverhältnis auch bei stark schräg aufgenommenen Darstellungen recht treffsicher korrekt hergestellt wird.

=>> www.cyberlink.com/stat/product/free-zone/enu/free-software-static.jsp


 Days To Go (Widget) zeigt die Anzahl Tage bis zu einem bestimmten Tag an. Also beispielsweise bis zum nächsten Urlaub, Ende eines laufenden Projekts etc. Es können mehrere Termine solcherart angezeigt werden. Dabei sind Farben für den einzelnen Termin und eine kurze Bezeichnung einstellbar. Wenn der Termin bereits vergangen ist, dann wird die Anzahl Tage seit dem Termin angezeigt ("Days ago"). Besonderheit - vor allem für die Laufzeit von Arbeitsprojekten - ist, dass beim Zählen wählbare Wochentage jeweils immer und auch mehrere Tage, die als Datum eingegeben werden können ausgespart werden können. - Zu den Besonderheiten von Widgets siehe Widgets zeigen Informationen am Startbildschirm an.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.rampantminions.daystogodemo


 Default App Manager Lite legt die Zuordnung der Dateitypen - nach Browser, Musik, Video etc. - fest. Also jene Apps die bei Aufruf einer Dokumentdatei oder für einen bestimmten Zweck - z.B. E-Mail - standardmäßig gestartet wird. - Siehe auch Erläuterungen dazu: Standard-Programme individuell einstellen: Dateiendungen den Apps zuordnen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.appiator.defaultappmanager


 Deutsche Tastatur ist ein alternatives Layout für das virtuelle Keyboard. Auch Tasten für alle deutschen Umlaute und "ß" gibt es - so wie bei einer konventionellen deutschen Tastatur. Die Umlaute findet man an gewohnter Position, lediglich das "ß" ist an ungewohnter Position. Statt normalerweise zwei Ebenen, gibt es eine dritte Ebene für Klammern und Sonderzeichen in Formeln, wobei hierbei aus mehreren Varianten gewählt werden kann - je nachdem, was man selbst häufiger braucht. Besonderheit dabei sind vor allem zusätzliche Cursor-Tasten, was die Eingabe sehr erheblich erleichtert. - Siehe auch - mit mehr Automatismen - SwiftKey Tastatur.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=de.ubuntix.android.mygermankeyboard


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/) DOF Calculator berechnet für Fotografen Schärfentiefe und Hyperfocale Distanz. Die gängigsten Kameras sind in einer Datenbank enthalten, sodass auch ohne besondere Kenntnisse Aufnahmeformat und damit Zerstreuungskreisdurchmesser korrekt berücksichtigt werden können. Es gibt dabei auch einen Reverse-Modus, wobei man auf Basis von zwei Entfernungsangaben die passenden Blendenwerte bei verschiedenen Brennweiten erhält. - Siehe evtl. auch für weitergehende Berechnungen für Fotografen DSLR CamCalc.

=>> www.appbrain.com/app/dof-calculator/com.aimenrg.dof


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) DosBox Turbo ist ein Standard-PC-Emulator zur Verwendung von MS-DOS-Programmen - und auch Windows-Versionen, die auf DOS aufsetzen - unter Android. DosBox Turbo basiert auf dem bekannten DOS-Emulator "DOSbox", den es für mehrere Desktop-Betriebssyteme - u.a. Windows - gibt. DosBox Turbo ist vor allem für die Verwendung alter DOS-Games gedacht. Es können aber auch andere DOS-Programme damit verwendet werden. Interessant ist, dass auch Maus und Joystick - durch Touchscreen-Bedienung - simuliert werden können. - Weil das für die Nutzung von DosBox Turbo bedeutend ist - die Verwendung der Speicherkarte für DosBox Turbo wäre wohl praktischer -, siehe auch Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar.

=>> sites.google.com/site/dosboxturbo/ (Erläuterungen - in englisch)
=>> sites.google.com/site/dosboxturbo/home/beginning-dosbox-turbo-for-newbies (Erläuterungen für DosBox-Turbo-Einsteiger - in englisch)
=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.fishstix.dosbox


Droid Examiner bietet für den Programmierer - oder einfach technisch Interessierten - tiefere Einblicke in die Hardware- und Software-Konfiguration. So beispielsweise auch den Zustand des Akkus etc. Es handelt sich ausschließlich um eine Anzeige für die Daten, Einstellungen können damit keine vorgenommen werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=jackpal.droidexaminer


 Droid48 ist ein programmierbarer wissenschaftlicher Taschenrechner; genauer: das Kultgerät HP 48. Die Oberfläche schaut aus wie ein HP 48 und bildet auch dessen Funktionsumfang weitestgehend nach. Selbst erstellte Programme werden als Dateien gespeichert und geladen. Die Programme können auch Spiele sein, die auf dem grünlichen LCD des HP 48 ablaufen; beispielsweise Arcade Games. UPN ist sowieso Pflicht. - Ebenfalls hier unterhalb verlinkt ist eine private Website mit einem gewaltigen Fundus zu HP-Taschenrechnern und für den HP 48 massenhaft Spiele und auch "seriöse" Programme. Und Dokumentation, falls das alte Handbuch nicht mehr greifbar ist. Eine helle Freude für jeden HP-48-Fan!

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.ab.x48
=>> www.hpcalc.org (umfangreiche private Dokumentation und Downloads u.a. zum HP48)


DroidDB ist ein leistungsstarkes Datenbanksystem. Es ist das Pendant zu VisualCE für Windows Mobile. Besondere Stärke ist die simpel lösbare Datenerfassung unterwegs, wofür die Eingabemaske mit einem einfach bedienbaren Form-Designer frei gestaltet werden kann. Es können Bilder und Handschrift-Felder integriert werden. Ein wirkliches Profi-Programm und daher auch nicht gerade billig. Es gibt auch einige Muster-Datenbanken. Die Daten können mit jeder ODBC-kompatiblen Datenbank-Anwendung - so u.a. auch MS Access - synchronisiert werden.

=>> www.droiddb.com


 DSLR CamCalc bietet zahlreiche Berechnungen für Fotografen. So beispielsweise Schärfentiefe, Hyperfocale Distanz, Förderliche Blende, Sonnen- und Mond-Stand, Stereobasis für 3D-Fotos, maximale Belichtungszeit nachts ohne Sternenspuren etc. Für jene Berechnungen wobei die Sensorgröße relevant ist, werden alle gängigen Sensorgrößen von Nikon-CX bis Kleinbild unterstützt. - Siehe evtl. auch für andere Sensorgrößen DOF Calculator.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=barsnick.felix.camcalc


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)DSLR Remote ist eine App zur Steuerung und Fernbedienung einer - entsprechend geeigneten - Digitalkamera; in der Regel wird das auf Systemkameras zutreffen. Die Steuerung erfolgt entweder über Kabelverbindung oder Infrarot-Schnittstelle. Eine Anleitung zum Aufbau des IR-Gebers und Kabeln finden sich auf der Website des Autors der Software. Neben der Fernbedienung können mit "DSLR Remote" auch zeitgesteuerte Aufnahmen, Langzeitaufnahmen und Aufnahmeserien für HDR-Fotografie realisiert werden. Welche Steuermöglichkeiten über welchen Weg - Kabel oder IR - möglich sind hängt weitgehend von den Möglichkeiten der jeweiligen Kamera und dem Typ des Android-Smartphones ab. Auf der Website sind die Smartphones, mit denen DSLR Remote ausgetestet ist aufgelistet.

[!> DSLR Remote ist eine frühe Anwendung zur Nutzung des Smartphones zur Steuerung von Kameras. Bei vielen neueren - hochwertigeren - Kameramodellen gibt es eine solche - zumeist weitaus umfangreichere - Steuermöglichkeit in Verbindung mit speziellen Apps vom jeweiligen Kamerahersteller.

=>> bitshift.bplaced.net/de/dslr-remote.htm


ElektroDroid ist eine urgewaltig umfangreiche Zusammenstellung von Formeln und Informationen für den Elektroniker. Angefangen von Widerstandfarbcodes über Basisschaltungen u.a. für Spannungsteiler, Operationsverstärker, Berechnung von LED-Vorwiderständen, Spulenwickeldaten, Beschaltung des NE555 etc. bis zu Steckerbelegungen. Es gibt auch eine Pro-Version ohne Werbeeinblendung und mit noch weitreichenderem Funktionsumfang. Sehr wertvoll!

=>> play.google.com/store/apps/details?id=it.android.demi.elettronica


Fast Notepad ist ein simpler Text-Editor zur Bearbeitung von Nur-Text - also ohne Schriftartveränderung -, vergleichbar mit Notepad unter Windows. Perfekt simpel verwendbar. Nur-Text kann auf jedem beliebigen Gerät genutzt werden. Die Textdateien können nach verschiedenen Kriterien sortiert und - durch Anlegen von Ordnern - gut unterteilt werden, wodurch sich auch quasi eine Notizenverwaltung ergibt - allerdings nicht auf Basis einer Datenbank, sondern mit leicht überall verwendbaren Textdateien. Es wird dafür ein Basis-Ordner angegeben und in diesen werden - auch in Unterordnern - die Texte gespeichert. Die Texte können auch verschlüsselt werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.taxaly.noteme.v2


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) Firefox für Android ist das Pendant für Android des bekannten Webbrowsers. Gegenüber dem zumeist vorinstallierten Google Chrome bietet Firefox als herausragende Besonderheit die Möglichkeit, dass auch - wie bei Desktop-Browsern üblich - Erweiterungen installiert werden können. Derzeit ist Firefox der einzige Webbrowser für Android, mit dem Erweiterungen verwendet werden können. Die besonders herausragende Besonderheit von Firefox ist allerdings, dass damit auch Silbentrennung funktioniert. Dies ist auf den schmalen Bildschirmen von Smartphones besonders vorteilhaft. - Wenn Erweiterungen und Silbentrennung nicht so wichtig sind, dann könnte evtl. auch Opera für Android interessant sein.

=>> www.mozilla.org/de/firefox/android/


 Firewall ohne Root benachrichtigt, wenn Apps auf das Internet zugreifen wollen. Jede Verbindung kann erlaubt oder blockiert werden - und zwar auch getrennt für WLAN oder Verbindungen über Mobilfunknetz. Besonderheit dabei ist, dass - wie der Name aussagt - das Gerät dafür nicht gerootet werden muss. Zum Funktionieren wird - von dieser App aus startbar - ein VPN eingerichtet. Es handelt sich dabei um ein VPN, das innerhalb des Geräts läuft. Durch das VPN werden alle Internet-Anfragen über "Firewall ohne Root" geleitet und können so überwacht resp. unterbunden werden. - Falls das Gerät bereits gerootet ist, bietet evtl. XPrivacy - das nur mit gerooteten Geräten funktioniert - mehr Möglichkeiten. - Siehe evtl. auch NetGuard - no root firewall bei dem Hotspot-Funktion parallel - abhängig vom verwendeten Gerät - geboten wird.

[!> Der Tethering-Betrieb, bei dem also die Mobilfunk-Verbindung ins Internet über WLAN quasi wie ein Rooter für andere Geräte bereitgestellt wird - auch bezeichnet als "Hotspot" - (siehe Tethering - "Hotspot" - bei Android dabei: über USB, Bluetooth, WLAN) funktioniert evtl. nicht, wenn VPN aktiv ist. Für "Firewall ohne Root" ist VPN eingeschaltet. Falls Sie also bei Tethering auf einem angebundenen Gerät keine Internet-Verbindung bekommen, liegt das dann evtl. daran. Dazu dann im Startfenster von "Firewall ohne Root" die VPN-Verbindung abschalten (Button "Stopp"). "Firewall ohne Root" ist freilich nicht aktiv, so lange VPN abgeschaltet ist.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=app.greyshirts.firewall


Fotos und Bilder Verkleinern erledigt schnell und einfach das Verkleinern - und auch Beschneiden - von Fotos. Es können auch mehrere Fotos in einem Zug verarbeitet werden. Dies ist praktisch, wenn Fotos per E-Mail verschickt oder im Web platziert werden sollen. Im Grunde kann man das freilich mit einem Bildbearbeitungsprogramm machen, aber so funktioniert es schneller und ist daher sinnvoller, wenn das öfter gebraucht wird und/oder mehrere Bilder in einem Zug verkleinert werden sollen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.simplemobilephotoresizer


 Frequency Counter misst die Frequenz eines über das Mikrofon aufgenommenen Tons und zeigt dazu die Tonhöhe in Hz oder ms pro Schwingung an. - Wenn es um das Stimmen von Musikinstrumenten geht, ist Tuner - gStrings besser geeignet.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.keuwl.audiofrequencycounter


 Frequency Sound Generator spielt den Ton einer eingestellten Tonhöhe vor. Man kann damit beispielsweise feststellen, bis zu welcher Frequenz das eigene Gehör reicht oder eben Frequenzen für spezielle Zwecke simulieren. Beispielsweise zum Justieren von Übergangsfrequenzen bei Frequenzweichen resp. Subwoofer. Bei besonders hohen oder niedrigen Frequenzen ist freilich zu beachten, dass diese evtl. nicht über den Lautsprecher des Smartphone dargestellt werden können. Zu diesem Zweck Kopfhörer verwenden oder konventionelle Audiogeräte anschließen. - Siehe evtl. auch für Audio-Messaufgaben Function Generator.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.finestandroid.soundgenerator


 Function Generator ist ein Funktionsgenerator. Es werden also Audio-Frequenzen generiert und darunter auch Weißes und Rosa Rauschen etc., was für akustisches Ausmessen von Räumen erforderlich ist. Die Funktion ist evtl. durch die Möglichkeiten des Smartphones eingeschränkt. Beispielsweise, wenn dieses sehr niedrige Frequenzen wegfiltert. Für Messzwecke ist freilich nur die Verbindung des KH-Ausgangs mit einem hochwertigen Audiosystem sinnvoll. - Wenn es nur um die Darstellung von Audio-Frequenzen geht, ist evtl. Frequency Sound Generator besser geeignet.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.keuwl.functiongenerator


 GoldenDict ist eine sehr universelle Oberfläche für Nachschlagewerke wie Wörterbücher - sowohl lokal vorhandene als auch mit Online-Zugriff - oder auch Wikipedia. GoldenDict gibt es in einer kostenlosen und in einer Vollversion. Die lokal zu nutzenden Wörterbücher werden in den GoldenDict-Ordner auf der SD-Karte kopiert. - Genaueres dazu - und zu GoldenDict-Versionen für Windows und Linux - siehe GoldenDict.

=>> goldendict.mobi


 GPS Essentials bietet praktisch alle Möglichkeiten, die mit GPS-Daten machbar sind. Von der Nutzung von Kartendaten zur Navigation über Eintragen der GPS-Daten in Fotos, Anzeige von Mond- und Sonnen-Auf- und -Untergang, bis zu einem Dashbord, bei dem man sich ein Bildschirmbild zusammenstellen kann, auf dem jene Daten angezeigt werden, die man braucht. - Siehe auch - nur für Anzeige der essentiellen GPS-Daten wie Höhe, Geschwindigkeit, Position, Kompass und Uhrzeit - GPS Test und evtl. für die Offline-Navigation Maps.ME.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.mictale.gpsessentials


 GPS Test zeigt alle Daten an, die der GPS-Receiver bereitstellt: Kompass, Seehöhe, Koordinaten, Geschwindigkeit etc. Besonderheit dabei ist, dass man damit auch - gut funktionierend - den Lesevorgang der GPS-Daten neu auslösen kann. Das ist vor allem dann interessant, wenn der GPS-Teil - bei anderen Anwendungen - unbrauchbare Daten liefert. - Siehe auch - mit urgewaltigem Funktionsumfang für praktisch alles, was über GPS machbar ist - GPS Essentials.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.chartcross.gpstest


 GSam Battery Monitor liefert umfangreiche Auswertungen von Stromverbrauch einzelner Komponenten und Software, was dabei hilft evtl. extreme Stromverbraucher - oder extremen Stromverbrauch durch eigenes Nutzungsverhalten oder falsche Einstellungen - zu entdecken. So beispielsweise die falsch konfigurierte ständige Verbindung zu einer Smartwatch. Interessant ist auch die Anzeige der jeweils aktuellen Leistungsaufnahme. Wahlweise kann im Startbildschirm der aktuelle Status des Akkus angezeigt werden. So u.a. auch Spannung, Temperatur des Geräts, Zeit seit der letzten Aufladung etc. - Siehe evtl. auch mit zusätzlich Einstellmöglichkeiten, aber weniger umfangreichen Statistiken Best Battery Saver.

[!> Bei jüngeren Android-Versionen gibt es eine ähnliche Funktionalität unter Einstellungen - Akku - Akkuverbrauch - evtl. ist dies ausreichend für Ihre Zwecke.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.gsamlabs.bbm


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)HanDBase ist ein populäres Datenbank-Programm für PDAs und Smartphones mehrerer Systeme. Es gibt dazu ein Pendant für den Desktop-Rechner. Das Erstellen der Datenbanken sowie Import und Export sind recht komfortabel. Der Funktionsumfang reicht von Rechen- und Auswertungsfunktionen über das Verknüpfen von Datenbanken und Einbinden von kleinen Bildern bis zu Schnittstellen zu anderen Datenbank-Standards wie MS Access und einer ODBC-Schnittstelle. Bei HanDBase gibt es mehrere Erweiterungsmodule. Das Synchronisieren zwischen Datenbanken auf PC und Smartphone ist möglich. Auch lassen sich Datensätze von Gerät zu Gerät übertragen sofern es beim Empfänger dieselbe Datenbank-Struktur gibt. Auf der Website des Herstellers gibt es kostenlos Datenbanken als interessanten Ausgangspunkt für alle wichtigeren Problemstellungen; mit und ohne Daten.

=>> www.ddhsoftware.com


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) i-nigma Reader liest und decodiert 2D-Barcodes resp. Mobile Tags ("Mobile Tagging") vom Typ "QR Code" und "Data Matrix". Je nach Inhalt des QR-Codes wird ein Kontakt angelegt, ein Termin in den Terminkalender eingetragen oder eine Website über den Webbrowser aufgerufen. - Siehe evtl. auch QR Droid Code Scanner mit zusätzlicher Möglichkeit, QR-Codes zu erstellen. - Der Vorteil von i-nigma Reader unter Android liegt vor allem in der sehr einfachen Installation ohne Google Play. i-nigma Reader gibt es u.a. für Android, Blackberry, iOS, Windows Mobile Pocket-PC, Windows Phone.

[!> Bei Android ist normalerweise kein QR-Code-Reader vorinstalliert. Bei manchen Smartphones ist das vom Smartphone-Hersteller vorinstalliert. So beispielsweise bei manchen Modellen von Samsung als Funktion der App "Text & Bildscanner".

[?> Der nachfolgende Link muss über das Smartphone/Tablet aufgerufen werden. Die Erkennung des Gerätetyps müsste automatisch erfolgen und das Programm wird nach Download installiert. Unterstützt werden u.a. Android, Blackberry, iOS, Windows Phone, Windows Mobile.

=>> www.i-nigma.mobi (Direktinstallation)


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)K-9 Mail ist ein E-Mail-Client als Weiterentwicklung der ersten E-Mail-App für Android. Er unterstützt neben - sowieso - POP3 auch IMAP sowie WebDAV-Konten (Exchange). Anhänge sind freilich möglich und es gibt recht tiefgreifende individuelle Anpassungsmöglichkeiten von der Wahl des Datumsformat bis zur Hervorhebung von in der Kontakte-Datenbank enthaltenen Absendern, die auch einheitlich mit ihrem Namen angezeigt werden können; also nicht evtl. nur die E-Mail-Adresse, wenn der Absender nur diese als Absendeadresse angegeben hat. Bei Einstellung auf automatische Abfrage nach E-Mails können einlangende mit akustischem, optischem oder Vibrations-Signal gemeldet werden. Für unterwegs evtl. wichtig - bei teurer Datenverbindung im Ausland - ist die Möglichkeit, vorerst nur einen Teil jedes neu eingelangten E-Mails abzurufen. Die Bedienung ist erfrischend klar und simpel. - Siehe auch - weil generell auch für E-Mail-Clients wichtig: Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar.

=>> github.com/k9mail/k-9/


 Light Meter ist ein großartig gut durchdacht und exzellent realisierter Belichtungsmesser für Fotoaufnahmen. Gebraucht werden kann das einerseits sowieso für Kameras für Film ("Analogkameras") ohne eingebaute Belichtungsmessung oder die Lichtmessung allgemein für Kameras. Für Digitalkameras wird freilich generell kein separater Belichtungsmesser gebraucht. Geboten werden sowohl Lichtmessung als auch Objektmessung. Dabei erfolgt die Lichtmessung über den Helligkeitssensor und die Objektmessung über die integrierte Kamera, wobei der zu messende Ausschnitt klein im Display gezeigt wird und durch Zoom verengt werden kann.

Zur Erläuterung: Bei der Objektmessung wird das vom Fotomotiv reflektiere Licht gemessen. Die Objektmessung ist auch das, wonach eine in eine konventionelle Kamera integrierte Belichtungsmessung funktioniert. Die Lichtmessung wird konventionell nur mittels Handbelichtungsmesser vorgenommen. Bei der Lichtmessung wird der Sensor beim Hauptmotiv platziert und von dort in Richtung Kameraposition ausgerichtet. Bei der Lichtmessung wird also das am Motiv aus Kameraperspektive auftreffende Licht gemessen (und ist daher genauer als die Objektmessung).

Hinsichtlich der Genauigkeit müsste zumindest die Objektmessung über die Kamera korrekt sein. Probieren Sie evtl. aus, ob eine Belichtungs-Korrektureinstellung bei der Kamera des Smartphones einen Einfluss auf das Messergebnis von Light Meter hat. Also beispielsweise eine vorgegebene Belichtungskorrektur oder Einstellung auf High- oder Low-Light-Messung. Falls das einen Einfluss haben sollte, müsste bei der App, mit der die Kamera des Smartphones gesteuert wird jede Belichtungskorrektur ausgeschaltet werden. Um hinsichtlich der Genauigkeit ganz sicher zu gehen könnte man die Messergebnisse von "Light Meter" mit den Messergebnissen eines guten Foto-Belichtungsmessers vergleichen. Evtl. kann es Schwächen bei sehr wenig Licht geben; je nach Qualität der Werte, die von Helligkeitssensor oder Kamera des Smartphones bereitgestellt werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.dq.fotometro


 Link2SD ermöglicht die Nutzung von Speicherplatz auf der wechselbaren Speicherkarte des Android-Geräts zum Installieren von Apps. Normalerweise können Apps nur im internen Speicher des Geräts installiert werden. Wenn dieser mit Apps bereits komplett belegt ist, kann solcherart zusätzlicher Platz geschaffen werden. Dazu wird die Speicherkarte vorher - evtl. über einen PC - mit einem Partition Manager in zwei Partitionen aufgeteilt und eine davon als Primäre Partition definiert. Nachdem die Speicherkarte so vorbereitet ist, kann Link2SD am Android-Gerät installiert werden und danach steht der Platz der Primären Partition auf der Speicherkarte für Apps zu Verfügung. - Siehe dazu auch Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar.

=>> www.link2sd.info


 Maps.ME (früher: MapsWithMe) ist eine Offline-Navigation. Die Karten können kostenlos heruntergeladen werden und die Verwendung funktioniert ohne Internet-Verbindung. Für die Routenplanung ist nur geringfügige Datennutzung übers Internet erforderlich (Größenordnung von 1 MB pro Route). Das Aktivieren von GPS ist allerdings nötig, um die aktuelle Position anzeigen zu können. Die Kartendaten können alternativ auch auf der Speicherkarte gespeichert werden.

[!> Nach einem Update kann es passieren, dass Maps.ME nicht verwendet werden kann, bevor nicht die aktuelle Weltkarte geladen ist. Wenn Karten veraltet sind, können sie evtl. nicht mehr verwendet werden. Es ist daher sinnvoll, vor einer größeren Reise ohne günstigen Internet-Zugang zu prüfen, ob alles funktioniert und aktuell ist. Manche Einstellungen in Maps.ME werden auf einen Vorgabe-Wert zurückgesetzt. Beispielsweise der Zugriff auf Google-Play-Dienste schaltet sich immer wieder von selbst ein.

=>> maps.me/de/home


Mathlab Grafiktaschenrechner ist ein urgewaltiger wissenschaftlicher und Grafik-Taschenrechner für Mathematiker. Für Schüler und Studenten besonders interessant ist, dass auch die Zwischenschritte der Berechnungen gezeigt werden. Auch kritische Berechnungen bringen ein korrektes Ergebnis, was leider nicht so selbstverständlich ist.

=>> www.mathlab.us/calc/


 Mercury Web Browser ist ein sehr flotter Webbrowser mit gewaltigem Leistungsumfang. Rendering Engine ist Webkit. Interessant ist besondere Unterstützung für jene, die umfangreichere Texte von Webseiten lesen wollen. Dafür gibt es neben den gängigen Lesezeichen auch Lesezeichen, mit der eine bestimmte Stelle auf einer Seite gemerkt werden kann - also so wie bei einem E-Book-Reader. Sehr schön für jene, die häufiger lokal gespeicherte HTML-Seiten nutzen wollen ist, dass dafür ein Dateimanager integriert ist. Ebenfalls interessant ist ein integrierter QR-Code-Reader mit einem Button - passend - neben dem URL-Eingabefeld. Solcherart können Webseiten über QR-Code aufgerufen werden. Es funktioniert damit zwar auch das Einlesen von gängigen Strichcodes, allerdings wird dann nicht angeboten, nach dem Produkt im Web zu suchen sondern nur Telefonanruf. Einen universellen QR-Code-Reader ersetzt diese Funktion daher leider nicht. Mercury ist eher wenig bekannt - für Smartphones war dieser zuvor nur für iPhone resp. iOS erhältlich -, bietet aber einige interessante Spezialitäten.

=>> mercury-browser.com


Metro plant Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Streckennetzen in den meisten wichtigen Städten der Welt. Die Strecke wird als Text-Liste mit Anmerkungen und voraussichtlicher Fahrzeit ausgegeben. Sehr komfortabel bei dieser Android-Version ist, dass die Strecknnetze - jeweils eine Stadt in einer Datei - einzeln geladen und auch leicht aktualisiert werden können. Da keine Grafiken enthalten sind, sind die Datensätze extrem klein. Es sind nicht alle Netze komplett. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass man die Namen der Abfahrts- und Zielstationen kennt, weil eben keine Karten enthalten sind.

[!> Lt. Angaben des Herstellers wird Metro für Android nicht mehr fertigentwickelt. Bei dieser Android-Version handelt es sich um eine Vorversion aus dem Jahr 2013. Einschränkungen beim Bedienkomfort gibt es v.a. bei den heute aktuellen Smartphones, die keine separate Menütaste mehr haben. Auch das letzte aktualisierte Paket an Streckennetzen aller Städte ist aus dem Jahr 2013. Über den Blog auf der Metro-Website gibt es laufend - allerdings nur für wenige Städte - Updates der Streckennetze, die dort heruntergeladen werden können. Nur diese Städte sind freilich aktuell. - Metro war zu den Hochzeiten von PalmOS und Pocket-PC eine der populärsten und wichtigsten Anwendungen. Mittlerweile gibt es fast überall WLAN oder sowieso Internet über Mobilfunknetze, wodurch Online-Routenplaner auch für öffentliche Verkehrsmittel ausreichend attraktiv sind - und vor allem auch zumeist tagesaktuell. Das Interesse für Metro sowohl von User-Seite als auch die Aktivitäten von Seiten jener Freiwilligen, die die Datenbanken der einzelnen Städte pflegen und die Apps programmieren sind daher gesunken.

=>> nanika.net/Metro/


 Mindly ist eine Mindmap-Anwendung, wobei Ideen und Konzepte, Projekte und Ergebnisse von Brainstorming übersichtlich in einer grafischen Struktur entwickelt werden können, was für viele Menschen erheblich schnellere und übersichtlichere Entwicklung ermöglicht als über eine Listen-Struktur. Als Besondernheit gegenüber konventionellen Mindmap-Darstellungen in Baumstruktur sieht die Darstellung eher wie ein Universum von Sonnensystemen aus. Die Darstellung der einzelnen Punkte sind farbige - oder mit Bild, Notizen oder Symbolen hinterlegbare - Kreise, die daher auch in der Übersichts-Darstellung auf einem kleinen Display eines Smartphones leicht identifizierbar sind. Mindly ist gleichermaßen geeignet für Tablets wie für Smartphones. Export der Daten ist in den Formaten PDF, Text oder dem Outliner-Format OPML möglich. Mindly gibt es auch für iOS.

=>> www.mindlyapp.com


Music Folder Player Free ist ein Audio-Player, der mit der Ordner-Struktur arbeitet und damit für alle jene, die keine Lust haben, Playlisten zusammenzustellen und ihre Musikdateien in Ordnern geordnet haben haben und auch diese Ordner-Struktur für die Wiedergabe verwenden wollen. Enthalten ist auch ein Equalizer und u.a. auch eine Such-Funktion um eine Position aufzufinden, was für Hörbücher interessant ist. Sehr einfach und daher genial.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=de.zorillasoft.musicfolderplayer


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) MyPhoneExplorer ist eine am Windows-PC laufende Kompagnon-Anwendung, welche die Synchronisation von Datenbanken wie Kalender, Aufgaben, Kontakte beispielsweise mit MS-Outlook, Sunbird, GMail, Thunderbird etc. und viele andere Datenarten direkt mit dem PC abwickelt. Abgesehen von der Synchronisierung von Daten ist teilweise auch die Fernsteuerung des Android-Geräts möglich. So beispielsweise Telefonieren über PC, steuern der Telefonfunktionen über den PC, Texte tippen über die PC-Tastatur; auch über WLAN und Bluetooth. Zudem ist ein komfortabler Backup-Assistent integriert. - Diese genial durchdachte, für den mündigen User sehr wertvolle Anwendung kommt übrigens von dem Tiroler Franz Josef Wechselberger.

=>> www.fjsoft.at


 NetGuard - no root firewall bietet tiefreichende Möglichkeiten, einzelnen Apps den Zugang zum Internet zu verwehren - und zwar auch getrennt nach Verbindung über WLAN oder Mobilfunknetz. Bemerkenswert dabei ist, dass das Gerät dafür nicht gerootet werden muss. benachrichtigt, wenn Apps auf das Internet zugreifen wollen. NetGuard bietet auch eine Möglichkeit, Tethering - also die Hotspot-Funktion - gleichzeitig zu erlauben. Das funktioniert allerdings nicht mit allen Geräten. Das müsste man also erst ausprobieren. - Siehe auch als Alternative dazu Firewall ohne Root und auch die Hinweise dort zu Tethering und VPN-Nutzung.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=eu.faircode.netguard


Network Cell Info Lite ist ein umfangreiches Messinstrument zur Analyse des Mobilnetzes, mit dem das Smartphone verbunden ist. Angezeigt werden die Feldstärke resp. Signalqualität, Position des MSC Mobile Switching Center mit dem das Smartphone aktuell verbunden ist sowie das zweitstärkste. Die Anzeige der Signalqualität erfolgt "analog" über eine Skala, es werden zahlreiche Daten mit angegeben. So beispielsweise auch der Übertragungsmodus 2G, 3G, LTE etc. Zudem gibt es eine Anzeige mit Karte mit der eigenen Position und MSC. Extrem umfangreich und gut durchdacht gemacht. - Mit einer nicht kostenlosen Pro-Version werden mehr MSCs angezeigt und es gibt einige zusätzliche Funktionen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.wilysis.cellinfolite


 Opera für Android ist ein leistungsstarker, ziemlich vollwertiger Webbrowser. Es gibt - wie beim Desktop-Pendant von Opera - Schnellwahl für Lesezeichen, URL-Vervollständigung, Suche über das URL-Feld etc. Im Unterschied zur Desktop-Version gibt es für die Auswahl des Fensters keine Tabs, sondern eine Galerie, aus der die Seite ausgewählt wird, die in den Vordergrund geholt werden soll - dies ist bei Webbrowsern unter Android üblich geworden. Die Lesezeichen können mit einem am Desktop installierten Opera-Browser abgeglichen werden; dies funktioniert allerdings nur über einen Cloud-Dienst. - Opera hat zwei herausragende Besonderheiten:

1. Opera-Turbo-Modus, wobei Webseiten über einen Server von Opera geschickt und dort "eingedampft" werden, sodass die übertragene Datenmenge um bis zu etwa - mit datenreduzierten Bildern - 60% bis - ohne Bilder - 90% reduziert wird. Dies ist zumeist schneller und spart Kosten bei einem Datentarif, der nach Datenvolumen berechnet wird.

2. Seit Version 37 gibt es einen integrierten Werbeblocker, was zusätzlich Traffic spart und die Ladezeit der Seiten reduziert.

Wie üblich erreicht man durch Eingabe von opera://config oder opera://flags in der URL-Zeile weitreichende Einstellmöglichkeiten zur individuellen Anpassung. Individuelle Eingriffe - also direkte Veränderung der Konfigurationsdateien, was ältere Opera-User von Opera gewohnt sind - ist bei Opera für Android nur bei gerooteten Geräten möglich.

[!> Die sowohl für Smartphone als auch Tablet verfügbare - stark abgespeckte - Variante "Opera Mini für Android" ist im Unterschied zu "Opera für Android" auf essentielle Funktionen reduziert und arbeitet ausschließlich im Opera-Turbo-Modus. Auch Opera Mini hat seit Version 37 einen integrierten Werbeblocker. Neu seit Version 39 ist auch, dass man URLs auch von einem QR-Code - der nur eine URL beinhaltet - einlesen und so ohne Tippen aufrufen kann. Der Button für diese Funktion ist bei der URL-Eingabezeile. Wenn der QR-Code andere Informationen als nur eine URL enthält wird automatisch nach den Inhalten über Google gesucht.

Opera bietet im Gegensatz zu der Desktop-Version von Opera keine Möglichkeit zur Verwendung von Browser-Erweiterungen. Der derzeit einzige Webbrowser unter Android, bei dem Erweiterungen verwendbar sind und der auch - für Smartphones besonders interessante - Silbentrennung bietet, ist Firefox für Android.

=>> www.opera.com/de/mobile/android


Parkdroid ist eine einfach zu bedienende App, mit der die Parkposition des Autos gespeichert und so das Auto leichter wieder gefunden werden kann. Es gibt auch einen Timer, der rechtzeitig an den Ablauf einer ggf. befristeten Parkdauer erinnert.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.parkdroid


 Physics Toolbox Sensor Suite ermöglicht Messungen mit Hilfe praktisch aller vom Smartphone bereitgestellten Messdaten sowie Tongenerator, Stroboskop etc. Smartphones haben zahlreiche Messeinrichtungen wie Gyrosensor, Helligkeit, Schall übers Mikrofon, Magnetfeld, GPS etc. Physics Toolbox Sensor Suite ermöglicht folgende Messungen: g-Kraft-Messer, Lineare Beschleunigung, Winkelgeschwindigkeit, Luftdruckmesser, Achterbahn, Näherungsmesser, Lineal (Messung mit zwei Fingern), Magnetfeldmesser, Kompass, GPS (alle Daten), Lagemessung (Ausrichtung, Wasserwaage), Lichtmesser, Schallstärkemesser, Tonhöhenpeiler und Oszilloskop. Weiters können Töne generiert werden und Stroboskop mit Frequenz von 1 bis 100 Hz (über LED-Blitz); zudem gibt es einen Farbenmischer. Der Funktionsumfang ist freilich von der Hardware des Smartphones abhängig. Die gemessenen Daten können entweder in Kurven - gegen Zeit - angezeigt werden oder direkt. Die Daten können zudem laufend aufgezeichnet und in einer CSV-Datei gespeichert werden. Die nicht unwesentliche Einschränkung allerdings ist, dass es bei manchen Messarten - bei denen dies nötig wäre, wie beispielsweise Schallstärkemessung - keine Kalibriermöglichkeit gibt. - Siehe evtl. - mit Kalibriermöglichkeit - Schallmessung. - Siehe evtl. als Belichtungsmesser für Foto-Aufnahmen mit Kameras für Film Light Meter.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.chrystianvieyra.physicstoolboxsuite


PixStack Photo Editor ist eine App zur Foto-Optimierung durch Korrekturen, die auf das ganze Bild angewandt werden, die auch mit einigen Spezialfunktionen aufwartet. Also u.a. Helligkeit, Kontrast, Farbbalance, Ausschnitt, Größe etc. Als herausragende Besonderheit werden zum Öffnen mehr als 25 Foto-Dateiformate akzeptiert. Gespeichert werden können diese in 15 Formaten. Unter den verfremdenden Effektfiltern, die mittlerweile geradezu "Pflicht" sind, gibt es auch eine recht gut funktionierende Umsetzung von Fotos in "ASCII-Art", also Auflösung eines Fotos durch Textzeichen. Außerdem können die Metadaten wie Exif, Iptc oder Xmp angezeigt werden. Wenn ein Foto auch GPS-Metadaten enthält, kann die Aufnahmeposition auf einer Landkarte angezeigt werden.

=>> recursify.com/pixstack


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Pocket Informant ist ein enorm leistungsstarkes, sehr übersichtliches Werkzeug für Aufgabenplanung und Termine - auch mit Abstimmung auf die populäre Selbstmanagement-Methode GTD Getting Things Done von David Allen. Bemerkenswert dabei sind tief gehende individuelle Konfigurierbarkeit (Farben, Darstellung, teilweise auch Bedienlogik), "Alarm Notes" für Notizen mit Schnelleinstellung von Alarm-Zeitpunkt, Journal für Aktivitäten und Suchfunktion durch alle Datenbanken von Kalender, Aufgaben, Kontakte und Journal. Alle Daten sowie Einstellungen werden in einer Datei gespeichert und können daher sehr leicht auf Speicherkarte oder sonstwo gesichert werden. Mit den Systemdiensten von Android wird reibungslos zusammengearbeitet und es ist auch Synchronisierung mit dem populären Online-Aufgabenplaner "Toodledo" und Google möglich.

[!> Über den separat - gegen Jahresgebühr - angebotenen Dienst "Informant Sync" können die Daten von Pocket Informant - und auch MS-Outlook - mit verschiedenen Geräten synchronisiert werden, wobei die Synchronisierung immer über einen Server läuft. Direkte Synchronsierung mit eigenen Geräten ist leider nicht vorgesehen.

=>> www.pocketinformant.com


 PortGo / PortSIP ist eine VoIP-Anwendung auf Basis des SIP-Standards (Session Initiation Protocol) - also zum Telefonieren über Internet. SIP ist ein offene Technologie generell zum Telefonieren über Netzwerke. Es ist damit eine Alternative zum ungleich stärker verbreiteten Skype. Es gibt Anwendungen für alle relevanteren Betriebssysteme. - Siehe auch Skype.

=>> www.portsip.com


 QR Droid Code Scanner scannt QR-Codes - auch genannt 2D-Barcodes - sowie auch konventionelle Barcodes. Besonderheit ist, dass QR-Codes damit auch erstellt werden können. Sehr schön gelöst bei der Lesefunktion ist die Abfrage von Produktdaten über den Webbrowser, wenn man Barcodes von Produktverpackungen scannt - beispielsweise um Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln abzufragen. QR Droid Code Scanner kann QR-Code nicht nur einlesen, sondern auch erstellen. Beispielsweise eben die eigenen Kontaktdaten aus der Kontakte-Datenbank oder Browser-Lesezeichen. "QR Droid Code Scanner" kann also Daten aus Kontakten oder Lesezeichen übernehmen, hat aber dazu die Zugriffs-Berechtigungen auf Kontakte und Lesezeichen, was nicht jeder mag. - Siehe daher evtl. auch i-nigma Reader mit nur Lesefunktion, aber evtl. besserer Erkennung von Codes, was aber geräteabhängig unterschiedlich sein kann. Und zum Generieren von - auch - QR-Codes - den vielseitigeren Barcode Generator.

[!> Bei Android ist normalerweise kein QR-Code-Reader vorinstalliert. Bei manchen Smartphones ist das vom Smartphone-Hersteller vorinstalliert. So beispielsweise bei manchen Modellen von Samsung als Funktion der App "Text & Bildscanner".

=>> play.google.com/store/apps/details?id=la.droid.qr


Roaming Control schaltet die Datenübertragung über Mobilfunknetz ein und aus abhängig davon, welcher GSM-Netzbetreiber gerade verwendet wird. Solcherart kann sichergestellt werden, dass Datenübertragung übers Mobilfunknetz nur dann eingeschaltet ist, wenn die Verbindung mit einem Netzbetreiber besteht, bei dem die Kosten nicht zu hoch sind. Wesentlich ist, dass Roaming Control zwischen nationalem, EU- und internationalem Roaming unterscheidet und das daher korrekt gesteuert werden kann.

[!> Roaming Control funktioniert leider ab Android 5.0 nicht mehr wegen dabei eingeführter Restriktionen. Eine ähnlich gut funktionierende App für diesen Zweck für Android ab Version 5.0 ist uns nicht bekannt.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.insadco.roamingcontrol


Samariterbund Österreich zeigt auch mit Bildern die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen, wie man sich bei einem Notfall verhält, wen man verständigen muss etc. Die Erste-Hilfe-Maßnahmen kennt wohl jeder, aber man kann vielleicht die Gelegenheit von Wartezeiten irgendwo dazu nutzen, diese wieder aufzufrischen um bei einem Notfall wirklich helfen zu können.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=at.nsode.asbapp


 Schallmessung ist ein Schallpegel-Messgerät mit Anzeige bis 120dB. Die Kalibrierung erfolgt über bekannte Geräusche. Besser ist es freilich, wenn man diese im Vergleich mit einem kalbrierten Messgerät vornimmt. Der Wert wird in Dezibel ausgegeben; es kann auch ein Verlauf angezeigt werden. - Siehe evtl. mit zahlreichen Messmöglichkeiten - allerdings Schallmessung ohne Kalibriermöglichkeit - Physics Toolbox Sensor Suite.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=kr.sira.sound


 ShakeCall löst das Annehmen eines Telefonat durch Schütteln des Smartphones aus. Bei Android-Smartphones gibt es zwar zumeist die Möglichkeit, ein Telefonat mit Drücken der Ein/Aus-Taste zu beenden, aber es gibt zumeist keine Möglichkeit, ein Telefonat durch Drücken einer Taste anzunehmen. Dies funktioniert normalerweise durch Wischen auf dem Display, wofür man aber zwei freie Hände braucht. - Mit ShakeCall wird ein Anruf durch Schütteln des Smartphones entgegengenommen. Die Stärke des Schüttelns auf das reagiert wird, kann man einstellen. Man kann auch per Schütteln das Telefonat wieder beenden. Sinnvoll ist es, ShakeCall nur für "Abheben" zu verwenden, damit man nicht irrtümlich - durch zu viel Schütteln - das Telefonat gleich wieder beendet.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.ysrsoft.shakecall


 Skype realisiert VoIP Voice over IP, also Telefonieren über Internet-Verbindung - auch mit Video; also Bildtelefon resp. Videokonferenz. Es sind auch Konferenzschaltungen - also mehr als zwei Gesprächsteilnehmer - möglich. Zwischen den Teilnehmern können auch Dateien verschickt werden und es ist eine Chat-Funktion für schriftliche Chats integriert. Wenn alle Gesprächspartner "Skype" verwenden, kostet Skype nichts. Über die Funktion "SkypeOut" können auch konventionelle Telefonnummern angewählt werden; wobei es allerdings - wenngleich relativ niedrige - Verbindungskosten gibt. Ebenfalls können Anrufe, die bei Skype einlangen - gegen Berechnung - an einen regulären Telefonanschluss weitergeleitet werden. Die Skype-App ist bei vielen Smartphones bereits vorinstalliert. - Siehe evtl. auch PortGo für das VoIP-System SIP (Session Initiation Protocol).

=>> www.skype.com


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) SoftMaker FreeOffice Mobile ist eine voll ausgewachsene Office-Suite mit den - separat installierten - Komponenten TextMaker (Textverarbeitung), PlanMaker (Tabellenkalkulation) und SoftMaker Presentations, zum Anzeigen und Bearbeiten nativer Dateien u.a. in den MS-Office-Dokumentformaten MS-Word, Excel und PowerPoint für alte Dokumentversionen bis zu aktuellen MS-Office-Dokumentformaten. Beispielsweise TextMaker verarbeitet zum Öffnen, Bearbeiten und Speichern (!) alle MS-Word-Formate von Word 6.0 bis 2010 (docx) sowie etliche weitere Formate wie OpenDocument, OpenOffice, LibreOffice, RTF, HTML, Textdateien, Pocket Word etc. Es gibt einen urgewaltigen Funktionsumfang von Rechtschreibprüfung über Verfolgen von Änderungen und Lesezeichen bis Kommentare und PDF- sowie EPUB-Export. - Ein Office-Paket mit einer Leistung wie am Desktop-PC mit sehr komfortabel gelöster Bedienung über Touchscreen.

=>> www.freeoffice.com/de/


Solar and Moon Calculator ist ein puristisches Programm zur Berechnung aller denkbaren Aspekte zu Sonnen- und Mondphasen. Die aktuelle Position kann wahlweise über GPS übernommen oder selbst eingegeben werden. - Siehe auch - mit gewaltigem Funktionsumfang zur Nutzung von GPS-Daten inklusive Berechnungen zu Sonne und Mond - GPS Essentials.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=europe.de.ftdevelop.aviation.solar


SplashID verwaltet vertrauliche Daten wie Zugangsdaten, Kreditkarten etc. Besonderheit ist, dass ohne Eingabe des Passworts nichts zu sehen ist, das einen Rückschluss ermöglicht, welche Daten gespeichert sind. Erhältlich auch u.a. für Windows Mobile, Windows ab 98 und MacOS.

=>> www.splashdata.com/splashid/android/


 SRWare Iron for Android / Iron Browser ist das Pendant für Android des Webbrowsers für Windows SRWare Iron. Also ein auf dem Chromium-Projekt basierender Webbrowser als Alternative zu Google Chrome - mit mehr Privatsphäre.

[!> Iron für Android arbeitet nicht auf Geräten mit Intel-Processor, da lt. Hersteller auf Funktionen zugegriffen wird, die von Intel-Processoren nicht unterstützt werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.iron.srware
=>> www.srware.net/downloads/IronMobile.apk (Direkt apk-Installationsdatei)


 Stoppuhr & Timer ist ein simpel bedienbarer Timer und Stoppuhr für maximal 99 Stunden mit einer Auflösung von 1/10s. Es können mehrere Timer voreingestellt werden. Die Anzeige kann riesig über das ganze Display erfolgen. Sehr schnell und einfach bedienbar und ohne Spielereien. - Siehe evtl. auch für Wecker-Funktion - nach Uhrzeit - Wecker ohne Schnickschnacks.

[!> Mit der bei Android vorinstallierten App "Wecker und Uhr" gibt es die Funktionalität von Wecker, Weltzeit, Stoppuhr und Timer - evtl. ist diese vorinstallierte App ausreichend für Ihre Zwecke.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.sportstracklive.stopwatch


 SwiftKey Tastatur ist ein alternatives Layout für das virtuelle Keyboard mit besonders komfortabler Bedienung und "Vorausdenken", welches Wort getippt werden soll und sogar, welches als nächstes kommt; inklusive Rechtschreibkorrektur. - Siehe auch - etwas puristischer, aber ebenfalls sehr komfortabel - Deutsche Tastatur.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.touchtype.swiftkey


 Switchback ermöglicht die praktisch komplette Datenübernahme beim Umstieg von einem iOS- oder Android-Gerät auf ein Android-Gerät. Übernommen werden alle Daten von WLAN-Verbindungen bis zum eigenen Fotoarchiv am Smartphone. Das funktioniert über ein Backup bei Google Drive. Man erstellt also zuerst ein Backup auf Google Drive und kann dann von Google Drive die Daten aufs neue Android-Gerät aufspielen.

=>> www.markspace.com/switchback/


 The Missing Sync ist die Partner-Software für das Zusammenspiel von Android-Geräten mit MacOS ab 10.5.6. Die Daten-Synchronisierung ist sehr weitreichend; so beispielsweise auch von iTunes heruntergeladene Audio-Dateien, Fotos, Klingeltöne etc. The Missing Sync gibt es auch zur Synchronisierung mit Windows; dafür dürfte aber der kostenlose MyPhoneExplorer attraktiver sein.

[!> Lt. Angaben des Herstellers wird "The Missing Sync" nicht mehr weitergeführt, ist aber über die u.a. Seite weiterhin herunterladbar.

=>> www.markspace.com/downloads.html


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) Total Commander ist ein extrem umfangreicher Dateimanager. Es gibt integrierte ZIP-Funktion (inklusive Verschlüsselung) und Editor, es kann nach Dateinamen und Zeichenketten innerhalb von Dateien gesucht werden. Bemerkenswert ist das komfortable Umbenennen unter Einbeziehung von Platzhalter-Zeichen (* und ?). Bietet alles, was für anständigen Umgang mit Dateien gebraucht wird. Über einfach - über das Menü von Total Commander aufrufbar - installierbare Plug-ins werden FTP-Client (leider ohne "force lowercase" für Dateinamen), LAN-Unterstützung, WebDAV (Webordner) etc. geboten. - Siehe auch: Standard-Programme individuell einstellen: Dateiendungen den Apps zuordnen. - Siehe auch WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd als - auch alleinstehend verwendbares - Plugin zu Total Commander für die direkte Übertragung von Dateien innerhalb des selben WLAN-Netzes zu einem anderen Computer - der dafür keine spezielle Software - nur einen Webbrowser - braucht.

=>> www.ghisler.com/android.htm


 Tuner - gStrings misst die Frequenz eines über das Mikrofon aufgenommenen Tons und gibt diesen sowohl in der Tonhöhe als auch als genaue Frequenz aus. Mit "Tuner - gStrings" lassen sich Musikinstrumente sehr genau stimmen. - Wenn es allein um die Anzeige der Frequenz - mit größerem Frequenzbereich - geht, ist Frequency Counter besser geeignet.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.cohortor.gstrings


VerbTeX LaTeX Editor ist ein kollaborativer LaTeX-Editor zum Verwalten und Bearbeiten von LaTeX-Projekten. LaTeX ist eine Befehlssprache für den Textsatz, die vor allem wegen der perfektionierten Darstellung von mathematischen Formeln und auch sonst präzis möglichen Typographie nach wie vor gerne für wissenschaftliche Arbeiten und technische Dokumentationen eingesetzt wird. Die Steuerung der Darstellung erfolgt über Codes - "Markup" - im Text. Es können auch PDF-Dateien erstellt werden.

=>> verbosus.com/android-latex-editor.html


Videocam illusion Pro kann Videos mit verschiedenen Effekten aufnehmen; darunter auch im Retro-Stil von Super-8-Schmalfilm samt Flimmern, Kratzspuren und "echter" Maske mit runden Ecken. Es gibt zahlreiche Filter und Masken, die auch miteinander kombiniert werden können, womit interessante Effekte erzielt werden können. Zudem kann das Video mit einer eigenen Audiodatei - beispielsweise Musik oder Projektor-Knattern - unterlegt werden. Die Videos werden auf (Micro-)SD-Karte gespeichert und können auch u.a. zu Youtube, GMail oder Dropbox direkt hochgeladen werden. Nicht so großartig ist, dass die Auflösung - jedenfalls derzeit - auf maximal 800x480px beschränkt ist. Es gibt auch eine kostenlose Version "Videocam illusion" (ohne "Pro"), bei der Werbung eingeblendet wird, die sich aber vielleicht zum Ausprobieren gut eignet.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.androidillusion.videocamillusionpro


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)VLC for Android ist ein Video-Player für praktisch alle Videoformate. Die vorinstallierten Videoplayer spielen zumeist die älteren Videoformate nicht ab. VLC spielt auch exotische Formate wie beispielsweise die MPEG1-Spielart ab wie sie bei Video-CD verwendet wird, die eigentlich nicht für die Wiedergabe als Datei gedacht ist. Es wird dabei in der Regel auch das Seitenverhältnis korrekt hergestellt. Bei diesem und bei manchen anderen sehr alten Formaten kann als einzige Einschränkung evtl. innerhalb der Videodatei nicht "gespult" werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.videolan.vlc


Wasserwaage, Senklot, Niveau ist eine "mehrdimensionale" Wasserwaage mit klarer geometrisch-grafischer Anzeige für Neigungswinkel und auch zur Anzeige, wenn das Smartphone exakt waagrecht wo aufliegt. Funktioniert freilich nur mit Geräten mit Gyrosensor und nur an Kanten des Smartphones, die gerade sind. Ein gebogenes Smartphone ist daher logisch nur sehr eingeschränkt dafür verwendbar - u.a. nur, wenn die Kalibrierung bereits von Haus aus perfekt ist. Die Genauigkeit der Anzeige-Auflösung hängt vom jeweiligen Gerät ab. Es gibt auch eine leicht bedienbare Kalibrierungsfunktion. - Eine - gleichnamige - Pro-Version bietet für einen geringfügigen Betrag etliche zusätzliche Einstellmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, das Kamerabild einzublenden. Damit lassen sich also Objekte über die Kamera und ins Bild eingeblendete Linien ausrichten.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.nixgame.bubblelevel
=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.nixgame.bubblelevelpro (Pro-Version)


 Wecker ohne Schnickschnacks ist eine simple, aber sehr praxisorientiert realisierte Wecker-App. Es können mehrere Weckzeiten voreingestellt und dann bei Bedarf aktiviert werden. Es können Weckzeiten auch wiederholend nach Wochentagen eingestellt werden. Zudem gibt es eine Sleep-Funktion und eine Vorweck-Funktion, wobei man - wählbar - beispielsweise eine halbe Stunde vor der Weckzeit einen Ton vorgespielt bekommt; dieser kann auch leiser eingestellt werden als der eigentliche Weckton. - Siehe evtl. auch für Timer- und Stoppuhr-Funktion Stoppuhr & Timer.

[!> Mit der bei Android vorinstallierten App "Wecker und Uhr" gibt es die Funktionalität von Wecker, Weltzeit, Stoppuhr und Timer - evtl. ist diese vorinstallierte App ausreichend für Ihre Zwecke.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.better.alarm


 WhatsApp Messenger ist ein zunehmend verbreiteter Messenger-Dienst für Chat-artige Kommunikation, Übertragen von Dateien und Spezialfunktionen wie Anzeigen der anderen Teilnehmer in der näheren Umgebung. Zudem kann darüber - so wie über Skype - telefoniert werden. WhatsApp Messenger gibt es für alle populäreren aktuellen Smartphone-Systeme wie u.a. iPhone, BlackBerry, Symbian und Windows Phone (nicht: Windows Mobile!). - Siehe evtl. auch Whisper Systems Signal, das zwar nicht annähernd so weit verbreitet ist wie WhatsApp, aber umfangreichere Sicherheitsfunktionen bietet.

=>> www.whatsapp.com


 Whisper Systems Signal (vorher: RedPhone, TextSecure) ist eine bemerkenswert gut gemachte Messenger-App. U.a. gibt es komplette Verschlüsselung der Kommunikationsinhalte. Abgesehen von der Übermittlung von Text und Bildern kann darüber auch telefoniert werden (VoIP). In der Praxis ist es freilich so, dass man sich als Messenger-App nur eine aussuchen kann, die auch jene verwenden, mit denen man kommunizieren will. Wenn es aber die Wahlmöglichkeit gibt, dann ist eine sicherere Lösung die bessere. - Siehe daher evtl. auch WhatsApp, das zwar die mit Abstand populärste Messenger-App ist, aber nicht so gute Sicherheitsfunktionen bietet wie Signal.

=>> whispersystems.org


Wifi Analyser zeigt alle Daten zu erreichbaren WLAN-Netzen in verschiedenen - schön und auch übersichtlich gestalteten - Darstellungen an. So beispielsweise auch eine Übersicht über die Belegung der Kanäle, die Frequenzen, Feldstärke, IP-Adresse, Link Speed etc.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.farproc.wifi.analyzer


 WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd löst die Datenübertragung über WLAN zwischen zwei Geräten - Android zu Android oder Android zu einem beliebigen Computer -, die sich im selben WLAN befinden. WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd ist ein Plugin zum Dateimanager Total Commander, kann aber auch alleinstehend verwendet werden. WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd kann einfach über die Teilen-Funktion von Android eine Datei - oder mehrere ausgewählte Dateien - als Quasi-Webserver bereitstellen. Wenn man - beispielsweise über Total Commander - eine Datei auswählt, dann "Teilen" anwählt und als Teilen-Ziel "WiFi/WLAN-Plugin" auswählt, dann wird auf dem Display eine URL und ein QR-Code angezeigt. Der QR-Code beinhaltet die URL. Nun wird auf dem anderen Gerät ein Webbrowser geöffnet und dort die URL eingegeben (Wenn das andere Gerät eine Kamera mit QR-Code-Reader hat, dann wird die URL über den QR-Code übernommen und automatisch der Webbrowser gestartet). Daraufhin erscheint im Webbrowser eine Anzeige, wie man sie auch von Webseiten bei der File-Listing-Ansicht zum Downloaden von Dateien kennt. Nun kann man die bereitgestellten Dateien herunterladen. Zwischen zwei Android-Geräten kann auch direkt auf das andere Smartphone hochgeladen werden. - Es gibt damit zahlreiche Möglichkeiten. Die interessanteste daran ist es freilich, dass solcherart Dateien zu einem anderen Android-Gerät übertragen werden können, ohne dass am empfangenden Gerät etwas installiert werden muss.

[!> Voraussetzung für das Funktionieren ist es freilich, dass beim jeweiligen WLAN die Kommunikation zwischen Geräten freigeschaltet ist. Manche WLAN-Router sind so eingestellt, dass angebundene Geräte nur Zugang zum Internet bekommen, aber die Kommunikation zwischen den Geräten nicht erlaubt ist.

=>> www.ghisler.com/android.htm
=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.ghisler.tcplugins.wifitransfer


WorldMate ist eine Zusammenstellung von Programmfunktionen speziell für Reisende mit Weltzeituhr, Packliste, Währungsumrechner, automatisch aktualisierte Flugverbindungen und Wetterinformation etc.

=>> www.worldmate.com


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) XPrivacy überwacht und steuert die Berechtigungen von Apps und ermöglicht es daher, das Ausspionieren von Daten über Apps einigermaßen zu verhindern oder solche Aktivitäten anzuzeigen. - XPrivacy funktioniert nur mit den auf der nachfolgend angegebenen Webseite angegebenen Android-Versionen und erfordert ein gerootetes Gerät - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten. Siehe evtl. als Alternative, wenn das Gerät nicht gerootet werden soll: Firewall ohne Root.

=>> github.com/M66B/XPrivacy


Zeiterfassung ermöglicht es, die Zeit, die man für bestimmte Tätigkeiten verwendet zu protokollieren. Einerseits um vielleicht für sich selbst unproduktive Zeitfresser zu identifizieren, oder auch um für Auftraggeber Arbeitszeiten für die Abrechnung zu dokumentieren. Je nach Tätigkeit kann auch ein unterschiedlicher Stundensatz definiert werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=doppie.jumbotijd.nl


 ZipSigner verändert die Signatur der Zip-Datei innerhalb der sich die Daten zu einer App befinden. Solcherart kann verhindert werden, dass die solcherart von ZipSigner eingestellte App automatische Updates anfordert. Für ZipSigner muss das Gerät nicht gerootet sein. - Siehe Ärgerliches Updaten verhindern, Autostart von Apps verhindern.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=kellinwood.zipsigner2

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